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Veröffentlicht am 03.09.2025

Das Ende der Welt...oder auch nicht

Ein gutes Omen
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Der Untergang der Welt steht bevor und wie könnte es chaotischer werden, als wenn ein Engel und ein Dämon, die seit Jahren auf der Erde leben, versuchen diese zu verhindern?
Das Werk „Ein gutes Omen“ ist ...

Der Untergang der Welt steht bevor und wie könnte es chaotischer werden, als wenn ein Engel und ein Dämon, die seit Jahren auf der Erde leben, versuchen diese zu verhindern?
Das Werk „Ein gutes Omen“ ist die Buchvorlage zur gleichnamigen Amazon Prime Serie „Good Omens“.
Crowley und Aziraphale (dt. Name Erziraphael) leben seit Beginn der Menschheit auf der Erde und eigentlich stehen sie als Dämon und Engel auf der jeweils anderen Seite.
Wie auch in der Serie wird auch hier verschiedene Perspektiven beleuchtet, wie den Antichristen Adam und seine Freunde.
Zu dieser Runde gesellt sich noch eine Hexe, ein Hexensucher in Ausbildung und die Prophezeiungen von Agnes Spinner. Bei dem Ende der Welt dürfen auch die vier apokalyptischen Reiter Krieg, Hunger, Umweltverschmutzung und Tod nicht fehlen.
Alle warten auf das Ende der Welt, was durch den Antichristen eingeleitet werden soll.
Durch die Serie ist mir schon im Vorfeld die Handlung klar gewesen, aber das Buch zu lesen, war noch mal etwas anders.
Es weicht an ein paar Stellen von der Serie ab und Crowley ist nicht der rothaarige Dämon, wie wir ihn aus der Serie kennen. Auch gibt es weniger Interpretationsspielraum in der Art der Beziehung, als in der Serie.
Die Handlung ist dabei sehr unterhaltsam und spannend. An vielen Stellen darf man sie auch nicht zu ernst nehmen.
Das gemeinschaftliche Buch ist gut ausgearbeitet und jeder Charakter ist individuell mit gutem Wiedererkennungswert, die Handlung lässt sich aus deren Sicht jeweils gut nachvollziehen und verfolgen. Die verschiedenen Perspektiven sorgen dafür, dass es spannend bleibt und es sich nicht unnötig in die Länge zieht.

„Ein gutes Omen“ ist nur zu empfehlen. Vor allem, wenn man die Serie mochte und das Originalwerk dazu kennen lernen möchte. Man merkt an manchen Stellen, dass es aus den 90iger Jahren stammt, aber dennoch ist es immer noch gut lesbar und bietet eine schöne Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Spannend bis zum Ende

Vergissmeinnicht - Was die Welt zusammenhält
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Vergissmeinnicht Band 3 ist letztes Jahr erschienen und ich bin jetzt erst dazu gekommen, es zu lesen. Warum ich solange gewartet habe, weiß ich nicht.
Es war einfach ein großartiger Band und durch Bax ...

Vergissmeinnicht Band 3 ist letztes Jahr erschienen und ich bin jetzt erst dazu gekommen, es zu lesen. Warum ich solange gewartet habe, weiß ich nicht.
Es war einfach ein großartiger Band und durch Bax bekommt man als Leser noch mal eine kleine Auffrischung, was in den bisherigen Bänden passiert ist, damit man als Leser problemlos in die Geschichte einsteigen kann.

Wie in den vorherigen Bänden lesen wir die Geschichte abwechselnd aus Quinns und Matildas Sicht weiter, erleben ihre Gedanken und Emotionen.
Da es der Abschlussband ist, geht es spannend los und Kerstin Gier schafft es diese Spannungskurve auch in ruhigeren Momenten zu halten, dass man als Leser wissen möchte, wie es weiter geht.
Zwischen den Problemem im Saum, gibt es auch noch die Probleme in der normalen Welt. Familie, Schule…das Chaos könnte nicht perfekter sein.

