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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2025

Starker Anfang

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Das Beste an dem Buch war der unglaublich starke Anfang, als die Protagonistin Aemyra als Hebamme tätig wird, weil ihre Mutter nicht rechtzeitig zurück kommt. Von ihrer Mutter hat sie viel über Heilkunst ...

Das Beste an dem Buch war der unglaublich starke Anfang, als die Protagonistin Aemyra als Hebamme tätig wird, weil ihre Mutter nicht rechtzeitig zurück kommt. Von ihrer Mutter hat sie viel über Heilkunst gelernt, aber noch lieber arbeitet sie in der Schmiede ihres Vaters, da fühlt sie sich ihrer Feuermagie auch näher. Als der Kronprinz und sein überheblicher Bruder zur Schmiede kommen, um ein repräsentatives, wenn auch nicht gut austariertes Schwert schmieden zu lassen, lernt man gut die Gegensätze kennen. Früher, als es noch mehr Drachen gab, vor allem weibliche Drachen, aber die hat man schon lange nicht mehr gesehen, doch dann stirbt der König und in Aemyra regt sich ihre Magie immer stärker und sie will als Nachfahrin der alten Königinnen das Volk anführen und die Magie wieder in den Fokus stellen. Der Anteil an Drachen ist nicht so groß wie ich dachte, aber da hoffe ich auf mehr in der Fortsetzung.
Die Geschichte braucht ein wenig, um nach dem starken Beginn wieder an Fahrt aufzunehmen und hat ab und zu einige Längen, zum Ende hin gibt es jedoch ein paar interessante Entwicklungen, die mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht haben.
Die Sprecherin Lana Ghafoor kannte ich noch nicht, hat mir aber gut gefallen.

Veröffentlicht am 11.05.2025

Theo und die Sonnenanbeter

Echnatons Fluch
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Theodora Costanda hat sich nach dem nervenzerreibenden ersten Fall eine Auszeit gegönnt, ihr Kollege Fadi wurde zur Verkehrspolizei strafversetzt und bearbeitet Bußgeldbescheide und ist zunehmend genervt.
Theo ...

Theodora Costanda hat sich nach dem nervenzerreibenden ersten Fall eine Auszeit gegönnt, ihr Kollege Fadi wurde zur Verkehrspolizei strafversetzt und bearbeitet Bußgeldbescheide und ist zunehmend genervt.
Theo macht eine Auszeit in einem Yoga-Retreat, aber so ganz entspannen kann sie nicht und die Wüste hat sie sich auch anders vorgestellt, nicht so steinig, sondern eher mit feinem Sand. Auf dem Markt des kleinen Ortes in der Nähe des Retreats sieht sie eine Gruppe von Personen, die stark nach einer Sekte aussehen und schon bald steckt sie in einem neuen Fall. Dieses Mal gibt es den Bezug zu dem Pharao Echnaton, der eine monotheistische Religion errichten wollte. Die Sekte hat sich ganz dem Sonnenkult verschrieben.
Sehr gut recherchiert und fesselnd geschrieben, immer wieder werden so ganz nebenbei Informationen eingestreut. Ein überaus interessantes Ermittlerteam, das sich definitiv von der Menge abhebt. Gerne mehr davon!

Veröffentlicht am 07.05.2025

Tod eines Schnulzensängers

Mordseemusik
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Pablo Lavega tingelt in den Sommermonaten mit seiner Band von Insel zu Insel und betört mit seinem Charme viele Frauen. Und dazu trägt bestimmt auch die schnulzige Musik bei. Caro ist neuerdings Mitglied ...

