Wer einen Thriller sucht, der seine Spannung langsam aufbaut und ein wenig an einen Krimi erinnert, wird hier fündig! Wir folgen in der Geschichte unseren drei Hauptakteurinnen in der Gegenwart und werden ...
Wer einen Thriller sucht, der seine Spannung langsam aufbaut und ein wenig an einen Krimi erinnert, wird hier fündig! Wir folgen in der Geschichte unseren drei Hauptakteurinnen in der Gegenwart und werden immer wieder in die Vergangenheit versetzt. Dies ist eine schöne Abwechslung in der Geschichte und hält gegen Ende die Spannung hoch. Wir lernen im Laufe des Buches die Protagonistinnen sehr gut kennen, jedoch wird man von einigen Wendungen sehr überrascht, finde ich. Der Schreibstil ist flüssig, weswegen ich sehr gut durch die Seiten kam. Man möchte immer weiter lesen, um zu erfahren was passiert ist. Aber das Ende hatte ich mit ungefähr so vorgestellt. Aber auf jeden Fall eine Leseempfehlung für eine leichte Thrillerlektüre zwischendurch.
Für mich sehr unterhaltsam!
4/5 ⭐️
. Suchst du einen kurzweiligen Thriller, der sich behutsam entfaltet und erst im Finale seine volle Spannungskraft entfaltet?
Zwar hatte ich mir insgeheim etwas mehr erhofft, doch fühlte ich mich insgesamt ...
. Suchst du einen kurzweiligen Thriller, der sich behutsam entfaltet und erst im Finale seine volle Spannungskraft entfaltet?
Zwar hatte ich mir insgeheim etwas mehr erhofft, doch fühlte ich mich insgesamt gut unterhalten! 3,5/5 ⭐️
. Aber worum geht es genau…
Ein Junggesellinnenabschied auf einer einsamen schwedischen Schärinsel auf der vor 4 junge Frauen verschwanden.
Unter den heutigen Gäste ist ebenfalls eine Journalistin dabei, die sich nebenbei diesem Cold Case annehmen möchte.
. In „Bachelorette Party“ folgen wir der Journalistin Tessa, die uns als erzählerischer Leitfaden durch Gegenwart und Vergangenheit führt. Mit ihr reisen wir nicht nur durch ihre eigene Geschichte, sondern erhaschen zugleich flüchtige, beunruhigende Einblicke in das Schicksal jener Frauen, die einst spurlos verschwanden.
. Der Thriller beginnt vielversprechend…Kaum haben wir Tessa kennengelernt, verschlägt es uns auch schon auf die abgelegene Isle Blind. Die Figuren sind lebendig und glaubwürdig gezeichnet…
zu Beginn fühlt es sich beinahe so an, als säße man selbst zwischen alten Freundinnen, die sich zu einem Wiedersehen versammelt haben! Eine Atmosphäre, die durchaus ihren Reiz entfaltet.
Doch nach diesem gelungenen Auftakt gerät die Handlung ins Stocken. Die Erzählung verliert an Tempo, verharrt in Andeutungen und lässt die Lesenden lange im Ungewissen. Tessas Geheimniss wird immer wieder nur angerissen, nie wirklich greifbar gemacht und auch die allgegenwärtige Verschwiegenheit wirkt eher hemmend als spannungssteigernd.
Erst in der Mitte des Romans, mit dem Fund der ersten Leiche, nimmt die Geschichte endlich Fahrt auf. Hier entfaltet sich jene Spannung, die man sich zuvor gewünscht hätte! Man fiebert mit, spürt die unterschwellige Bedrohung, ahnt, dass etwas zutiefst Verstörendes im Verborgenen lauert und wird darin nicht enttäuscht. Die letzten 150 Seiten sind eindringlich, packend und halten auch die eine oder andere unerwartete Wendung bereit.
. Ein strafferer Einstieg mit weniger ausschweifenden Passagen hätte dem Thriller gutgetan. Dennoch überzeugt Stens Schreibstil…
klar, flüssig und angenehm zu lesen! So tragen ihre Sätze mühelos durch die Handlung. Was sicherlich auch an der guten Übersetzung liegt.