Die Handlung bekam viele Überraschungsmomente, Verbündete und gleichzeitig gibt es bei einem Kampf auch Verluste. Schwere Verluste und Verrat, wo ich dachte, dass kann die Autorin uns nicht antun! Da muss es eine Wendung geben! Da muss es eine Lösung geben.
Ab diesem Punkt der Handlung war die Spannungskurve so weit oben, wie bei dem Staffelfinale der Lieblingsserie.
Kerstin Gier hat ihre Leser hier auf eine Gefühlsachterbahn geschickt, die nicht mit trockenen Auge überstanden werden konnte.
Es ging Emotional auf das Ende zu, so dass man die Seiten nur so verschlungen hat und Kerstin Gier hat ihre Leser auch nicht im Stich gelassen.
Das Ende war cozy und herzerwärmend.
Aber auch während der spannenden Szenen, den Kämpfen, gab es lockere Momente mit Bax, Matilda und Quinn, so dass man immer mal wieder aufatmen konnte.


Der letzte Band ist auf jeden Fall nicht zu unterschätzen. Es bleibt spannend bis zur letzten Seite und liefert ein großartiges Jugendfatasyabenteuer.

Kerstin Gier hat mit der Saumwelt eine tolle Szenerie erschaffen, die man sich beim Lesen gut vorstellen kann. Wortgewand und mit ihrer typischen Prise Humor fesselt sie einfach die Leser.
Nicht umsonst gehört sie mit zu meinen Lieblingsautorinnen. Sie schreibt so, dass man die Charaktere und auch die Nebencharaktere gut vor Augen hat und sie sich richtig lebendig anfühlen.


Wer sie noch nicht kennt, sollte das schnell ändern.

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Veröffentlicht am 27.05.2025

Novelle

Vampirsohn
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„Vampirsohn“ ist eine Kurzgeschichte aus dem Universum der „Black Dagger“. Das Buch ist unabhängig der Hauptreihe lesbar.
Auf den wenigen Seiten bleibt natürlich nicht der große Platz für ausführliche ...

„Vampirsohn“ ist eine Kurzgeschichte aus dem Universum der „Black Dagger“. Das Buch ist unabhängig der Hauptreihe lesbar.
Auf den wenigen Seiten bleibt natürlich nicht der große Platz für ausführliche Emotionen wie in einem der Hauptbücher. Auch die Story schreitet schnell voran und die Entwicklungen geschehen sehr schnell.
Wer als „Black Dagger“-Fan darauf wartet, dass einer der Brüder mit auftaucht, wird hier leider ein wenig enttäuscht. Denn auch, wenn die Novelle im gleichen Universum spielt, tauchen die Brüder nicht mit auf.
Daher ist das Buch auch eine gute Einstiegsgeschichte in das Universum und den Schreibtstil der Autorin.
Das Buch lässt sich gut zwischendurch lesen und auch, wenn die Geschichte schnell voran geht und zu Ende ist, fesselt sie einen bis zum Ende.
Aufgrund der Kurzlebigkeit der Geschichte, erfahren wir nicht allzu viel aus der Welt und eigentlich hätte ich erwartet, dass Michael und Claire vielleicht auch ein Cameo Auftritt in der Hauptreihe bekommen, doch bisher tauchten sie nicht auf.
Das Buch hätte gerne etwas mehr Seiten haben können, um den Charakteren und der Handlung noch mehr Tiefe geben zu können, aber für eine Kurzgeschichte ist es gut gelungen.

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Veröffentlicht am 03.05.2025

Highlight

A Poet's Heart (Broken Artists, Band 1)
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„A Poets Heart“ ist ein wunderbares Buch für gemütliche Lesestunden im Frühling, wenn das Wetter unbeständig ist und zwischen Sonne und Regen wechselt.
Es erzählt die Geschichte von Yva und Fenn, die sich ...

„A Poets Heart“ ist ein wunderbares Buch für gemütliche Lesestunden im Frühling, wenn das Wetter unbeständig ist und zwischen Sonne und Regen wechselt.
Es erzählt die Geschichte von Yva und Fenn, die sich nicht suchen, aber doch gefunden haben, die sich gegenseitig akzeptieren, wie sie sind und dazu bringen das Beste aus sich heraus zu holen.
Gleichzeitig ist die Geschichte sehr ruhig, angenehm, nicht zu gehetzt und voller Gefühle.

