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Veröffentlicht am 19.03.2025

Top Illustrationen

Kleine und große Wunder der Meere
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Die Gestaltung des Buchs ist extrem gut gelungen! Das Cover sticht sofort ins Auge, nicht nur dass die Illustrationen von Mona K wirklich wunderschön sind, sondern es sind auch silbern glänzende ...

Die Gestaltung des Buchs ist extrem gut gelungen! Das Cover sticht sofort ins Auge, nicht nur dass die Illustrationen von Mona K wirklich wunderschön sind, sondern es sind auch silbern glänzende Buchstaben und Details verwendet, die das Aussehen nach Meer zusätzlich betonen. Die Tiere strahlen auf den farbenfrohen Bildern alle eine Freundlichkeit aus, sodass mir beim Vorlesen auch sofort ein Lächeln auf die Lippen schleicht.
In neun kurzen Geschichten können Kindern Abenteuer von einem Clownfisch, einem Weißen Hai, einem Buckelwals, einer Qualle, Aalen, einem Oktopus, Pinguinen, Seepferdchen und einer Meeresschildkröte miterleben und ganz nebenbei wissenswerte Fakten zu diesen Meeresbewohnern lernen. Am Ende jeder Erzählung wird auf einer Seite eine besondere Eigenschaft des Tieres zusätzlich hervorgehoben und es gibt weitere Infos dazu. Ein Beispiel wäre hierfür der spezielle Gesang der Buckelwale, bei denen ihre Lieder aus zahlreichen Tönen und Geräuschen bestehen, jedoch nur die Männchen richtig singen. Es mangelt in dem Buch definitiv nicht an spannenden und interessanten Informationen, die man so wahrscheinlich noch nicht kennt!
Die Geschichten kamen mir teilweise sehr unterschiedlich, bezogen auf den Inhalt, vor, heißt z.B. die des Weißen Hais kam mir eher nur wie eine Aufzählung seiner körperlichen Eigenschaften und Fähigkeiten vor und andere widerum hatten mehr erzählerisches Element wie man es bei Vorlesegeschichten erwartet. Es handelt sich natürlich um neun 5Minuten Sach-Vorlesegeschichten, daher würde ich es nicht als Minuspunkt werten, jedoch ist es schade, da so ein klein wenig die Einheitlichkeit im Buch verloren geht.
Der Text liest sich leider auch sehr schwierig und stockend- man erwartet sich bei der Form einen Reim, um melodisch Vorlesen zu können. Im englischen Original handelt es sich um gereimte, kurze Absätze, die scheinbar bei der Übersetzung verloren gingen und nun im deutschen beim Lesen aber etwas eigenartig klingen.
Wofür ich leider einen Stern abziehe, ist, dass der Buchdruck aus China kommt und ich aufgrund unserer Umwelt einfach nicht einsehe, wieso die Herstellung nicht bei uns in Europa stattfindet.

Fazit: Meine Empfehlung lautet hier: auf die Originalsprache zurückzugreifen. Die Illustrationen sind jedoch einmalig und wunderschön!

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Carla ermittelt wieder...

Der Wolf im dunklen Wald
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Bei diesem Buch handelt es sich um die Fortsetzung einer Kriminalbuch-Reihe von der Autorin Sia Piontek rund um die Ermittlerin Carla Seidel.
Das Cover, die Farb- und die gesamte Buchgestaltung ...

Bei diesem Buch handelt es sich um die Fortsetzung einer Kriminalbuch-Reihe von der Autorin Sia Piontek rund um die Ermittlerin Carla Seidel.
Das Cover, die Farb- und die gesamte Buchgestaltung sind dem ersten Teil treugeblieben und haben den gleichen Stil, der mir, mit den verfließenden Buchstaben der Autorin, die das Bild eines Waldes bilden, sehr gut gefällt.
Bereits in den ersten Kapiteln erklärt sich auch der Name des Buchs, der natürlich nicht ohne eine weitere Bedeutung im Laufe der Handlung steht.
Den ersten Teil kenne ich bereits, aber es ist dieses Buch auch unabhängig von dem anderen verstehbar, da man alle wichtigen bzw. genügend Informationen über die Hauptprotagonistinnen, Carla und Lana Seidel, erhält.
Vorallem Lana fand ich im ersten Teil besonders faszinierend und sympathisch und ich war auf ihre Entwicklung und ihren Charakteraufbau sehr gespannt und wurde hier nicht enttäuscht. Einzig dass ihre Mutter Lana wieder soviel von den Ermittlungen berichtet und sie quasi mithilft die Zusammenhänge herzustellen, gefiel mir erneut nicht, da es für mich einfach unlogisch erscheint. Abgesehen davon, dass es natürlich nicht erlaubt ist, möchte Carla ihr Kind vorallem schützen und bringt sie gleichzeitig immer weiter ins Netz der Geschehnisse ein. Auf die Vergangenheit der beiden wird in diesem Teil auch deutlich mehr eingegangen, möglicherweise für meinen Geschmack einen Ticken too much, weil der eigentliche Kriminalfall ein bisschen zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Außerdem hätte in meinen Augen eine Triggerwarnung für Gewalt an Frauen zu Beginn des Buchs gehört.
Vielen LeserInnen könnten gerade die menschlichen Fehler, die Carla in den Ermittlungen macht, die Kommissarin so sympathisch erscheinen lassen, bei mir jedoch hatte es den gegenteiligen Effekt und ich fand es leider sehr nervig und dachte mir oft nur wieso darf sie noch nachforschen und Teil dieses Falls sein?!
In Kontrast dazu kommt auch in diesem Teil die Landschaftsbeschreibung nicht zu kurz, was für mich ein wahrer Genuss war, da ich richtig Lust bekommen habe, das mir komplett unbekannte Wendland zu besuchen und ein altes Fachwerkhaus als Air'n'B zu mieten, aber bitte ohne Mord dazu!
Die Handlung, erzählt aus Carlas und Lanas Sicht, lässt viele Vermutungen auf den Täter zu und trotzdem sind einige gute Wendungen eingebaut. Die Autorin schafft es zudem, dass man am Ende mit dem Täter Mitleid empfindet bzw. sogar seine Taten nachvollziehen kann, aber das Verhalten von Carla hierbei ist wiederum Fehl am Platz oder einfach nicht mein Geschmack, wie sich eine leitende Ermittlerin zu verhalten hätte. Ich könnte keinen der beiden Teile als besser oder schlechter werten, aber garantieren, dass einem der erste Teil auch gefällt, wenn man diesen mochte!

