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Veröffentlicht am 25.03.2025

Ein vielversprechender Auftakt mit kleineren Schwächen

The Stars are Dying
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Schon beim ersten Blick auf „The Stars are Dying“ war ich fasziniert – das Cover, der Farbschnitt und die Illustration unter dem Schutzumschlag sind einfach wunderschön und passen perfekt zur Geschichte. ...

Schon beim ersten Blick auf „The Stars are Dying“ war ich fasziniert – das Cover, der Farbschnitt und die Illustration unter dem Schutzumschlag sind einfach wunderschön und passen perfekt zur Geschichte. Optisch ist dieses Buch ein absolutes Highlight!

Inhaltlich hat mich die Geschichte ebenfalls unterhalten, auch wenn sie mich nicht in jeder Hinsicht restlos überzeugen konnte. Astraea als Protagonistin mochte ich grundsätzlich gerne. Sie steht vor vielen Herausforderungen und wächst im Laufe der Handlung spürbar über sich hinaus. Dennoch hatte ich manchmal Schwierigkeiten mit ihr, weil sie oft das Offensichtliche nicht gesehen hat – was nicht so ganz zu ihrer Darstellung als kluge und scharfsinnige Figur gepasst hat. Ihre Entwicklung fand ich aber nachvollziehbar und gut umgesetzt.

Nyte hingegen blieb für mich lange ein Rätsel. Seine undurchschaubare Art hat ihn wahnsinnig interessant gemacht, aber ich konnte ihn nicht immer greifen. Trotzdem hat es mir gefallen, ihn nach und nach besser kennenzulernen, und ich hoffe sehr, dass einige offene Fragen im zweiten Band beantwortet werden.

Die Handlung hatte viele spannende Ansätze, aber manchmal war sie für meinen Geschmack etwas vorhersehbar. Ich hätte mir mehr überraschende Wendungen und insgesamt eine höhere Spannungskurve gewünscht. Gerade weil die Welt mit ihren übernatürlichen Wesen so viel Potenzial bietet, hätte ich mir noch mehr Details zu den Fae, Celestials und Vampiren gewünscht. Auch hätte ich gerne mehr von der Welt Solanis erkundet, statt dass sich so viel an einem einzigen Ort abspielt. Da es aber der erste Band der Trilogie ist, hoffe ich, dass hier in den nächsten Büchern noch nachgelegt wird.

Was mich jedoch absolut mitgerissen hat, war die Dynamik zwischen Astraea und Nyte. Ihre Chemie war spürbar, und die Emotionen zwischen ihnen haben für mich die fehlende Spannung in der Haupthandlung ausgeglichen. Ihre Beziehung war intensiv und elektrisierend – genau das, was ich mir von einer Fantasy-Romance wünsche!

Allerdings hatte ich Schwierigkeiten mit den vielen Nebencharakteren und Handlungssträngen. Es wurde manchmal sehr komplex, sodass ich ab und an den Überblick verloren habe.

Der Schreibstil von Chloe C. Peñaranda hat mir aber insgesamt sehr gefallen. Sie schafft es, Emotionen stark zu transportieren, und ihr Stil ist flüssig und atmosphärisch.

Fazit:
„The Stars are Dying“ ist ein optisches Meisterwerk und ein solider Reihenauftakt mit einer spannenden Welt, einer tollen Liebesgeschichte und viel Potenzial. Trotz kleinerer Schwächen in Spannung und Vorhersehbarkeit freue ich mich auf den nächsten Band und hoffe, dass die Geschichte dort noch mehr Tiefe und Überraschungen bekommt. 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 07.03.2025

viele tolle Ideen

If We Were Gods
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Ich hatte das große Glück, "If We Were Gods" von Lara Grosse bereits vorab lesen zu dürfen – und es war jede einzelne Seite wert!

Ich gebe zu, der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht. Das Magiesystem ...

Ich hatte das große Glück, "If We Were Gods" von Lara Grosse bereits vorab lesen zu dürfen – und es war jede einzelne Seite wert!

Ich gebe zu, der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht. Das Magiesystem ist in diesem Buch relativ komplex. Doch nach spätestens 60 Seiten war ich komplett gefesselt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Wir begleiten Olivia, die einen der begehrten Plätze an der Arcane Academy ergattert hat, um dort die Magie der Arkanen Ebenen zu studieren. Doch gemeinsam mit ihren Mitstudenten gerät sie in einen Strudel aus Herausforderungen, die eigentlich unmöglich zu bewältigen scheinen – und tödlich enden könnten.

