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Veröffentlicht am 09.06.2025

Unglaublich fesselnd

Signalrot
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Es handelt sich um das erste Buch mit Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg, wo wir Einblicke in ihr aktuelles Leben im Kloster erhalten und wie sich dieses durch die Sondereinheit verändern wird bzw. ...

Es handelt sich um das erste Buch mit Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg, wo wir Einblicke in ihr aktuelles Leben im Kloster erhalten und wie sich dieses durch die Sondereinheit verändern wird bzw. verändert.

Den Schreibstil fand ich super und man merkt bereits beim Lesen, dass der Autor aus dem Polizeiumfeld kommt. Damit meine ich nicht, dass hier Dienstvorschriften zitiert werden, sondern weil die Vorgehensweisen, Ermittlungen etc. so gut beschrieben sind.
Auch Aufbau und Kapitellänge haben mir auch sehr gut gefallen, da dies aufgrund der einzelnen Tage in kleinere Abschnitte unterteilt wurde, sodass ich immer wusste, wo ich mich gerade befinde und wie viele Tage seit dem ersten Geschehen vergangen sind.

Elias Haller versteht es, seine Leser durch versteckte Brotkrumen zunächst auf die falsche Fährte zu locken und am Ende mit einer Auflösung zu überraschen, was ich so nicht erwartet hätte. Bei einem Aspekt lag ich zwar richtig (für mich immer ein kleines Hochgefühl), bei anderen lag ich jedoch ganz daneben und war daher umso begeisterter.

Die Protagonistin habe ich sehr gemocht. Gerade weil sie im Laufe des Buches mit verschiedenen Ängsten und vergangenen Erlebnissen konfrontiert wird, aber dennoch über sehr viel Stärke und mit einem sehr sympathischen Charakter und Denkweisen ausgestattet ist.

Am Ende bleibt jedoch eine Frage offen, die mich seither beschäftigt:
Was befand ich sin der Schublade??

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Veröffentlicht am 20.05.2025

Wunderbare Frauen in einem tollen Setting

The Hike
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Passend zum anstehenden Sommer möchte ich euch heute dieses Buch hier vorstellen, bei dem es sich um die Geschichte vierer Freundinnen handelt, die in der Vergangenheit sehr eng waren und sich aufgrund ...

Passend zum anstehenden Sommer möchte ich euch heute dieses Buch hier vorstellen, bei dem es sich um die Geschichte vierer Freundinnen handelt, die in der Vergangenheit sehr eng waren und sich aufgrund der jeweiligen Lebensumstände etwas voneinander entfernt haben.
Daher treffen sie sich einmal im Jahr auf eine gemeinsame Reise, um nicht komplett aus den Leben der anderen zu verschwinden.

Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass jeder der Frauen ihr eigenes Päckchen zu tragen hat und jeden Tag aufs Neue für sich selbst kämpft, was mir unglaublich gut gefallen hat. Denn dadurch wurden die Charaktere nahbarer und wirkten weder perfekt noch realitätsfremd. Mit voranschreiten des Buches haben die Freundinnen sich untereinander wieder mehr geöffnet. Wobei ebenfalls der eine oder andere Streitpunkt aufgekommen ist, was die vier näherbrachte.

Die beschriebene Landschaft und die damit verbundenen Erzählungen aus Vergangenheit und Gegenwart fand ich super. Auch wenn ich noch nie in Norwegen war, wurden mir Land und Leute sehr gut vor Augen geführt.
Die Erzählperspektiven wechseln zwischen den einzelnen Protagonisten, sodass es mir leichter war, mehr Einblicke zu bekommen und nachvollziehen zu können, warum in bestimmten Situationen so gehandelt wurde.

Insgesamt habe ich das Buch sehr gern gelesen und wollte unbedingt wissen, wie es hier weitergeht, ob die vier wieder zueinander finden und was es mit dem beschriebenen Vermisstenfall auf sich hat.
Etwas schade fand ich allerdings die Ansicht von Joni auf ihr eigenes Leben. Klar hat es sich wunderbar in das Gesamtkonzept gefügt, dennoch tat es mir unfassbar leid, welches Selbstbild sie hat und dass sie es nicht geschafft hat, vorher daraus auszubrechen und sich den anderen anzuvertrauen.

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Veröffentlicht am 01.04.2025

Eine Geschichte die zum Träumen einlädt

Save Me
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Nachdem jeder über dieses Buch gesprochen hat und es auch eine Serie zu der Reihe gibt, wollte ich auch unbedingt den Versuch wagen…

Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch, was mich hier erwartet. Denn ...

Nachdem jeder über dieses Buch gesprochen hat und es auch eine Serie zu der Reihe gibt, wollte ich auch unbedingt den Versuch wagen…

Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch, was mich hier erwartet. Denn die meisten Bücher aus dem Genre haben einen geringen bis wenigen Handlungsteil und die Ausarbeitung der Charaktere ist oberflächlich.
In diesem Punkt wurde ich positiv überrascht. Denn auch wenn die Handlung überwiegend die Liebesgeschichte von Ruby und James erzählt, lernt man hier sehr viel über die Protagonisten, deren Leben und die verschiedenen Welten, aus denen sie stammen.
Ich fand es sehr schön, dass Ruby trotz verschiedener negativer Ereignisse immer an ihrem Ziel festhält und sich durch nichts davon abbringen lässt. Gleiches gilt für James, der eine bestimmte Erziehung genoss und trotz aufkommender Zweifel daran festhält.

