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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2025

Retter in der Not, dann ist Pupsen doch Pupsegal

Leserabe 1. Lesestufe - Pups-Alarm!
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Pupsgeräusche zu machen, machen Spaß und sind doch letztendlich Pupsegal oder? Viel wichtiger ist doch, das Lesen durch lustige Themen Spaß macht und dieses Buch bietet Leseanfängern ab 6 Jahren in leicht ...

Pupsgeräusche zu machen, machen Spaß und sind doch letztendlich Pupsegal oder? Viel wichtiger ist doch, das Lesen durch lustige Themen Spaß macht und dieses Buch bietet Leseanfängern ab 6 Jahren in leicht zu lesenden und kurz Sätzen einen guten Start in eine lustige Geschichte. Einfach und verständlich geschrieben und lustig bunt illustriert lernen wir Ari, Sia, Per und seine Eltern und Mix den Hund kennen. Auch wenn die nicht sehr begeistert von Aris neuem Trick sind, er kann nämlich mit der Hand unter der Achsel Pups-Geräusche machen und das zeigt er ausgerechnet während des Essens, ist es doch lustig. Heute ist Sonntag und alle brechen auf zu einem Ausflug auf den Spielplatz, kann ein Pupsen um die Wette letztendlich für Mama eine Rettung in der Not sein, findet es heraus, allen Kindern viel Freude mit diesem Buch. Vielen Dank und Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 28.05.2025

"Der selbstbestimmte Tod ist das Ende der Mühe“

Nicht tot zu sein, ist noch kein Leben
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Dieses Buch hat mich zunächst wütend, dann voller Fragen zurückgelassen. Schon lange wird die Möglichkeit eines assistierter Suizid kontrovers diskutiert, und ein Weg scheint in weiter Ferne zu sein. Ein ...

Dieses Buch hat mich zunächst wütend, dann voller Fragen zurückgelassen. Schon lange wird die Möglichkeit eines assistierter Suizid kontrovers diskutiert, und ein Weg scheint in weiter Ferne zu sein. Ein bekanntes Zitat heißt Hilfe zur Selbsttötung sollte nicht bestraft, sondern mit Respekt behandelt werden. Hier geht es nicht um eine ärztliche Dienstleistung es geht um Lebensqualität und Autonomie in schmerzhaften, qualvollen Lebenssituationen. Die Geschichte in diesem Buch schildert ein Lebensweg zweier Frauen und ihrer Familien, ein Weg vom Studium, danach ein sich aus den Augen verlieren bis das jemand schwer Erkrankt und die Hilfe des anderen sucht. Wie weit kann eine Freundschaft gehen, wenn die schwerkranke Freundin nach einem assistierten Suizid fragt. Hier wird eigentlich eine Geschichte aufgezeigt die einen Idealfall bietet, die Protagonisten sind eingebettet in Familiäre- ,Soziale-, Gesellschaftliche- und finanziell Sicherheit und dann kommt eine schwere Erkrankung. Letztendlich zeigt die Geschichte einen Weg der trotz schwer Erkrankt aber palliativ gut begleitet gar nicht so schwer sein muss, dass man selbst in Situationen wo man schwer krank ist noch ganz viel Leben genießen kann und sollte. Wird von der Verantwortung da nicht zu sehr weggesehen, nicht jeder stirbt nach einem aufregenden Leben im Kreise seiner Familie, wie hier im Buch bei Blick in den Garten mit Vogelgezwitscher. Schmerzen muss heutzutage niemand mehr haben heißt es oft, aber das nehmen von Schmerzen ist nicht alles. Das Thema Suizid wird in unserer Gesellschaft immer noch als Tabuthema behandelt dabei gibt es wie Statistiken zeigen sehr viele Menschen die aus Not in einen Suizid gehen den sie selber gestalten müssen, viele Personen schädigen sich dabei schwer und nachhaltig körperlich und oft auch geistig, mit schwersten emotionellen und finanziellen Folgen für sich selbst. Ein Suizid ist nichts Feiges, ein Suizid benötigt viel Mut und er wird leichter, wenn er unterstützt würde, womit sich hier der Kreis der Debatte um assistierten Suizid schließt, haben wir einen Antwort gefunden? Ein bekanntes Zitat heißt Hilfe zur Selbsttötung sollte nicht bestraft, sondern mit Respekt behandelt werden. Vielen Dank.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Berlin hält nicht still, aber einiges aus. (Milena Zwerenz)

Die Kinder von der Fischerinsel
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Zwischen 1969 und 1973 entstand im Zentrum Ost-Berlins ein einzigartiger Hochhauskiez. In die markanten Neubauten auf der Fischerinsel zogen neben kinderreichen Familien vor allem Künstler, Wissenschaftler, ...

