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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.05.2025

Ein unterhaltsamer Krimi - mit ganz viel Südfrankreich-Flair

Lavendel-Wut
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Ich kenne bereits andere Bücher der Provence-Reihe und war deshalb sehr gespannt auf das neueste Werk „Lavendel-Wut. Auch diesmal bin ich regelrecht durch das Buch geflogen und habe mich richtig inmitten ...

Ich kenne bereits andere Bücher der Provence-Reihe und war deshalb sehr gespannt auf das neueste Werk „Lavendel-Wut. Auch diesmal bin ich regelrecht durch das Buch geflogen und habe mich richtig inmitten er schönen Natur Südfrankreichs wiedergefunden.

Im bereits siebten Fall ist die örtliche Rennrad-Community von Carpentras in Aufruhr: Das berühmte Gipfelschild des Mont Ventoux ist verschwunden! Anstatt auf das gestohlene Schild stößt ein Suchtrupp jedoch auf die Leiche eines Radfahrers – offenbar ist dieser schon vor Tagen im unwegsamen Gelände des Berghangs zu Tode gekommen. Die junge Kommissarin Lilou Braque nimmt die Ermittlungen auf und erlebt eine Überraschung: Der Tote lebte in der Nähe von Carpentras, aber bis vor zwei Jahren scheint er überhaupt nicht existiert zu haben. Noch dazu deuten Spuren am Fahrrad darauf hin, dass er womöglich nicht durch einen Unfall ums Leben kam. Wer ist der geheimnisvolle Mann? Und wer könnte seinen Tod gewollt haben?

In die Storyline habe ich sehr gut hineingefunden. Ich mag diesen bildlichen Schreibstil der Autorin total. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, die Seiten fliegen nur so dahin. Deshalb habe ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen. Zudem sind die Bände auch für Neuneinsteiger zu empfehlen, denn es wird nicht unbedingt Vorwissen aus den anderen Bändern benötigt.

Das Wiedersehen mit Lilou gefällt mir total. Ich mag ihre ruhige, sympathische Art sehr gerne und ich kann mich mit ihrem Denken und Handeln absolut identifizieren. Diesmal wird gleich zum Anfang die Spannungsschraube mächtig hochgefahren. Wer ist der tote Radfahrer? Ist es ein Unfall gewesen oder doch Mord? Zudem scheint man über den Mann rein gar nichts herausfinden zu können, als hätte er nie existiert.

Was wirklich passiert ist, ist jedoch schon recht schnell klar – was auf der einen Seite etwas die Spannung rausgenommen hat. Lieber rätsele ich bei solchen Krimis gerne bis zum Ende mit. Aber das war in Ordnung, denn es gab noch andere überraschende Wendungen am Ende, so dass es für mich in Ordnung war. Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten und vergebe sehr gut 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Schöne Liebesgeschichte mit Stockholm-Flair

Noch immer Zeit zu lieben
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Ich lese sehr gerne immer mal wieder kurzweilige Wohlfühlromane, die mich an einen anderen Ort entführen und mit sympathischen Figuren unterhalten. Deshalb war ich auf dieses Buch sehr gespannt, da ich ...

Ich lese sehr gerne immer mal wieder kurzweilige Wohlfühlromane, die mich an einen anderen Ort entführen und mit sympathischen Figuren unterhalten. Deshalb war ich auf dieses Buch sehr gespannt, da ich auch die Autorin schon kenne und von ihren Büchern immer schon mitgerissen wurde.

Die Geschichte dreht sich diesmal um Isabel, Ende 40, die die letzten Jahre ihre Mutter gepflegt hat nun nach deren Tod vor einem Neuanfang steht Sie will endlich wieder als Fotografin voll durchstarten. Ihr erster großer Auftrag führt sie ausgerechnet nach Stockholm – dabei hatte sie sich geschworen, nie wieder schwedischen Boden zu betreten. Der Verlust ihres Verlobten Oscar, der vor 25 Jahren bei einer dummen Wette ertrank, schmerzt noch zu sehr. Doch das lukrative Projekt in einem schicken Stockholmer Hotel kann sie nicht ablehnen. Die malerische Gamla Stan und die sommerliche Idylle der Schären verzaubern sie sofort wieder. Dass sie sich dort ausgerechnet in Hotelchef Lennart verliebt, war so nicht geplant. Isabels Gefühle für ihn sind stärker als ihr Widerstand. Doch dann erfährt sie etwas über ihn, was alles ändert und ihr neues Glück aufs Spiel stellt …

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, so dass die Seiten geradezu dahingeflogen sind. Somit hatte ich das Buch in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen.

