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Veröffentlicht am 12.03.2025

Weder überzeugend noch langfristig umsetzbar

Frauen, Essen, und Hormone
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„Frauen, Essen, und Hormone: Der 4-wöchige Plan, mit dem Sie Ihren Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen, Gewicht verlieren und sich wieder wie Sie selbst fühlen“ von Sara Gottfried sprach mich an, ...

„Frauen, Essen, und Hormone: Der 4-wöchige Plan, mit dem Sie Ihren Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen, Gewicht verlieren und sich wieder wie Sie selbst fühlen“ von Sara Gottfried sprach mich an, da ich dachte, es wäre im Hinblick auf die Wechseljahre bzw. Prä-Menopause ein hilfreiches Buch, um in Puncto Ernährung hier etwas verbessern zu können. Allerdings hätte ich mehr mit einem „allgemeineren“ Ernährungsratgeber gerechnet, das Buch scheint jedoch rein auf eine Diät fixiert zu sein.
Ich muss also leider sagen, dass ich vielleicht andere bzw. falsche Erwartungen an dieses Buch hatte. Ich hätte mir einen Ratgeber mit mehr allgemeinen (und auch wirklich fundierten) Informationen gewünscht. Infos gab es zwar auch, aber mir persönlich hat zum einen der Schreibstil der Autorin nicht gefallen (doch das ist natürlich eine individuelle Sache). Den ersten Teil mit den Informationen (vor allem über die Hormone) fand ich teilweise gut und interessant, wenn auch etwas sehr ausschweifend und langatmig geschrieben; das hätte mal leichter lesbar und kürzer machen können.
Was den 4-Wochen-Plan angeht: ich bin eine absolute Gegnerin von Diäten, egal welcher Art. Eine Diät ist NIE gut, weil sie nicht dauerhaft eingehalten werden kann und immer mehr Schaden als Nutzen bringt. Meine Meinung. Von daher finde ich die Rezepte zwar teilweise interessant, wenn auch nicht unbedingt alle „alltagstauglich“ sind (vor allem, wenn man Familie hat) und mir teilweise zu speziell sind. Einiges davon werde ich sicher mitnehmen, aber eine Diät werde ich nicht machen. Die Fixierung auf die Ketodiät fand ich ebenfalls nicht so gut.
Für mich ist das definitiv nicht das richtige Buch; ich werde mich auf die Suche nach einer sinnvolleren und nachhaltigeren Alternative machen.
Von diesem Buch bin ich enttäuscht und würde es daher nicht weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2025

Weder überzeugend noch langfristig umsetzbar

Frauen, Essen, und Hormone
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„Frauen, Essen, und Hormone: Der 4-wöchige Plan, mit dem Sie Ihren Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen, Gewicht verlieren und sich wieder wie Sie selbst fühlen“ von Sara Gottfried sprach mich an, ...

„Frauen, Essen, und Hormone: Der 4-wöchige Plan, mit dem Sie Ihren Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen, Gewicht verlieren und sich wieder wie Sie selbst fühlen“ von Sara Gottfried sprach mich an, da ich dachte, es wäre im Hinblick auf die Wechseljahre bzw. Prä-Menopause ein hilfreiches Buch, um in Puncto Ernährung hier etwas verbessern zu können. Allerdings hätte ich mehr mit einem „allgemeineren“ Ernährungsratgeber gerechnet, das Buch scheint jedoch rein auf eine Diät fixiert zu sein.
Ich muss also leider sagen, dass ich vielleicht andere bzw. falsche Erwartungen an dieses Buch hatte. Ich hätte mir einen Ratgeber mit mehr allgemeinen (und auch wirklich fundierten) Informationen gewünscht. Infos gab es zwar auch, aber mir persönlich hat zum einen der Schreibstil der Autorin nicht gefallen (doch das ist natürlich eine individuelle Sache). Den ersten Teil mit den Informationen (vor allem über die Hormone) fand ich teilweise gut und interessant, wenn auch etwas sehr ausschweifend und langatmig geschrieben; das hätte mal leichter lesbar und kürzer machen können.
Was den 4-Wochen-Plan angeht: ich bin eine absolute Gegnerin von Diäten, egal welcher Art. Eine Diät ist NIE gut, weil sie nicht dauerhaft eingehalten werden kann und immer mehr Schaden als Nutzen bringt. Meine Meinung. Von daher finde ich die Rezepte zwar teilweise interessant, wenn auch nicht unbedingt alle „alltagstauglich“ sind (vor allem, wenn man Familie hat) und mir teilweise zu speziell sind. Einiges davon werde ich sicher mitnehmen, aber eine Diät werde ich nicht machen. Die Fixierung auf die Ketodiät fand ich ebenfalls nicht so gut.
Für mich ist das definitiv nicht das richtige Buch; ich werde mich auf die Suche nach einer sinnvolleren und nachhaltigeren Alternative machen.
Von diesem Buch bin ich enttäuscht und würde es daher nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

"Meinen großen wortlosen Schmerz...." - Heftiges Thema, Umsetzung konnte mich leider nicht berühren

Muskeln aus Plastik
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In „Muskeln aus Plastik“ von Selma Kay Matter geht es um Kay. Kay kämpft mit den Folgen von Long Covid, in der Kindheit gab es auch schon andere Krankheiten, unter anderem Magersucht, was auch bis jetzt ...

