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Veröffentlicht am 03.03.2025

Emotionale Story

Like Fire in the Night
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Ich verfolge Jennifer Wiley schon seit ihrem Buch "In jedem Atemzug nur Du" und habe bisher alle ihrer Bücher geliebt. So war ich auch gespannt auf das Buch "Like Fire in the Night". Es ist der erste Band ...

Ich verfolge Jennifer Wiley schon seit ihrem Buch "In jedem Atemzug nur Du" und habe bisher alle ihrer Bücher geliebt. So war ich auch gespannt auf das Buch "Like Fire in the Night". Es ist der erste Band ihrer "New York Love Songs" Dilogie und als ich angefangen habe zu lesen, hat es Jennifer wieder geschafft mich in den Bann zu ziehen. Man lernt auch gleich beide Protagonisten kennen. Die erfolgreiche und berühmte Sängerin Ivy mit ihrer rauen Stimme und den Journalist Milo. Alle wollen wissen was Ivy's Geheimnis ist und wie ihre Vergangenheit war. Den sie ist über Nacht zum Star geworden. Milo erhält denn Auftrag dafür, Ivy näher kennenzulernen und ihre Geheimnisse zu enthüllen. Dabei ist Milo wichtig endlich seine Probleme loszuwerden. Sein Vater hat einen Haufen Schulden gemacht und die Geldeintreiber sind hinter ihm und Milo her. Er schafft es Ivy näher zu kommen. Dabei lernt er aber auch eine ganz andere Seite von ihr kennen und erfährt sogar ihr Geheimnis. Milo erkennt das Ivy genauso ist wie er und ebenfalls ihre Probleme hat.

Ivy war mir sofort sympathisch. Sie war für mich eine starke Protagonistin, die für ihre Träume kämpft. Allerdings hatte sie auch eine Verletzliche Seite an sich und sie kämpft mit ihren inneren Dämonen. Ihr Geheimnis konnte ich erahnen, aber was wirklich dahinter steckt hat mich tief berührt. Daher konnte ich auch ihre Ängste und vorallem ihre Träume zu gut verstehen. Manchmal war sie aber auch zurückhaltend, in sich gekehrt und das hat sie umso neugieriger gemacht.
Milo war mir aber auch direkt sympathisch. Auch wenn ich einbisschen an sein Gewissen appellieren müsste, war er doch ein Charmanter Mann. Er hat sich um seinen Vater gekümmert und möchte auch das ihm nichts passiert. Das ist der Grund warum er diesen Auftrag so unbedingt gebraucht hatte. Das er aber auch ein schlechtes Gewissen dabei hat, merkt man sofort. Er hat immer wieder versucht das richtige zu tun. Manchmal hat es geklappt und manchmal war es einfach fehl am Platz. Aber Fehler gehören dazu und machen einen Charakter nur authentischer.

Der Schreibstil war dabei wieder wunderbar leicht und flüssig zu lesen. So typisch Jennifer Wiley eben. Sie hat mit ihrer Story auf emotionaler Ebene berührt und gleichzeitig eine wahnsinnige und gefühlvolle Story erschaffen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Ivy und Milo. Die Lovestory entwickelt sich auch langsam und hatte ihre Ecken und Kanten. Aber es war einfach stimmig. Auch die Rockstar Stimmung kam genug zum Vorschein, ebenfalls die Hintergründe eines Journalisten. Das Setting wurde dabei auch wunderbar beschrieben. Es war absolut stimmig und eine Achterbahn der Gefühle. Man bekommt Fragen aufgeworfen, die nach und nach beantwortet werden. Man wird neugierig auf die Geheimnisse und auch neugierig auf die Zukunft der beiden. Ein Buch welches ich in einem Zug durchgelesen habe und einfach nicht aus der Hand legen konnte. Für mich hat das Buch eine klare Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Office Romance mit tiefe

Cold King
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Als ich den Klappentext zu "Cold King - Empty Kingdom" gelesen hatte, habe ich mich sehr auf eine Office Romance gefreut. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Man lernt zu Anfang gleich schon Cole und Delilah ...