Doch auch die anderen Charaktere mochte ich sehr gern. Manche Personen haben wir zwar zunächst eher kurz kennenlernen dürfen, bei anderen wiederum haben wir mehr über deren Vergangenheit erfahren.
Dies ist sehr gut gelungen, da ich als Leser nicht mit Informationen erschlagen wurde, sondern so langsam mit verschiedenen Figuren warm werden kann und sich das Konstrukt nach und nach entwickeln kann.

Der Schreibstil ist sehr locker gehalten, sodass ich eine kurze Zeit gebraucht hatte, um in das Buch und in die Geschehnisse reinzukommen. Dann aber nur so über die Seiten geflogen bin. Was aber auch daran liegt, dass ich unbedingt wissen wollte, was noch alles passiert und wie die Geschichte zwischen den beiden ausgehen wird.

Am Ende des ersten Bandes gab es einen Cliffhanger, der mich schon sehr gespannt auf den zweiten Band stehen lässt, aber auch gleichzeitig sehr gut gewählt ist. Denn auch hier wird wiederum gezeigt, dass Menschen sich nicht so leicht ändern und oftmals an alten Gewohnheiten festhalten.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Lesenswerte Vermischung von aktuellen Zeitgeschehen und Fiktion

Die Hyäne von Hamburg
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Diesmal entführt uns der Autor in eine etwas andere, nicht weniger spannende Welt. Denn was auf den ersten Blick wie ein ungewöhnlicher Mord zwischen zwei Dealern aussieht, ist eigentlich nur die Spitze ...

Diesmal entführt uns der Autor in eine etwas andere, nicht weniger spannende Welt. Denn was auf den ersten Blick wie ein ungewöhnlicher Mord zwischen zwei Dealern aussieht, ist eigentlich nur die Spitze des Eisbergs.

In diesem Band treffen wir erneut auf Ermittler Bernd Kastrup und sein Team, welches charakterlich unterschiedlicher nicht sein könnte. Dennoch halten sie zusammen, decken sich gegenseitig und sind füreinander da. Dadurch hat man nicht nur das Gefühl, dass hier eine wunderbare Harmonie herrscht, sondern auch blindes Vertrauen und eine Art ‚Familienzugehörigkeit‘.
Besonders begeistert war ich von den Bezügen zu aktuellen Zeitgeschehen, die zum Zeitpunkt des Buches sehr präsent waren. Mit kleineren Botschaften und Nebenschauplätzen hat er diese in das eigentliche Geschehen eingebunden, sodass der Leser damit konfrontiert wird und bewusst (oder unbewusst) darüber nachzudenken beginnt.

Die Ermittlungen fand ich ebenfalls sehr spannend beschrieben. Was als kleinerer Fall begann, wird schnell größer und auch wenn die Puzzleteile auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, ergibt sich hier doch schnell ein Komplettbild. Auch wenn die Hyäne sich schnell zu erkennen gibt, nimmt stört es die Spannung des Buches keineswegs, da dennoch ein Katz und Maus spiel beginnt und Dramatik bis zum Ende immer weiter zunimmt.

Von meiner Seite gibt es hier für dieses Buch und die Reihe eine ganz klare Leseempfehlung 😊

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Ein wahres Muss für alle Geschichtsinteressierten-Thriller-Liebhaber

Nachtkommando
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Wer meinem Account schon ein bisschen länger folgt weiß, dass ich neben Thriller auch sehr gerne Bücher mit geschichtlichem Hintergrund lese. Daher war dieses Buch wie geschaffen für mich…

Die Handlung ...

Wer meinem Account schon ein bisschen länger folgt weiß, dass ich neben Thriller auch sehr gerne Bücher mit geschichtlichem Hintergrund lese. Daher war dieses Buch wie geschaffen für mich…

Die Handlung spielt in Berlin im Jahre 1940, zu einer Zeit, wo die Partei langsam immer mehr an Zuwachs gewann und die Bevölkerung offiziell nur eine bestimmte Meinung haben durfte. Andernfalls lief man Gefahr, verfolgt und in ein Lager gesperrt zu werden.
Doch abgesehen davon wird hier ein Thema aufgegriffen, welches ich mir gar nicht recht getraue auszusprechen, da es um die Ermordung unzähliger Menschen geht, die nicht einem bestimmten Ideal entsprechen.

Gleich zu Beginn lernt man Hauptkommissar Schenke und sein Ermittlerteam kennen, sowie die Welt, in welcher sie sich bewegen. Ich mochte die Protagonisten alle sehr gern, da diese nicht perfekt sind und authentisch auf mich wirkten. Erst mit voranschreiten der Handlung lernt man mehr Aspekte und deren Weltanschauung kennen oder was sie zu den Menschen machte.

Schenke muss sich hier drei verschiedenen Fällen stellen und stößt immer wieder an auferlegte Grenzen, da man nicht möchte, dass er in diverse Richtungen ermittelt oder der Wahrheit näherkommt. Bei manchen Szenen hatte ich als Leser das Gefühl, ein Teil eines alten Ganoven-Action-Filmes zu sein. (Ich fand es super 😉).

Ganz am Ende des Buches hat der Autor nochmal einige Verweise der hier angesprochenen Themen hinzugefügt, damit man selbst intensiver recherchieren kann, falls man noch mehr Informationen haben möchte.

Leider wurde mir erst im Verlauf des Buches bewusst, dass dies der zweite Band ist, da es ein paar kürzere Verweise zu Personen aus dem ersten gibt.
Doch was sollte einen #Buchnerd daran hindern, diesen nicht auch noch zu lesen 😉

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