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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.10.2025

Kitsch

Say You’ll Remember Me
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Das Cover hat mir eigentlich sehr gut gefallen und man erkennt nach dem Lesen auch die Geschichte darin wieder.
Der Einstieg und die Leseprobe hatten mir eigentlich sehr gut gefallen und ich hatte auch ...

Das Cover hat mir eigentlich sehr gut gefallen und man erkennt nach dem Lesen auch die Geschichte darin wieder.
Der Einstieg und die Leseprobe hatten mir eigentlich sehr gut gefallen und ich hatte auch schnell ins Buch gefallen, zudem fand ich die Hauptfiguren auch sehr sympathisch. Bis zu dem Date der beiden fand ich das Buch auch sehr gelungen und witzig. Leider verflüchtigte sich der gute erste Eindruck danach sehr schnell wieder. Es wurde recht schnell kitschig, unglaubwürdig, übertrieben und eintönig. Dadurch wurde das gesamte Buch sehr langatmig und für mich persönlich auch sehr langweilig. Am spannendsten war noch der Teil in dem es um die Familien der beiden ging. Aber auch das war oft sehr übertrieben und unglaubwürdig dargestellt. Dadurch wurden einige Charaktere etwas nervig.
Auch wenn der Schreibstil an sich gut zu lesen war und mir auch gut gefällt, vor allem musste ich an einigen Stellen laut lachen. Leider konnte dies den Inhalt auch nicht retten. Ich habe sehr mit mir gekämpft aber leider war dieses Buch für mich ein absoluter Reinfall.
Fazit: Unglaubwürdig, übertrieben, kitschig. Leider so überhaupt nicht mein Fall.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Macht durch Schmerz

Dark Labyrinth – Gefährliches Verlangen
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Mich hat das Cover, das wirklich schön gestaltet ist und gut zum Buch passt, und der Klappentext sofort angesprochen. Ausnahmsweise hatte ich die Leseprobe nicht gelesen, sonst hätte ich das Buch wohl ...

Mich hat das Cover, das wirklich schön gestaltet ist und gut zum Buch passt, und der Klappentext sofort angesprochen. Ausnahmsweise hatte ich die Leseprobe nicht gelesen, sonst hätte ich das Buch wohl nicht ausgesucht.
Ich muss sagen, dass ich beide Protagonisten, Daesra und Sadaré, extrem nervig fand. Ihre ganze Art und Verhalten fand ich das ganze Buch hindurch schlimm. Der Schreibstil ansich ging und es ließ sich gut lesen. Allerdings war es einfach sehr eintönig. Immer wieder dieselben Szenen, wo sich die Protagonisten sagen, dass sie sich hassen oder und nicht vertrauen können. Oder sie haben sich selbst irgendwelche Schmerzen hinzugefügt, das Thema Schmerz kam auch wirklich überproportional oft vor und an manchen Stellen auch wirklich sehr übertrieben. Ein bisschen gerettet hat das ganze die Nebenfigur von Pocli und manche Erinnerungseinschübe. Das Ende war überraschend, aber irgendwie zum Teil auch absolut unlogisch aus meiner Sicht.
Ich werde daher den zweiten Band nicht lesen.
Fazit: Von der Idee gut, aber die Ausführung war leider recht dürftig.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Die Partitur der Mütter

Die Summe unserer Teile
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Zum Cover kann ich tatsächlich nicht viel sagen, ich finde diesen Stil aktuell sehr typisch für diese Art von Romanen.
Mich hatte die Leseprobe überzeugt und das Thema sprach mich an. Ich mag gute Familiengeschichten ...

Zum Cover kann ich tatsächlich nicht viel sagen, ich finde diesen Stil aktuell sehr typisch für diese Art von Romanen.
Mich hatte die Leseprobe überzeugt und das Thema sprach mich an. Ich mag gute Familiengeschichten und -tragödien. Am Anfang fand ich Lucy sehr überzeugend und sympathisch. Man konnte gut mit ihr mitfühlen, da kommt man von der Uni heim und plötzlich steht ein Klavier im Zimmer.
Leider lässt dies im Laufe des Buchs nach und Lucy wird immer unsympathischer und überspitzter. Teilweise sogar etwas unrealistisch. Ich habe, gerade in der Mitte des Buchs, immer wieder daran gedacht, abzubrechen. Zum Schluss hin wurde es wieder etwas besser und realistischer.
Vieles versteht man im Laufe des Buchs besser, da man alle drei Frauen näher kennen lernt. Sehr viele Fragen bleiben zum Schluss allerdings unbeantwortet, was ich sehr schade finde, da mich diese Antworten gerade am meisten interessiert hätten.
Fazit: Manchen wird dieses Buch bestimmt sehr gut gefallen, mir leider nicht und es ist auch kein Buch, dass ich weiterempfehlen würde.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Abgebrochen

Lyneham
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Ich habe dieses Buch leider abgebrochen. Warum trotzdem zwei Sterne? Normalerweise vergebe ich bei abgebrochenen Büchern, es kommt wirklich sehr selten vor, nur einen Stern.
Das Cover finde ich schön ...

