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Veröffentlicht am 30.03.2026

Typisch amerikanisch oder eher nicht?

Real Americans
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Eine Familiengeschichte über drei Generationen, Auswanderer, den amerikanischen Traum und die Frage nach der Identität.

Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch die Werbung dafür: "Deutschland liest ...

Eine Familiengeschichte über drei Generationen, Auswanderer, den amerikanischen Traum und die Frage nach der Identität.

Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch die Werbung dafür: "Deutschland liest ein Buch. Sei dabei!"
Das hat mich neugierig gemacht und ich musste es unbedingt lesen.

In drei Abschnitten liest man zuerst über Lily, deren Eltern von China nach Amerika ausgewandert sind.
Lily, die den USA geboren und ist aufgewachsen ist, verliebt sich in den reichen Erben eines Pharmaimperiums. Sie lebt den amerikanischen Traum.
Deren Sohn Nick lernen wir im zweiten Abschnitt kennen. Er kennt seinen Vater nicht und lebt gemeinsam mit seiner Mutter in eher ärmlichen Verhältnissen auf.
Im dritten Abschnitt führt der Weg nach China zu Lilys Familie, ihrer Mutter. Dort wo alles begann.

Ein interessantes Buch, dass sich mit einigen wichtigen Fragen beschäftigt. Wie beeinflusst Herkunft, Nationalität und Familie das eigene Leben? Wie wird man von seinem Umfeld wahrgenommen und in welche Schublade gesteckt?

Unterhaltsam, aufregend und auch etwas geheimnisvoll.

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Wenig Mythologie, viel dunkle Romantik

Blood of Hercules
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Das Buch hat mehr zu bieten und ist definitiv düsterer, toxischer, als man beim Blick auf sein Äußeres vermutet.

Die Mischung zwischen Dystopie und griechischer Mythologie ist an sich eine gute Idee, ...

Das Buch hat mehr zu bieten und ist definitiv düsterer, toxischer, als man beim Blick auf sein Äußeres vermutet.

Die Mischung zwischen Dystopie und griechischer Mythologie ist an sich eine gute Idee, aber nicht ganz ausgereift. Die Namen der Götter stimmen zwar, aber der Rest ist doch eher Fantasie mit spicy Elementen gewürzt.

Die meisten Charaktere in dieser Geschichte sind männlich und oftmals anstrengend. Da kommt Alexis mit ihrem losen Mundwerk, ihrer sarkastischen Art genau richtig. Sie bringt den nötigen Humor mit ins Buch. Leider ist sie aber auch etwas

Ich bin immer skeptisch, wenn ein Buch als Tik Tok Sensation angepriesen wird.
Das Buch lässt sich gut lesen, ist auf eine gewisse Art auch unterhaltsam, hat aber nicht wirklich das gebracht, was ich mir darunter vorgestellt habe. Ungewöhnlich auf jeden Fall. Entweder man mag es oder nicht.

Gemocht habe ich auf jeden Fall NYX.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

1983

Bis die Sonne scheint
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Das Leben läuft, der Rubel rollt.

Aber plötzlich verändert sich alles. Das Geld wird knapp und die Familie muss sehen, wie sie über die Runden kommt.
Was macht man in diesem Fall? Den Kopf in den Sand ...

Das Leben läuft, der Rubel rollt.

Aber plötzlich verändert sich alles. Das Geld wird knapp und die Familie muss sehen, wie sie über die Runden kommt.
Was macht man in diesem Fall? Den Kopf in den Sand stecken und den guten Schein wahren.

Das bloß niemand etwas erfährt! Auch Oma nicht!

Eine interessante Zeitreise in die achtziger Jahre, die sehr unterhaltsam ist.
Auch wenn mir nicht alles gefallen hat, fand ich diese Geschichte doch sehr nett erzählt.

Ein Blick in die Gesellschaft, der zeigt wie falsche Entscheidungen die Zukunft beeinflußen können.
Die Charaktere sind sehr durchwachsen und tragen alle ihren Teil zum Geschehen bei.
Dank der Rückblenden lernt man die Familie von allen Seiten kennen und kann ihre Handlungen verstehen, wenn auch nicht immer nachvollziehen.

