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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2019

Spannende Geschichte mit interessantem Protagonisten!

Sohn der Sieben
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Trotz des gewaltigen Umfangs von 800 Seiten habe ich dieses Buch regelrecht verschlungen. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass es genau die Art von Fantasy ist, die mir gefällt. Wer die Asassinnen-Kirche ...

Trotz des gewaltigen Umfangs von 800 Seiten habe ich dieses Buch regelrecht verschlungen. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass es genau die Art von Fantasy ist, die mir gefällt. Wer die Asassinnen-Kirche in Nevernight und das Krieger-Nonnen-Kloster in Waffenschwestern gemocht hat, wird auch von der Akademie von Chaenbalu in den Bann gezogen werden. Hier trainiert Annev und bereitet sich darauf vor, ein Meisteravatar zu werden: Seine Aufgabe ist es magische Gegenstände ausfindig zu machen und diese in die Akademie zu bringen, um die Menschen vor dunkler Magie zu schützen. Das Problem: Die Akademie verabscheut alle Form von Magie, auch die des Heilens, und Annev führt ein Doppelleben. Nach seinen Unterrichtseinheiten in der Akademie unterrichtet ihn sein Mentor Sodar in der Kunst der Magie. Ein gefährliches Spiel auf das sich Annev einlässt, da das Wirken von Magie mit dem Tode bestraft wird. Trotzdem möchte Annev unbedingt die Ausbildung als Avatar absolvieren, da er nur so Myjun einen Antrag machen kann, die er liebt. Justin Travis Call ist es gelungen mit Annev einen Protagonisten zu erschaffen, mit dem der Leser mitfiebern kann und ihn trotz seiner - teilweise dummen- Entscheidungen nachvollziehen kann. Seine Handlungen sind menschlich und entsprechen der Naivität die teilweise durch sein Alter und seine Erziehung entstanden sind. Die Welt die Justin Travis Call erschaffen hat ist eine spannende und man möchte mehr über die Akademie, Keos' und vor allem Sodar erfahren. Eine Leseempfehlung für alle High-Fantasy-Fans, die keine Angst vor 800 Seiten Abenteuer und einer spannenden, aber auch komplexen Welt haben!

Veröffentlicht am 07.04.2019

Mehr Elfenzauber von Holly Black!

Der Prinz der Elfen
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Nachdem ich "Elfenkrone" von Holly Black gelesen hatte, wollte ich mehr von ihrem Elfenland und habe mir kurzerhand "Der Prinz der Elfen" gekauft, um die Wartezeit bis "Elfenkönig" zu überbrücken. Und ...

Nachdem ich "Elfenkrone" von Holly Black gelesen hatte, wollte ich mehr von ihrem Elfenland und habe mir kurzerhand "Der Prinz der Elfen" gekauft, um die Wartezeit bis "Elfenkönig" zu überbrücken. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch in "Prinz der Elfen" geht es wieder um Elfen und ihre verrückten Bräuche und Versuche die Menschen auszutricksen. Diesmal allerdings erleben wir alles aus der Perspektive von Menschen (Hazel und Ben), die in der Menschenwelt, angrenzend an das Feenland, leben und sich gegen die tückischen Nachbarn verteidigen.
Der geheimnisvolle Erlkönig bedroht die Menschenwelt und verspricht den Menschen ihre Wünsche zu erfüllen, doch zu einem furchtbaren Preis. Hazel und ihr Bruder haben seit ihrer Kindheit gelernt sich gegen die Elfen zur Wehr zu setzen, doch auch sie empfinden eine gewisse Faszination ihnen gegenüber, vor allem dem geheimnisvollen Prinzen, der in seinem Sarg eingesperrt schläft.
Wieder schafft es Holly Black uns in die Welt der Elfen herein zu zaubern und der Sog wirkt so stark, dass man einfach weiter blättern muss. Dieser Roman hat mich auf eine Hin- und Rückfahrt mit dem Zug begleitet und während der Fahrt habe ich ihn verschlungen. Zwar war er nicht ganz so actionreich wie Elfenkrone und es gab weniger Intrigen, wie am Elfenhof bei Jude, aber das Buch hat mir dennoch sehr gut gefallen und hat mich in seinen Bann gezogen. Wem Elfenkrone gefallen hat, dem empfehle ich definitiv auch Der Prinz der Elfen!

Veröffentlicht am 07.04.2019

Einfach wunderbar! Jeder sollte es lesen!

Illuminae. Die Illuminae Akten_01
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Ich muss zugeben, dass ich über Jay Kristoffs Roman "Nevernight" auf ihn als Autor aufmerksam wurde und "Illuminae" einfach deshalb kaufte, weil ich Nevernight so toll fand und die Leseflaute überwinden ...

