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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2025

Bezaubernd, verträumt und poetisch

Solche Freunde
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Dieses Buch ist ein ganz außergewöhnliches Bilderbuch zu einem wichtigen Thema: Freundschaft.

Umgesetzt wird das durch phantasievolle Illustrationen, die einen zum Träumen und Nachdenken anregen. In dieser ...

Dieses Buch ist ein ganz außergewöhnliches Bilderbuch zu einem wichtigen Thema: Freundschaft.

Umgesetzt wird das durch phantasievolle Illustrationen, die einen zum Träumen und Nachdenken anregen. In dieser fantastischen Geschichte lernen wir ein Kind kennen, dessen Freunde unsichtbar sind. Niemand kann sie sehen, doch sie sind immer da. Sie begleiten das Kind und sind bei Wind und Wetter immer bereit für ein Spiel. Da kann man sich vertrauensvoll in ein magisch schönes Abenteuer stürzten. Da wird geflogen, ein Baumhaus bewohnt oder ein Wolkenschiff betreten. Mit den Freunden ist man nie allein und während Mama und Papa nichts ahnen, erlebt das Kind schon das nächste phantasievolle Abenteuer.

Ich finde dieses Buch wunderschön. Die Illustrationen passen sehr gut zur Handlung des Buches und verleihen der Thematik eine zusätzliche Tiefe. An manchen Stellen hatte ich den Eindruck, dass das Kind (trotz seiner unsichtbaren Freunde) doch recht einsam ist. Da kam ein kleines Gefühl der Nostalgie und leichten Trauer auf. Insgesamt finde ich dieses Buch sehr berührend und unglaublich kreativ. Da kommt man selbst als Erwachsener noch zum Tagträumen. Die Illustrationen regen auf jeden Fall dazu an.

Diese zauberhaft schöne Geschichte ist auf jeden Fall eine Bereicherung im Kinderbuchregal und sorgt für einige kreative Beschäftigung. Ich finde es sehr inspirierend und kann es daher nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Spannend und sehr mitreißend

The Devils
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(Werbung) Wenn ein Buch so verheißungsvoll aussieht und über Elfen handelt, dann ist die Neugier auf jeden Fall geweckt. Gerade Fantasyleser werden bei diesem seitenschweren Prachtstück ihre Freude haben. ...

(Werbung) Wenn ein Buch so verheißungsvoll aussieht und über Elfen handelt, dann ist die Neugier auf jeden Fall geweckt. Gerade Fantasyleser werden bei diesem seitenschweren Prachtstück ihre Freude haben.

Der Krieg gegen die Elfen wurde verloren und das bringt einige schwerwiegende Folgen mit sich. Hunger und Gewalt beherrschen Europa. Verborgen existiert ein geheimer Orden aus Monstern, die sich Die Teufel nennen. Und was sie im Schilde führen, lässt gerade dem Leser keine ruhige Minute mehr.

Doch bevor es richtig los geht, lernen wir Alex kennen. Eine Diebin schlägt sich so durchs Leben, als plötzlich ein Mann in ihr Leben trifft. Eine Begegnung die alles verändert und ihr Leben im wahrsten Sinne komplett umkrempelt. Herzog Michael, der sich als ihr Onkel ausgibt, erklärt das Alex die lang verschollene Prinzessin Alexia Pyrogennetos ist. Und so geht es für Alex nach Troja.

Der Autor hat einen spannenden und sehr mitreißenden Roman geschrieben, der einen in eine europäische Welt voller Magie und dunkler Geheimnisse führt. Vor allem die einzelnen Charaktere werden besonders gut herausgearbeitet und erhalten eine greifbare Tiefe. Man sieht beim Lesen alles förmlich vor sich und das macht dieses Buch zu einem außergewöhnlichen Lesevergnügen, das mich, trotz einiger Längen, insgesamt sehr gut unterhalten konnte. Gerade Fantasy-Leser werden in diese Geschichte förmlich abtauchen.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Spannende Einblicke

Warren Buffett und Bill Gates
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Die Freundschaft zwischen Warren Buffett und Bill Gates gehört wohl zu den weltweit einflussreichsten die es zur Zeit gibt. Umso spanneder fand ich dieses Buch, denn beide vorgestellten Herren sind nicht ...

Die Freundschaft zwischen Warren Buffett und Bill Gates gehört wohl zu den weltweit einflussreichsten die es zur Zeit gibt. Umso spanneder fand ich dieses Buch, denn beide vorgestellten Herren sind nicht nur berühmt. Sie polarisieren, beziehen Stellung und haben ihre eigene Mission.

Eine Freundschaft zwischen den beiden ist so viel mehr, denn zusammen verbinden sie die Finanz- mit der Informatik-Welt und bilden somit eine Verknüpfung, die weitreichende Folgen haben kann. Zwei Superreiche und eine ganz außergewöhnliche Freundschaft. Als Leser gehen wir hier auf eine Spurensuche, zeichnen die Lebenswege mit ihren Meilensteinen nach, erleben ihre Tief- und Höhepunkte und das erste Zusammentreffen - der "Großvater des Kapitalismus" und der "Workaholic".