Lara Grosse hat es geschafft, eine faszinierende, atmosphärisch dichte Welt zu erschaffen. Ihr Schreibstil ist so bildhaft, dass ich mich direkt an der Arcane Academy wiedergefunden habe. Sie verliert sich dabei nicht in endlosen Beschreibungen, sondern setzt genau die richtigen Akzente, um die Welt vor meinen Augen lebendig werden zu lassen.

Besonders beeindruckt hat mich das Magiesystem. Es ist nicht einfach nur eine Fähigkeit, die die Charaktere besitzen – sie müssen sie sich hart erarbeiten und sich die Kontrolle über ihre Kräfte verdienen. Die Mischung aus klassischer Magie und griechischer Mythologie hat mich besonders begeistert.

Die Dynamik innerhalb der kleinen Studentengruppe war unglaublich spannend zu verfolgen. Olivia fühlt sich zu Beginn nicht wirklich wohl, doch mit der Zeit wächst zwischen den sechs Studierenden eine enge Bindung. Die Found-Family-Thematik ist hier einfach perfekt umgesetzt. Und dann gibt es natürlich noch Milo – den arroganten, aber unglaublich charismatischen Studenten, der Olivia von Anfang an herausfordert. Ihre Beziehung entwickelt sich auf eine Weise, die nicht überstürzt wirkt, sondern sich organisch entfaltet – und dabei einige Momente bereithält, die mir wirklich das Herz gewärmt haben.

Das Buch war durchgehend spannend, voller unerwarteter Wendungen und emotionaler Höhepunkte. Besonders das Ende hat mich umgehauen – ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht mit diesem Twist!

"If We Were Gods" ist eine absolute Empfehlung für alle, die düstere Fantasy mit Dark-Academia-Vibes und einer mitreißenden Handlung lieben. Ich bin jetzt schon gespannt auf auf nächste Buch der Autorin!

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Veröffentlicht am 23.09.2024

tolle Atmosphäre

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)
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Der Schreibstil von Ava Reid ist wirklich wunderschön und das Potenzial der Geschichte greifbar. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, in die Erzählung einzutauchen, da sie voller merkwürdig klingender Charaktere ...

Der Schreibstil von Ava Reid ist wirklich wunderschön und das Potenzial der Geschichte greifbar. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, in die Erzählung einzutauchen, da sie voller merkwürdig klingender Charaktere und Orte war. Hat man diese Hürde jedoch überwunden, fesselt die Geschichte mit ihrem düsteren Vibe und wunderschöner Metaphorik. „A Study in Drowning“ bietet eine subtile Kritik am Patriarchat und dessen Machtstrukturen – verpackt in eine mysteriöse Fantasy-Geschichte.

Die Charaktere und deren Entwicklung haben mir gut gefallen. Auch wenn die Handlung teils mehr vom Vibe als vom Plot getragen wurde, lud sie dennoch zum Miträtseln und Mitfiebern ein. Die Atmosphäre des Buches ist intensiv und unheimlich; das Cover passt perfekt zur Geschichte und zieht einen sofort in diese dunkle Welt voller Magie und Geheimnisse hinein. Die Geschwindigkeit der Geschichte hat für mich nicht ganz gepasst, an manchen Stellen ging es zu schnell und an machen zog es sich eher.

Besonders beeindruckt hat mich die wiederkehrende Thematik des Ertrinkens – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Wasser, Salz und das Meer sind zentrale Motive der Erzählung, die die bereits gruselige Stimmung noch verstärken.

Insgesamt war „A Study in Drowning“ ein faszinierendes Leseerlebnis mit einer Mischung aus düsterer Romantik und feministischen Themen. Es gibt einige schwierige Szenen bezüglich Misogynie und Sexismus, aber gleichzeitig wird viel Feminismus thematisiert – was mir besonders gut gefiel. Die gesunde Romanze zwischen den Protagonisten hat ebenfalls für Freude gesorgt.

Obwohl ich einige kleinere Kritikpunkte hatte – wie etwa die etwas schwache Liebesgeschichte im Vergleich zum Fantasy-Element – habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen und kann es für regnerische Herbsttage nur empfehlen! Wenn dir Bücher wie „Gallant“, „The Last Tale of the Flower Bride“ oder „Mexican Gothic“ gefallen haben, solltest du unbedingt „A Study in Drowning“ lesen!