Pablo Lavega tingelt in den Sommermonaten mit seiner Band von Insel zu Insel und betört mit seinem Charme viele Frauen. Und dazu trägt bestimmt auch die schnulzige Musik bei. Caro ist neuerdings Mitglied des Inselchors und sie sollen bei dem Konzert von Pablo und seiner Band den Hintergrundchor stellen. Doch dann geschieht ein unfassbarer Todesfall und Caro kann die Ermittlungen natürlich mal wieder nicht lassen. Mit dabei ist auch wieder Jan - werden die beiden endlich ein Paar in diesem Band? - und auch Hinnerk ist wieder einmal hilfreich bei seinen Verbindungen als ehemaliger Journalist.
Es ist heiß auf Borkum, es gibt kaum einen Windhauch, ein ungewöhnliches Klima für die Insel, beim Lesen konnte ich die Temperaturen beinahe spüren.
Wieder einmal ein sehr interessanter Fall dieser tollen Reihe. Unterbrochen wird der Fließtext von kurzen Kapiteln in kursiver Schrift, die uns mehr verraten als Caro und Jan wissen.
Warum wurde der Schlagerstar ermordet? Da scheint es mehrere zu geben, die etwas gegen ihn hatten.
Mir hat es wieder einmal sehr gut gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 17.03.2025

Beeindruckend

Ginsterburg
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Ich habe bisher noch kein Buch von Arno Frank gelesen, obwohl wir mir der Titel "Seemann vom Siebener" durchaus etwas sagt und da mir der Schreibstil gut gefallen hat, werde ich das Buch bestimmt auch ...

Ich habe bisher noch kein Buch von Arno Frank gelesen, obwohl wir mir der Titel "Seemann vom Siebener" durchaus etwas sagt und da mir der Schreibstil gut gefallen hat, werde ich das Buch bestimmt auch bald lesen. Doch nun zu diesem Buch.
Ginsterburg, eine fiktive Kleinstadt in Deutschland, so wie es bestimmt so manch eine Stadt gab und auch noch gibt. Die Handlung spielt in den Jahren 1935 - also zwei Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, 1940 - zu Beginn des Krieges, (fast) alle glauben noch an einen raschen Sieg und 1945 - zu Beginn des Jahres, die Situation ist mittlerweile eine ganz andere.
Im Fokus stehen eine Reihe von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, die Perspektive wechselt schnell. Einige Geschichten verschwinden schnell wieder, hatten nur eine kurze Stippvisite.
Am Ende der Abschnitte gibt es unter Anderem den Bericht von Alfie, dem britischen Piloten, der über Ginsterburg abstürzte.
Und dann noch einige Auszüge aus Quellentexten.
Ein Buch, das man genau lesen muss, eines, das viel anprangert, viele Denkanstöße bietet. Ein Buch, das mir sicherlich noch länger im Gedächtnis bleiben wird.

Veröffentlicht am 04.03.2025

Mysteriös und spannend

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung
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Quinn beginnt ein Medizinstudium an einer renommierten Privatuniversität, an der auch bereits ihr älterer Bruder Florin studiert. Noch vor dem Start des Studiums wird Quinn beinahe Augenzeugin am Mord ...

Quinn beginnt ein Medizinstudium an einer renommierten Privatuniversität, an der auch bereits ihr älterer Bruder Florin studiert. Noch vor dem Start des Studiums wird Quinn beinahe Augenzeugin am Mord des neuen Dekans der Universität. Sie hat sich in der Bibliothek einschließen lassen, als sie einen Schuss hört. Den Mörder hat sie jedoch nicht gesehen.
Ein wirklich spannender Start in das Buch, das eine gelungene Mischung aus unterschiedlichen Genres bildet. Quinn ist eine ungewöhnliche Protagonistin. Sie hat seit 10 Jahren ein Spenderherz und wird vermutlich nicht mehr lange leben. Deshalb meidet sie auch Bindungen und Freundschaften; lediglich zu ihrem Bruder hat sie ein enges Verhältnis.
An der Akademie geht es jedenfalls nicht mit rechten Dingen zu und Quinn entdeckt immer mehr mysteriöse Details, aber da dies erst im Verlauf der Geschichte auftaucht, möchte ich nicht weiter darauf eingehen.
Interessant fand ich die Einträge zu verschiedenen Todesarten, die wie wissenschaftliche Artikel von Quinn in einer Art Tagebuch verfasst werden. Mal was Neues.
Die Geschichte ist spannend und mysteriös und endet mit einem großen Knall - ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.