Als ich den Klappentext zu "Cold King - Empty Kingdom" gelesen hatte, habe ich mich sehr auf eine Office Romance gefreut. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Man lernt zu Anfang gleich schon Cole und Delilah kennen. Cole ist der COO der King Group und ist auf nichts Festes aus. Er nimmt sich Frauen nur fürs Bett und kann mit Liebe nichts anfangen. Bis zu dem Tag an dem er Delilah kennenlernt. Sie kommt in sein Leben reingeplatzt und er kann sie nicht mehr vergessen. Gemeinsam verbringen sie eine Nacht zusammen und keiner der beiden kann den anderen vergessen. Als dann plötzlich Delilah auch in seinem Büro vor ihm steht, fällt es ihm schwer professionell zu bleiben. Er macht ihr einen Vorschlag, denn sie nicht ausschlagen kann. Doch was ist wenn dabei auch noch Gefühle eine Rolle spielen.

Mir war Delilah direkt sympathisch. Sie ist eine schlaue Frau, die auch gerne die Karriereleiter aufsteigen möchte. Mit ihren jungen Jahren gehört sie schon zu den Architekten und arbeitet für die Elite Architecture. Sie nimmt ihren Job ernst und möchte so professionell wie möglich sein, was mit Cole schwieriger ist. Gleichzeitig hat sie eine nicht so berauschende Beziehung hinter sich. Obwohl sie erstmal die Finger von Männer lassen wollte, genießt sie doch die Vorzüge gemeinsam mit Cole. Delilah hat aber auch ihre Ängste gezeigt und gleich klar gemacht, das der Deal nur zustande kommt, wenn man ehrlich ist und nichts mit anderen anfängt.
Mit Cole musste ich erstmal warm werden. Er war Anfangs der unnahbare COO, das hat man sofort gemerkt. Er hat mit seinem Charme gespielt und weiß wie er Frauen um den Finger wickelt. Das er sich Anfangs auch gegen seine Gefühle sträubt, das konnte ich im späteren Verlauf auch sehr gut nachvollziehen. Seine Eltern waren nicht gerade das vorbildliche Paar und Liebe gab es keine. Auch seine Brüder waren eher Geschäftspartner als Brüder. Das sollte sich aber im Laufe der Story ändern und das alles ist Delilah zu verdanken.
Ich habe auch noch Delilahs Mutter sehr ins Herz geschlossen. Sie wollte ihre Tochter vor den Fehler bewahren, die sie selbst begangen hat. Gleichzeitig hat sie aber auch schnell gemerkt das es ernst ist und hat dem ganzen einen kleinen Stups gegeben. Sie war wirklich eine liebevolle Mutter und für Delilah immer da. Ich habe sie echt sehr ins Herz geschlossen.

Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Delilah und Cole. Dadurch versteht man beide Charakter besser und vorallem versteht man auch mehr von deren Gefühle. Die Story spielt hauptsächlich im Bürogebäude der King Group statt. Mir hat es auch gefallen das man auch mehr über Architektur erfährt. Die Beschreibungen von Delilahs Skizzen wurde zum Beispiel auch Bildhaft beschrieben. Die Story war eher ruhig, hatte an manchen Stellen etwas Drama und war auch Mal Schlagfertig. Das Ende wiederum war richtig süß. Es hat mir gefallen wie sich Cole eingesetzt hat und erkannt hat, was im Leben wirklich wichtig ist. Es gibt auch einige Spicy Szenen die kurz beschrieben wurden. Es war eine interessante Story, Vorallem über Selbstfindung und Gefühle. Mir hat das Buch gefallen und ich bin schon gespannt auf den zweiten Band. Für mich hat das Buch eine klare Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Spannend und Heiß

Obedientia
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Das Buch "Obedientia" ist nicht mein erstes Buch der Autorin Isabelle Herzog, deswegen war ich auch gespannt auf die Story. Nachdem ich auch den Klappentext gelesen hatte, wurde ich noch neugieriger. Aber ...

