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Veröffentlicht am 27.05.2025

Spannende Fortsetzung

Dark Heir
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Worum geht es?


Der magische Krieg gegen die Dunklen Kräfte ist noch nicht vorüber: Eine neue Gefahr erhebt sich, doch nur eine Handvoll Kämpfer:innen des Lichts sind übrig. Will Kempen und seine Vertrauten ...

Worum geht es?


Der magische Krieg gegen die Dunklen Kräfte ist noch nicht vorüber: Eine neue Gefahr erhebt sich, doch nur eine Handvoll Kämpfer:innen des Lichts sind übrig. Will Kempen und seine Vertrauten müssen ins Herz der Alten Welt reisen, neue Bündnisse schließen und Rätsel der Vergangenheit entschlüsseln, um die Rückkehr des Dunklen Königs aufzuhalten. Doch Will selbst trägt ein Geheimnis in sich - die Wahrheit darüber, wer er wirklich ist. Jede wache Sekunde ringt er mit der Dunkelheit, die in ihm schlummert, und auch die Anziehung zu dem verführerischen, aber gefährlichen James St. Clair macht es ihm nicht leichter, gegen das Schicksal anzukämpfen, das ihm prophezeit wurde ...


Meine Meinung


C. S. Pacat hat es wieder geschafft: Mit „Dark Heir“ bin ich tief in eine düstere, faszinierende Fantasywelt eingetaucht – und war von der ersten bis zur letzten Seite komplett gefesselt. In diese düstere, atmosphärisch dichte Fantasywelt eintauchen. Gemeinsam mit Will, James, Violet, Cyprian und Grace begleiten wir eine Gruppe, die sich auf einer gefährlichen Mission befindet: den Dunklen König aufzuhalten. Besonders hängen geblieben sind mir die Szenen an einer alten Ausgrabungsstätte – geheimnisvoll, bedrohlich, und einfach wahnsinnig spannend. Das Katz-und-Maus-Spiel. Dass ihnen ständig jemanden auf den Fersen sind.


Was „Dark Heir“ für mich so besonders macht, ist dass der Spannungsbogen nicht abbaut. Etwas Neues passiert, überraschende Wendungen und Enthüllungen sorgen dafür, dass die Handlung im Flug vergehen. Die düstere Atmosphäre ist allgegenwärtig und wird immer wieder durch gefühlvolle Momente zwischen Will und James aufgelockert. Die queere Liebesgeschichte steht zwar nicht im Mittelpunkt, aber sie verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe und Authentizität.


Will als Protagonist hat einfach mein Herz. Sein innerer Kampf, das Geheimnis, das er mit sich trägt – all das macht ihn unglaublich greifbar und menschlich. Man merkt, wie sehr ihn die Ereignisse verändert haben: Der unsichere Junge aus dem ersten Band ist ernster geworden, manchmal sogar hart – aber gerade das macht seine Entwicklung so glaubwürdig.


Erwartet bitte, bitte, bitte keine klassische Liebesgeschichte oder heftigen „Spice“ – Dark Heir setzt mehr auf die leisen Töne – auf Blicke, Gesten und kleine, bedeutungsvolle Momente und einer komplexen Story. Die vielen Perspektiven sorgen für mehr Tiefe in der Geschichte und lässt alles viel lebendiger wirken.


Dark Heir ist nicht nur Fantasy – es ist eine Geschichte über Mut, Liebe, Schmerz und Veränderung. Wer also Charaktere mit Tiefe liebt, queere Repräsentation in Büchern sucht und gern in atmosphärische Welten abtaucht, sollte dieses Buch unbedingt lesen.


Klare Fantasy Empfehlung!

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Liebs doch einfach!

Purple Clouds - Honeymoon
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Gestaltung und Schreibstil

Das Cover passt mit ihren Pastell-Lilatönen direkt in die Farbwelt vom LYX-Verlag. Und dennoch sorgt das Magazin-Cover-Design, dass man sofort weiß, worum es in diesem Buch ...

