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Veröffentlicht am 13.03.2025

Liebe kennt kein Alter

Men of Manhattan - An Unplanned Match
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„Men of Manhattan – An Unplanned Match“ von Vi Keeland und Penelope Ward ist der vierte und finale Band ihrer humorvollen und emotionalen Reihe The Law of Opposites Attract um die vier Freunde aus New ...

„Men of Manhattan – An Unplanned Match“ von Vi Keeland und Penelope Ward ist der vierte und finale Band ihrer humorvollen und emotionalen Reihe The Law of Opposites Attract um die vier Freunde aus New York.
Auch nachdem seine drei besten Freunde ihre große Liebe gefunden haben und nun als Familienväter durchstarten, ist Brayden Foster mit seinem Single-Leben ganz zufrieden. Die Arbeit bei seiner wohltätigen Stiftung, die Häuser für Bedürftige renoviert, erfüllt ihn vollkommen, zumindest bis er Alex, den nervigen Teamleiter seines neuen Projekts kennenlernt. Eigentlich handelt es sich dabei um die attraktive Alexandra, die Brayden sofort den Atem raubt. Zum ersten Mal ist er von einer Frau völlig verzaubert, nur leider ist Alexandra einige Jahre älter als er. Für Alex ist das ein absoluter Dealbreaker, obwohl Brayden alles tut, um ihr zu beweisen, dass das Alter völlig unerheblich ist.

Auch der letzte Teil der unterhaltsamen Reihe des Autorinnenduos konnte mich bestens unterhalten und mal wieder ist es eine völlig andere Geschichte, als in den Büchern zuvor. Age Gap ist das zentrale Trope und zwar nicht die häufige Variante, dass er älter und erfahrener ist als sie, sondern genau umgekehrt. Dadurch ergeben sich natürlich auch andere Probleme, mit denen sich Alex und Brayden auseinandersetzen müssen.
Ich liebe den humorvollen Schreibstil und vor allem die drei Freunde von Brayden sorgen für einige Lacher. Es ist aber auch Raum für die ernsteren Gefühle und gerade, wenn Brayden und Alex die kleinen Patienten im Krankenhaus besuchen, muss man oft die Taschentücher bereithalten.
Brayden ist ganz klar einer von den Guten und ich mag es, wie offen er mit seinen Gefühlen umgeht. Er spielt keine Spielchen und ist eindeutig reif genug für eine ernste Beziehung.
Alex hat verständlicherweise Angst, denn erstens ist eine solche Alterskombination leider immer noch bösen Kommentaren ausgesetzt, und zweitens unterliegt ihre Zukunftsplanung rein biologisch anderen Grenzen.
Die Autorinnen erzählen ihre Lovestory sehr gefühlvoll und lassen auch das ein oder andere Drama nicht aus. Ihre Charaktere bleiben aber immer authentisch, so dass man immer mit ihnen mitfühlen kann. Der wunderschöne Epilog ist dann am Ende das ganz große Highlight und die zuckersüße Kirsche auf dem Eisbecher.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 09.03.2025

König und Retterin

The Half King
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„The Half King“ von Melissa Landers ist eine spannende Romantasy voller Magie und Intrigen.
Als Zweitgeborene einer Adelsfamilie ist es Celises Solons Bestimmung, ihr Leben von Geburt an im Tempel zu verbringen. ...

„The Half King“ von Melissa Landers ist eine spannende Romantasy voller Magie und Intrigen.
Als Zweitgeborene einer Adelsfamilie ist es Celises Solons Bestimmung, ihr Leben von Geburt an im Tempel zu verbringen. Eigentlich müsste sich ihre Gabe als Orakel längst gezeigt haben, aber so sehr sich Celise auch anstrengt, sie kann nichts vorhersagen. Umso überraschter ist sie, als sie von der obersten Seherin dazu bestimmt wird, als Botschafterin am Hof des Halbkönigs zu leben. Dieser ist, wie alle Erstgeborenen der vier Adelshäuser, mit einem Fluch belegt, der ihn dazu zwingt, sich jede Nacht in Schatten aufzulösen und erst am Morgen wieder zu erscheinen. Zumindest bis zu seinem 21. Geburtstag, an dem er sich komplett in den Schatten auflösen wird. Celise wird nach ihrer Ankunft von allen als Fluchbrecherin verehrt, dabei hat sie überhaupt keine Kräfte. Trotzdem versucht sie das Geheimnis der Flüche zu ergründen und kommt dabei dem jungen Herrscher verboten nahe.

