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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2025

Langweilig

Was am Ufer lauert
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Ein Gardasee-Krimi, da habe ich mir Spannung versprochen. Was ich bekommen habe ist eine verkorkste Familiengeschichte, die in die richtigen Bahnen gelenkt werden sollte.
Gianna, eine Gerichts- oder auch ...

Ein Gardasee-Krimi, da habe ich mir Spannung versprochen. Was ich bekommen habe ist eine verkorkste Familiengeschichte, die in die richtigen Bahnen gelenkt werden sollte.
Gianna, eine Gerichts- oder auch Polizeireporterin in der Hauptrolle, dazu ihr verschollener und nun wieder aufgetauchter Vater, der eine Vergangenheit als Investigativjournalist hat, ein Onkel mit angehender Demenz und reichlich Überheblichkeit, eine Mutter die nur dadurch in Erscheinung tritt dass sie sich den falschen Liebhaber ausgesucht hat und eine Freundin, die gleichzeitig ihre Chefredakteurin und die Geliebte ihres Vater ist. Viel zu viel Familiengeschichte für einen Krimi, verbunden mit fehlender Spannung. Die ganze Geschichte läuft nur über drei Tage, natürlich kann in diesen viel passieren. Aber es passiert einfach nicht viel.
Das Cover ist soweit nett, der Schreibstil auch. Schwer getan habe ich mich wirklich mit der Geschichte. Einfach zu wenig Krimi für einen Krimi. Man hätte sehr viel mehr rausholen können.

Veröffentlicht am 06.04.2025

Anstrengend

Commissario Gaetano und der lügende Fisch
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Dieser Krimi ist eher anstrengend als spannend. Die Story ist generell gut, aber die Umsetzung leider nicht. Unangenehme, verwirrte oder ständig alkoholisierte Personen. Dazu eine Geschichte um San Gennaro, ...

Dieser Krimi ist eher anstrengend als spannend. Die Story ist generell gut, aber die Umsetzung leider nicht. Unangenehme, verwirrte oder ständig alkoholisierte Personen. Dazu eine Geschichte um San Gennaro, die grundsätzlich interessant ist, aber wirklich nur bis zur dritten Wiederholung. Dann das ständige schlechtreden von Neapel, ich kann mir kein Urteil erlauben da ich die Stadt nicht kenne. Aber ist sie wirklich so schmutzig und verdorben wie hier dargestellt? Die Geschichte selbst nimmt niemals Fahrt auf, es geht eher um Belanglosigkeiten und leider auch sehr stark um die Familiengeschichte und Familienverhältnisse des Commissario Gaetano. Es ödet einen nach einer gewissen Zeit regelrecht an und ich war oft davor, das Buch einfach abzubrechen. Das Cover dagegen ist sehr schön. Der Schreibstil ist anstrengend und überbordend.

Veröffentlicht am 16.03.2025

Zu oberflächlich

Haus Waldesruh
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Ein handliches Buch geschmückt mit einem schönen Coverbild.
Leider war der Inhalt für mich nicht ganz so schön wie es der Titel versprach.
4 Freunde und ein Fremder treffen in einem Jagdhaus zusammen, ...

Ein handliches Buch geschmückt mit einem schönen Coverbild.
Leider war der Inhalt für mich nicht ganz so schön wie es der Titel versprach.
4 Freunde und ein Fremder treffen in einem Jagdhaus zusammen, um den Jahrestag ihres verstorbenen Freundes zu feiern. Zu dem Fremden gesellt sich noch überraschender Besuch, der dann etwas ausartet.
Für mich blieben alle Personen und auch die ursprüngliche Geschichte viel zu sehr an der Oberfläche. Ich konnte weder Bezug zur Vergangenheit der jungen Menschen herstellen, noch wurden mir die Personen vertraut. Alle haben natürlich ihre augenscheinlichen Eigenheiten, für solch ein psychologisches Experiment in Romanform aber fehlte es mir definitiv an Tiefgang.
Der Schreibstil an sich und auch die Erzählweise war in Ordnung. Auch die Einteilung in drei verschiedene Teile machte Sinn.

Veröffentlicht am 30.11.2024

Netter Versuch

Angsttraum
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Das Thema ist interessant und aktueller denn je. Leider passt die Umsetzung im Buch nicht einmal ansatzweise zum Klappentext.

Der Geschichte sowie den Personen mangelt es an Tiefe und Schärfe, alles bleibt ...

Das Thema ist interessant und aktueller denn je. Leider passt die Umsetzung im Buch nicht einmal ansatzweise zum Klappentext.

Der Geschichte sowie den Personen mangelt es an Tiefe und Schärfe, alles bleibt sehr an der Oberfläche.

Dem Leser ist aufgrund der Ereignisse im einen Erzählstrang sowie der Tagebucheinträge des zweiten Erzählstrangs sehr schnell klar, wer hier in Verdacht gerät und auch warum. Leider wird dieser Spannungsbogen verpasst.

Der Ansatz ist gut, die Ausarbeitung jedoch nicht. Schade, hier wird viel Potential vergeudet.

Veröffentlicht am 27.06.2024

Wenig Krimi

Ein tierischer Fall für den Kommissar
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Die Inhaltsangabe hatte mich absolut überzeugt, hier einen guten Krimi in Händen zu halten.

Leider wurde ich bei der Lektüre herbe enttäuscht.

Zu Beginn gibt es zunächst ein Personenverzeichnis, die ...

Die Inhaltsangabe hatte mich absolut überzeugt, hier einen guten Krimi in Händen zu halten.

Leider wurde ich bei der Lektüre herbe enttäuscht.

Zu Beginn gibt es zunächst ein Personenverzeichnis, die Erklärungen und die Namen der Personen hauchen satirisch an. Bis dahin ist alles vollkommen in Ordnung.

Die Kapitel haben neben einer Nummerierung auch Titel, diese lassen schon erahnen worauf es im Kapitel hinausläuft.

Die Geschichte ist von Anfang an sehr durchschaubar. Leider bekommt die Ermittlungsarbeit an sich kaum Aufmerksamkeit. Der Kommissar wirkt sympathisch, kommt mir aber viel zu kurz.

Es bleibt bis zum Schluss sehr vage und offen, das gefällt mir persönlich nicht so gut. Den Protagonisten fehlt es meiner Meinung an Tiefe und Schärfe, das Meiste bleibt mir zu sehr an der Oberfläche.

Insgesamt war die Lektüre o.k., würde aber keinen anderen Band mehr lesen.