In „Muskeln aus Plastik“ von Selma Kay Matter geht es um Kay. Kay kämpft mit den Folgen von Long Covid, in der Kindheit gab es auch schon andere Krankheiten, unter anderem Magersucht, was auch bis jetzt noch das Leben beeinflusst. Außerdem ist Kay trans und queer. Und hat Schmerzen, fast schon das ganze Leben lang.

“Ich hätte lieber Schmerzen gehabt, die positive Aufmerksamkeit brachten; einen Knochenbruch, eine Platzwunde; stattdessen wurde ich früh mit den Stigmata langsamer Erkrankungen versehen; Neurodermitis, Depression, Migräne, Allergien.”

Das Buch beschäftigt sich mit chronischer Erkrankung und mit Transness/Queerness, und es geht auch um dier Art und Weise, wie unsere Gesellschaft über „gesunde“ Körper nachdenkt und spricht.

"Ich frage, ob es überhaupt etwas anderes gibt als die bloße Abwesenheit von Schmerzen. Ich meine eine Art Nicht-Schmerz, der mehr ist als ein Negativ."

Ich finde es einigermaßen schwer dieses Buch zu bewerten, da es offensichtlich autofiktional bzw. (großteils) autobiografisch ist.
Das Thema an sich ist heftig und das Buch sehr persönlich.
Die Umsetzung konnte mich jedoch leider nicht wirklich begeistern.
Ich fand das Buch sehr, sehr anstrengend zu lesen. Schon der Schreibstil an sich ist nicht einfach, dazu störte für mein persönliches Empfinden die Tatsache, dass ständig zwischen Deutsch und Englisch gewechselt wird, zwar meist mit Übersetzung; aber fast jede Seite enthielt zudem zahlreiche Fußnoten, die das Lesen sehr anstrengend machten.
Ich hatte mir das Buch wahrscheinlich anders vorgestellt bzw etwas anderes erwartet. So bleibt zu sagen, dass das eine heftige persönliche Lebensgeschichte ist, die mich als Roman jedoch nicht wirklich überzeugen konnte. Vielleicht ist es auch mehr als Essay zu betrachten. So oder so fiel es mir leider sehr schwer, Sympathien bzw. Nähe zurzum Autorin herzustellen.
Dennoch meine Hochachtung, dass trotz einer chronischen Erkrankung die Umsetzung dieses Buches möglich war.

"Dieser Text beziehungsweise der Umstand, dass er noch nicht fertig ist, gehört definitiv zu den Dingen, die mich in den besonders aussichtslosen Phasen meiner Erkrankung davon abgehalten haben, die Hoffnung komplett aufzugeben. Darauf, dass ich nicht doomed bin. Darauf, dass es irgendwo für mich eine Zukunft gibt, in der mein Leben okay ist."

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Veröffentlicht am 09.03.2025

"Meinen großen wortlosen Schmerz...." - Heftiges Thema, Umsetzung konnte mich leider nicht berühren

Muskeln aus Plastik
0

In „Muskeln aus Plastik“ von Selma Kay Matter geht es um Kay. Kay kämpft mit den Folgen von Long Covid, in der Kindheit gab es auch schon andere Krankheiten, unter anderem Magersucht, was auch bis jetzt ...

In „Muskeln aus Plastik“ von Selma Kay Matter geht es um Kay. Kay kämpft mit den Folgen von Long Covid, in der Kindheit gab es auch schon andere Krankheiten, unter anderem Magersucht, was auch bis jetzt noch das Leben beeinflusst. Außerdem ist Kay trans und queer. Und hat Schmerzen, fast schon das ganze Leben lang.

“Ich hätte lieber Schmerzen gehabt, die positive Aufmerksamkeit brachten; einen Knochenbruch, eine Platzwunde; stattdessen wurde ich früh mit den Stigmata langsamer Erkrankungen versehen; Neurodermitis, Depression, Migräne, Allergien.”

Das Buch beschäftigt sich mit chronischer Erkrankung und mit Transness/Queerness, und es geht auch um dier Art und Weise, wie unsere Gesellschaft über „gesunde“ Körper nachdenkt und spricht.

"Ich frage, ob es überhaupt etwas anderes gibt als die bloße Abwesenheit von Schmerzen. Ich meine eine Art Nicht-Schmerz, der mehr ist als ein Negativ."

