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Veröffentlicht am 15.12.2019

Kraftvolle Mandalas

Kreise der Kraft. 40 Inspirationen zur inneren Harmonie
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Mandalas sprechen mich auf einer tiefen Ebene immer wieder an. Daher fand ich auch diese 40 schön gestalteten Karten sehr interessant. Sie laden dazu ein, den Fluss der eigenen Energien und der uns umgebenden ...

Mandalas sprechen mich auf einer tiefen Ebene immer wieder an. Daher fand ich auch diese 40 schön gestalteten Karten sehr interessant. Sie laden dazu ein, den Fluss der eigenen Energien und der uns umgebenden Rhythmen der Natur als Kreis des Lebens zu begreifen. So wie auf Frühling und Sommer Herbst und Winter folgen, schließt sich an eine problematische, entbehrungsreiche Zeit oft wieder eine Zeit der Fülle und Erneuerung an. Die Karte sind als Impulse gedacht, sich mit diesem Lebensfluss zu beschäftigen und mit ihm zu strömen, anstatt sich in fruchtlosem Widerstand zu verzetteln. Das begleitende Booklet beschränkt sich auf das Wesentliche: Die Erläuterung der Karten und das Vorstellen von Legetechniken. Aber auch das Ziehen einzelner Karten kann schon verblüffende Impulse auslösen. Mein erster Versuch, als ich in einer belastenden Zeit ausgerechnet die Karte „Ich zähle die Sterne“ erhielt, hat mich in seiner Treffsicherheit zum Beispiel ausgesprochen beeindruckt. Sie erinnert daran, auch angesichts von Widrigkeiten den Blick für die wenigen Highlights nicht zu verlieren.

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Veröffentlicht am 14.01.2018

Spiel um dein Leben

Das Spielhaus
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Die drei aufeinander aufbauenden Novellen leben von einer äußerst originellen Grundidee: Das Spielhaus ist nicht ganz von dieser Welt, denn in seinen höheren Etagen spielt man um Lebensjahre, Erinnerungen, ...

Die drei aufeinander aufbauenden Novellen leben von einer äußerst originellen Grundidee: Das Spielhaus ist nicht ganz von dieser Welt, denn in seinen höheren Etagen spielt man um Lebensjahre, Erinnerungen, seinen Namen oder die Fähigkeit zu bestimmten Sinneswahrnehmungen., aber auch um das Schicksal ganzer Nationen.

Die drei Haupt-Protagonisten Silver, Thene und Remy sind geschickte Spieler und damit äußerst langlebig. So wird es ermöglicht, dass die Novellen in unterschiedlichen Zeitepochen spielen. Der Sprachstil wird der Zeit jeweils angepasst, was wirklich gut gelungen ist. So spielt die erste Novelle im Venedig des 18. Jahrhundert. Der Stil wirkt kunstvoll, ja fast manieriert und wird während der folgenden Novellen immer moderner.

Die erste Novelle hat mir aufgrund des Handlungsortes, dem geheimnisvollen Venedig, am meisten zugesagt. Dennoch offenbarte sich bereits hier ein Manko der Erzählungen: Thene bleibt den Lesern aufgrund ihrer Rücksichtslosigkeit, Gefühlskälte und Undurchschaubarkeit zu jeder Zeit fern. Dies verstärkte sich für mich im Laufe des Buches hinsichtlich Remy und Silver sogar noch. In dem Spiel, auf das sich Silver in der dritten Novelle einlässt, sterben Menschen weltweit wie die Fliegen, angeblich im Dienst einer guten Sache. Remys Schicksal in der zweiten Novelle blieb mir vollkommen gleichgültig.

Daher entstand bei mir leider ein ambivalenter Eindruck, zumal die Kapitel oft so kurz waren, dass es meinen Lesefluss störte.

Mein persönliches Fazit: geniale Grundidee, wunderschönes Cover, Figurenzeichnung leider zu schwach.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

But I'm sorry, I don't pray that way

Tainted Love
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"Er dachte, dass jedes Leben eine Aneinanderreihung von Trepppen war, auf denen es mal nach oben und dann wieder nach unten ging. Jeder Mensch war zwischen seiner Geburt und dem Tag seines Todes auf so ...

"Er dachte, dass jedes Leben eine Aneinanderreihung von Trepppen war, auf denen es mal nach oben und dann wieder nach unten ging. Jeder Mensch war zwischen seiner Geburt und dem Tag seines Todes auf so einer Treppenstrecke unterwegs, doch bei seiner fehlte das Geländer."

Ein heißer Sommer, 1986 in Nordhessen, nahe der Grenze zur DDR. Martin Ritter und Christine Lehmann haben sich kennengelernt, als ein kleines Mädchen verschwand. Da Christine Journalistin ist, kommen sie erneut mit einem Geheimnis in Berührung, als in einem See ein Luxuswagen auftaucht. Die Frage, was einst mit dem Fahrer geschah, beschäftigt auch Martin, der sonst als Bibliothekar eher geruhsam lebt.

