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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2025

Fremde Kultur

Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen
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Zum Inhalt:
Hatoko kehrt nach dem Tod der Großmutter in ihren Heimatort zurück. Sie übernimmt dort den Schreibwarenladen und mit zum Erbe gehört auch das Amt der öffentlichen Schreiberin. Und so wird Hatoko ...

Zum Inhalt:
Hatoko kehrt nach dem Tod der Großmutter in ihren Heimatort zurück. Sie übernimmt dort den Schreibwarenladen und mit zum Erbe gehört auch das Amt der öffentlichen Schreiberin. Und so wird Hatoko beauftragt, wenn Hilfe beim Verfassen von emotionalen Briefen benötigt wird und nebenher erfährt sie viel über sich selbst.
Meine Meinung:
Ich habe mich zunächst etwas schwer getan mit dem Buch, weil ich mich erstmal in die völlig andere Welt einfinden musste. Auch die Kunst des Schreibens mit all den zu beachtenden Regeln war mir sehr fremd. Nach und nach kam ich aber ins Buch und die Geschichte und hat mich immer mehr in den Bann gezogen. Insbesondere wie Hatoko sich mit der eigenen Vergangenheit in Bezug auf ihre Großmutter verändert, die sie erst nur als Vorgängerin bezeichnet und erst spät im Buch als Oma bezeichnet. Auch die Kunst des Schreibens hat was, was einem aus der westlichen Kultur eher fremd ist.
Fazit:
Fremde Kultur

Veröffentlicht am 17.03.2025

Für Katzenliebhaber

Die Magnolienkatzen
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Zum Inhalt:
Eigentlich ist die Schriftstellerin Noriko auf der Suche nach neuer Inspiration als sie einen Shinto-Schrein besucht und um Glück bittet. Am nächsten Tag findet sie unter dem von ihrem Vater ...

Zum Inhalt:
Eigentlich ist die Schriftstellerin Noriko auf der Suche nach neuer Inspiration als sie einen Shinto-Schrein besucht und um Glück bittet. Am nächsten Tag findet sie unter dem von ihrem Vater gepflanzten Magnolienbaum ein Wurf Kätzchen mit ihrer Mutter, um die sich keiner kümmern will. Also nimmt sie sie zu sich und damit beginnt ein völlig anderes Leben für Noriko.
Meine Meinung:
Eigentlich hatte ich hier ein ganz anderes Buch erwartet als man dann gelesen hat. Ob ich nun nachvollziehen kann, daß man von einem nahezu Katzenhasser zu einem Katzenliebhaber werden kann, lassen wir mal dahingestellt, aber die Art und Weise, wie beschrieben wird das sich nach und nach alles in Norikos Einstellungen ändert, fand ich schon gelungen. Und dabei nicht nur zu Katzen sondern auch vielen anderen Dingen. Ich denke, dass das Buch besonders geeignet ist für Leser, die eine Affinität zu Katzen haben. Für mich war es okay, aber kein Buch dass lange in Erinnerung bleibt.
Fazit:
Für Katzenliebhaber

Veröffentlicht am 17.03.2025

Spannend mit Einschränkungen

Lyneham
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Zum Inhalt:
Als die Erde stirbt wird Henry zwölf und er reist mit Vater und Geschwistern zur erster und einzigen Kolonie Perm, einem urzeitlichen Mond in einem fernen Sonnensystem. Die Mutter reist in ...