Ich finde es einigermaßen schwer dieses Buch zu bewerten, da es offensichtlich autofiktional bzw. (großteils) autobiografisch ist.
Das Thema an sich ist heftig und das Buch sehr persönlich.
Die Umsetzung konnte mich jedoch leider nicht wirklich begeistern.
Ich fand das Buch sehr, sehr anstrengend zu lesen. Schon der Schreibstil an sich ist nicht einfach, dazu störte für mein persönliches Empfinden die Tatsache, dass ständig zwischen Deutsch und Englisch gewechselt wird, zwar meist mit Übersetzung; aber fast jede Seite enthielt zudem zahlreiche Fußnoten, die das Lesen sehr anstrengend machten.
Ich hatte mir das Buch wahrscheinlich anders vorgestellt bzw etwas anderes erwartet. So bleibt zu sagen, dass das eine heftige persönliche Lebensgeschichte ist, die mich als Roman jedoch nicht wirklich überzeugen konnte. Vielleicht ist es auch mehr als Essay zu betrachten. So oder so fiel es mir leider sehr schwer, Sympathien bzw. Nähe zurzum Autorin herzustellen.
Dennoch meine Hochachtung, dass trotz einer chronischen Erkrankung die Umsetzung dieses Buches möglich war.

"Dieser Text beziehungsweise der Umstand, dass er noch nicht fertig ist, gehört definitiv zu den Dingen, die mich in den besonders aussichtslosen Phasen meiner Erkrankung davon abgehalten haben, die Hoffnung komplett aufzugeben. Darauf, dass ich nicht doomed bin. Darauf, dass es irgendwo für mich eine Zukunft gibt, in der mein Leben okay ist."

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Geschichte einer Freunschaft – Hat mich leider nicht berührt

Wenn wir lächeln
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"Wenn wir lächeln" von Mascha Unterlehberg hatte mich aufgrund des wirklich wunderschön gestalteten Covers sofort angesprochen, auch der Klappentext klang sehr vielversprechend. Ich wollte es also wirklich ...

"Wenn wir lächeln" von Mascha Unterlehberg hatte mich aufgrund des wirklich wunderschön gestalteten Covers sofort angesprochen, auch der Klappentext klang sehr vielversprechend. Ich wollte es also wirklich gerne mögen, aber ... Das Buch konnte mich dann leider nicht überzeugen.

Erzählt wird hier die Geschichte von Jara und Anto, die eine nicht ganz einfache Freunschaft verbindet. Trotz aller Nähe und des Zusammenhalts ist da auch immer wieder Neid, Zweifel und Angst. Die beiden sind sehr aufeinander fixiert, sehr eng miteinander, obwohl sie offenbar aus unterschriedlichen sozialen Schichten kommen. Die Schwesternschaft der beiden steht über allem, sie teilen alles, auch ihre Gewaltfantasien. Jeden Abend gibt es einen neuen Plan, sie glauben, alles im Griff zu haben. Bis ihnen Stück für Stück die Kontrolle entgleitet. Und nun bleibt die Frage: Wohin mit all der Wut? Die Freunschaft nimmt kein gutes Ende ...

Ich fand den Schreibstil größtenteils ziemlich anstrengend und teilweise auch verwirrend. Die Zeit- und Themensprünge fand ich persönlich nicht so gelungen.

Ein paar gute Stellen gab es schon:

"Wenn wir in den Bars sitzen und die Blicke auf uns spüren, dann erinnern wir uns, erinnern sich unsere Körper daran, wie es war, als uns die Blicke das erste Mal trafen. Wie aufregen das war, wie schmeichelhaft: fremde Blicke von fremden Männern, die schon viel gesehen haben mussten, so viel älter als wir, und uns trotzdem für würdig befanden, und sagen, und wir wurden größer dabei und erwachsener und wurden es doch nicht."

"Wir stehen dann auf, wir drehen uns um, und wenn wir können, dann lächeln wir. Wir lächeln, wir lehnen uns aneinander, wir erwidern die Blicke. Wir warten."

"Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr wird mir klar, dass andere ihre Mutter nicht wirklich hast. Sie will nicht, dass ihre Mutter tot ist, auch wenn Sie diese ganzen schlimmen Witze macht. Anto wünscht sich etwas, von dem sie weiß, dass sie es nicht bekommt. Ich denke, dass das immer so ist, für alle Menschen: dass es eine einzige Person gibt, von der man unbedingt zurück geliebt werden will, und meistens ist das die Person, die einem nicht das Gefühl gibt, besonders wichtig zu sein."

Doch abgesehen von ein paar guten Fragmenten, konnte mich das Buch sehr zu meinem Bedauern nicht abholen. Die Art und Weise, wie hier die Themen patriarchale Gewalt, erste Gefühle, Sexualität, Schwesternschaft und Klassenunterschiede bearbeitet wurden, hat leider nicht meinen Geschmack getroffen. Die Themen wurden oft nur angedeutet, angerissen - aber es hat mich leider nicht berührt.
Die Protagonistinnen sind mir fremd geblieben, ich konnte keinen Bezug zu ihnen und ihren Handlungen und Gedankengängen herstellen (bis auf einige wenige Stellen). Ich konnte die Geschichte einfach nicht fühlen. Manche Autorinnen berühren einen eben mit ihren Worten, andere nicht.
Bei diesem Buch war es leider so, dass ich hier keinen bleibenden Mehrwert für mich feststellen konnte. Da gibt es meiner Meinung nach aktuell viele bessere Bücher und Autor
innen - aber das ist natürlich immer individuelle Geschmackssache.

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