Zwischen 1969 und 1973 entstand im Zentrum Ost-Berlins ein einzigartiger Hochhauskiez. In die markanten Neubauten auf der Fischerinsel zogen neben kinderreichen Familien vor allem Künstler, Wissenschaftler, Funktionäre und Diplomaten ein – DDR-Alltag traf hier auf Prominenz und Extravaganz, ein Auszug aus dem Klappentext, und ich finde den darf man benutzen, erstens um zu zeigen worum es geht und zweitens besser hätte ich das auch nicht schreiben können. Es gibt in Berlin viele Ecken die eine große Geschichte tagen, überhaupt scheint Berlin viel zu erzählen zu haben, was man glaube ich auch im Detail nicht alles erfassen kann. Das der Ort wo man aufgewachsen ist einen fürs Leben prägt ist auch so, wenn man Mitschüler nach vielen Jahren wiedertrifft finde ich die Gespräche unter dem Motto „wie ist es dir zwischenzeitig ergangen“ immer sehr bereichernd und spannend, manchmal allerdings auch traurig. Wie haben diese Kinder und ihre Familien die Zeit in der es ein Privileg war eine Wohnung auf der Fischerinsel zu bekommen erlebt. Andreas Ulrich hat ehemalige Mitschüler aufgesucht und hat sich ihre Geschichten erzählen lassen. Dieses Buch bietet einen interessanten Ausschnitt, und es gibt viele Querverweise, so dass ich beim Lesen oft den Computer angeschmissen habe um Dinge nachzulesen oder mir anzusehen wie zum Beispiel den Film „Das Mädchen aus dem Fahrstuhl“ zu sehen auf YouTube. Fazit, es ist ein rundum gelungenes Buch was einen kleinen Einblick in ein bedeutendes Stück Berliner Geschichtet bietet, die ich sehr gerne gelesen habe. Vielen Dank

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Veröffentlicht am 16.04.2025

„Wenn du es dir vorstellen kannst, kannst du es auch machen.“ (Walt Disney)

Disney - Malen nach Zahlen: Girl Power
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Ein Wirrwarr, so sieht es aus, wenn man die Vorlagen im Buch sieht. Malen nach Zahlen gibt es bereits seit vielen Jahren und es scheint seinen Reiz nicht verloren zu haben. Anhand einer Farbskala woran ...

Ein Wirrwarr, so sieht es aus, wenn man die Vorlagen im Buch sieht. Malen nach Zahlen gibt es bereits seit vielen Jahren und es scheint seinen Reiz nicht verloren zu haben. Anhand einer Farbskala woran man sich orientieren kann lassen sich die verschiedenen Felder mit Zahlen, Symbolen oder Buchstaben versehenen finden und ausmalen. Zum Vorschein kommen legendäre Power Girls von Rapunzel, Aurora über Belle, Wendy, Mirabel, Vanellope bis hin zu Raya oder Bianca – die weiblichen Heldinnen aus der Disney- und Pixar-Welt sind aus der heutigen Popkultur nicht mehr wegzudenken. Ein Buch was ich zunächst ein wenig unübersichtlich fand, wenn man spontan auf die Vorlagen sieht, man sieht viel und auch wieder nichts, um so erholsam und beruhigend ist das Ausmalen und je Kreativer man ist umso schneller entstehen tolle Bilder, das Ergebnis der Bilder ist allerdings auch abhängig von den Materialien die man zum Ausmalen nimmt. Das Buch ist für Kinder ab 12 Jahren und Erwachsenen gedacht und je nach Kreativität sicherlich auch schon ab 12 Jahren zu schaffen. Wie hat Walt Disney gesagt: „Wenn du es dir vorstellen kannst, kannst du es auch machen“. Vielen Dank.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Dat Licht in de Bülgen

Das Licht in den Wellen
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Gud dai. Kann man sich eine Geschichte zwischen New York und Föhr vorstellen, gegensätzlicher könnte es doch nicht sein. Und dennoch ist es eine Geschichte die zusammentrifft und sich erzählt. Inge Martensen ...

Gud dai. Kann man sich eine Geschichte zwischen New York und Föhr vorstellen, gegensätzlicher könnte es doch nicht sein. Und dennoch ist es eine Geschichte die zusammentrifft und sich erzählt. Inge Martensen unternimmt mit ihrer Urenkelin eine Reise nach New York, kurz vor ihrem 100 Geburtstag möchte sie noch einmal die Plätze sehen die ihr Leben geprägt haben, eine ungewisse Reise voller Inhalte. Inge ist Ende der 1940, Anfang der 1950 Jahre nach New York ausgewandert, mit ihr gegangen ist ein Geheimnis was sich durch das Buch zieht und erst am Ende eine Auflösung findet. Inges Weg ist sicherlich kein leichter, ein Weg in die Fremde, eine große Stadt erwartet sie, eine andere Sprache, alles ist neu und groß. Aber sie geht ihren Weg, ein Weg von einem Deli hin zur Selbstständigkeit, über eine Liebe, einer Heirat, einem Kind und das kennenlerne vieler Menschen die zu Freunden werden. Doch Föhr verlassen für immer, die Insel ist ihre Heimat, Amerika ist zu einer geworden, in Amerika gibt es einige Auswanderer mit denen sie auch in ihrer Heimatsprache Fering sprechen kann, also ist ein wenig Heimat immer da. Das Buch endet mit der Ankunft von Inge und ihrer Urenkelin in New York und irgendwie scheint die Geschichte hier noch nicht zu Ende und vorne im Buch kann man Lesen, dass der Autor bereits an einem weiterem Buch schreibt, einer Geschichte die dann den Aufenthalt von Inge und ihrer Urenkelin erzählt wird, man darf gespannt sein. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, obwohl ich zwischendurch mal gedacht habe läuft es eigentlich zu optimal, es gibt wenig Schatten und es liest sich wie eine Leichtigkeit mal eben nach New York zu gehen. Aber das möchte der Autor mit diesem Buch gar nicht sagen, es ist eine Geschichte, eine Geschichte die sich mit vielen Einzelheiten sehr warmherzig geschrieben in eine Erzählung zusammenfügt, ich habe es gerne gelesen. Föl toonk.

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