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Veröffentlicht am 26.06.2025

Zwei Schwestern und der Apfelgarten am Meer

Der alte Apfelgarten
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Auf einer kleinen Farm an Schottlands Küste sind Bette und Nina aufgewachsen. Doch sie trennt nicht nur ein großer Altersunterschied, sondern auch eine gegensätzliche Lebensplanung. Während Bette als Anwältin ...

Auf einer kleinen Farm an Schottlands Küste sind Bette und Nina aufgewachsen. Doch sie trennt nicht nur ein großer Altersunterschied, sondern auch eine gegensätzliche Lebensplanung. Während Bette als Anwältin in London lebt und nie wieder einen Fuß auf die elterliche Farm setzen wollte, wohnt Nina mit ihrem 6-jährigen Sohn dort und hält alles am Laufen. Als der Vater stirbt vererbt er beiden Töchtern gemeinsam die Farm und einen Berg Schulden mit dazu. Bette, die eigentlich sofort zurück nach London wollte, bleibt eine Weile und versucht zu retten was möglich ist. Zufällig entdeckt sie einen alten Apfelgarten. Ist das die Rettung für die Farm?

Mit dem Roman „Der alte Apfelgarten“ habe ich eine neue Autorin für mich entdeckt. Die Geschichte hat mich schnell gefesselt. Sie wird abwechselnd aus der Sicht beider Schwestern erzählt, so dass man Bette und Nina gut kennen lernt und versteht was sie bewegt. Beide Hauptcharaktere durchlaufen im Roman eine interessante Entwicklung. Bette merkt wie sehr sie Heimat und Familie vermisst hat, Nina beginnt die große Schwester zu verstehen. Am meisten mochte ich aber Ninas kleinen Sohn Barnaby, er ist ein richtiger kleine Held.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen, Personen, Orte und Situationen sind bildhaft beschrieben. Mehrfach nimmt die Geschichte eine überraschende Wende, besonders kurz vor dem Ende wird es noch ein mal spannend. Ich habe so sehr mit Nina und Bette gehofft, dass sie die Farm behalten können… Und ich würde sehr gern den alten Apfelgarten besuchen an Schottlands Küste besuchen.
Mir hat der Roman entspannte Lesestunden geschenkt. Gern empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Schönes Buch für Kinder zum Lesestart

Rut und ihre Geschichte mit Gott
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Das Buch „Rut und ihre Geschichte mit Gott“ gehört zur „Brillenbär-Reihe“. Darin wird die alttestamentliche Geschichte von Rut und ihrer Schwiegermutter Noomi erzählt. Die Sätze sind kurz und gut verständlich ...

Das Buch „Rut und ihre Geschichte mit Gott“ gehört zur „Brillenbär-Reihe“. Darin wird die alttestamentliche Geschichte von Rut und ihrer Schwiegermutter Noomi erzählt. Die Sätze sind kurz und gut verständlich und ein Teil der Nomen wird durch Bilder ersetzt. So können schon relativ kleine Kinder gemeinsam mit vorlesenden Erwachsenen „lesen“ und Leseanfänger bald allein die Geschichte lesend entdecken. Die Bilder im Text sind am Ende des Buches erklärt.
Sehr ansprechend sind die farbenfrohen und großflächigen Illustrationen auf jeder Buchseite. Da könnten Kinder viele Details entdecken.

Mir gefällt die Idee mit der Brillenbär-Reihe die Leselust von Kindern zu wecken sehr gut und ich finde die Gestaltung des Buches gelungen. Die Kinder können in Wort und Bild viel entdecken, die kurzen Sätze bringen bei Leseanfängern schnell Erfolg. Gut gefällt mir auch, dass in der Buchreihe biblische Geschichten erzählt werden. Allerdings bin ich in diesem Buch gleich im 1.Kapitel über den Text „gestolpert“. Dort wird erzählt, dass in Rut’s Heimat eine Hungersnot herrscht. In der Bibel (siehe Rut 1.1-5) steht aber, dass Noomi mit ihrem Mann und ihren Söhnen ins Land Moab zieht, weil in Israel eine Hungersnot herrscht. An dieser Stelle hätte ich mir im Kinderbuch eine bibeltreuere Nacherzählung gewünscht. So vergebe ich „nur“ 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.05.2025

Schöner Sommerroman

Meersüchtig verliebt
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Giulia lebt mit ihrer sechsjährigen Tochter Greta seit einem Jahr auf der kleinen Nordsee-Insel Nortrum. Während sie sich um ihren alten Nachbarn Igge kümmert, die Zeit mit ihrer Tochter und das Meer genießt, ...

Giulia lebt mit ihrer sechsjährigen Tochter Greta seit einem Jahr auf der kleinen Nordsee-Insel Nortrum. Während sie sich um ihren alten Nachbarn Igge kümmert, die Zeit mit ihrer Tochter und das Meer genießt, hofft sie, dass ihr Partner Flori endlich nachkommt. Doch der vertröstet sie und Greta immer wieder… Statt dessen meldet sich plötzlich Noah, der Mann, mit dem Giulia einen wunderbaren Sommer verbrachte. Als Noah dann sogar auf die Insel kommt, wirbelt das Giulias Leben kräftig durcheinander. Und sie muss sich entscheiden, ob sie es wagt Noah ihr Geheimnis anzuvertrauen oder ob sie schweigt und ihn gehen lässt….

