Anders als erwartet...
Anatomy…aber sehr gut. Das Buch „Anatomy: Eine Liebesgeschichte“ handelt von Hazel Sinnett, einer jungen Frau, die Chirurgin werden möchte. Allerdings ist das für eine Frau im 19. Jahrhundert nicht gestattet. ...
…aber sehr gut. Das Buch „Anatomy: Eine Liebesgeschichte“ handelt von Hazel Sinnett, einer jungen Frau, die Chirurgin werden möchte. Allerdings ist das für eine Frau im 19. Jahrhundert nicht gestattet. Durch einen Deal mit dem renommierten Dr. Beecham, setzt sie ihren Wunsch jedoch in die Tat um. Dabei bekommt sie Unterstützung von dem Auferstehungsmann Jack Currer. Es handelt sich um den 1. Band der Dilogie von Dana Schwartz.
Was habe ich von dem Buch erwartet? Ich dachte es handelt sich um einen etwas trockenen Roman mit hochgestochener Sprache. Tatsächlich bekommt man ein kurzweiliges Buch mit spannenden Wendungen. Hat es mich komplett überrascht und mitgenommen? Nein! Hatte ich eine tolle Lesezeit? Ja, total!
Die Regency-Stimmung, die Charaktere und die Medizinaspekte haben mich komplett abgeholt. Ich konnte kaum aufhören zu lesen und bin durch das Buch durchgeflogen. Ich mochte die zielstrebige Art von Hazel und dass sie trotz aller Schwierigkeiten ihr Ziel Chirurgin zu werden erreichen möchte. Die Liebesgeschichte und die Thriller Elemente waren für meinen Geschmack etwas zu knapp erzählt. Jack Currer ist ein spannender Charakter, der leider viel zu wenig vorkommt, um tatsächlich eine Persönlichkeit zu bekommen. Auch die Besonderheiten der Toten werden für mich zu knapp erklärt, sodass ich nicht komplett mitfiebern konnte.
Insgesamt bekommt man eine tolle Geschichte, die sich in kurzer Zeit lesen lässt, die aber besonders in der Liebesgeschichte ein bisschen mehr Ausarbeitung gebraucht hätte. Für mich bekommt das Buch dennoch eine Leseempfehlung und 4 Sterne.