Ich muss zugeben, dass ich über Jay Kristoffs Roman "Nevernight" auf ihn als Autor aufmerksam wurde und "Illuminae" einfach deshalb kaufte, weil ich Nevernight so toll fand und die Leseflaute überwinden wollte, die Nevernight bei mir auslöste (nichts war danach gut genug). Was soll ich sagen? Die Illuminae-Files waren spannend, anders und einfach WOW. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es ist so unglaublich spannend, dass ich es in wenigen Tagen durch hatte. Nicht nur die Story ist packend, auch die Optik ist einfach einzigartig. So wir der Roman mit Hilfe von Chatverläufen, Notizen, Zeichnungen und Protokollen erzählt, sodass jede Seite des Romans anders aussieht als die vorige. Es ist fast so, als würde man einen Film schauen und gleichzeitig lesen. Obwohl ich eigentlich kein Science-Fiction Leser war, hat mir das Buch sehr viel Spaß bereitet, vermutlich auch gerade deshalb, weil man nicht zu viele technische Begriffe kennen musste, um mitzuhalten. Ich empfehle jedem dieses Buch!

Veröffentlicht am 07.04.2019

Tolles Fantasydebut mit spannender Welt

Die Krone der Elemente
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In letzter Zeit hatte ich viel Jugendbücher gelesen und hatte lange keinen richtig komplexen Highfantasy-Roman mehr gelesen, weshalb ich mich gefreut habe "Die Krone der Elemente" von Matthias Oden zu ...

In letzter Zeit hatte ich viel Jugendbücher gelesen und hatte lange keinen richtig komplexen Highfantasy-Roman mehr gelesen, weshalb ich mich gefreut habe "Die Krone der Elemente" von Matthias Oden zu lesen. Er hat eine komplexe Welt erschaffen, in die man sich erstmal einfinden möchte. Sobald man dort angekommen ist, möchte man aber auch erstmal dort verweilen und die Abenteuer der Charaktere weiter verfolgen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Mit der Zeit kristallisieren sich sechs Hauptcharaktere heraus, u.a. Grautwis, der Novize aus Carcosa, der dort seine Ausbildung zum Seher macht, Ranke, der Reichsherold des Salen-Reiches und Snorri Sagard, ein Adeliger aus dem benachbarten Chimrien, der ins Wüstenreich Nehbeth reist, um Frieden mit den südlichen Nachbarn zu schließen. Durch die verschiedenen Sichtweisen erhält man auch Einblicke in die verschiedenen Standpunkte der Charaktere: So wohnen eine Vielzahl der Protagonisten im Salen-Reich, dem mächtigsten Großreich dieser Welt. Der Kaiser dieses Reiches ist alt und seine Macht schwindet. Dies nutzt das benachbarte Herzogtum Chimrien aus, die schon lange darauf aus sind, Chimmgau, ein Teil des Salischen Reiches, zurückzuerobern. Bisher ist es ihnen nicht gelungen, aber Tyria, die Heerführerin verfügt über eine geheimnisvolle Waffe: Die Krone der Elemente.

Während die Krone der Elemente im Roman bisher noch gar keine so große Rolle gespielt hat, da es erstmal darum ging die Charaktere vorzustellen und ihre jeweiligen Geschichtsstränge aufzubauen, hoffe ich, dass sie im zweiten Teil eine größere Rolle spielen wird und bin weiterhin gespannt ihre volle Macht kennenzulernen, sowie Tyrias weitere Pläne zu verfolgen. Die Welt von Matthias Oden war zwar komplex, aber umso mitreißender. Alles schien perfekt durchdacht und wurde gut nacherzählt, ohne zu weit auszuschweifen. Ich bewundere diese Phantasie und freue mich auf mehr!

Veröffentlicht am 07.05.2025

Zufriedenstellendes Ende!

Kerze & Krähe
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Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich selbstverständlich die ersten beiden Teile der Siegelmagier-Reihe gelesen habe und dies auch allen empfehlen würde, die Kerze & Krähe lesen wollen. Mir war nicht ...

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich selbstverständlich die ersten beiden Teile der Siegelmagier-Reihe gelesen habe und dies auch allen empfehlen würde, die Kerze & Krähe lesen wollen. Mir war nicht bewusst, dass dies nun der Abschluss der Reihe ist, ich hatte vermutet, dass die Reihe ein paar mehr Bände bekommt, war daher also positiv überrascht, dass der Autor die Geschichte und das Rätsel um Als Fluch nicht unnötig in die Länge gezogen hat.
Wie auch Band 1 und 2 bleibt der humorvolle, leicht trockene Schreibstil erhalten. Die lieb gewonnenen Charaktere begegnen uns wieder.
Ich hatte etwas Sorge, dass die große Auflösung oder bzw. das Ende enttäuschend sein könnte, da wir in den ersten beiden Bänden darauf hingearbeitet haben, muss aber sagen, dass der Autor eine für mich total stimmige und zufriedenstellende Lösung gefunden hat, um die Geschichte abzuschließen. Mehr kann ich schlecht an dieser Stelle verraten ohne zu spoilern. Der einzige Kritikpunkt den ich zum Ende habe ist tatsächlich, dass ich es etwas schnell erzählt fand und dass wir am Ende etwas schnell durch die Seiten gehastet sind, da ich hierfür aber maximal einen halben Stern abziehen würde und dies hier nicht geht, bleibt es bei meiner Bewertung.
Insgesamt eine tolle Reihe, von der Band 1 mein absoluter Favorit bleibt.

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