Profilbild von Geri

Geri

Lesejury Star
offline

Geri ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Geri über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2021

Wen liebt Luce und wen noch?

LUCE
0

Luce, die Hauptperson der Geschichte, besucht mit ihrem besten Freund eine Party, die ihr bisheriges Leben radikal verändern wird. Sie trifft hier Mel, deren Bruder Jason, wird auf ihrem Nachhauseweg von ...

Luce, die Hauptperson der Geschichte, besucht mit ihrem besten Freund eine Party, die ihr bisheriges Leben radikal verändern wird. Sie trifft hier Mel, deren Bruder Jason, wird auf ihrem Nachhauseweg von einem Monster angegriffen und von Jason gerettet. Es stellt sich heraus, Luce ist eine Magierin, welche ein wichtiges Artefakt finden muss. Ihre neuen und ihr alter Freund helfen ihr, mit ihren neuen Fähigkeiten umzugehen und begleiten sie auf ihre Mission.

Positiv an der Geschichte hervorzuheben, ist deren Grundidee. Das Reisen in verschiedene Welten ist wunderbar. Die Welten und auch Luce‘s Heimatstadt sind ganz bezaubernd beschrieben. Hier zeigt sich das große Potential der Autorin.

Überhaupt nicht gefallen, hat mir die Aussrbeitung der Hauptdarstellerin Luce. Sie bleibt zum einen total blass und seicht und für ihre 18 Jahre handelt sie wie ein verwöhntes Kind. Allein die Art, wie sie mit ihrem bis dahin einzigen Freund Jules umgeht, finde ich furchtbar. Und auch dann, als Luce das Artefakt Sicht und die Zeit drängt, hat sie mehr mit sich und ihrem Liebesleben zu tun. Die Grau hat mich irgendwann immens genervt.

Das Ende ist ein riesiger Cliffhänger. Musste das sein?
Ansonsten gibt es mehrere Rechtschreibfehler und die Formatierung auf den Seiten wechselt ab und an, was ich irritierend fand.

Ich hoffe, dass die Handelnden in den nächsten Bänden charakterlich reifen werden und nicht so viele Klischees ausgewalzt werden. Ich denke, davon würde die ganze Geschichte sehr profitieren. Das schreiberische Potential ist riesig, nun muss es nur noch in die Handlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2026

Ich hätte mehr erwartet

To Cage a Wild Bird
0

Die Idee fand ich sehr spannend. Ein Teil der Bevölkerung Arm, der andere reich. Wer gegen irgendeine Regel verstößt, landet im Gefängnis Dividim. Die Gefangenen werden von den Reichen ausgesucht, ...

Die Idee fand ich sehr spannend. Ein Teil der Bevölkerung Arm, der andere reich. Wer gegen irgendeine Regel verstößt, landet im Gefängnis Dividim. Die Gefangenen werden von den Reichen ausgesucht, um dann von ihnen wie Wild gejagt und erlegt zu werden. Als Ravens kleiner Bruder verhaftet wird, lässt sich die Kopfgeldjägerin ebenfalls festnehmen um ihm beizustehen. So weit so gut. Leider ist die Geschichte ab dem Gefängnisteil aus meiner Sicht zusammengebrochen. Am Anfang war es interessant, den Gefängnisalltag und die Hierarchien kennenzulernen und die ersten Jagden mitzuerleben bzw. den Hass nachzuvollziehen, der Raven dort entgegenschlug. Hat sie doch mehrere Insassen selbst dorthin gebracht. Aber dann lief die Geschichte mit Längen dahin. Auch die Handlungen von Vale dem Wärter, der Raven hilft, wurden vorhersehbar und das Ganze driftete in die Richtung Spice und Liebesgeschichte ab. Man brauchte ab der Mitte des Buches eigentlich keine hellseherischen Fähigkeiten um die weitere Handlung vorherzusagen. Dieser Mangel an Unvorhergesehenen hat mich richtig gestört und das ist auch der Unterschied zu den „Tributen von Panem“, die aus meiner Ansicht um Welten besser sind.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2025

Nicht meins

Rabid
0


Zuallererst möchte ich betonen, dass die Triggerwarnungen unbedingt ernst genommen werden sollten. In diesem Buch wird nichts ausgelassen - alle Abgründe der menschlichen Seele werden gezeigt. ...