Gestaltung und Schreibstil

Das Cover passt mit ihren Pastell-Lilatönen direkt in die Farbwelt vom LYX-Verlag. Und dennoch sorgt das Magazin-Cover-Design, dass man sofort weiß, worum es in diesem Buch gehen wird. Ich finde die Cover der ganzen Reihe sind ein unfassbarer Traum. Die Illustratorin hat die den Charakteren durch ihre Zeichnung fast noch mehr Leben eingehaucht. Die Geschichte wird wechselweise aus der Sicht von Deb und Emory erzählt, sodass man einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Protas bekommen und gleichzeitig haben wir einen Erzählstil in zwei Zeitebenen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und einfach flüssig lesbar. Es ist lebensnah und authentisch mit einem leichten Hauch an Poesie.


Meine Meinung

Purple Clouds von Mounia hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert und überrascht, weil ich gar nicht dammit gerechnet habe, dass ich so durch die Seiten fliegen werden.

Ich war bei der Lesung Ende Februar in Hamburg und Andrea und Mounia haben mich damals schon extrem neugierig auf das Buch gemacht, sodass ich umso gespannter war es dann zu starten. Sie wollte mit dem Buch oder mit der Reihe das Feeling erwecken, was man beim Gucken von 2000ern RomComs hat.

Besonders beeindruckt hat mich, wie Mounia feministische Themen in die Handlung einfließen lässt und das auf eine - für mich sehr authentische Art und Weise. Deb arbeitet bei Purple Clouds, einem Magazin, das für seine feministische Ausrichtung bekannt ist, und genau das spiegelt sich auch in ihrer Persönlichkeit wider. Sie ist unabhängig, selbstbewusst und stellt gesellschaftliche Erwartungen immer wieder infrage. Die Konstitution einer Eher wird hier von Mounia interessant beleuchtet und durch Deb hinterfragt: Deb führt eine Ehe, die nicht den klassischen Vorstellungen entspricht. Mounia hat das perfekte gleichgewicht zwischen dem kritischen beleuchten und romantischen Seite geschafft. Vielmehr werden die Herausforderungen und Widersprüche, die mit traditionellen Rollenbildern einhergehen, aufgezeigt.

Darüber hinaus zeigt zeigt Mounia mit Deb auch einen winzigen Teil von sich. Da Deb ADHS hat und sie selber erst später in ihrem Leben diese Diagnose als Frau bekommen hat. Es ist so schön zu sehen, wenn Autor:innen auch solche Krankheitsbilder in Büchern thematisieren, dadurch wirkt es ein bisschen authentischer und realer.

Ein kleines Highlight war für mich die Beziehung zwischen Emory und Deb. Die beiden nähern sich nach und nach wieder an, und es ist spürbar, dass die Chemie aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit immer noch vorhanden ist. Die Entwicklung ihrer Beziehung wirkt glaubwürdig und nachvollziehbar. Die Dialoge sind lebendig, die Emotionen greifbar, und ich habe mit beiden Charakteren mitgefiebert.

Insgesamt ist Purple Clouds ein gelungener Auftakt, dass ich sofort Lust hatte weiterzulesen.

4,5 ⭐


[Rezensionsexemplar]

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Was für eine tolle Fortsetzung!

Jenseits des Ozeans
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Gestaltung und Schreibstil

Können wir über dieses unglaubliche Cover reden? Es ist einfach ein Traum und repräsentiert das Buch perfekt. Man kriegt Fernweh und gleichzeitig kann man sich den Ort noch ...

Gestaltung und Schreibstil

Können wir über dieses unglaubliche Cover reden? Es ist einfach ein Traum und repräsentiert das Buch perfekt. Man kriegt Fernweh und gleichzeitig kann man sich den Ort noch viel besser vorstellen.

