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Veröffentlicht am 05.06.2025

Tolle Fortsetzung

Warrior Fairies. Die Jahreszeiten-Verschwörung
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Die Fortsetzung von „Warrior Fairies“ konnte mich genauso überraschen wie Band 1. Doch in „Die Jahreszeiten-Verschwörung“ geht es noch abenteuerlicher und mitreissender zu.

Eliane ist die neue Königin ...

Die Fortsetzung von „Warrior Fairies“ konnte mich genauso überraschen wie Band 1. Doch in „Die Jahreszeiten-Verschwörung“ geht es noch abenteuerlicher und mitreissender zu.

Eliane ist die neue Königin der Sommerfeen und hat sich noch gar nicht richtig eingewöhnt. Schon muss sie sich mit einemg großen Problem auseinandersetzen: das ewig trockene Wetter verursacht schlimme Dürren, außerdem machen Rebellen ihr das Regieren schwer. Sie versucht, die richtige Entscheidung zu treffen, was nicht gerade leicht ist. Sie fängt an, Selbstzweifel zu haben. Ist sie stark genug, um das Folk der Sommefeen führen zu können? Doch ihre beste Freundin Rosa lässt sie nicht allein. Sie haben schon so viel zusammen erlebt. Und nun wollenn sie magische Steine finden, die für Frieden im Reich sorgen könnten. Oder aber für das Gegenteil…ist die Freundschaft stark genug und ist Eliane die richtige Herrscherin?

Erneut hat mir der Ausflug ins Reich der Sommerfeen gut gefallen. Eliane und Rosa wieder zu treffen, hat mir große Freude bereitet.
Dieses Mal erleben wir Eliane als Königin der Feen, die einige Probleme zu gewältigen hat und an sich zweifelt. Doch Rosa zeigt ihr, wie stark die beiden Freundinnen sind und wie sehr sie zusammenhalten.

Das Cover gefällt mir wieder sehr gut, außerdem mag ich den zielgruppengerichteten Schreibstil sehr. Dieser ist sehr bildhaft, was ich prima finde. Er ist auch detailreich und fördert meiner Meinung nach die Fantasie der jungen Leser. Feen als magische Wesen gehen immer und das neue Abenteuer der Warrior Fairies ist wieder voller Magie und Farbe. Voller Zauber und toller Bilder.

Gerade junge Teenager werden ihren Spaß an diesem Buch haben. Ich finde die ganze Welt wundervoll und ich denke, viele Leser werden sie genauso mögen wie ich.

Ein rundum gelungener neuer Band einer tollen Reihe.

Was mich ein wenig ärgert ist das Ende- denn es bleiben, wie nach Band 1, noch einige Rätsel ungelöst. Das schreit doch nach einer Fortsetzung, oder? ^^

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Veröffentlicht am 24.05.2025

Außergewöhnlich

Rosa. Vom Zauber einer Farbe
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Wie beginne ich meine Rezension? Mit „Rosa. Vom Zauber einer Farbe“ hat Björn Fedder eine Liebeserklärung an die Farbe rosa geschrieben.

„Rosa eröffnet uns eine Welt voller Geschichten und niemand erzählt ...

Wie beginne ich meine Rezension? Mit „Rosa. Vom Zauber einer Farbe“ hat Björn Fedder eine Liebeserklärung an die Farbe rosa geschrieben.

„Rosa eröffnet uns eine Welt voller Geschichten und niemand erzählt sie so gut wie Björn Vedder:

Maler sahen im Rosa die Fleischwerdung des Geistes. Yves Klein fand in seinem Ultramarineblau den Ausdruck für das Absolute, den Flug auf die andere Seite des Himmels, Rosa verkörperte für ihn die Farbe des Rückflugs.

Madame Pompadour machte die Farbe als Erste zum Symbol selbstbewusster Frauen. Die Modeschöpferin Elsa Schiaparelli erfand das Shocking Pink, Stuart Semple The World’s Pinkest Pink. Dichter hüllten Liebespaare in rosa Wolken, um sie vor der Grausamkeit der Welt zu schützen.

Später ging die Farbe vor die Hunde, wurde mit Mamie Eisenhower zur Chiffre konservativer Hausfrauen und spätestens mit Barbie zum Farbpigment des grenzenlosen Plastikkonsums. Die Industrie kennt mittlerweile 129 rosa Farbtöne: Von Bubblegum bis Thulian, von Blush bis Punch, von Lemonade bis Fuchsia, von Amaranth bis Carnation …Björn Vedder verzaubert in allen Facetten.“

Feinsinnig und inspirierend schenkt der Autor der Farbe ein ganzes Buch. Er berichtet darüber, wie die Welt Rosa entdeckte, wie wichtig die Farbe für uns Menschen ist und warum viele von uns sie lieben. Rosa ist seit meiner Kindheit auch meine Lieblingsfarbe- und sie verkörpert so viel.

Das Buch ist aber nicht nur eine Liebeserklärung an die Farbe, sondern auch geballtes Wissen. Woher stammt Rosa? Wo wird sie eingesetzt? Welche Modeschöpfer nutzen sie und fühlens ich von ihr inspiriert? Was hat es mit den 129 verschiedenen Farbnuancen auf sich?