Zuallererst möchte ich betonen, dass die Triggerwarnungen unbedingt ernst genommen werden sollten. In diesem Buch wird nichts ausgelassen - alle Abgründe der menschlichen Seele werden gezeigt. Leider ist die Handlung aus meiner Sicht viel zu kurz gekommen. Weder wurde die Hauptperson Seneca aufgebaut und weiterentwickelt, noch konnte ich in ihrer Beziehung zu ihrer Wölfin eine Art von Glaubwürdigkeit finden. Sie hat den Wolfsgeist aufgenommen, aber aus meiner Sicht gar keine Bindung zugelassen. Auch hat mich gestört, dass die gesamte Handlung in einem kurzen Zeitablauf stand und somit offene Fragen, Beziehungen im Ruin-Falls-Rudel und zu deren Alpha ziemlich gekünstelt wirkten. Offene Fragen wurden durch Spice überbrückt und der macht gefühlt ein Drittel des Buches aus. Es gab wenig Momente, wo mir die Geschichte gefallen hat. Einer davon war die Flux-Zeremonie im Ruin-Falls-Rudel - hier haben die Autoren gefühlvoll geschrieben und eine zärtliche Stimmung erzeugt. Aber sonst war mir alles zu schnell und zu viel. Leider gar nicht meins.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.05.2025

Frustrierter Hund - na und?

Frust lass nach!
0

Wie rezensiert man ein Hundebuch - hmm ich denke, ich nehme einen Probanden und schaue, was passiert. Hier der Glückliche - Geri ein 6jähriger Malinoisrüde. Rassetypisch aufgeregt, lernbegierig ...

Wie rezensiert man ein Hundebuch - hmm ich denke, ich nehme einen Probanden und schaue, was passiert. Hier der Glückliche - Geri ein 6jähriger Malinoisrüde. Rassetypisch aufgeregt, lernbegierig und kurze Zündschnur. So war jedenfalls mein Plan - aber naja. Ich fand viele Ansätze und Erklärungen im Buch zum Thema strukturiertes Training und auch ruhig bleiben des Hundeführers sehr gut dargestellt. Ja man ertappt sich doch immer mal wieder. Leider konnte ich mit den Erklärungen zu Frustationstoleranz und Impulskontrolle nicht wirklich viel anfangen. Impulskontrolle kannte ich und wenn Frustrationstoleranz angeboren ist, dann muss ich mit seinem Charakter leben. Das macht es doch so spannend. Und die Aussage „ der frustrationstolerante Hund stört sich weniger an Strafe und kann gut auf das Lob verzichten, da er auch ohne das zufrieden ist.“ - naja hier bin ich ganz anderer Meinung. Egal ich hab mich durchgekämpft- beim menschlichen Psychotest nur noch den Kopf geschüttelt. Oh ich war frustriert - übrigens Typ „meine Schuld“. Ich frag mich immer, wo ich was überlesen habe und warum mich das Thema nicht fesselt. Die Übungen hier war ich echt nochmal gespannt- aber Übungen mit Verwehren von Futter lehne ich ab. Da hätte ich als Mensch auch ein riesiges Problem, wenn mir jemand ans Essen will. Das mach ich nicht und meine Hunde sind entspannt, was Essen angeht. Und auch hier versteh ich nicht, warum ich den Hund künstlich in eine hohe Reizlage bringen muss (Spielzeug interessant machen und dann das Ganze in einen Kennel stecken). Ich finde, hier kann das Vertrauen des Hundes massiv leiden bzw. der Mali würde die Box zerkloppen. Da hilft kein Kabelbinder. Und ich hätte hier echt Angst vor den Folgen.
Zusammenfassend muss ich sagen, der Proband wurde in den Garten entlassen zum Spielen. Zum Teil beinhaltet das Buch ganz normale Grunderziehung. Die merkwürdigen Übungen habe ich uns beiden erspart. Ich wollte auch keinen neuen Kennel kaufen.
Anfänger sollten die Finger hiervon lassen und lieber in einen Verein oder in eine Hundeschule gehen. Hier kann ganz viel schief gehen. Und ich hab jetzt ein lockeres Genick vom vielen Kopfschütteln. Für mich ist das Buch leider nichts.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere