tsja ...
Die Hummerfrauen
Das schöne Cover hat mich verleitet. Lange bin ich um das Buch herumgeschlichen.
Und dann…
„Die Hummerfrauen“ von Beatrix Gerstberger erzählt von drei sehr unterschiedlichen Frauen – Ann, Julie und ...
Das schöne Cover hat mich verleitet. Lange bin ich um das Buch herumgeschlichen.
Und dann…
„Die Hummerfrauen“ von Beatrix Gerstberger erzählt von drei sehr unterschiedlichen Frauen – Ann, Julie und Mina – in einem abgelegenen Hummerfischerdorf in Maine. Jede von ihnen trägt ihre ganz eigenen Verletzungen: Julie ringt mit ihrem neuen Leben nach einem schweren Unfall, Mina kehrt nach dem Tod ihres Bruders auf die Insel ihrer Kindheitsurlaube zurück und Ann, die älteste, lebt mit ihrem blauen Hummer zusammen, nachdem sie von ihrer großen Liebe verlassen wurde.
In diesem rauen Alltag am Meer konfrontieren die drei sich mit ihrer Vergangenheit und erleben Freundschaft, Liebe und Zugehörigkeit, aber auch Verlust und Trauer.
Ich hatte mich echt auf das Buch gefreut, aber- ganz ehrlich – ich fand zu viel vorhersehbar, redundant und auch sprachlich irgendwie manchmal fast altbacken.
Klar, die Story ist heart-touching, aber irgendwie hatte ich dann doch schnell genug vom Ton, den Charakteren, den Dialogen und auch das Ende hat mich nicht versöhnt. Im Gegenteil, ich fand Minas Handlungsweise so gar nicht nachvollziehbar.
Für mich ist es hier so gar nicht gelungen, einen Wohlfühl-Roman in amerikanischem Ton zu schreiben. Schade, aber so ist es eben manchmal.