Ich war skeptisch, ob ich dieses kunstvolle Buch mögen würde- aber wurde eines Besseren belehrt. Das Buch ist eine Bereicherung und hat mir klar gemacht, wie stark Farben uns beeinflussen und wie wunderbar rosa doch letzten Endes ist.

Er schreibt sehr bildhaft, sehr authentisch und lädt dazu ein, alles über den rosa Zauber herauszufinden.

Wirklich schön.



»Qu’est-ce que c’est la vie en rose? Es ist der Unwillen, sich im Gegräu des Lebens einzurichten bei gleichzeitig gesteigertem Bewusstsein, seiner Gravitation doch nicht zu entkommen. Es ist eine sentimentale Rakete, mit der wir kurz in den Himmel fliegen, um von dort aus zurückzublicken – nicht auf die Welt, die wir verlassen haben, sondern auf die, die sie hätte sein können. Dieser Abstand wird vielleicht in keinem Bereich unseres Lebens so spürbar wie in der Liebe, die das (immer schon) verlorene Paradies par excellence ist und die uns gleichwohl immer wieder motiviert, erneut zu starten und uns ungeplant und unrasiert – par hasard et pas rasé, wie es in einem Chanson von Serge Gainsbourg heißt – in ein neues Abenteuer zu stürzen.«

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Veröffentlicht am 24.05.2025

Unterhaltsam und berührend

Die tausend Farben von Paris
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Vielleicht kennst du ja die Autorin Petra Mattfeldt? Ich habe bisher nichts von ihr gelesen, was ich aber ändern sollte. Denn sie schreibt nun unter dem Pseudonym Catherine Durand und hat mit „Die tausend ...

Vielleicht kennst du ja die Autorin Petra Mattfeldt? Ich habe bisher nichts von ihr gelesen, was ich aber ändern sollte. Denn sie schreibt nun unter dem Pseudonym Catherine Durand und hat mit „Die tausend Farben von Paris“ einen hoch emotionalen, aber auch sehr spannenden Roman veröffentlicht.

Jack ist Amerikaner und erreicht 1951 Paris. Er möchte dort ein freies Leben führen, will die Stadt genau kennen lernen und verdient sein Geld dafür als Maler. Er setzt sich an die Seine und malt dort- bis er dort Fotografin Rose trifft. Es ist Liebe auf den ersten Blick, vom ersten Moment an ist da eine ganz besondere, magische Verbindung. Aber schnell gerät das frische Glück in Gefahr. Ein alter Bekannter von Jack taucht auf und beauftragt ihn, in einem Künstlerviertel von Paris einen Spion zu finden. Und auch Rose hat eine Verbindung zu diesem seltsamen, ominlsen Menschen. Doch was hat sie mit der ganzen Sache zu tun? Ist sie nicht die, für die Jack sie hält? Hat ihre junge Liebe einen Sinn und schaffen sie es, sich von der Vergangenheit zu lösen?

Wie wunderbar kann man das Paris der 50er Jahre bitte wiedergeben? Die Autorin hat eine großartige Recherche betrieben und hat die damalige Atmosphäre in der Metropole wunderbar eingefangen. Das hat dafür gesorgt, dass ich sofort Zugang zum Storyplott hatte.

Ich mag es sehr, wie der Protagonist Jack dargestellt wird. Er ist voller Hoffnung, er liebt die Malerei und man merkt, wie sehr er für seine Kunst lebt. Er hofft auf ein gutes Leben in Paris. Aber er ist auch geheimnisvoll, denn er hat eine Seite, die man erst im Laufe der Geschichte besser kennen lernt. Dann ist da die wunderschöne Rose, die ich sehr mag. Sie verzaubert Jack und ich mag es, wie ihre Geschichte beginnt und sich entwickelt. Ich war selbst verzaubert 😉

Die Autorin schafft es, eine Liebesgeschichte, die damaligen Umstände und das Zeitgechehen miteinander zu verbinden.

Ihr Schreibstil ist zwar leicht und sehr gut verständlich, aber auch sehr emotional und mitreissend. Sie schafft es, genau den richtigen Mix zu finden aus Spannung, Gefühl und einem mysteriösen Geheimnis.

Es geht um mehr als eine zarte, behutsame Liebesgeschichte. Es geht um den Geist von Paris der 50er Jahre, es geht um ein Geheimnis, um die Nachwehen des zweiten Weltkriegs, um Hoffnung, um Liebe- um so viel mehr.

Ein wertvoller, sehr unterhaltsamer Roman, der mich berührt hat.

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Veröffentlicht am 24.05.2025

Und weiter geht´s in der besonderen Balletschule

Ballet School – Die große Entscheidung
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Nun kommt noch meine Rezension zum dritten Buch der „Ballet School“-Reihe von Bestellerautorin Gina Mayer: „Die große Entscheidung“.

Das Schuljahr an der Ballet School läuft schon längst, als ein neuer ...