Es fällt überhaupt nicht schwer, in die Welt von Mortara abzutauchen, wo Celise nach ihrer eigenen Bestimmung sucht und gleichzeitig alle anderen retten möchte. Melissa Landers hat einen fesselnden Schreibstil und das Worldbuilding ist absolut gelungen. Ich mag die geheimnisvolle und teils düstere Atmosphäre, in der Celise wie ein liebenswerter Sonnenschein wirkt.
Ihre Entwicklung vollzieht sich Stück für Stück, denn aus der von Geburt an gläubigen Tempeldienerin wird im Laufe der Handlung eine selbstbewusste und starke Frau, die selbstlos für die Menschen, die sie liebt, kämpft. Celise beginnt, die alten und misogynen Strukturen zu hinterfragen, die ihr einst Sicherheit gaben, aber eigentlich nur unterdrücken wollen.
Ihre Rolle wird immer wichtiger und gleichzeitig wächst auch ihre Beziehung zum Halbkönig, der durch Celise zum ersten Mal wieder Hoffnung schöpft. Die Chemie zwischen den beiden funktioniert hervorragend, aber auch die Nebencharaktere sind tiefgründig und facettenreich gezeichnet. Man weiß nie, wem man trauen kann, und ob derjenige ein falsches Spiel spielt. Das beweisen auch die unerwarteten Twists, mit denen es nie langweilig wird. Das grandiose Ende setzt noch einmal ein Ausrufezeichen und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

Mein Fazit:
Ich gebe eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Herzzerreißend

Beneath Broken Skies
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„Beneath Broken Skies“ von Anna Savas ist der Auftakt ihrer emotionalen London is Lonely Reihe, die uns auf eine echte Gefühlsachterbahn schickt.
Bücher sind Madelyns Safe Space und ihr wichtigster Halt ...

„Beneath Broken Skies“ von Anna Savas ist der Auftakt ihrer emotionalen London is Lonely Reihe, die uns auf eine echte Gefühlsachterbahn schickt.
Bücher sind Madelyns Safe Space und ihr wichtigster Halt in einer Welt, in der sie von fast allen Menschen verlassen wurde, die sie eigentlich lieben sollten. Deshalb geht sie in ihrem Job im Verlag ihres Großvaters auch völlig auf und hat fast kein Privatleben. Umso schockierter ist sie eines Tages, als sie erfährt, dass ihr Großvater den Verlag verkauft hat. Ihre Zukunftsträume, dass irgendwann Madelyn den Verlag übernehmen würde, sind damit geplatzt. Zudem ist es ausgerechnet Wesley Knight, der ihr neuer Boss ein wird. Wes und sein Bruder waren Madelyns beste und einzige Freunde auf dem Internat, bevor beide vor sechs Jahren den Kontakt komplett abbrachen. Madelyns Gefühle für Wes gingen sogar noch tiefer, aber den Fehler, ihn erneut in ihr Herz zu lassen, will sie nicht erneut begehen.

Anna Savas ist wahrlich die Queen der Emotionen, denn dieses Buch hat mir das Herz zerrissen und ist gleichzeitig so wunderschön und voller Gefühl. Ihr mitreißender und einfühlsamer Schreibstil lässt die Emotionen der Charaktere lebendig werden und man fühlt und leidet jede Sekunde mit ihnen mit.
Madelyn liebt Bücher mehr als Menschen und man kann es ihr aufgrund ihrer Erfahrungen in der Vergangenheit nicht verübeln. Sie will nie wieder so verletzt werden, wie es unter anderem auch Wes getan hat, und so schottet sie sich lieber von allen anderen ab und vergräbt sich in ihrer Arbeit.
Wes hat keine Ahnung, warum ihn Madelyn so abrupt abweist, denn er hatte Hoffnungen auf einen Neuanfang. Auch er verbirgt seine echten Gefühle vor der Außenwelt, denn er ist gefangen zwischen Pflicht und Schuldgefühlen. Seine Hartnäckigkeit, die manchmal schon an Verzweiflung grenzt, ist bewundernswert. Wes will die Schutzmauern von Madelyn unbedingt einreißen, denn für ihn ist sie die Eine, sein Anker und Safe Space.
Für Büchermenschen ist das Setting im Prince-Verlag der absolute Traum und die tiefe Liebe zu Büchern wird in jeder Zeile deutlich. Die bittersüße Lovestory von Madelyn und Wes ist einfach nur herzzerreißend, vor allem, wenn man mit dem heftigen Cliffhanger konfrontiert wird. Ich mochte beide Hauptfiguren unglaublich gern und kann die Fortsetzung kaum erwarten.

Mein Fazit:
Hier würde ich sogar mehr als fünf Sternchen geben und natürlich eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Für immer

Purple Clouds - Honeymoon
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„Purple Clouds – Honeymoon“ von Mounia Jayawanth ist der Auftakt zu ihrer gefühlvollen Purple Clouds Trilogie.
Vor vier Jahren endete eine traumhafte Nacht in New York in einer kleinen Hochzeitskapelle ...

„Purple Clouds – Honeymoon“ von Mounia Jayawanth ist der Auftakt zu ihrer gefühlvollen Purple Clouds Trilogie.
Vor vier Jahren endete eine traumhafte Nacht in New York in einer kleinen Hochzeitskapelle und seitdem ist die 23-jährige Debbie mit Emory verheiratet. Dass sie sich seitdem nie wieder gesehen haben und aus dem Weg gegangen sind, wirft einige Fragen auf. Debbie wird ausgerechnet bei ihrem frisch angetretenen Traumjob in der Redaktion des feministischen Purple Clouds Magazin von ihrer Vergangenheit eingeholt. Ihr Geheimnis wurde gedroppt und plötzlich soll Debbie einen Artikel über ihre so frühe Ehe in der heutigen Zeit schreiben. Zufällig trifft sie auch Emory wieder, der eigentlich endlich abschließen will. Doch dann stellt sich heraus, dass auch er momentan eine Fake-Ehefrau gebrauchen könnte und so schließen beide einen Deal, der sie bald wieder näherbringt, als sie überhaupt erwartet haben.