Isabel ist ein sympathischer Mensch, der schon einiges im Leben mitgemacht hat. Doch sie steht sich manchmal selbst im Weg und manchmal hätte ich sie im Laufe der Geschichte am liebsten nur geschüttelt, damit sie endlich offen über ihre Gedanken spricht. Lennart dagegen ist mir nach und nach richtig ans Herz gewachsen. Ein toller Typ, den man einfach nur mögen muss. Es müsste mehr Lennarts auf der Welt geben 😉

Die ganze Zeit habe ich mit den Beiden mitgefiebert und durch eine überraschende, heftige Wendung, sah es lange so aus, als wäre ein Happy-End mehr als unwahrscheinlich. Doch am Ende wurde ich dann doch nochmal positiv überrascht und konnte das Buch glücklich beenden. Auf jeden Fall wurde ich von der Storyline wirklich gut unterhalten und ich habe jetzt richtig Lust nach Stockholm zu fahren. Von mir erhält das Buch 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Ein mitreißender historischer Roman mit interessanten Figuren

Wie Blätter im Sturm
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Bereits als ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich Feuer und Flamme dafür, denn ich lese sehr gerne historische Romane, die auch mit interessanten Figuren unterhalten. Und ich muss sagen, ...

Bereits als ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich Feuer und Flamme dafür, denn ich lese sehr gerne historische Romane, die auch mit interessanten Figuren unterhalten. Und ich muss sagen, dass ich wirklich gut von dem doch recht dicken Wälzer unterhalten wurde.

„Wie Blätter im Sturm“ ist ein historischer Roman, der im Zweiten Weltkrieg spielt und das Schicksal von unterschiedlichen Menschen von 1939 bis 1943 behandelt. In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist bildlich und passt sehr gut zu dem Genre. Es ist auch ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen gelassen hat. Obwohl es sich um ein recht dickes Buch handelt, habe ich es deshalb in nur wenigen Tagen verschlungen.

Anfangs hatte ich ein paar Probleme, die ganzen Figuren, die nach und nach eingeführt wurden, zuzuordnen. Doch nach und nach war das kein Problem mehr und ich habe richtig mit den Charakteren mitgefiebert. Aber ich muss zugeben, dass vielleicht die ein oder andere Figur weniger nicht schlecht gewesen wäre, da diese lange keine wirklichen Berührungspunkte hatten und die Sprünge mir recht zackig vorkamen.

Toll fand ich jedoch, dass jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Figur erzählt wird, denn so konnte man das Denken und Handeln besser nachvollziehen. Dabei gab es sympathische Figuren, mit denen ich mich identifizieren konnte, aber auch Figuren, die ich mehr als verabscheut habe.

Die Story selbst blieb die ganze Zeit immer sehr spannend. Durch die verschiedenen Handlungsstränge kommt es einem auch vor, als würde man drei Geschichten in einem lesen. Das mag für den ein oder anderen Leser vielleicht etwas viel sein, aber vor allem gegen Mitte des Buches war ich dann so davon gefangen, dass ich den Roman nicht mehr zur Seite legen konnte.

Es gab auch immer wieder überraschende Wendungen und am Ende wurde die Spannungsschraube dann richtig nach oben gedreht. Schade, dass das Buch nun zu Ende ist. Ich kann das Buch weiterempfehlen, denn es ist unterhaltsam, aber auch lehrreich hinsichtlich der Hitler-Zeit. Ich vergebe gute 4,5 von 5 Sternen dafür.

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Veröffentlicht am 10.05.2025

Eine starke Jüdin setzt sich in der Nachkriegszeit ein

Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung
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Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und etwas dazu lernen lassen. Deshalb war ich auf diesen Roman sehr gespannt, der auch noch mit einer starken Hauptfigur aufwartet ...

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und etwas dazu lernen lassen. Deshalb war ich auf diesen Roman sehr gespannt, der auch noch mit einer starken Hauptfigur aufwartet – eine Jüdin, die nach dem Hitler-Regime wieder in ihre Heimat zurückkehrt und versucht, ein neues Leben aufzubauen. Von dem Buch wurde ich auch sehr gut unterhalten und ich bin jetzt sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Die Storyline dreht sich um die die nach London geflüchtete jüdische Lehrerin Stella, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nur einen Weg in die Zukunft sieht: Sie muss in ihre Heimat zurückkehren. Doch als sie am Westbahnhof ankommt, erkennt sie ihr geliebtes Wien kaum wieder. Das Haus, in dem sie einst wohnte, gibt es nicht mehr, und auch viele Schulen sind zerstört. Als Stella dennoch eine Anstellung findet, eckt sie mit ihrer fortschrittlichen Art zu unterrichten an. Im Gegensatz zu ihren Kollegen ermutigt sie die Kinder, über den Krieg und das erlebte Leid sprechen. Dabei wird Stella jedoch auch immer mehr von ihren eigenen Traumata eingeholt. Und als sie einem Mann begegnet, der neue Hoffnung in ihr entfacht, muss sie sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen, sondern auch den Mut für eine neue Liebe finden.

