Profilbild von Buchfresserchen

Buchfresserchen

Lesejury Star
offline

Buchfresserchen ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Buchfresserchen über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2025

Mit vielen Rätselseiten

Kleine Lesehelden: Die kleine Hexe
0

Die kleine Hexe von Ottfried Preußler für Grundschulkinder in leicht gekürzter Form in etwas verjüngter Sprache.

Schön fand ich die Illustrationen und die Doppelseite zu Beginn, die die wichtigsten Personen ...

Die kleine Hexe von Ottfried Preußler für Grundschulkinder in leicht gekürzter Form in etwas verjüngter Sprache.

Schön fand ich die Illustrationen und die Doppelseite zu Beginn, die die wichtigsten Personen darstellte.
Das Buch ist unterteilt in 11 Kapitel. Wovon jedes ca.6-9 Seiten lang ist.
Die Schrift hat eine angenehme Größe, so dass es Kinder Ende der dritten Klasse sicherlich schaffen sollten es zu lesen.
Nach jedem Kapitel wird man mit einer Rätselseite belohnt.
Die Bilder , die texterklärend auf jeder Doppelseite auflockern , sind schön farbig gestaltet.
Die Geschichte an sich ist die selbe geblieben nur der Text wurde noch etwas vereinfacht und ein wenig verjüngt, würde ich sagen.
Ist ja auch schon ne Weile her, dass Kinder zum ersten Mal die Kleine Hexe lesen konnten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.03.2025

Wechsel der Religion, um Medicus werden zu können

Der Medicus
0

Der Roman startet in England im 11. Jahrhundert. Der neunjährige Rob wird zur Waise und ein Bader nimmt ihn als Lehrling auf. Seine Gabe, beim Hände halten zu spüren, ob die Person bald sterben wird, kommt ...

Der Roman startet in England im 11. Jahrhundert. Der neunjährige Rob wird zur Waise und ein Bader nimmt ihn als Lehrling auf. Seine Gabe, beim Hände halten zu spüren, ob die Person bald sterben wird, kommt ihm hier zu Gute.
Als sein Lehrmeister nach vielen Jahren stirbt macht Rob sich auf in Persien eine Ausbildung zum Medicus zu beginnen. Hierfür muss er in eine Rolle schlüpfen, denn als Europäer kann er dort nicht ankommen.

Die Geschichte ist spannend geschrieben und vom Sprecher gut gelesen. Allerdings habe ich die Sprechgeschwindigkeit auf 1,25 erhöht, da es mir ein wenig langsam war und die Laufzeit mit ca. 28 Stunden doch schon sehr lang ist.

Rob findet nach jahrelanger Reise in Isfahan bei Ibn Sina einen guten Lehrmeister. Die Lehrjahre sind hart. Viele muss Rob dabei hinter sich lassen, auch seine große Liebe. Er lernt die Härten des Lebens kennen und muss sich mit der Pest und der Seitenkrankheit ( Blinddarmentzündung) auseinandersetzen. In schwieriges Unterfangen, weil man zu seiner Zeit nicht einfach tote Menschen obduzieren durfte und sie so nicht wirklich wussten wie es im menschlichen Körper aussieht.

Mich hat der Roman gut unterhalten. Während seiner Zeit in Persien hatte ich manchmal Probleme mit manchen Begriffen, was aber meinem Hörgenuss keinen Abbruch tat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2025

Bille entflieht den Problemen

Oma geht campen
0

Bille Rubens hat sich an der Tür Decken im Wert von 2000 Euro aufschwatzen lassen. Als sie das Angebot bekommt mit einer befreundeten Familie zum Campen zu fahren nutzt sie die Chance ihren Problemen zu ...

Bille Rubens hat sich an der Tür Decken im Wert von 2000 Euro aufschwatzen lassen. Als sie das Angebot bekommt mit einer befreundeten Familie zum Campen zu fahren nutzt sie die Chance ihren Problemen zu entfliehen.

Bille soll eine rüstige Rentnerin darstellen, kommt einem zu Beginn jedoch eher wie Ende 80 als, Anfang 70 vor. Sie trägt ausschließlich Röcke und hin und wieder eine Kittelschürze, ihr Haar hat eine gepflegte Altomadauerwelle und auch so wirkt sie nicht so sehr taff, sondern lässt sich schnell verunsichern.

Mit ihren Nennenkeln und deren Eltern fährt sie zum Campen, wobei sie einen eigenen Wohnwagen neben den anderen bewohnen darf. Das Campen ist für sie zunächst gewöhnungsbedürftig, doch sie findet sich schnell ein.

Lustig wird es als Oma Bille gleich von zwei Männern den Hof gemacht bekommt. Ab dann erleben wir eine ganz andere Bille, die eine echte Typveränderung durchmacht. Das gefällt jedoch nicht jedem auf dem Campingplatz.