Ein gute Geschichte für ein paar schöne Lesestunden.

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Zurück nach Hause

Weihnachtsfunkeln in Miracle Hill
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Amanda nimmt uns mit nach Miracle Hill, in ein verschneites Skigebiet, wo ihr Vater eine Lodge besitzt. Der Kontakt zwischen den beiden ist eher sporadisch, aber ihr Chef gibt ihr Urlaub und besteht ...



Amanda nimmt uns mit nach Miracle Hill, in ein verschneites Skigebiet, wo ihr Vater eine Lodge besitzt. Der Kontakt zwischen den beiden ist eher sporadisch, aber ihr Chef gibt ihr Urlaub und besteht darauf, dass sie Weihnachten zuhause verbringt. Kaum angekommen, würde sie am liebsten wieder zurück nach New York reisen. Schiuld daran ist Skilehrer Phil, der in ihrer Wohnung lebt! Dazu kommt noch die Nachricht, dass ihr Vater das Hotel verkaufen möchte.

Eine turbulente Geschichte mit einem bezauberndem Hauptdarsteller und einer anfangs etwas zickigen Amanda. Im Laufe der Geschichte ändern sich ihre Ansichten, sie beginnt die Zeit zu genießen und schmiedet mit Phil einen Plan zur Rettung der Lodge.

Es ist unterhaltsam, aber ohne große Spannung. Die Geschichte lebt von ihrem Handlungsort und Phil und seinem Sohn. Das richtige Weihnachtsfeeling setzt ziemlich spät ein, was ich etwas schade fand.

Mir hat gefallen, dass der magische Weihnachtsmann auch hier seinen Auftritt hatte!

Die zweite Staffel dieser romantischen Weihnachtsbchreihe geht mit dem vierten Teil zuende. Vielleicht gibt es ja noch eine dritte, ich würde mich freuen.

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Veröffentlicht am 10.11.2024

Weihnachtsmuffel trifft auf nette Schwindlerin

Weihnachtsträume in Mistletoe Valley
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Das ist eine Weihnachtsgeschichte, die in die zauberhafte Städtchen Mistletoe Valley führt, zur Familie von Hunter.

Er lebt etwas zurückgezogen im umgebauten Schuppen auf dem Familiengrundstück und ...


Das ist eine Weihnachtsgeschichte, die in die zauberhafte Städtchen Mistletoe Valley führt, zur Familie von Hunter.

Er lebt etwas zurückgezogen im umgebauten Schuppen auf dem Familiengrundstück und tüftelt an einer Idee. Als seine Schwägerin auf ihrer Heimreise auf Alice trifft, nimmt sie diese kurzerhand mit und quartiert sie bei der Familie ein. Der Plan steht, Hunter mit Alice Hilfe aus seiner Isolation zu holen.

Eine nette Geschichte, die mit viel Weihnachtsstimmung glänzt! Es macht Spaß mitzuerleben, wie die Figuren die Vorweihnachtszeit erleben, sich auf das Fest einstimmen. Dazu trägt der bildhafte Schreibstil sehr gut bei.

Sympathisch und nett sind eigentlich alle, jeder versucht auf seine Art Hunter aus seinem Schneckenhaus zu holen, auch wenn er und seine Probleme nicht wirklich ernst genommen werden. Alice macht das auf ihre eigene Art, was sie für mich ein paar Sympathiepunkte kostet.

Ein unterhaltsamer Roman, der so richtig auf das Fest einstimmt und Spaß macht zu lesen.

Es handelt sich hier um den ersten Band der diesjährigen "Magic Christmas"-Reihe, in der alle ihre Anfänge in New York haben, und insgesamt um den sechsten Band dieser Weihnachtsreihe.

Wenn man alle liest trifft man auf wiederkehrende Charaktere, die eine Verbindung in den Geschichten schaffen.

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