. Nicht zuletzt weckt der Name „Sten“ unweigerlich hohe Erwartungen, finde ich. Insbesondere bei jenen, die mit den Werken ihrer Mutter vertraut sind.
. Und doch bleibt am Ende ein positives Fazit!
Trotz kleiner Längen wurde ich gut unterhalten und bereue die Lektüre keineswegs.
. Hast du Lust auf einen leicht düsteren
Kriminalroman voller schwarzem britischen Humor vor der Kulisse Oxfords?
Dann würde ich dir „Down Cementary Road“ empfehlen, vor allem wenn dich gewissen Grauzonen ...
. Hast du Lust auf einen leicht düsteren
Kriminalroman voller schwarzem britischen Humor vor der Kulisse Oxfords?
Dann würde ich dir „Down Cementary Road“ empfehlen, vor allem wenn dich gewissen Grauzonen im politischen Weltgeschehen interessieren!
Ein wirklich guter Krimi, aber ich habe leider etwas ganz anderes erwartet! Deshalb nur gute 3,5/5 ⭐️
. Aber worum geht es genau…
Eine Explosion inmitten einer beschaulichen Wohnsiedlung Oxfords. Die Antwort… ein Gasleck… doch war es wirklich eines oder steckt mehr dahinter? Und wo ist das kleine Mädchen, das die Explosion überlebt hat abgeblieben?
Dieser Vorfall lässt Sarah Tucker, Nachbarin, einfach keine Ruhe und sie engagiert einen Privatdetektiv.
. In „Dowm Cementary Road“ verfolgen wir mehre Handlungsstränge, die am Ende ein vollständiges Bild ergeben. Dieser Roman beginnt unscheinbar und baut sich langsam, aber stetig zu einem tiefgründigen Kriminalroman auf. Hierbei mochte ich die Art, wie Herron diese Geschichte erzählt. Klar und ohne Geschnörkel beschreibt er Situationen und Gefühle. Klingt langweilig…
ist es aber definitiv nicht. Der klare Aufbau der verschiedene Puzzleteile gepaart mit genialem britischen Humor und Nüchternheit schafft eine einzigartige Atmosphäre, die oftmals mit einem Augenzwinkern zu betrachten ist!
Herron hat ein Talent wirklich authentische und sehr realistische Charaktere zu erschaffen! Egal ob Haupt- oder Nebenakteur, alles ist durchdacht. Ebenso ist die Geschichte und ihre Entfaltung spannend und nachvollziehbar, jedoch habe ich durch die große Ankündigung der Protagonistin Zoë Boehm mehr erwartet. Ganz konkret von ihr. Ich bin wirklich begeistert von Boehm als Charakter, jedoch kommt ihr Auftritt erst 100 Seiten vor Schluss. Dies hat mich ein wenig traurig gestimmt. Einfach enttäuschend. Ich hätte mir viel mehr von ihr gewünscht!
Nichtsdestotrotz, wenn du ein Faible für politische,moralische und menschliche Grauzonen hast…
dann solltest du „Down Cementary Road“ lesen!
. Hast du Lust mit knapp 120 Seiten
deinen Alltag zu verlassen?
In eine verrückte Geschichte voller Obsession,
Stalking und Identitätssuche in einer kleinen japanischen Provinzstadt?
Dann könnte „Die ...
. Hast du Lust mit knapp 120 Seiten
deinen Alltag zu verlassen?
In eine verrückte Geschichte voller Obsession,
Stalking und Identitätssuche in einer kleinen japanischen Provinzstadt?
Dann könnte „Die Frau im lila Rock“ etwas für dich sein!
3,5/5 ⭐️
. Worum geht es genau…
Die Frau im lila Rock führt ein bescheidenes Leben mit festen Routinen für sich alleine. Das denkt sie zumindest. Doch sie wird beobachtet von der Frau in der gelben Strickjacke. Eines Tages greift die Frau in der gelben Strickjacke jedoch mehr in das Leben der Frau im lila Rock ein als sie erwartet.