Wer die Van Day Reihe der Autorin gelesen hat, der wird sich über ein Wiedersehen mit vielen bekannten Charakteren freuen, aber man kann das Buch auch problemlos ohne Vorkenntnisse lesen. Emory war zugegebenermaßen einer meiner absoluten Lieblingscharaktere und ich habe mich riesig gefreut, dass er seine eigene Lovestory bekommt. Ich mag den gefühlvollen Schreibstil von Mounia Jayawanth, der perfekt zu ihren Figuren passt und deren Emotionen authentisch einfängt.
So richtig hundertprozentig konnte ich die spontane Entscheidung von Deb und Emory vor vier Jahren bis zum Schluss nicht wirklich nachvollziehen. Im Gesamtbild ist es natürlich absolut romantisch und Mounia Jayawanth spannt den Boden auch gekonnt um ihre einzigartige Lovestory. In Rückblenden werden die Ereignisse der damaligen Nacht beleuchtet und so ist es wohl einfach Schicksal.
Deb sieht sich im Widerspruch zwischen der Institution der Ehe, die Frauen oft benachteiligt, und ihren Gefühlen für Emory und dem Wunsch, ein klares Statement für ihre Beziehung abzugeben. Daneben werden viele andere wichtige Themen angesprochen, aber ich fand es nicht zu viel, sondern glaubwürdig in die Handlung eingebunden. Die Entwicklung beider Hauptcharaktere hat mich berührt und das Buch zeigt wieder deutlich, dass man über die individuellen Lebensentscheidungen anderer nicht urteilen sollte. Jeder muss selbst für sich entscheiden, was ihn letztendlich glücklich macht.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Süßer Neuanfang

Lessons in Forgiving
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„Lessons in Forgiving“ von Selina Mae ist der zweite Band ihrer romantischen Hall Beck University Reihe.
Vor zehn Monaten musste die Journalistik-Studentin Paula Castillo einen schweren Schlag einstecken, ...

„Lessons in Forgiving“ von Selina Mae ist der zweite Band ihrer romantischen Hall Beck University Reihe.
Vor zehn Monaten musste die Journalistik-Studentin Paula Castillo einen schweren Schlag einstecken, der nicht nur ihrer aufstrebenden Karriere bei der Campuszeitung, sondern auch ihrer bisher glücklichen Beziehung ein Ende machte. Seitdem bemüht sich Paula, ihren Ruf als seriöse Journalistin irgendwie zu retten und gleichzeitig ihren Ex-Freund Henry zu ignorieren, den sie leider immer noch liebt. Beides gleichzeitig wird jedoch schwierig, als Paula die einmalige Chance erhält, ein Porträt über den Star-Fußballer der Hall Beck University zu schreiben, der ihren Abschluss retten würde. Denn dieser Fußballer ist Henry und für den Artikel müsste Paula sehr viel Zeit mit ihm verbringen. Henry scheint damit gar kein Problem zu haben, eher im Gegenteil. Und so verfallen beide schnell in ihre alte Dynamik.

Mir hat schon der erste Teil dieser Reihe sehr gut gefallen, in dem Henrys Schwester mit seinem größten Erzrivalen mehr oder weniger unfreiwillig zusammenkam. In der Fortsetzung dürfen wir eine völlig neue Seite von ihm kennenlernen, die mich ziemlich überrascht hat.
Der leichte und lockere Schreibstil von Selina Mae liest sich sehr gut und die gesamte Handlung wird aus Paulas Perspektive erzählt. Zu Henrys Gefühlen und Beweggründen kann man daher oft nur Spekulationen anstellen und ich hätte mir vielleicht ein paar Kapitel aus seiner Sichtweise gewünscht.
Paula ist ehrgeizig, familienverbunden und leicht chaotisch. Für ihr Studium hat sie hart gekämpft und deshalb hat sie dieser Rückschlag schlimm getroffen. Henrys Reaktion war aber noch verletzender und trotzdem gehört Paulas Herz noch immer ihm.
Henrys Motive liegen lange im Dunkeln und man kann ihn schwer einschätzen. Es sind eher die kleinen Gesten, die seine Emotionen offenbaren, und erst gegen Ende erfahren wir, was wirklich damals passiert ist. Es gibt immer wieder Kapitel aus der Beziehungsvergangenheit von Paula und Henry, die gleichzeitig Fragen beantworten und neue aufwerfen.
Ich fand diese Second Chance richtig süß, denn Paula muss man einfach lieben und auch Henry erobert mit seiner ruhigen Art die Herzen. Die Romantikherzchen dürfen also fliegen und ich bin schon gespannt auf den dritten Band.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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