Die Geschichte ist aus der Erzählerpersektive geschrieben und konzentriert sich auf Arthus, anders als bei Band 1, wo der Fokus auf Linus lag. Hier gehen wir auf Arthur und auf seine Vergangenheit, die auch wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte ist. Das Buch beginnt mit einem Prolog und wird mit einem Epilog abgeschlossen, dadurch wird die Geschichte gut abgerundet.

Der Schreibstil ist emotional, berührend und fesselnd, sodass man nicht anders kann, als weiter zu lesen.

Meine Meinung

Ich habe das erste Buch maximal geliebt und empfehle es bis heute weiter.

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es mit Arthur und Linus und den Kindern weitergeht. Wie im ersten Band, werden hier auch wichtige, gesellschaftliche Themen angesprochen. Denn die Kinder oder Menschen mit magischen Fähigkeiten sich eine Randgruppe der Gesellschaft. Und das kann man perfekt auf unsere heutige Zeit ummünzen. Wenn man dann auch noch die Widmung liest und weiß, dass T. J. Klune selber Teil der LGBTQAI+ Community ist, kann man sehr viel zwischen den Zeilen lesen.

Im "Heim" oder "zu Hause" der Kinder soll ein neues Kind namens David einziehen. Doch mit dem neuen Kind kommen auch neue Herausforderungen, denn eine Dame wird vom Amt gesendet, die Arthur Parnassus und besonders Lucy inspizieren soll. Allerdings wird schnell klar, dass sie andere Pläne verfolgen.

Auch dieser Band ist sehr cozy und wholesome. Die Charaktere, das Setting und die Message.

Es gab Szenen, die mich berührt haben und die sehr kitschig waren (zwischen Arthur und Linus). Und ich habe alles daran geliebt. Der Verbindung der Charaktere und der Found Family Trope lassen einen das Herz erwärmen. Die Kinder geben Arthur das Gefühl, dass er auch er selbst sein kann. Denn einen kleinen Teil von sich vergräbt er tief in seinem innersten.

Bitte lest die Dilogie und taucht in die Welt von Marsyas ein!!!

[Rezensionsexemplar]

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Für alle die Naley und The Deal lieben

Lessons in Faking
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Gestaltung und Schreibstil

Ich habe das Buch auf englisch gelesen, da ich das Cover in dem grün einfach viel schöner finde, aber es ist einfach Geschmackssache. Und außerdem habe ich sehen, dass Selina ...

Gestaltung und Schreibstil

Ich habe das Buch auf englisch gelesen, da ich das Cover in dem grün einfach viel schöner finde, aber es ist einfach Geschmackssache. Und außerdem habe ich sehen, dass Selina Mae das buch auf englisch geschrieben hat.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Athalia erzählt und es war mal wieder sehr erfrischend ein Buch zu lesen, wo man nur die weibliche Sicht hat. In letzter Zeit gab es sehr viele Bücher mit einer dual POV im Bereich New Adult.

Der Schreibstil ist super leicht zu verstehen und ist damit auch perfekt für Leute, die mit englischen Büchern anfangen wollen. Außerdem hat es eine Prise Humor, was mich manchmal zum Schmunzeln gebracht hat.

Meine Meinung

Athalia ist einer sehr authentische Protagonistin mit Ecken und Kanten. Sie hat Fehler und Ängste und immer wieder in inneren Konflikten gefangen.

Dylan und Athalia hassen sich, aber eigentlich nur weil Henry - Athalias Zwillingsbruder - und Dylan Rivalen sind. Doch dann, um Henry zu provozieren und endlich eine Reaktion von ihrem Bruder zu bekommen, geht sie eine Fake Beziehung mit Dylan ein.

Dylan ist eine absolute Green Flag und ich habe alles an ihm geliebt. Er gibt Statistiknachhilfe und liebt seine Schwestern über alles, was man besonders bei den Thanksgiving Szenen merkt. Das ganze Buch hat mir richtige Naley (One Tree Hill) und The Deal Vibes gegeben. Damit ist es perfekt für alle Fans, die beides oder eines lieben. Man merkt, wie

Wir haben hier die Elemente Sport Romance, Fake Dating, Nachhilfe, He falls first und das Thema Verlust(-ängste). Selina ist sehr realistisch mit dem Thema umgegangen, sodass ich zu meinem Moment im Buch das Gefühl hatte, dass es unrealistisch ist.

