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Veröffentlicht am 26.02.2025

Sehr lesenswerte Biografie: Für mehr Diversität

Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund
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Ich habe bereits mit großer Begeisterung verschiedene Beiträge in Anthologien sowie seinen Roman „Sonne in Scherben“ von Jayrôme C. Robinet gelesen, daher war ich auf neugierig auf seine Biografie namens ...

Ich habe bereits mit großer Begeisterung verschiedene Beiträge in Anthologien sowie seinen Roman „Sonne in Scherben“ von Jayrôme C. Robinet gelesen, daher war ich auf neugierig auf seine Biografie namens "Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund".
Jayrôme hat früher als weiße, französische Frau gelebt. Doch dann zieht er nach Berlin, so sein Leben als trans Mann beginnt.
Er nimmt Testosteron und erlebt eine Art zweite Pubertät, ihm wächst ein Bart und plötzlich wird er als „Mann mit Migrationshintergrund“ gesehen. Er bemerkt in verschiedenen Alltagssituationen, dass sich nicht nur seine Identität, sondern auch das Verhalten seiner Mitmenschen ihm gegenüber stark geändert hat.
Sein Vorteil ist, dass Jayrôme es vergleichen kann, wie er als Mann bzw. als Frau behandelt wurde/wird.
Das Buch ist sehr persönlich und unterhaltsam gleichermaßen geschrieben. Es geht hier nicht nur um die generellen Probleme queerer und trans Menschen, gesellschaftliche Wahrnehmungen und Zuordnungen, sondern auch das Thema Rassismus wird behandelt.
Ich finde das Buch sehr lesens- und empfehlenswert für alle, die sich mit dem Thema Diversität beschäftigen möchten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2025

Die liebenswert-chaotische Penny Moore auf dem Weg zu sich selbst

No Hard Feelings
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„No hard feelings“ von Genevieve Novak ist so ein Buch, bei dem ich vorher etwas skeptisch war, ob ich es mögen würde. Aber ich muss sagen: JA, ich mag es tatsächlich (mehr als ich dachte).
Zum Inhalt:
Die ...

„No hard feelings“ von Genevieve Novak ist so ein Buch, bei dem ich vorher etwas skeptisch war, ob ich es mögen würde. Aber ich muss sagen: JA, ich mag es tatsächlich (mehr als ich dachte).
Zum Inhalt:
Die siebenundzwanzigjährige Penny hat so ihre Probleme. Sie kommt einfach nicht von ihrem Exfreund Max los, der zwar weiterhin Sex und Freundschaft will, aber keine Beziehung. Ihre Freundin Annie macht Karriere, ihre Freundin Bec verlobt sich und ihr Mitbewohner/Freund Leo macht Party ohne Ende. Penny selbst hasst ihren Job und ihre fiese Chefin Margot. Und sie hat einige Probleme mit sich selbst, mit ihrem Selbstwertgefühl, mit Panikattacken und Depressionen. Doch das soll jetzt alles anders werden, sie will ihre Beförderung kriegen und Max wieder als festen Freund gewinnen. Leider sind die schlechten Angewohnheiten und Gedanken sehr schwer loszuwerden …
Ich fand Penny gleichermaßen liebenswert wie chaotisch. Alle Charaktere waren sehr authentisch dargestellt, manchmal vielleicht etwas stereotyp, aber insgesamt passte es für mich. Man konnte die Gedanken und Gefühle von Penny meist gut nachvollziehen; manchmal hätte man sie schütteln wollen, damit sie nicht wieder dieselben Fehler macht!
Ich fühlte mich auf jeden Fall gut unterhalten, und gegen Ende des Romans bekommt die Geschichte dann auch noch einiges an Tiefgang. Ich fand es interessant, wie Penny den Weg zu sich selbst findet, ihren Selbstwert erkennt und somit auch glücklich werden kann.
Der Schreibstil von Genevieve Novak ist modern, scharfsinnig und witzig, ich bin ziemlich begeistert.
Ein Buch zum Lachen und Weinen und Mitfühlen, von mir bekommt es eine Leseempfehlung!

"Ich habe nur eine popelige Sukkulente umgebracht, aber ich schwöre, sie war schon lebensmüde, als m sie zu mir kam."