Das Buch "Obedientia" ist nicht mein erstes Buch der Autorin Isabelle Herzog, deswegen war ich auch gespannt auf die Story. Nachdem ich auch den Klappentext gelesen hatte, wurde ich noch neugieriger. Aber Achtung: Man sollte definitiv auf die Triggerwarnung achten und das Buch erst ab 18 Jahren lesen. Die Story ist nicht ohne und geht auch gerne mal über die Grenze hinaus. Ich muss auch sagen das es auch optisch ein Hingucker ist. Das Cover verspricht nicht viel, ist dunkel und düster gehalten, was aber definitiv zum Inhalt passt. Mich konnte die Story sehr schnell in den Bann ziehen, obwohl die Seiten Anzahl erstmal abschreckt. Aber ich bin wirklich fix mit dem Buch fertig geworden. Man lernt eine Sekte kennen und gleichzeitig auch Nevio. Er ist der Anführer der Sekte und schlägt über die Stränge hinaus. Die Sekte lebt abgeschottet von der Außenwelt und das was Nevio sagt, ist einfach Gesetz. Dann gibt es da noch Linda, die mit ihrem Mann und ihrer Tochter in dieser Sekte lebt. Linda kennt kein anderes Leben. Allerdings will ihr Mann fliehen und nimmt die Tochter mit. Doch diese Flucht bleibt nicht unbemerkt. Nevio bestraft alles, was aus der Sekte flüchten will. Gezwungenermaßen muss nun Linda mehr Zeit mit Nevio verbringen. Genau in dieser Zeit lernt man als Leser, das Nevio anders bestraft und auch andere Dinge absolut anders laufen. Deshalb unbedingt die Triggerwarnung beachten.

Man lernt Nevio als boshaften Sekten Anführer kennen. Ja, so einer war er auch. Allerdings hat er die Story um einiges spannender gemacht. Gerade auch deswegen, weil er Sachen definitiv anders handhabt. Durch ihn wird es brutaler und es werden Grenzen überschritten. Aber nicht nur er war Teil der Story. Da gibt es auch noch Linda. Sie gehört ebenfalls der Sekte an und ist diejenige, die ihren Mann und ihre Tochter an Nevio verrät. Linda ist der Sekte absolut treu und das merkt man ihr auch sofort an. Dann gibt es noch Liliana, die Tochter von Linda. Sie ist verliebt in ihren eigenen Bruder und kann nicht verstehen, warum ihre Mutter sie verraten hat. Sie fühlt sich allein gelassen und vorallem ist sie enttäuscht. Es gibt auch noch eine weitere Person. Genauer gesagt eine Unbekannte Person. Diese Person hat die Story nochmal ein Stück mehr interessanter gemacht. Zuerst war ich verwirrt als Unbekannt aufgetaucht ist. Aber er hat die Story eindeutig unterhaltsamer gemacht und auch etwas von der dauerhaften Spannung genommen.

Der Schreibstil von Isabelle Herzog war dabei auch sehr flüssig. Man liest die Story tatsächlich aus vier verschiedene Perspektiven. Aber keine Angst: Man kommt keineswegs durcheinander. Die Kapitel sind auch angenehm kurz gehalten. Oben habe ich schon angemerkt das die Story gerne mal über die Grenze hinaus schlägt und das sollte man definitiv beachten. Die Story ist stellenweise düster und Spicy Szenen erlebt man hier deutlich öfter. Dafür hatte es aber auch einige Überraschungen und Wendungen auf Lager. Man stellt sich schon im Laufe der Story einige Fragen. Auch da werden manche beantwortet und manche bleiben offen. Gerade auch da das Ende doch einen Cliffhanger hatte, macht es Hoffnungen auf mehr. Man kommt aufjedenfall auf seine Kosten, wenn man es mal etwas brutaler und düsterer mag. Mir hat die Story gefallen, auch wenn ich solche Storys nicht jeden Tag lesen könnte. Ich bin aufjedenfall gespannt was noch auf uns zukommt und was sich Isabelle einfallen lässt.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Hunter und Elsa

Bloomsbury Campus (2) - Tough decisions
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Nachdem ich den ersten Band schon gelesen hatte, war ich umso gespannter auf Elsas Geschichte. Man lernt Elsa sowie auch Hunter schon im ersten Band kennen. Da ging es schon los, dass Elsa von ihrem Studium ...