In dem Buch geht es auch, um die Beziehung zwischen Athalia und Henry, die nach dem Tod ihrer Eltern sich entfremdet haben. Und nicht über ihre Gefühle sprechen. Jeder behält alles für sich und lebt das eigene Leben auf demselben Campus. Henry hört erst auf, als er mitbekommt, dass Athalia und Dylan sich daten.

Was ich persönlich sehr mochte, war die Tatsache, dass wir keinen "klassischen" Third Act Break-up hatten.

Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil, wo es um Henry geht. Eine Second Chance und Forced Proximity.

Also große Empfehlung von mir! 🥰


[Rezensionsexemplar]

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Eine Geschichte wie die von Romeo und Julia

Brynmor University – Rivalen
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Gestaltung und Schreibstil

Das Cover ist so wunderschön und elegant. Es passt perfekt zum ersten und zweiten Band und ergänzt das Bild des Settings in meinem Kopf. Da hat der Verlag gute Arbeit geleistet ...

Gestaltung und Schreibstil

Das Cover ist so wunderschön und elegant. Es passt perfekt zum ersten und zweiten Band und ergänzt das Bild des Settings in meinem Kopf. Da hat der Verlag gute Arbeit geleistet (oder die Agentur?). Das Lila mit dem Gold gibt mir totale Academia Vibes.

Die Geschichte wird klassisch, wie es in New Adult Romanen vorkommt, aus den 2 Sichten der Protagonisten erzählt. Allerdings gibt es im Epilog nochmal mehr Sichtweisen von den Charakteren, die wir in der Reihe begleitet haben.

Der Schreibstil ist flüssig und intrinsisch. Man kann die Gedankengänge der Charaktere sehr gut nachvollziehen.


Meine Meinung

Es ist eine Rivales-to-Lovers Geschichte. Denn die Familien von Josch und Finn hassen sich aufgrund einer alten Fehde. Sie kennen sich bereits von der Schule und jetzt, nach ein paar Jahre, die sie getrennte Wege gegangen sind, transferiert Finn auf die Brynmor University.

Ich liebe die beiden Männer und ihre Geschichte soooo sehr. Sie haben mich in ihren Bann gezogen. Ich mochte den Handlungsstrang von Finn und Jeremiah. Die Dynamik zwischen großer und kleiner Bruder, Geheimbund, der Familiendruck und das Ansehen. Man merkt, dass bei ihnen noch viel unausgesprochen ist und deswegen auch ein wichtiger Teil von Finn und der Geschichte ist.

Die Atmosphäre ist düster und hat die Academia Vibes, die ich von den ersten beiden Bände bereits sehr mochte. Das letzte Mal zurückkommen nach Brynmor und ich muss sagen, dass es ein sehr würdiger Abschluss war.

Josh hat selbst mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen. Sein schlechtes Gewissen plagt ihn noch, da er Nate verraten hat, obwohl sie auf dem Weg zur Freundschaft waren. Und er versucht mit der Vergangenheit und seinen Gefühlen zu Finn abzuschließen. Doch jetzt wird alles wieder aufgewühlt.

Dominik kreiert authentisch und gefühlvolle Charaktere, die man nur ins Herz schließen kann. Es sind Geschichten mit Tiefgang, Emotionalität und rohen Gedanken. Ein zentrales Thema, was sich wie ein roter Faden durch die Reihe zieht ist: Freundschaft. Und ich liebe, liebe, liebe es, dass wir mal wieder eine Clique haben, zu der man gerne zurückkommt.

Der dritte Band ist mein liebster der Reihe und ich freue mich schon auf die neue Dilogie, die nächstes Jahr erscheinen soll.

[Rezensionsexemplar]

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