„Niemand ist glücklich", entgegne ich. "Das hier ist kein Nancy-Meyers-Film. Das Glück ist kein Flugzeug, in das man ein steigt und davonfliegt. Die Menschen erleben nur deshalb ab und zu schöne Momente, damit sie sich nicht auf die Gleise werfen."

"Mein mageres, kleines siebzehnjähriges Ich hatte etwas Besseres verdient als die Enttäuschung, die seine Zukunft darstellen sollte. Vielleicht hat mein siebenundzwanzigjähriges Ich auch etwas Besseres verdient. Vielleicht ist es an der Zeit, dass ich die Verantwortung für das Nervenbündel übernehme, das aus mir geworden ist."

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2025

Die liebenswert-chaotische Penny Moore auf dem Weg zu sich selbst

No Hard Feelings
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„No hard feelings“ von Genevieve Novak ist so ein Buch, bei dem ich vorher etwas skeptisch war, ob ich es mögen würde. Aber ich muss sagen: JA, ich mag es tatsächlich (mehr als ich dachte).
Zum Inhalt:
Die ...

„No hard feelings“ von Genevieve Novak ist so ein Buch, bei dem ich vorher etwas skeptisch war, ob ich es mögen würde. Aber ich muss sagen: JA, ich mag es tatsächlich (mehr als ich dachte).
Zum Inhalt:
Die siebenundzwanzigjährige Penny hat so ihre Probleme. Sie kommt einfach nicht von ihrem Exfreund Max los, der zwar weiterhin Sex und Freundschaft will, aber keine Beziehung. Ihre Freundin Annie macht Karriere, ihre Freundin Bec verlobt sich und ihr Mitbewohner/Freund Leo macht Party ohne Ende. Penny selbst hasst ihren Job und ihre fiese Chefin Margot. Und sie hat einige Probleme mit sich selbst, mit ihrem Selbstwertgefühl, mit Panikattacken und Depressionen. Doch das soll jetzt alles anders werden, sie will ihre Beförderung kriegen und Max wieder als festen Freund gewinnen. Leider sind die schlechten Angewohnheiten und Gedanken sehr schwer loszuwerden …
Ich fand Penny gleichermaßen liebenswert wie chaotisch. Alle Charaktere waren sehr authentisch dargestellt, manchmal vielleicht etwas stereotyp, aber insgesamt passte es für mich. Man konnte die Gedanken und Gefühle von Penny meist gut nachvollziehen; manchmal hätte man sie schütteln wollen, damit sie nicht wieder dieselben Fehler macht!
Ich fühlte mich auf jeden Fall gut unterhalten, und gegen Ende des Romans bekommt die Geschichte dann auch noch einiges an Tiefgang. Ich fand es interessant, wie Penny den Weg zu sich selbst findet, ihren Selbstwert erkennt und somit auch glücklich werden kann.
Der Schreibstil von Genevieve Novak ist modern, scharfsinnig und witzig, ich bin ziemlich begeistert.
Ein Buch zum Lachen und Weinen und Mitfühlen, von mir bekommt es eine Leseempfehlung!

"Ich habe nur eine popelige Sukkulente umgebracht, aber ich schwöre, sie war schon lebensmüde, als m sie zu mir kam."

„Niemand ist glücklich", entgegne ich. "Das hier ist kein Nancy-Meyers-Film. Das Glück ist kein Flugzeug, in das man ein steigt und davonfliegt. Die Menschen erleben nur deshalb ab und zu schöne Momente, damit sie sich nicht auf die Gleise werfen."

"Mein mageres, kleines siebzehnjähriges Ich hatte etwas Besseres verdient als die Enttäuschung, die seine Zukunft darstellen sollte. Vielleicht hat mein siebenundzwanzigjähriges Ich auch etwas Besseres verdient. Vielleicht ist es an der Zeit, dass ich die Verantwortung für das Nervenbündel übernehme, das aus mir geworden ist."

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 24.02.2025

Spannender Auftakt einer Schweden-Krimi-Reihe

Der Polarkreis
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"Der Polarkreis: Kriminalroman (Die Polarkreis-Trilogie 1)“ von Liza Marklund ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe. Früher habe ich viele Schweden-Krimis gelesen, bisher aber noch nichts von Liza ...