Nachdem ich den ersten Band schon gelesen hatte, war ich umso gespannter auf Elsas Geschichte. Man lernt Elsa sowie auch Hunter schon im ersten Band kennen. Da ging es schon los, dass Elsa von ihrem Studium überfordert ist und Angst hat. Sie wird von ihrer Familie unter Druck gesetzt, damit sie die Prüfungen mit guten Noten besteht. Allerdings hat sie beim lernen absolute Schwierigkeiten und eine Blockade ist in ihrem Kopf. Schon im ersten Band hat Lily ihr beim lernen geholfen. Gemeinsam mit Hunter hatten sie eine Lerngruppe gegründet. Jetzt kommt noch Ellis dazu, der ihr ebenfalls hilft ihre Ängste loszuwerden. Doch die beiden haben nicht immer Zeit. Somit ist sie mit Hunter alleine und beide lernen zusammen, wobei ihr Hunter hilft. Allerdings unter der Bedingung das Elsa seine Freundin spielen soll. Eine Win Win Situation für beide. Was aber als Fake beginnt, soll schnell zu realen Gefühlen umschwenken. Doch es gibt einige Höhen und Tiefen, die beiden bewältigen müssen.

Mir hat Elsa schon im ersten Band sehr gefallen. Man hat da schon ihre Unsicherheiten und Ängste gespürt. Diese werden nun aus ihrer Sicht deutlich präsenter. Dabei kann man sie absolut nachvollziehen. Ihre Eltern setzen sie gnadenlos unter Druck, obwohl Elsa überhaupt nichts für das Studium übrig hat. Sie war mir definitiv ein sehr authentischer Charakter. Elsa kämpft auch sehr mit ihrem Selbstbewusstsein und redet sich ständig schlecht. Klar, einbisschen hat es mich schon genervt, aber gleichzeitig konnte ich die verstehen. Wenn man etwas macht, was einem nicht am Herzen liegt, ist es umso schwieriger die Erwartungen zu erfüllen.
Hunter kennt man auch schon aus dem ersten Band. Dort habe ich ihn als spitzbübischer junger Mann kennen gelernt. Aber auch er hat es nicht leicht. Er will Elsa helfen und denkt auch an seinen Vorteil, da er ebenfalls von seinen Eltern unter Druck gesetzt wird. Seine Eltern sind streng und das zeigen sie auch immer wieder. Ich fand Hunter tatsächlich sehr sympathisch, nachdem ich mehr von ihm gelesen hatte. Er kämpft sehr mit seinen Gefühlen und mit dem Druck. Man merkt auch das Elsa und Hunter wirklich unterschiedlich sind und doch eine Sache haben, die sie verbindet. Umso authentischer fand ich ihre Entwicklung die sie gemeinsam mache.
Ich muss nicht erwähnen das man auch Lily und Ellis wieder trifft. Es war schön die zwei hier diesesmal als Nebencharakter zu haben und auch ihre Entwicklung zu lesen. Auch wenn sie nur kurzzeitig aufgetaucht sind.

Der Schreibstil war dabei auch wieder sehr flüssig. Wie im ersten Band, liest man die Story abwechselnd aus der Sicht von Elsa und Hunter. Man darf also beide Charakter näher kennenlernen und auch ihren inneren Kampf verfolgen. Es beginnt mit Fake Dating zu einer Lovestory mit vielen Gefühlen. Dabei fand ich es schön wie sich alles langsam entwickelt hat. Die Story war eine Achterbahn der Gefühle und Emotionen. Es war erfrischend, obwohl ich schon viele Fake Dating Geschichten gelesen hatte. Das Setting spielt auch hauptsächlich auf dem Bloomsburry Campus ab. Dieser wurde auch hier Bildhaft beschrieben. Das Ende nimmt aber eine Wendung mit der ich nicht gerechnet hätte. Es bekommt zwar ein Happy End, aber an einem absolut anderen Ort. Mir hat es wirklich Spaß gemacht, beide Bücher zu lesen. Ich empfehle auch sehr erst mit dem ersten Band anzufangen, obwohl man die Bücher durchaus unabhängig voneinander lesen könnte. Für mich hat der zweite Band eine klare Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Was besser als der erste Band

