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Celia83

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.05.2021

Wiedersehen mit der Jugendfreundin

Die Geschichte von Kat und Easy
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Die "Geschichte von Kat und Easy" erzählt auf interessante Weise einerseits die Ereignisse im Jahr 1973 und andererseits die Wiederbegegnung der damaligen Freundinnen Kat und Easy.
Beide Erzählstränge ...

Die "Geschichte von Kat und Easy" erzählt auf interessante Weise einerseits die Ereignisse im Jahr 1973 und andererseits die Wiederbegegnung der damaligen Freundinnen Kat und Easy.
Beide Erzählstränge haben ihre ganz eigene Dynamik und Spannung, wobei mir persönlich die jugendlichen Kat und Easy besser gefallen haben. Es gelingt der Autorin sehr gut, die jugendlichen Gedankengänge und Gefühle wiederzugeben.
Die gesamte Geschichte wird aus der Perspektive von Kat erzählt.

Der Roman lässt sich leicht lesen und ist in einer schönen Sprache geschrieben.
Für mich waren einige wenige Passagen etwas zu langatmig, insbesondere dort wo es um den Konsum von Rauschmittel ging. Dafür gibt es einen Stern Abzug.

Fazit: Ein interessanter kurzweiliger Roman, in dem es um die Frage geht, ob Geheimnisse oder die Freundschaft die Zeit überdauern.

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Veröffentlicht am 28.05.2025

Ruhiger Roman über das Schreiben

Ein Raum zum Schreiben
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Das Buch 'Ein Raum zum Schreiben' von Kristin Valla lässt mich zwiespältig zurück.
Es gibt Stellen, die mir sehr gut gefallen haben und bei anderen Stellen habe ich mich wiederum gefragt, wie es eigentlich ...

Das Buch 'Ein Raum zum Schreiben' von Kristin Valla lässt mich zwiespältig zurück.
Es gibt Stellen, die mir sehr gut gefallen haben und bei anderen Stellen habe ich mich wiederum gefragt, wie es eigentlich sein kann, dass man ein ganzes Buch über den Weg zurück zum Schreiben schreiben kann und doch recht wenig sagt.
Die Suche der Autorin nach einem Raum für sich und der Hauskauf klingen spannend, sind aber des öfteren so dahingeplätschert.
Am Besten gefallen mir die Einschübe über andere zum Teil historische Autorinnen, die in ähnlichen Situationen waren. Aber da ist das Buch dann mehr eine Kulturgeschichte über den Raum zum Schreiben von Schriftstellerinnen als eine Erzählung.
Zum Entspannen war es schön in dem Buch zu lesen, es hatte fast etwas meditatives. Ich war allerdings auch ganz froh, als ich am Ende angekommen war.

Veröffentlicht am 08.06.2021

Züge, Züge, Züge

Das Vermächtnis des Wunderlands (Das Vermächtnis des Wunderlands 1)
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"Das Vermächtnis des Wunderlandes" ist ein Kinderbuch in dem sich alles um Züge dreht.
Es handelt von vier Kindern, die in einer verlassenen Fabrik die alte Modelleisenbahnplatte von ihrem Grossvater wiederfinden ...

"Das Vermächtnis des Wunderlandes" ist ein Kinderbuch in dem sich alles um Züge dreht.
Es handelt von vier Kindern, die in einer verlassenen Fabrik die alte Modelleisenbahnplatte von ihrem Grossvater wiederfinden und diese in mehreren nächtlichen Aktionen in Teile zerlegen und heimlich in den Keller ihres Elternhauses schaffen.
Der Beginn ist zwar durchaus interessant und man möchte erfahren, was weiter passiert, aber auch insgesamt etwas langatmig.
Gleichzeitig findet im Ort eine grosse Zugmesse statt, für deren Organisation die Eltern der Kinder ihre gesamte Zeit aufwenden. Plötzlich geschehen seltsame Dinge vor Ort. Ab hier wird die Geschichte spannend und interessant.

Das Buch ist in einem einfachen, für Kinder gut lesbaren Stil geschrieben. Die Grossschrift erleichtert das Lesen ebenfalls. Der Text wird zusätzlich durch einige Bilder aufgelockert, deren Stil mir allerdings nicht ganz so gut gefallen hat.

Fazit: ein schönes, spannendes Buch für Kinder, die sich für Züge und Eisenbahnen interessieren.

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Veröffentlicht am 02.10.2021

Ungewöhnlicher Roman

Das Glashotel
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Der Klappentext zu «Das Glashotel» von Emil St John Mandel liest sich etwas geheimnisvoll und man weiss noch nicht so recht, was einem in diesem Roman erwarten wird.
Das Cover des Buches fand ich sehr ...

Der Klappentext zu «Das Glashotel» von Emil St John Mandel liest sich etwas geheimnisvoll und man weiss noch nicht so recht, was einem in diesem Roman erwarten wird.
Das Cover des Buches fand ich sehr interessant gestaltet und auch der Titel weckte mein Interesse.

Leider bin ich nach dem Lesen des Buches etwas enttäuscht.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir zwar – der Text liest sich an einigen Stellen schon fast poetisch, doch der Inhalt hat mich nicht wirklich gefesselt.
Die Protagonistin Vincent und ihr Halbbruder Paul erleben viele verschieden Situationen und Moment, die für mich allerdings keine runde Geschichte ergeben. Dafür gibt es zu viele Zeit- und Figurenwechsel, die durch zum Teil lange Beschreibungen nicht unbedingt zur Spannung der Geschichte beitragen.
Mein Fazit: Ich hatte mir von diesem Roman vor allem inhaltlich mehr erhofft.

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