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Veröffentlicht am 12.05.2025

Das war leider nicht mein Buch

Melmoth
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Da habe ich etwas völlig anderes erwartet. Das Buch zieht sich sehr in die Länge und beinhaltet viele kleine Geschichten, die mir jede für sich genommen durchaus gefallen haben. Die Rahmenhandlung aber ...

Da habe ich etwas völlig anderes erwartet. Das Buch zieht sich sehr in die Länge und beinhaltet viele kleine Geschichten, die mir jede für sich genommen durchaus gefallen haben. Die Rahmenhandlung aber war anstrengend langatmig und ich konnte den Hauptpersonen nur wenig abgewinnen. Das Gesamtbild konnte mich nicht überzeugen, dafür war die Entwicklung und die Auflösung zu wirr und verlor sich in Kleinigkeiten, die. Ich nicht interessierten. Fazit: Konnte mich leider nicht fesseln.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Zahnloser Wolf

Wolfsgier
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Was hab ich mich auf ein neues Buch des Autors gefreut, nachdem ich von Talberg restlos begeistert war. Leider kann Wolfsgier überhaupt nicht mithalten. Dabei fängt es so spannend wie mysteriös an, aber ...

Was hab ich mich auf ein neues Buch des Autors gefreut, nachdem ich von Talberg restlos begeistert war. Leider kann Wolfsgier überhaupt nicht mithalten. Dabei fängt es so spannend wie mysteriös an, aber dann rutscht die Geschichte ab in eine krude Mischung aus albernem Lokalkrimi mit unerträglich nervigem Dialekt und verworrener Handlung, die trotz gängiger Klischees immer unglaubwürdiger wurde . Zudem ist Simon, die Hauptperson der Geschichte, ziemlich wehleidig und planlos, was meine Sympathien in Grenzen hielt. Am Schluss reißt sich das Ganze nochmal ein wenig zusammen und macht dann auch Sinn, aber die Umsetzung ist leider ziemlich misslungen.
Fazit: Durchaus gute Idee, die aber leider an der Ausführung scheitert.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Na ja

Die Überlebenden
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Vieles an dem Buch war gut gemacht, z.B. die Erzählweise in Kapiteln, die rückwärts laufen und immer einige Stunden zuvor ansetzen. Versetzt mit Kapiteln, die aus der Vergangenheit der drei Brüder erzählen, ...

Vieles an dem Buch war gut gemacht, z.B. die Erzählweise in Kapiteln, die rückwärts laufen und immer einige Stunden zuvor ansetzen. Versetzt mit Kapiteln, die aus der Vergangenheit der drei Brüder erzählen, setzte sich ein Puzzle einer dramatischen Familiengeschichte zusammen. Leider konnten mich jedoch weder die Einzelteile noch das Gesamtbild überzeugen. Die Charaktere waren allesamt unsympathisch oder "egal", und der Twist zum Ende hin war überraschend, wurde einem aber so vor die Füße geworfen, dass ich nicht viel mehr als die Schultern zucken konnte: "Okay, so war das also. Na gut.". Einzelne Momentaufnahmen waren schon sehr eindringlich und vermittelten einen ganz guten Eindruck von der kaputten Familiendynamik. Aber je weiter ich las, desto mehr verlor ich die Lust am Weiterlesen und wollte einfach nur fertig werden.
Fazit: Vielleicht tue ich dem Buch unrecht, aber mir hat es nicht viel gegeben.

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Dabei hat es doch so gut angefangen!

Die Schanze
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Der spektakuläre Leichenfund gleich zu Anfang des Buches, gepaart mit der blutigen Beschreibung aus der Perspektive des Mörders, hat einen guten Auftakt gegeben und sowohl Adrenalin als auch Spannung in ...

Der spektakuläre Leichenfund gleich zu Anfang des Buches, gepaart mit der blutigen Beschreibung aus der Perspektive des Mörders, hat einen guten Auftakt gegeben und sowohl Adrenalin als auch Spannung in die Höhe getrieben. Leider war das aber auch schon der Höhepunkt des Buches, das mich im Verlauf der Handlung immer mehr enttäuschte. Sei es das fehlende Auftauchen der Polizei, die in diesem Buch überhaupt nicht vorhanden zu sein schien, das fröhliche Ermitteln auf eigene Faust der gerade erst zugereisten Ellen, die eigentlich sofort in Verdacht gerät, aber nicht einmal zur Vernehmung muss, die zu plötzliche Annäherung zwischen Ellen und Merab, die Auflösung, die viel zu früh offenbart wurde und damit einen Großteil der Spannung aus der Geschichte nahm, und die Kapitel aus Sicht des Täters, die ich in ihrer gewollt simplen Naivität nicht ernst nehmen konnte und einfach nur störend fand. Das Ende war dann, zumindest für mich, mehr eine Erlösung statt Auflösung.
Fazit: Leider hat sich das Buch für mich immer mehr von Topp zu Flopp entwickelt.

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Langeweile pur

Der Kanal
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Das hat leider gar nicht zusammengepasst, denn ich konnte dem Buch rein gar nichts abgewinnen, vermutlich habe ich die Intention des Autors einfach nicht verstanden. Die beiden Hauptpersonen waren mir ...

Das hat leider gar nicht zusammengepasst, denn ich konnte dem Buch rein gar nichts abgewinnen, vermutlich habe ich die Intention des Autors einfach nicht verstanden. Die beiden Hauptpersonen waren mir total unsympathisch - der Ich-Erzähler, der am Kanal die Langweile zelebriert, war mir zu passiv und selbstmitleidig, die Frau unglaublich egoistisch, ja geradezu menschenverachtend. Einzig der Schwan war ein kleiner Lichtblick in dieser ansonsten für mich völlig belanglosen, ja: langweiligen Geschichte. Immerhin hab ich jetzt wieder 2cm mehr Platz im Bücherregal. Fazit: So war das mit der Langeweile wohl nicht gemeint...

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