A Touch of Ice
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Der erste Band konnte mich nicht so begeistern und trotzdem war ich neugierig auf den zweiten Band. Ich habe auch vorher nicht den Klappentext gelesen. ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Der erste Band konnte mich nicht so begeistern und trotzdem war ich neugierig auf den zweiten Band. Ich habe auch vorher nicht den Klappentext gelesen. Also habe ich mich überraschen lassen. Ich weiß nur aus dem Ende des ersten Bandes um wen es geht. Das hat mich absolut neugierig auf diesen Band gemacht, da der erste Band doch mit einem Cliffhanger endet. Es geht hierbei um Ash. Ash gehört zur Gruppe der Snowboarder rund um Z, Luc und Cam. Seit neuestem gehört auch Ophelia dazu, die mit Z ein Paar ist. Ash verliert von jetzt auf gleich seine Eltern. Diese sind bei einem Unfall gestorben. Sein Bruder Logan hat überlebt, sitzt aber seitdem im Rollstuhl. Der sonst so draufgängerische Ash nimmt sich zurück. Kein Snowboarden mehr, was ihm einst so viel Freude bereitet hat. Er bestraft sich selbst. Z, Ophelia, Luc und Cam unterstützen ihn und seinen Bruder wo es nur geht. Trotzdem verkriecht sich Ash immer mehr. Bis zu dem Moment an dem er Tansy trifft. Sie will einem kleinen kranken Jungen noch einen Wunsch erfüllen. Dieser will Ash noch einmal Snowboarden sehen. Doch Ash weigert sich zuerst und gibt dann doch klein bei. Er springt über seinen Schatten und erkennt auch gleichzeitig, das Tansy nicht die Frau für eine Nacht ist.

Ash war mir tatsächlich schon im ersten Band sympathisch. Er hatte eine lockere und draufgängerische Art an sich. Er hat Frauen gerne nur für eine Nacht in sein Bett gelockt. In diesem Band lernt man ihn viel besser kennen. Umso mehr habe ich ihn ins Herz geschlossen. Er kämpft mit sich, versucht seine Probleme so gut es geht alleine zu bewältigen. Seine draufgängerische Art kommt auch immer mal wieder zum Vorschein. Allerdings hat er auch einen Beschützerinstinkt, welches man eindeutig bei Tansy sieht. Trotzdem schlagen sich beide immer wieder die Köpfe ein, was auch ziemlich humorvoll war.
Tansy war mir auch direkt sympathisch. Sie hatte kein einfaches Leben. Sie hat erst ihren Krebs besiegt und möchte nun selbst Kindern mit Krebs helfen, ihre Wünsche zu erfüllen. Man merkt sofort das sie eine harte Zeit durch hat. Zuerst wirkt sie schüchtern und in sich gekehrt. Aber sie hat auch eine sehr schlagfertige Seite und ist ziemlich willensstark. Das hat Ash einige Male auf die Palme gebracht. Die zwei waren wie Katz und Maus, wobei ich Tansy als Katze tendiere.
Neben den beiden sind noch die anderen Nebencharakter. Es war schön wieder von der Gruppe zu lesen, die man schon kennt. Vorallem da sich die Gruppe auch weiterentwickelt hat und sich gegenseitig hilft.

Der Schreibstil war dabei flüssig und leicht zu lesen. Es wird eine wichtige Botschaft überbracht, gerade was mit der Krankheit von Tansy betrifft. Diese hat mich zum Nachdenken angeregt und hat mir auch wieder gezeigt, dass das Leben zu kurz ist um es nicht lebenswert zu machen. Mir hat die Story deutlich besser gefallen als der erste Band. Es war humorvoll, dramatisch, Spicy und auch sehr Gefühlvoll und emotional. Die Story war eindeutig tiefer und hat mich sogar manchmal zum weinen gebracht. Mir hat auch hier das Setting sehr gefallen. Man bekommt wieder eine winterliche Landschaft, die so traumhaft beschrieben wurde. Ich kann echt nur sagen das dieses Buch mir sehr gefallen hat und ich gerne noch mehr davon möchte. Dafür bin ich umso gespannter auf den dritten Band und hoffe das dieser genauso gut wie der zweite Band wird. Man kann die Bücher auch unabhängig voneinander lesen, aber da der erste Band mit einem Cliffhanger endet, würde ich doch empfehlen damit anzufangen. Das Buch hat eine klare Leseempfehlung verdient.

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