Fazit: Ein Kriminalroman, bei dem es mir sehr schwer fällt eindeutig ja oder nein zu sagen und dem ich am ehesten 3,5 Sterne geben würde! Es fehlte Etwas, hatte aber sehr gute Kapitel, am Ende würde ich wahrscheinlich einen dritten Teil schon auch wieder lesen!

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Süßer Start einer neuen Buchreihe

Insel der Tier-Abenteuer: Eine geheime Spur
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Die junge Pauline ist eine absolute Tierliebhaberin und liebt ihren Hund Peps über alles. Sie kann diesen nämlich sogar verstehen und zusammen mit ihrem Freund Felix, der eine riesige Leseratte ...

Die junge Pauline ist eine absolute Tierliebhaberin und liebt ihren Hund Peps über alles. Sie kann diesen nämlich sogar verstehen und zusammen mit ihrem Freund Felix, der eine riesige Leseratte ist, gründen sie die Tierretter-Bande. Ihr erster Fall lässt nicht lange auf sich warten: Ein mysteriösen Zottelwesen treibt sein Unwesen auf ihrer Insel. Das Abenteuer für die zu Beginn drei Detektive beginnt...

Das Buch hat ein angenehmes Format und ein robustes Hardcover mit toller farbenfroher Bildgestaltung von Sarah Garbers, die sich auch im Inneren mit schwarz-weiß Bildern immer mal wieder fortsetzt. In 22 Kapitel unterteilt, wird die Geschichte um Pauline, ihrer Tierretter-Bande und dem rätselhaften "Monster"/Yeti auf dem Berg "prächtigen Pickel" erzählt. Die vorkommenden Personen sind vorab in einer Zeichnung und kurzer Beschreibung aufgezeigt, was sicherlich hilfreich ist, da es schon einige unterschiedliche Charaktere sind und im Buch selbst aber nicht so genau auf jeden davon eingegangen wird.
Den Text finde ich schon relativ anspruchsvoll, da es teilweise sehr lange Passagen ohne Unterbrechung durch die Illustrationen gibt und dafür die Handlung noch sehr kindlich ist, daher möglichweise am Publikum, welches schon in der Lage ist, selbst soviel zu lesen, nicht das gewünschte Interesse weckt. Es ist dafür ein bisschen langatmig und obwohl die Geschichte sehr "lieb" ist, fehlt die Spannung für eine Detektivgeschichte. Andererseits finde ich es auch gut, dass Wörter wie etwa bonfortionös oder Proviant vorkommen, gleichzeitig auch erklärt werden und so den Wortschatz erweitern. Gesamt finde ich es ein mittelmäßiges Kinderbuch, nicht besonders aufregend oder besonders, aber ein lustiges Leseabenteuer für Tierfans!

Fazit: Wer nicht genug bekommt von Peps und Pauline darf sich bald auf einen weiteren Teil freuen!

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Noch eine Geschichte über Magie?

Magic of Moon and Sea. Die Diebin der vielen Gesichter
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Ista Flit sucht ihren Pa, der spurlos in Shelwich verschwand. Dort steigt und sinkt die Magie mit den Gezeiten, bei den meisten bedeutet das, sie können Kleinigkeiten wie ihre Fingernagelfarbe ändern oder ...

Ista Flit sucht ihren Pa, der spurlos in Shelwich verschwand. Dort steigt und sinkt die Magie mit den Gezeiten, bei den meisten bedeutet das, sie können Kleinigkeiten wie ihre Fingernagelfarbe ändern oder wenige cm über dem Boden schweben. Ista jedoch hat eine mächtige Gabe, die sich besonders Alexo, eine Art Treuhänder, zu Nutze macht und sie zur Meisterdiebin zwingt, da sie ihre Gestalt verändern kann. Zum Glück lernt sie neue Freunde kennen, Nat und Ruby, und gemeinsam gehen sie den Geheimnissen des Orts auf den Grund...