Aufgezeigt wird hier eine Freundschaft, die manchmal eher an ein Geschäfttreffen erinnert. Denn immer wieder geht es ums Geld. Es geht um Stiftungen, Schenkungen, Investitionen und Absprachen.

Gerade wer sich selbst sehr für FInanzen interessiert und mehr über die Arbeit der Unternehmer und Investoren erfahren möchte, ist hier genau richtig. Über das Privatleben erfährt man nur selten etwas, dafür steht die ausgelebte Philantropie im Vordergrund. Der Autor hat eines recherchiert, um diese internen Einblicke in die Wirkweisen dieser beiden Männer zu Papier zu bringen. Das ist iihm auch sehr gut gelungen, denn er hinterfragt, bleibt sachlich, klärt auf und vermittelt.

Dieses Buch ist eine sehr scharfsinnige Auseinandersetzung einer bedeutenden Freundschaft.

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Veröffentlicht am 30.05.2025

Magisch schönes Lesevergnügen

Zhara – Hüter der Morgenröte
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Bei diesem Buch hat mich das Cover sofort angesprochen und ich finde es auch jetzt noch sehr stimmungsvoll und einnehmend.

Es verspricht spannend zu werden und mir gat das Buch ganz wunderbare mitreißende ...

Bei diesem Buch hat mich das Cover sofort angesprochen und ich finde es auch jetzt noch sehr stimmungsvoll und einnehmend.

Es verspricht spannend zu werden und mir gat das Buch ganz wunderbare mitreißende Lesestunden bereitet. Mir hat die magisch spannende Geschichte auch richtig gut gefallen, denn hier konnte man sich beim Lesen alles richtig gut vorstellen und tauchte förmlich ab.

Zhara besitzt magische Kräfte, ein Unstand den sie allerdings geheim halten muss. Erst als ihre Welt in Gefahr gerät, schließt sie sich den Hütern der Morgenröte an. Hier hofft sie die Balance zwischen Gut und Böse wieder herstellen zu können.

Mir hat Zhara von Anfang an gut gefallen. Sie liest gerne und erscheint gleich auf den ersten Seiten sehr sympathisch. Sie mag ihre Stiefschwester Suzhan sehr und die beiden verbindet eine freundliche Zuneigung. Diese brauchen sie auch denn ihre Stiefmutter behandelt sie sehr schlecht. Hier wird auch von blauen Flecken gesprochen, die zeigen wie sehr Zhara und Suzhan in ihrem Zuhause leiden muss. Die Verbundenheit der beiden Schwestern wird sehr berührend und authentisch von der Autorin beschrieben. Das Auf und Ab ihrer Beziehung zueinander lässt einen nicht kalt. Als z.B. Lord Chan als Gemahl Suzhans auftaucht, ist Eile geboten. Die Gefahr in der sie schweben wird greifbar und man kann nicht anders als tüchtig mitzufiebern.

Ich fand vor allem die Charaktere als auch das Setting dieser Geschichte super. Dank des wunderschönen Schreibstils kann man sich alles richtig gut vorstellen und wird sofort in die Handlung gezogen. Ich fand es immer wieder schön in die Welt von Zhara einzutauchen und alles um sich herum vergessen zu lassen.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Viktorianischer englischer Krimi

Der Tote in der Crown Row
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Atmosphärische Krimis lese ich immer sehr gerne. Und dieser hier gehört definitiv dazu.

Wir befinden uns im Jahr 1901 in London. Es herrscht das viktorianische Zeitalter als der Anwalt Gabriel Ward eine ...

Atmosphärische Krimis lese ich immer sehr gerne. Und dieser hier gehört definitiv dazu.

Wir befinden uns im Jahr 1901 in London. Es herrscht das viktorianische Zeitalter als der Anwalt Gabriel Ward eine Leiche findet. Hierbei handelt es sich um den obersten Richter. Eine prekäre Situation zumal die Polizei keine Befugnisse für ihre Ermittlungen hat. Gabriel Ward fängt daher mit seinen eigenen Ermuttlungen an und landet bald in einem Strudel aus Lügen und Geheimnissen.

Dem Tod des Lordoberrichters Dunning nimmt sich Ward an, wobei er dabei von einem Constabler unterstützt wird. Ward ist ein ganz eigenwilliger Charakter, der ganz hervorragend in diesen Krimi passt. Die Autorin, die auch Kronanwältin ist, erschafft eine ganz besondere Atmosphäre. Voller Ruhe beschreibt sie diesen spannenden Krimi, der viele überraschende Fakten und Informationen bereithält. Man spürt einfach das die Autorin weiß wovon sie schreibt. Im Temple-Bezirk kennt sie sich aus und somit erzeugt sie mit einer Selbstsicherheit ein historisches Setting. Wer gerne englische Krimis liest, mehr über historische und Insider-Informationen im Temple-Bezirk erfahren möchte und Interesse an vielschichtigen Figuren und Handlungen hat, ist hier genau richtig.

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