„Meersüchtig verliebt“ ist ein schöner Sommerroman. Das Cover gefällt mir sehr gut, es weckt Sehnsucht nach dem Meer und passt gut zum Inhalt. Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen, die Beschreibungen von Personen, Orten und Handlungen sind bildhaft und detailliert, die Charaktere gut ausgearbeitet. Im Roman geht es hauptsächlich um Giulia und ihre weitreichende Entscheidung vor einigen Jahren. Hat sie heute den Mut offen mit Noah darüber zu reden? Und wie wird er darauf reagieren? Es werden aber auch weitere Themen angesprochen: Frauenfreundschaft zwischen Offenheit und Vertrauen und Verschwiegenheit, der Umgang mit Demenz, veränderte Lebenspläne…
Ich habe den Roman gern gelesen, konnte mich aber nicht gut in Giulia einfühlen und bin so eher Zuschauer geblieben. Greta ist zauberhaft und auch Igge mochte ich gern. Insgesamt hat der Roman mich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Ein Andachtsbuch für jeden Sonntag im Jahr

Zeig uns den wahren Jesus
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Der bekannte Musiker und Songwriter, Musikproduzent, Referent und Soziologe Arne Kopfermann hat ein Andachtsbuch für jeden Sonntag im Kirchenjahr geschrieben. Beginnend mit dem 1. Advent hält dieses Buch ...

Der bekannte Musiker und Songwriter, Musikproduzent, Referent und Soziologe Arne Kopfermann hat ein Andachtsbuch für jeden Sonntag im Kirchenjahr geschrieben. Beginnend mit dem 1. Advent hält dieses Buch 52 Andachten zum jeweiligen Wochenspruch bereit. Diese Andachten sind immer gleich aufgebaut. Nach der Überschrift folgt der Name des Sonntags und der zugehörige Bibelvers. Darauf folgt ein Liedtext aus der Feder des Autors, über einen QR-Code kann man das Lied auch anhören. Im anschließenden 3-5 seitigen Text folgen interessante Gedanken, die Liedtext und Bibelvers mit dem Leben und Glauben verbinden. Am Ende jeder Andacht stehen mehrere Fragen zur Selbstreflexion.

Mir gefällt gut, dass das Andachtsbuch die Wochensprüche des Kirchenjahres aufgreift, denn zumeist bekommen sie wenig Aufmerksamkeit. Die Lieder dazu sind passend gewählt und die Möglichkeit sie zu hören empfinde ich als Pluspunkt, zumal ich bisher nur wenige der Lieder von Arne Kopfermann kannte. Die Andachtstexte sind ehrlich und lebensnah und angenehm zu lesen, sie führen aber auch in die Tiefe, befassen sich mit wichtigen Themen. Als positiv empfinde ich die Reflexionsfragen, eine Einladung zum tiefer graben, die man in der Woche sehr gut bedenken kann.

Wer auf der Suche nach einem interessanten Begleiter fürs Jahr ist, dem sei „Zeig uns den wahren Jesus“ empfohlen.

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Die Rettung des Erdbeersommers

Die Erdbeermädchen
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Die besten Freundinnen Anna, Kira und Jo lieben den Erdbeergarten von Oma Irmi. Es ist ein herrlicher Ort zum Spielen und sobald die Erdbeeren reif sind gibt es viel zu ernten und so manche Beere wird ...

Die besten Freundinnen Anna, Kira und Jo lieben den Erdbeergarten von Oma Irmi. Es ist ein herrlicher Ort zum Spielen und sobald die Erdbeeren reif sind gibt es viel zu ernten und so manche Beere wird genascht. Doch in diesem Sommer ist es anders. Anna ist traurig, weil sie vielleicht umziehen muss, und dann stürzt auch noch Oma Irmi und muss ins Krankenhaus. Wer soll sich um Hund Wuschel und die Erdbeerernte kümmern? Zum Glück haben die drei Freundinnen eine gute Idee. Können sie so der Erdbeeroma helfen und den Erdbeersommer retten?

„Die Erdbeermädchen“ erzählt eine schöne Geschichte für Erstleserinnen. Das Cover des Buches ist fröhlich bunt und die Erdbeeren darauf leuchten richtig. Die Kapitel sind relativ kurz, die Sätze einfach, die Schrift groß, sodass Leseanfänger schnell ein Erfolgserlebnis haben. Die farbenfrohen Illustrationen passend gut zum Text und laden zum Betrachten ein. Am Ende des Buches findet man das Rezept zu „Oma Irmis Erdbeermarmelade“.
Die Geschichte von den drei Freundinnen und der Erdbeeroma wird sicher vor allem Mädchen ansprechen. Mir hat das Buch gut gefallen und ich freue mich schon darauf es mit den Erstklässlern der hiesigen Grundschule zu lesen.

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