Der Titel des Buchs "Magic of Moon and Sea" ist sehr passend zur Geschichte und erklärt im wesentlichen auch schon einiges:
Die Magie im Buch beruht auf den Gezeiten, also bei Flut besitzen die Personen besonders viel Magie, jede ihrer Fähigkeiten unterscheidet sich und ist auch unterschiedlich besonders. Ista die Hauptprotagonistin gehört zu einer ganz außergewöhnlichen Sorte, da sie sich in verschiedene Menschen verwandeln kann und ihr Magie sehr stark in sich spürt. Die Idee dazu hatet die Autorin Clare Harlow, weil sie sich fragte, wohin die Magie nach all den magischen Geschichten verschwindet oder, ob sie vielleicht wieder zurückkommen kann, wie bei ihrer Heimat London/England die Flut auch wiederkommt.
Beim Lesen brauchte ich einige Zeit um in das Setting hineinzukommen und war vom Schreibstil leider nicht so überzeugt. Die Geschichte wird aus Sicht von Ista erzählt und zwischendurch bekommt man in kursiver Schrift immer wieder kurze Eindrücke von ihren Gedanken oder Erinnerungen. Für mich waren da teilweise merkwürdige Dinge dabei wie z.B. sagt sie sich ständig vor : ich bin verwegen, was vielleicht an der Übersetzung liegt und im englischen Original mehr Sinn ergibt. Die Charaktere sind im Großen und Ganzen sympathisch, aber sie hätten ein bisschen mehr Entwicklung zeigen können. Die Story ist sicherlich spannend für Kinder ab 10/11/12 Jahren und bringt wahrscheinlich magische Lesestunden für dieses Publikum.

Fazit: Es ist definitiv eine neue Idee woher Magie kommen kann und wie sie funktioniert, aber mich konnte diese weitere Fantasiegeschichte leider nicht ganz so mitreißen.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Österreichische Eigenheit

Haus Waldesruh
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In einem "Jagdschloss" in der Steiermark treffen nach einigen Jahren ehemalige Klassenkameraden, um ein Wochenende miteinander zu verbringen. Im Laufe der Zeit wird klar, dass ihre Leben sehr unterschiedlich ...

In einem "Jagdschloss" in der Steiermark treffen nach einigen Jahren ehemalige Klassenkameraden, um ein Wochenende miteinander zu verbringen. Im Laufe der Zeit wird klar, dass ihre Leben sehr unterschiedlich verlaufen sind und große Diskrepanzen zwischen ihren Lebensstilen zu finden sind. Zudem fehlt einer in ihrer Runde und Geheimnisse, die jeder von den vier Charakteren (Marco, Anna, Ferdi und Lea) hat, lassen die Stimmung immer mehr kippen.

Es fällt sehr schnell beim Lesen auf, dass es sich hier um das etwas andere Buch handelt. Die Eigenheiten des Erzählstils, der Protagonisten und der Stimmung des Romans zeigen sich relativ rasch, aber eine Erklärungshilfe dafür, findet sich auf der Rückseite des Buchs, da es eigentlich ein Kammerspiel sein soll. Mit dieser Information war meine Vorstellung im Kopf im Reinen und es ist wahrscheinlich als Stück auf einer Bühne in der richtigen Ausführung besser, als es sich gelesen zu Gemüte zu führen.
Der Autor David Krems ist noch dazu ein Wiener und es kann sicherlich bei dem Geschrieben zu Missverständnissen kommen, sollte man die eigene Art und den manchmal anderen Humor dieser Personengruppe nicht persönlich kennen. Ich bin damit jedoch sehr vertraut und empfinde daher sehr vieles als wahrlich authentisch und gut beschrieben- ja so falsch können die Menschen sein, ein herzliches Lächeln und "Bussi, Bussi" da und das ärgste Gerede hinter deinem Rücken!
Das ein oder andere Schmunzeln hatte ich bei bissigen Kommentaren auf den Lippen und gleichzeitig musste ich andere Stellen im Buch aufgrund der Schwere des Inhalts bzw. wegen zahlreicher Denkanstöße, nochmal langsamer durchlesen. Das führte zu einigen Unterbrechungen und es fehlte ein wenige der durchgängige Leseantrieb.
Die Geschichte gliedert sich in 3 Abschnitte und man kann durchaus einen Spannungsaufbau wahrnehmen und der Schreibstil vermittelt finde ich auch sehr gut wie die Anspannung der Charaktere immer weiter zu nimmt. Das Ende überrascht, ob positiv oder negativ bleibt dem Leser selbst überlassen, das war für mich auch schwierig zu zuteilen.

Fazit: Ich denke für einige kann dieses Buch speziell wirken, aber weiß man wie viel Authentizität in dem Sein der Protagonisten wirklich steckt, empfehle ich es für ungewöhnliche Lesestunden.

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