Zum Inhalt:
Als die Erde stirbt wird Henry zwölf und er reist mit Vater und Geschwistern zur erster und einzigen Kolonie Perm, einem urzeitlichen Mond in einem fernen Sonnensystem. Die Mutter reist in einem anderen Raumschiff und wird sehnsüchtig von den anderen erwartet. Und plötzlich gibt es Zeichen, sass sie schon hier war und eine Warnung hinterlassen hat.
Meine Meinung:
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, denn die Idee dahinter fand ich schon ganz schön spannend. Die Umsetzung hat mich jedoch nicht komplett überzeugt, da das Buch sicher viele spannende Passagen hat, aber eben auch einige Längen. Die Erzählweise ist zweigeteilt, was immer wieder neue Aspekte bringt. Die Beschreibungen von Perm sind sehr faszinierend aber auch die wissenschaftlichen Ausführungen haben mich fasziniert. Zum Ende hin fand ich das ganze ein wenig zu unglaubwürdig.
Fazit:
Spannend mit Einschränkung

Veröffentlicht am 17.03.2025

Gat mich nicht komplett abgeholt

Flusslinien
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Zum Inhalt:
Margit ist 102 , wohnt in einer Seniorenresidenz, lässt sich täglich von dem jungen Arthur in den römischen Garten bringen. Dort erinnert sie sich an die Kindheit, Krieg, ihre Liebhaber, die ...

Zum Inhalt:
Margit ist 102 , wohnt in einer Seniorenresidenz, lässt sich täglich von dem jungen Arthur in den römischen Garten bringen. Dort erinnert sie sich an die Kindheit, Krieg, ihre Liebhaber, die einstige Gärtnerin des Parks Elise, die die große Liebe ihrer Mutter war. Die Erinnerungen und die Besuche der zornigen Enkelin Luzie halten sie am Leben.
Meine Meinung:
Die drei Hauptpersonen könnten unterschiedlicher nicht sein, aber genau diese Unterschiedlichkeit macht es besonders. Was mir allerdings irgendwie gefehlt hat, war mehr über die drei zu erfahren, auch wenn es natürlich durch die Perspektivwechsel einiges zu erfahren gab, aber mir war das irgendwie dennoch zu wenig. Margit Perspektive zeigt viel aus der Vergangenheit. Insgesamt habe ich mich aber schwer getan mit dem Buch. Waren es die Perspektivwechsel oder einfach zuviel an Baustellen, die aufgemacht wurden ohne das ich genug über die Protagonisten wusste, das kann ich nicht wirklich benennen. Komplett überzeugt war ich auf jeden Fall nicht.
Fazit:
Hat mich nicht komplett abgeholt

Veröffentlicht am 17.03.2025

Filmgeschichte

Von Stufe zu Stufe
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Zum Inhalt:
Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts sind die ersten Filme aus Österreich nicht gerade niveauvoll. Das wollen Anton und Louise Kolm ändern, doch die Männer in Louises Leben haben Bedenken. ...

Zum Inhalt:
Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts sind die ersten Filme aus Österreich nicht gerade niveauvoll. Das wollen Anton und Louise Kolm ändern, doch die Männer in Louises Leben haben Bedenken. Hundert Jahre später sieht Marc seine Chance gekommen als ihm ein Foto von verschollen geglaubten Filmrollen in die Hände fällt. Um an die Filmrollen zu kommen, muss er sich seinen Ängsten stellen.
Meine Meinung:
Ich muss sagen, dass ich mich bei dem Buch am Anfang ganz schön schwer getan habe und zunächst nicht wirklich rein kam. Zum Glück habe ich aber durchgehalten, denn das Buch wurde im Verlauf immer besser und auch spannender. Einerseits spielt das Buch in der Zeit der ersten Filmemachern, andererseits begleiten wir Marc auf der Suche nach den verschollenen Filmrollen. Gerade aber die frühe Zeit der Filmemacher hat mich gefangen genommen, besonders natürlich weil es auch historische Figuren sind, zu denen ich gerne mehr erfahren hätte, was im Roman Fiktion ist und was nicht. Marcs Recherchen führen irgendwann die Erzählstränge zusammen. Die Erzählung in der Gegenwart hat mich nicht ganz so gefangen genommen, aber insgesamt fühlte ich mich schon unterhalten.
Fazit:
Filmgeschichte