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt dabei sehr gut zum Genre. Er ist bildlich und es ein sehr schöner Lesefluss gegeben, so dass ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe.

Die Hauptfigur Stella war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich mit ihr sehr gut identifizieren. Sie hat einiges mitgemacht und möchte nun ein neues Leben beginnen. Leicht wird es ihr dabei nicht gemacht und ich habe richtig mit ihr mitgefühlt. Leider war es damals wirklich so und die ganzen Infos zu den Vorgängen in den Schulen waren informativ, aber auch erschütternd.

Die Storyline war kurzweilig, aber sehr unterhaltsam. Ich kann es nun kaum erwarten, dass das zweite Band erscheint und wir erfahren, wie es mit Stella weitergeht. Ich hoffe, dass sie sich durchsetzen kann und das Gymnasium zu einem besseren Ort macht. Nur leicht wird es sicherlich nicht werden. Von mir erhält der Roman ganz klar gute 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Schöner Wohlfühlroman mit einigen Auf und Abs

Marmeladensommer
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Gerade jetzt in der Frühlingszeit lese ich immer wieder sehr gerne Wohlfühlromane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten und an andere Orte entführen. Deshalb war ich auf dieses Buch hier gleich ...

Gerade jetzt in der Frühlingszeit lese ich immer wieder sehr gerne Wohlfühlromane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten und an andere Orte entführen. Deshalb war ich auf dieses Buch hier gleich gespannt, nachdem ich den Klappentext gelesen habe. Ich wurde davon auch gut unterhalten und habe die Geschichte in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen.

Die Storyline spielt am Bodensee und dreht sich um Emmi, die mit einem alten Foto von einem Obsthof hierhergekommen ist, um ihren Vater zu finden. Sie nimmt ein Zimmer in einer kleinen Pension am See, die einem netten älteren Ehepaar gehört. Auch wenn deren Sohn Oliver, der im Ort eine Segelschule betreibt, anfangs wenig angetan ist von der wasserscheuen Großstädterin, hilft er Emmi bei ihrer Suche. Tatsächlich finden sie ihren Vater, dessen idyllischer Bio-Obsthof leider wirtschaftlich vor dem Aus steht. Emmi will unbedingt helfen und beginnt aus dem Obst nach ihren Rezepten Marmeladen zu kochen. Besonders dem smarten Hotelbesitzer Tim gefallen die Marmeladen – und die hübsche Marmeladenköchin. Und so steht Emmi nun nicht nur mit jeder Menge Obst in der kleinen Küche der Pension, sondern auch zwischen zwei Männern …

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, schön bildlich und es ist ein wirklich schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die Hauptfigur Emmi sowie auch Oliver waren mir gleich sehr sympathisch und ich konnte mich mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Aus Emmis Sicht wird die Geschichte meist erzählt, aber ab und an kommt auch Oliver „zu Wort“, was ich sehr gut fand, denn so konnte ich ihre jeweiligen Taten besser nachvollziehen. Mit Maren hatte ich dagegen meine Probleme, die sich erst am Ende etwas gelegt haben. Johann hat sich dagegen total in mein Herz geschlichen.

Ich habe Emmi und Oliver sehr gerne dabei zugesehen, wie sie sich nach und nach nähergekommen sind. Ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert und es gab auch einige Auf und Abs, bis zum Happy-End. Doch Tim hätte ich jetzt nicht unbedingt als weiteren Love Interest benötigt. Das war mir fast ein wenig zu viel Drama.

Das Ende hat mir dann richtig gut gefallen. Es war zwar nicht überraschend, aber versöhnlich und romantisch zugleich. So muss es sein! Ein Pluspunkt des Romans sind auch die leckeren Marmelade-Rezepte, die immer mal wieder eingestreut wurden. Diese werde ich auf jeden Fall nachprobieren.

Zusammenfassend wurde ich gut von dem Buch unterhalten und habe die Geschichte um Emmi & Oliver wirklich genossen. Von mir erhält der Roman auf jeden Fall gute 4,5 von 5 Sternen.

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