"Der Polarkreis: Kriminalroman (Die Polarkreis-Trilogie 1)“ von Liza Marklund ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe. Früher habe ich viele Schweden-Krimis gelesen, bisher aber noch nichts von Liza Marklund. Das düster-atmosphärische Cover hat mich jedoch neugierig gemacht.
Im ersten Band der Reihe wird im Jahr 2019 in einer schwedischen Kleinstadt eine kopflose Frauenleiche gefunden. Es wird schnell klar, dass es sich hier um Sofia handeln muss, die vor vierzig Jahren als 17jähriges Mädchen spurlos verschwand. Das Geheimnis um ihr Verschwinden wurde bis heute nie gelöst.
Damals trafen sich fünf Teenager-Mädchen regelmäßig in ihrem Buchklub namens „Der Polarkreis“. Nun treffen sich die vier übrigen Frauen zum ersten Mal seit damals wieder, um der Frage nachzugehen, was damals geschehen ist. Es wird immer klarer, dass der Auslöser für das Verbrechen auch mit dem Buchklub zu tun hat ...
Das Buch wechselt zwischen heute und der Vergangenheit in den 1980ern, was die Spannung natürlich immens erhöht. Der Schreibstil ist gut lesbar. Anfangs tat ich mir mit den zahlreichen Namen und Personen etwas schwer, kam dann aber doch recht schnell ins Buch.
Die Atmosphäre ist gut spürbar dargestellt und die Autorin hat die Charaktere und die Beziehungen der damaligen Clique sehr authentisch beschrieben.
Die Spannung konnte bis zum Schluss aufrechterhalten bzw. sogar noch gesteigert werden. Das Ende bringt eine überraschende Wende, aber ich möchte nicht spoilern.
Natürlich wird man auch neugierig auf den nächsten Band dieser Reihe. Ich denke, es lohnt sich, hier noch die weiteren Bände zu lesen. Von mir gibt es solide 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2025

Spannender Auftakt einer Schweden-Krimi-Reihe

Der Polarkreis
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"Der Polarkreis: Kriminalroman (Die Polarkreis-Trilogie 1)“ von Liza Marklund ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe. Früher habe ich viele Schweden-Krimis gelesen, bisher aber noch nichts von Liza ...

"Der Polarkreis: Kriminalroman (Die Polarkreis-Trilogie 1)“ von Liza Marklund ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe. Früher habe ich viele Schweden-Krimis gelesen, bisher aber noch nichts von Liza Marklund. Das düster-atmosphärische Cover hat mich jedoch neugierig gemacht.
Im ersten Band der Reihe wird im Jahr 2019 in einer schwedischen Kleinstadt eine kopflose Frauenleiche gefunden. Es wird schnell klar, dass es sich hier um Sofia handeln muss, die vor vierzig Jahren als 17jähriges Mädchen spurlos verschwand. Das Geheimnis um ihr Verschwinden wurde bis heute nie gelöst.
Damals trafen sich fünf Teenager-Mädchen regelmäßig in ihrem Buchklub namens „Der Polarkreis“. Nun treffen sich die vier übrigen Frauen zum ersten Mal seit damals wieder, um der Frage nachzugehen, was damals geschehen ist. Es wird immer klarer, dass der Auslöser für das Verbrechen auch mit dem Buchklub zu tun hat ...
Das Buch wechselt zwischen heute und der Vergangenheit in den 1980ern, was die Spannung natürlich immens erhöht. Der Schreibstil ist gut lesbar. Anfangs tat ich mir mit den zahlreichen Namen und Personen etwas schwer, kam dann aber doch recht schnell ins Buch.
Die Atmosphäre ist gut spürbar dargestellt und die Autorin hat die Charaktere und die Beziehungen der damaligen Clique sehr authentisch beschrieben.
Die Spannung konnte bis zum Schluss aufrechterhalten bzw. sogar noch gesteigert werden. Das Ende bringt eine überraschende Wende, aber ich möchte nicht spoilern.
Natürlich wird man auch neugierig auf den nächsten Band dieser Reihe. Ich denke, es lohnt sich, hier noch die weiteren Bände zu lesen. Von mir gibt es solide 4 von 5 Sternen.

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  • Handlung
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