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Veröffentlicht am 05.05.2024

tolles Debüt mit Verbesserungspotenzial

Papierschiffe auf rauer See
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"Papierschiffe auf rauer See" ist der Debütroman von Finn Beck und erzählt die bewegende Geschichte von Toni und Jack, zwei beste Freunde, deren Leben durch einen tragischen Unfall eine unerwartete Wendung ...

"Papierschiffe auf rauer See" ist der Debütroman von Finn Beck und erzählt die bewegende Geschichte von Toni und Jack, zwei beste Freunde, deren Leben durch einen tragischen Unfall eine unerwartete Wendung nimmt. Toni, der als Rockstar das wilde Leben genießt, lässt alles hinter sich, um seinem querschnittsgelähmten Freund Jack beizustehen. Während sie gemeinsam mit den neuen Herausforderungen kämpfen, verändert sich ihre Beziehung auf eine unerwartete Weise und Gefühle kommen ans Licht, die sie beide überraschen.

Die Handlung was emotional tiefgehend und faszinierend. Der Titel des Romans passt sehr gut zu Geschichte, da die Beziehung zwischen Toni und Jack wie Papierschiffe auf einer stürmischen See schwankt. Die Charaktere werden als liebevoll gezeichnet und in einer emotionalen Tiefe dargestellt, die beeindruckt. Die Fragilität der Gefühle und die Ehrlichkeit in der Darstellung machen den Roman zu etwas Besonderem, an manchen Stellen aber auch zu etwas sehr Frustrierenden.

Der Schreibstil von Finn Beck war fesselnd und auch die Charaktere waren gut ausgearbeitet sind, sodass es leicht fällt, sich in sie hineinzuversetzen. Ich finde der Autor hat eine Menge Potenzial die kleinen Mängel der Geschichte noch auszuarbeiten und ich freue mich auf weitere Werke von ihm.

Für mich gab es wie erwähnt auch ein Paar Kritikpunkte an dem Buch. Einige Passagen waren langatmig und auch die Darstellung von Jacks Behinderung war mir manchmal zu unrealistisch.

Insgesamt erhält "Papierschiffe auf rauer See" eine Leseempfehlung von mir, da ich die Geschichte faszinierend und berührend empfand. Trotz kleiner Schwächen gibt es eine emotionale Tiefe.

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Veröffentlicht am 20.01.2024

ein Buch, das sich selber nicht ganz ernst nimmt

The Lost Memory Project
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Dieses Buch kann man als ein absolut typisches Alexis Hall Buch beschreiben.
Die Ausgangssituation, dass Sam einen Gedächtnisverlust vorspielt ist in gleichen Maßen absurd und verdammt lustig. Persönlich ...

Dieses Buch kann man als ein absolut typisches Alexis Hall Buch beschreiben.
Die Ausgangssituation, dass Sam einen Gedächtnisverlust vorspielt ist in gleichen Maßen absurd und verdammt lustig. Persönlich fand ich den Hintergrund des Gedächtsnisverlusts super dargestellt. Irgendwie konnte man es nachvollziehen, aber auch darüber lachen. Auch wie Sam damit umgeht war sehr realistisch dargestellt. Die dauerhaft hintergründige Angst, die Unsicherheit und auch die ständige Frage, wie man da am besten wieder raus kommt. Sam als Charakter wurde super beschreiben und auch seine Handlungen in Verlauf der Geschichte waren realistisch und haben ins Gesamtbild gepasst, aber ich hätte mir noch mehr Hintergründe von ihm gewünscht.

Der Schreibstil war genial. Man war direkt in der Story drin und der Ton war so schön trocken und sarkastisch, ich liebe es. Alles wurde aus Sams Sicht beschreiben, aber trotzdem konnte man Jonathan super kennenlernen. Den Wandel den er durchmacht war so schön zu beobachten und beide sind mit so ans Herz gewachsen mit ihrer chaotischen Art.

Zusammen waren sie die absolute Verkörperung von GrumpyxSunshine und die Liebesgeschichte hat sich auch Zeit gelassen. Die Anziehung ist immer im Hintergrund, aber nimmt erst circa nach der Hälfte des Buches eine primäre Rolle ein.

Alles in allem ein tolles Buch für Fans der Autorin, von GrumpyxSunshine Trope und von Geschichten, die sich selber nicht ganz ernst nehmen.

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