Yva und Fenn sind zwei Charaktere, die man einfach nur ins Herz schließen muss. Sie sind auf ihre Art und Weise unglaublich empathisch und stark.
Die Kapitel werden immer wieder aus der anderen Perspektive erzählt und somit lernte man beide kennen. Ihre Ängste, Gefühle und Unsicherheiten.
Vor allem Fens Entwicklung im Lauf der Geschichte ist mutmachend für jeden, der mit den gleichen Problemen zu kämpfen hat. Da ich leider durch die Trope-Werbung gespoilert wurde, womit er zu kämpfen hat, war mir seine Handlung von Anfang an klar und es war keine große Überraschung mehr, als das Geheimnis ans Licht kam.

Die Entwicklung zwischen den beiden kam langsam durch ihre Nachrichten, die sie sich ausgetauscht haben und es war sehr süß, wie holprig es am Anfang war und sie sich Stück für Stück annäherten.
Es passierte nicht Schlag auf Schlag, sondern entwickelte sich und sie lernten einander zu vertrauen.

Die Geschichte ist Emotional und nimmt einen mit, um sich zwischen den Seiten zu verlieren, zu träumen und mit den Charakteren mitfühlen zu können.
Schon auf den ersten Seiten wird man in den Bann gezogen und an jedem Kapitelanfang steht ein Zitat aus einem der Songtexte, die die Gefühle der beiden gut beschreiben.
Die Charaktere, Protagonisten wie Nebencharaktere, sind lebendig und könnten mit ihren Unsicherheiten, Problemen und Gefühlen direkt aus dem Leben stammen.

Die Geschichte ist zum verlieben gemacht und greift alltägliche Probleme auf mit denen Menschen zu kämpfen haben. Dazu gibt die Autorin Mut, dass man diese auch überwinden kann und es Hilfen gibt. Niemand ist alleine und vor allem die Probleme von Yva und ihrer Schwester sind immer noch allgegenwertig. Dabei ist sie sorgsam mit den Themen umgegangen und hat sie mit den Charakteren gut aufgearbeitet.

Die Autorin hat eine gemütliche, herzerwärmende Geschichte geschaffen, die eindeutig ein Highlight geworden ist.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Glücklich

Du hast ein Recht darauf, glücklich zu sein
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Ein Reisebereicht über das Thema glücklich sein.
Statt den Jakobsweg wie Harpe Kerkeling zu gehen, hat Nicole einen Roadtrip gemacht und berichtet in diesem Buch von ihren Erfahrungen, Gedanken und Erlebnisse ...

Ein Reisebereicht über das Thema glücklich sein.
Statt den Jakobsweg wie Harpe Kerkeling zu gehen, hat Nicole einen Roadtrip gemacht und berichtet in diesem Buch von ihren Erfahrungen, Gedanken und Erlebnisse mit anderen Menschen.
Vor allem wie es ist als mehrgewichtiger Mensch unterwegs zu sein und von anderen grundlos beleidigt zu werden.
Dieses Buch ist eine Umarmung für alle, die mit dem Leben kämpfen, struggeln und das Gefühl haben, es geht nicht voran.
Das Buch ist eine Achterbahn der Gefühle und mehr als einmal saß ich mit Tränen in den Augen da und habe all das gefühlt, wovon sie berichtet hat. Wut, Enttäuschung, Verzweiflung, Angst…
Es ist kein Ratgeber zum glücklich sein und es gibt am Ende auch keine große Offenbarung, wie das Glück funktioniert. Wer mit dieser Erwartung an das Buch geht, ist hier falsch und man muss als Leser oder Hörer damit rechnen, dass der Tonfall auch etwas derber wird.
Er ist ungeschönt und kein „alles ist happy und die Welt ist ein rosa Ponyhof“. Man sollte mit der Wahrheit, wie Menschen sich gegen andere benehmen, die nicht der Norm entsprechen, klar kommen können.
Beschimpfungen sind dabei noch das harmloseste.
Doch es gibt auch wunderbare Momente, die einen das Herz wärmen, tolle Begegnungen und Gedanken, die Nicole hier mitteilt.
Einige Sätze aus dem Buch, sind einfach sehr schön. „Es endet mit uns...es ist okay, nicht okay zu sein...Entspannung ist für jeden und jeden Körper.“

Nicole ist während des ganzen Buches authentisch und nahbar als Mensch. Leider ist das Buch sehr kurzweilig und schnell durch und so schwer das Thema auch ist, möchte ich am liebsten noch mehr hören.

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