Zeitlos und eindringlich
Im Westen nichts Neues„Im Westen nichts Neues“ ist eines dieser Bücher, das man nicht einfach liest, sondern erlebt. Schon nach wenigen Seiten wird klar, warum es bis heute als eines der bedeutendsten Antikriegswerke gilt. ...
„Im Westen nichts Neues“ ist eines dieser Bücher, das man nicht einfach liest, sondern erlebt. Schon nach wenigen Seiten wird klar, warum es bis heute als eines der bedeutendsten Antikriegswerke gilt. Mit einer eindrucksvollen Klarheit und Emotionalität schildert Erich Maria Remarque die Schrecken des Krieges – und zwar nicht aus politischer Sicht, sondern durch die Augen eines jungen Soldaten, der seine Menschlichkeit im Chaos zu bewahren versucht.
Die Sprache ist nüchtern, oft schonungslos, und genau das macht die Wirkung so stark. Ohne Pathos, aber mit tiefem Mitgefühl zeigt das Buch, was Krieg mit Menschen macht - körperlich wie seelisch.