Nun kommt noch meine Rezension zum dritten Buch der „Ballet School“-Reihe von Bestellerautorin Gina Mayer: „Die große Entscheidung“.

Das Schuljahr an der Ballet School läuft schon längst, als ein neuer Mitschüler in Aprils Klasse auftaucht: der faszinierende Younes. Ab da breitet sich in April immer mehr ein absolutes Gefühlschaos aus. Sie hat ja auch Interesse an Raoul, der immer ein wenig mysteriös und sehr talentiert ist. Aber dann erfährt sie, dass Raoul eventuell nach New York gehen könnte, denn er hat dort ein verlockendes Angebot erhalten. Und kann er diese Chance ausschalgen? Und dann ist da noch zwischen Aprils gutem Freund Wylie, der unter dem Mobbing von Mr de Waal, einem unbeliebten und sehr strengen Lehrer, leidet. Er sorgt dafür, dass Wylies Zukunft an der Ballet School ungewiss wird. Wird er seinen Traum von der großen Tanzkarriere aufrecht erhalten können und warum muss April nun auch um ihre eigene Zukunft an der Schule kämpfen?

In diesem Teil dreht sich alles um die Liebe, um Gefühle und das Chaos, welches daraus entstehen. Es geht aber auch um Mobbing, um Freundschaft, um Zusammehalt und Hoffnung. Eine tolle Mischung und „Die große Entscheidung“ behandelt einige sehr wichtige Themen. Das finde ich toll, denn Kinder sollten sich auch mit diesen auseinander setzen können und dürfen. Und das gelangt sicher bei der Lektüre.

Ich mag die Amtosphäre an der Ballet School, tauche gerne in diese besondere Welt. Diese ist voller Magie, aber auch voller Hindernisse und voller Fragen. All das schildert die Autorin in ihrer Reihe, insbesondere in diesem Band, wirklich treffen und nachvollziehbar.

Ihr Schreibstil ist angemessen für die Zielgruppe, also kindgerecht und wirklich gut umgesetzt. Er ist gut verständlich, gibt die Emotionen der Protagonisten perfekt wieder und macht auch Spaß.

Ein weiterer Band einer besonderen Kinderbuchserie!

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Veröffentlicht am 24.05.2025

Beklemmend, aber gut

Don't Let Her Stay
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Kürzlich hatte ich richtig Lust auf einen guten Thriller und meine Wahl fiel auf „Don´t let her stay- Wenn das Böse Einzug hält“ von Nicola Sanders.

Joanne könnte eigentlich total glücklich sein. Sie ...

Kürzlich hatte ich richtig Lust auf einen guten Thriller und meine Wahl fiel auf „Don´t let her stay- Wenn das Böse Einzug hält“ von Nicola Sanders.

Joanne könnte eigentlich total glücklich sein. Sie hat mit Richard einen großartigen Mann gefunden und gemeinsam haben sie die kleine Tochter Evie. Sie leben in einem beeindruckenden Haus und sind einfach happy. Besser geht´s nicht.

Doch Richard hat noch eine Tochter aus einer anderen Beziehung. Chloe ist 20 und taucht plötzlich wieder im Leben der kleinen Familie auf. Chloe hat nicht mehr mit ihrem Vater geredet, seit er Joanne geheiratet hat. Sie zeigt friedliche Absichten und bietet an, bei ihnen einzuziehen und sich mit um Evie zu kümmern. Sie erhoffe sich ein besseres Verhältnis zu ihrem Vater. Joanne und Richard willigen ein und Chloe zieht zu ihnen.

Und damit nimmt der Wahnsinn seinen Lauf. Es passieren Dinge, die unglaublich sind und Joanne denkt, sie wird verrückt. Steckt Chloe dahinter und will sie wirklich in den Wahnsinn treiben? Oder ist sie wirklich psychisch krank?

Chloe versteht es bestens, ihren Vater Richard um den Winger zu wickeln. Sie ist narzisstisch und manipulativ- und zeigt Joanne gegenüber nach und nach ihr wahres Gesicht. Doch was genau ist ihr Plan? Und kann sie ihn vollkommen umsetzen?

Die Atmosphäre des Thrillers ist beklemmend und hat ein ganz schön perfides Gefühl bei mir hinterlassen. Ich war fasziniert, zeitgleich aber auch gefesselt. Ein wirklich gut erdachter Storyplott mit viele Twists und facettenreichen, eigenwilligen Charakteren.

Auf der einen Seite haben wir die kleine, glückliche Familie. Dann aber gibt es da Chloe- über diese mysteriöse Protagonistin verrate ich nicht zu viel. Sie ist jedenfalls unberechenbar und verfolgt ihre ganz eigenen Ziele.

Die Atmosphäre wird durch den intensiven, flüssigen Schreibstil noch verstärkt. Die Autorin hat es geschafft, dass mich „Don´t Let Her Stay“ wirklich gepackt hat- und ich bin ja echt kein großer Thriller-Fan.

Intensiv, düster und ja, das Buch geht an die Psyche. Daher würde ich es auch eher als Psychothriller einordnen. Lesenswert!

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