Die Verortung in den Achtzigern bringt für alle Zeitzeugen durch die zahlreichen Songtexte sofort den Vibe zurück, auch wenn man viele 80er-Jahre-Sprüche zu Recht erfolgreich verdrängt hatte. Auch die flirrende Sommerhitze hat mir gefallen. Leider haben weder der Kriminalfall noch das Privatleben von Martin und Christine auf gut 220 hastig runtererzählten Seiten Zeit, sich zu entwickeln. Vieles wird angerissen und manches Mal habe ich mich gefragt warum eigentlich. Die Auflösung wirkte dann arg konstruiert und dramatisiert und das Ende nur noch wie eine bloße Zusammenfassung. Vielleicht sollten mit dem Buch lediglich Martin und Christine eingeführt werden für die Reihe, zu der Tainted Love den Auftakt bildet. Beide haben für mich aber nicht genug Strahlkraft, um weiterzulesen zu wollen. Oder wie Soft Cell singen würde: But I'm sorry, I don't pray that way.



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Veröffentlicht am 12.07.2025

Elementarmagie

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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"Jetzt ist alles egal, Rhya. Morgen früh bist du nur noch ein Häuflein Asche."

Die Story beginnt spannend, als Rhya, die zu Hälfte Fae ist, gefangen genommen wird. Doch ein geheimnisvoller Kommandant ...

"Jetzt ist alles egal, Rhya. Morgen früh bist du nur noch ein Häuflein Asche."

Die Story beginnt spannend, als Rhya, die zu Hälfte Fae ist, gefangen genommen wird. Doch ein geheimnisvoller Kommandant befreit sie. Weder er noch Rhya sind was sie scheinen, doch beide verfügen über gewaltige magische Kräfte...

Ich muss sagen, dass sich die Geschichte im Laufe des Buches immer mehr gezogen hat. Es liegt eben insgesamt mehr Fokus auf den Romantasy Vibes als auf einer unverwechselbaren Handlung. Rhya und ihr love interest Penn haben mich als Protagonisten nicht so richtig mitfiebern lassen. Rhya lässt sich von Penn trotz ihrer Kräfte mitschleifen, in einem Turm zwischenparken und beaufsichtigen. Das sich andeutende Liebesdreieck war so vorsichtig, dass man es auch gut hätte einsparen können. Ich bin nicht sicher, ob ich mich noch detailliert an die Handlung werde erinnern können, wenn der nächste Teil erscheint, da es zu wenig markante Abweichungen von ähnlichen Plots gab.

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Hat auch Drachen drin

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Bei so schön aufgemachten Büchern, wünsche ich mir immer besonders, dass der Inhalt mithalten kann. Leider war das für mich nicht der Fall.

"Als Aemyra allein war, holte sie den Dolch hervor ...

Bei so schön aufgemachten Büchern, wünsche ich mir immer besonders, dass der Inhalt mithalten kann. Leider war das für mich nicht der Fall.

"Als Aemyra allein war, holte sie den Dolch hervor und fragte sich, was um alles in Helas Schattenreich sie hier eigentlich tat."

Das habe ich mich tatsächlich manches Mal auch gefragt.

Immer wieder verblüfft hat mich auch das Worldbuilding. Die Fantasywelt ist schottisch inspiriert, bildet den Konflikt zwischen den alten Göttinnen und der christlichen Religion nach und ist manchmal ein ziemliches Mischmasch. Gekämpft wird mit Magie und Schwertern, aber gleichzeitig weiß man um Gebärmütter, Hormone und soziologische Begriffe ("Frauenbild"), wie in einer modernen Welt.

Aemyra stammt aus einem verborgenen Zweig der Herrscherfamilie. Anfangs werden auf jeder zweiten Seite ihre waldgrünen Augen erwähnt, denn die und ihre rotbraunen Haare sind Beweis genug. Auch wenn Aemyra zur Königin ausgebildet worden sein soll, merkt man es ihr eigentlich nicht an. Sie hat Feuermagie und beginnt plötzlich stets zu sagen, sie sei Königin. Ihr Charakter ist wirklich sehr simpel angelegt und ich konnte weder Sympathie noch großes Interesse für sie entwickeln.

Ihr Gegner und love interest Fiorean stammt aus dem patriarchalichen Zweig der Familie. Die will den Thron natürlich nicht freiwillig räumen.

Drachen gibt es auch, aber selbst die konnten mich hier nicht richtig packen. Irgendwie fehlte mir da Tiefe und Individualität. Immerhin haben die Drachen ein paar tatsächliche Auftritte, anders als die Chimären, die bloß ein paar Mal erwähnt werden.

Das Ende hielt immerhin eine überraschende Wendung bereit, die zum zweiten Teil überleitet.

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