Ich habe dieses Buch leider abgebrochen. Warum trotzdem zwei Sterne? Normalerweise vergebe ich bei abgebrochenen Büchern, es kommt wirklich sehr selten vor, nur einen Stern.
Das Cover finde ich schön gestaltet und es hat bestimmt einen Grund, warum darauf eine Hand zu sehen ist, ich vermute nur, dass ich soweit im Buch gar nicht gekommen bin.
Ich habe nach etwa der Hälfte abgebrochen. Einfach, weil es mich nicht gereizt hat, weiter zu lesen. Die Beschreibung und die Idee fand ich wirklich spannend und auch die Leseprobe konnte mich überzeugen. Leider haben die sehr wissenschaftlich gehaltenen Textteile den Lesefluss der Geschichte gestört und waren mir einfach oft zu viel. Vor allem für naturwissenschaftliche Laien ist es dann auch oft nicht gut genug erklärt. Für mich war es an der Stelle dann einfach zu viel davon.
Allerdings ist genau dies auch der Grund, warum es eben doch zwei statt einem Stern gibt. Ich kann mir vorstellen, dass das entsprechende Publikum dieses Buch lieben wird. Es ist halt nicht für die breite Masse geeignet, aber für Menschen, die genau sowas lieben ist es genau das Richtige. Und es wurde sich wirklich viel Mühe gegeben eine naturwissenschaftlich logische Welt zu erschaffen und das sollte honoriert werden.
Fazit: Leider nicht für mich, aber ich bin mir sicher, dass es für die geeignete Zielgruppe ein absolutes Highlight ist.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Schöner Bildband mit eklatanten Fehlern

LONELY PLANET Bildband Legendäre Tauchabenteuer
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Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut, da ich selbst tauche und dementsprechend auch gerne über besondere Tauchorte lese. Das Buchcover istsehr schön bunt gestaltet und gefällt mir wirklich sehr gut.

Leider ...

Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut, da ich selbst tauche und dementsprechend auch gerne über besondere Tauchorte lese. Das Buchcover istsehr schön bunt gestaltet und gefällt mir wirklich sehr gut.

Leider war ich nach den ersten 34 Seiten regelrecht fassungslos, dass ich kurz davor war das Buch abzubrechen. Dafür gibt es mehrere Gründe und nach Rücksprache mit meinem Verlobten, der Tauchlehrer(!) ist trifft es fragwürdig, schlecht übersetzt und gefährlich recht gut. Vor allem, da dieses Buch für Tauchende oder Tauchinteressierte gedacht ist.

1. Etwas worüber ich mich schon seit Jahren aufrege und auch in allen möglichen Dokumentationen, sei es gefilmt oder geschrieben, so bezeichnet wird. Es wird nicht mit Sauerstoff oder Sauerstoffflaschen getaucht! In der französischen Originalversion des Buchs steht auch "d'air", was übersetz "Luft" bedeutet, was auch richtig ist. In der Regel wird mit Luft getaucht (es gibt andere Gasmischungen, aber das geht zu weit). Reiner Sauerstoff ist ab einer Tauchtiefe von 3 Metern toxisch. Diese falsche Übersetzung zieht sich durch das ganze Buch.

2. Die Übersetzerin hat an 2 Stellen von "Dekompressionszeit" geschrieben. Aus dem Kontext hat sie allerdings die Nullzeit gemeint. Wieder zwei vollkommen unterschiedliche Begriffe, die bei Verwechslung Folgen haben können. Die Nullzeit (aus dem Französsichen wörtlich übersetzt "Zeit bis zur Dekompression") ist die Zeit, die man in dieser Tiefe verbringen kann, damit man ohne Stopp (der obligatorische Sicherheitsstopp ausgenommen) auftauchen kann. Die Dekompressionszeit ist die Zeit, die man auf Stopps in bestimmten Tiefen verbringen muss um die Gefahr einer Dekompression beim/nach dem Auftauchen zu verringern/vermeiden.

3. Die Geschichte zu Belize als Angekdote zu erzählen find eich auch sehr fragwürdig. Hier wurde eine der beiden grundlegensten Tauchregeln missachtet: tauche niemals alleine. Diese geschicht erzählt von absoluter Selbstüberschätzung des eigenen Könnens. Einen Tauchgang auf 40 Meter, was oftmals auch Deko-Tauchgänge und dadurch anspruchsvoller sind, mit der Gefahr einen Tiefenrausch zu bekommen alleine zu begehen ist mehr als grob fahrlässig. Sie hat Glück, noch zu leben. Und das nicht wegen der Haie.

Das restliche Buch ist wirklich sehr schön gestaltet. Die Geschichten sind zum Großteil sehr schön und enthalten wirklich schöne Anekdoten und Beschreibungen, die Lust machen dorthin zu fahren. Ein Highlight sind definitiv die Fotos, da sind einige wirklich wunderschöne dabei. Dies hat die Bewertung tatsächlich auch gerettet

Fazit: Im Gesamten ein wirklich wunderschönes Buch. Leider finde ich es durch diese eklatanten Fehler nur bedingt empfehlenswert, was ich wirklich sehr schade finde.

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