. Wir folgen der Ich- Erzählerin durch die Geschichte, wobei wir als Leser das Gefühl erhalten ihr Leben dreht sich als „Frau in der gelben Strickjacke“ nur um „Die Frau im lila Rock“. „Die Frau im lila Rock“ ist eine Geschichte, die aufzeigt wie die fehlende Identität zu einer Obsession auf eine andere Identität führen kann, die scheinbar perfekt und nachahmenswert/ übernehmswert erscheint. Es ist ein unterhaltsames Buch gespickt mit leichter Spannung, jedoch sehr monoton und an einigen Stellen doch sehr vorhersehbar. Ebenso ist es durch den lockeren Schreibstil schnell gelesen.
Ich bereue es definitiv nicht dieses Buch gelesen zu haben, jedoch muss man es nicht unbedingt lesen. 😂
Wenn du trotzdem Lust hast…
dann wünsche ich dir viel Spaß beim abtauschen in diese Geschichte! 😁
. Ein Kultbuch der queeren Szene über das sexuelle Erwachen einer Frau. Ein Roman über eine Liebe und Sexualität, aber auch über eine ungesunde Beziehung.
Ich verstehe warum der Roman als Kultbuch gilt, ...
. Ein Kultbuch der queeren Szene über das sexuelle Erwachen einer Frau. Ein Roman über eine Liebe und Sexualität, aber auch über eine ungesunde Beziehung.
Ich verstehe warum der Roman als Kultbuch gilt, jedoch habe ich mehr erwartet. Die Suche und das Finden der sexuellen Orientierung ist wirklich toll beschrieben. Leider finde ich der Roman bleibt oftmals zu sehr an der Oberfläche und trieft irgendwann vor Klischees, ohne zu zeigen, wie individuell Frauen eigentlich sein können und sind.
. Aber worum geht es genau…
Die namenlose Protagonistin verliebt sich unerwartet das erste Mal in ihren Leben bewusst in eine ältere Frau, jedoch ist diese in einer Beziehung. Doch davon lassen sich die Zwei nicht aufhalten und eine Affäre beginnt. Diese Affäre wirft die Protagonistin in eine ungesunde Abhängigkeit und ist kurz davor sie emotional zu zerstören.
. In „Woman“ begleiten wir die namenlose Protagonistin in kleinen kurzen Kapiteln durch ihre Gedanken. Das komplette Buch ist, wie eine Art Tagebuch aufgebaut. Ich mochte diesen Aufbau sehr. Dadurch blieb die Geschichte interessant und lies sich schnell lesen. Was wohl auch an der tollen Übersetzung liegt. Der Schreibstil ist modern, obwohl das Original schon 2014 veröffentlicht wurde.
Wie schon erwähnt, versteh ich vollkommen, warum der Roman diesen Kultstatus hat, vor allem als ich Vorwort und Nachwort gelesen habe und verstand viel vielen queeren Menschen dieses Buch geholfen hat.
Aber ich verstehe nicht, warum es unbedingt so eine toxische Beziehung bzw. Affäre sein musste. Ich finde diese ganze Konstellation schrecklich und da ich nicht spoilern möchte kann ich auch nicht mehr dazu schreiben.
Ich finde es ausgesprochen schade, wie viele Klischees in diesem, doch recht kurzen Roman aufgeführt werden und uns Frauen einfach als emotional impulsive Menschen darstellt, die alle gleich ticken in Sachen Liebe und nur Drama möchten, außer sie haben Eigenschaften, die eher Männern zugeschrieben werden.
Jedoch ist „Woman“ größtenteils ein tolles Buch über die Reise einer Frau zu sich selbst und ihrer eigenen Identität. Manchmal hätte die Autorin uns noch tiefer in die Gefühlswelt der Protagonistin eintauchen lassen sollen, vor allen da das Buch nur knapp 190 Seiten hat, trotzdem bekommt man als Leser einen guten Eindruck von der Reise die sie zurücklegt.
Garantiert nicht für jeden, aber trotzdem lesenswert.
Eine Warnung möchte ich dennoch aussprechen, wenn du ein Problem damit hast über wirklich toxische Beziehungen zu lesen, dann solltest du das Buch lieber im Laden stehen lassen.