Außerdem merkt Oma Bille, das man vor seinen Problemen nicht weglaufen kann. Sie holen sie immer wieder ein, egal was sie auch tut.
Ihre Enkel sind sehr erstaunt zu was Oma in der Lage scheint und zählen zwei und zwei zusammen um dann die richtigen Rückschlüsse zu ziehen.

Auf jeden Fall bleibt es von Anfang bis Ende spannend, aber auch amüsant auf dem Campingplatz.

Mich hat das Buch gut unterhalten. Eine schöne Sommerlektüre.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2025

Der Falschrum Wettbewerb

Die wilden Schulzwerge - Das Sportfest
0

Endlich können die Schulkinder wieder Sport machen. Die Lehrerin beschließt ein Sportfest mit Wettkampf zu veranstalten.
Das gefällt nur Richard und Ferdinand, die ehrgeizig an die Sache heran gehen. Die ...

Endlich können die Schulkinder wieder Sport machen. Die Lehrerin beschließt ein Sportfest mit Wettkampf zu veranstalten.
Das gefällt nur Richard und Ferdinand, die ehrgeizig an die Sache heran gehen. Die anderen beschließen im Hort mit Tarzans Hilfe geschickt Letzte zu werden und damit ein Eis bei Christina zu gewinnen, denn die hat das beste Himmelblaueis.

Eine witzige Geschichte in der aber auch kurz Probleme wie: der fehlende Sportunterricht an Schulen, aufgrund der Nutzungen als Flüchtlingsunterkunft, oder der ungesunde Schlankheitswahn von Mädchen angesprochen werden.

Die Kinder in der Schule sind nicht wirklich freundlich untereinander und Sofia wird regelrecht gemobbt.
Im Hort geht es lockerer zu und Tarzan der Hortner hat wohl auch ein gutes Händchen für die Kids. So üben sie mit ihm wie man geschickt letzter wird, ohne das es sonderlich auffällt.

Ich kann das Problem der Lehrerin gut verstehen. Lange Zeit gab es nur Schuhe mit Klettverschluss, so das die Erzieherinnen keinen Sinn mehr darin sahen noch Schleife binden zu üben. Seit wenigen Jahren rudert nun die Schuhindustrie zurück und bietet wieder vermehrt Schuhe mit Schnürsenkeln an. Das kann für eine Lehrerin schon hart sein. Viele turnen auch in ihren normalen Klamotten, da es viel zu lange dauern würde bis sich die Kinder endlich umgezogen haben, da dies auch häufig nicht mehr in den Kitas beübt wird.

Zum selbst lesen sollte das Kind sicherlich schon ein geübter Leser sein, damit es die Seiten mit ca. 100 Wörtern gut schaffen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.03.2025

Merles Reise zum Ich

Strandkorbbriefe
2

Nachdem ich schon gerne den ersten Band Nordseesterne gelesen habe, hatte ich mich gefreut nun mehr über die Polizistin Merle und ihre Familie zu erfahren.
Es ging schon gleich dramatisch zu und ich dachte ...

Nachdem ich schon gerne den ersten Band Nordseesterne gelesen habe, hatte ich mich gefreut nun mehr über die Polizistin Merle und ihre Familie zu erfahren.
Es ging schon gleich dramatisch zu und ich dachte kurz: Upps, ein CosyCrime?
Doch danach ging es im Bekannten MerburgStil weiter.

Merle ist eine sympathische Protagonistin, die sich für nichts zu schade scheint. Manche ihrer Eskapaden brachten mich laut zum Lachen.
In dem Redakteur Bastian, der das Krummhörner Wochenblatt groß rausbringen will, findet Merle ihr Gegenstück. Beide liefern sich hitzige Wortgefechte und scheinen aus dem selben Holz geschnitzt. Zumindest haben sie die gleiche Art von Humor, was dem Roman eine wirklich lustige Note verleiht.

Nachdem Merle in Greetsiel von vielen Menschen auf einen Liebesbrief im Wochenblatt angesprochen wird, machen sich die beiden auf die irrwitzige Reise durch Ostfriesland, um alle Ex- Kusspartner von Merle ausfindig zu machen. Für Merle beginnt eine Reise zum Selbst,die nicht immer nur schöne Begegnungen bietet.

Es war sehr unterhaltsam Merle und Bastian bei ihrer Tour zu begleiten.
Erfrischend war, dass man immer miträtseln konnte, wer denn nun der ominöse Liebesbriefschreiber sein konnte.

Zwischendrin hätte ich Merle manchmal schubsen mögen, aber letztendlich bin ich mit ihrer Entscheidung ausgesöhnt.

Mir hat das Buch gut gefallen und es hat mich gut unterhalten.
Ein schöner Sommerroman für den Strandkorb.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl