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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2025

Leider bleiben viele Fragen offen

Eden
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Cover: Das Cover ist sehr schlicht aber edel gehalten und die weisse Farbe erinnert ein wenig an Frieden und Stille. Darin ist ein Schemen zu erkennen und der groß gedruckte Titel "Eden", der ...

Cover: Das Cover ist sehr schlicht aber edel gehalten und die weisse Farbe erinnert ein wenig an Frieden und Stille. Darin ist ein Schemen zu erkennen und der groß gedruckte Titel "Eden", der sofort ins Auge springt. Das Cover passt mit seiner Schlichtheit gut zum Inhalt der Geschichte und der Titel konnte mich sofort in den Bann ziehen.

Inhalt: Die Geschichte dreht sich um die lebensfrohe Sofie, ihre Familie ist ein Glücksfall, denn sie selbst, ihr Vater Markus und ihre Mutter Kerstin geben einander Sicherheit und wissen auch, was dem jeweils anderen wichtig ist. Als Markus seine Tochter mit Konzerttickets für ihre Lieblingssängerin überrascht, geht für diese ein Traum in Erfüllung. Der Abend nimmt jedoch eine schreckliche Wendung: Auf dem Konzert wird ein Anschlag verübt, auch Sofie ist unter den Opfern. Das einst so glückliche Ehepaar verliert die Balance. Währenddessen spitzt sich die gesellschaftliche Situation zu und die Familie muss mitansehen, wie ihr Unglück politisch instrumentalisiert wird. Im Moment tiefster Verzweiflung erinnert sich Markus an die soziale Lebenskraft seiner Tochter und beschließt, nicht aufzugeben. Er sucht weiterhin das Gespräch und fasst sogar den gewagten Entschluss, die Familie des Mörders aufzusuchen!

Meine Meinung: In das Buch hat ich gut reingefunden, der Schreibstil ist zwar ungewöhnlich und für manche etwas abgehakt, denn die Sätze sind immer sehr kurz, aber ich fande, dieser Schreibstil hat gut zur Geschichte gepasst und die ganze ohnmächtige Situation gut unterstützt und getragen. Ich hatte das Buch in nur zwei Tagen durchgelesen, da ich sehr gefesselt war und immer wissen wollte wie es weiter geht! Gerade die erste Hälfte des Buches ist nur so dahingeflogen und konnte mich sehr packen. Das Buch wird aus verschiedenen Sichten erzählt, anfangs kommt sogar noch kurz Sofie selbst zum Zug, aber auch aus Sicht von Markus, Kerstin und dem Schulfreund von Sofie, Tobias, wird erzählt. Ein paar kurze Kapitel kommt auch der Täter zur Sprache. Dadurch ist das Buch abwechslungsreich zu lesen und man kann gut in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Personen eintauchen. Die erste Hälfte hat mir sehr gut gefallen, man lernt die Familie kennen, das Konzert erlebt man mit und auch die Tat. Die Ohnmacht und die Trauer der Eltern sind auf jeder Seite sehr sichtbar und bedrückend dargestellt. Die Trauerarbeit wirkt immer authentisch und echt. Die zweite Hälfte dreht sich vorallem um Markus und wie er das Gespräch mit der Familie des Täters sucht. Teils wurde mir die Handlung hier etwas zu abstrus und ich habe nicht alle Handlungen von Markus nachvollziehen können. Das Buch endet dann doch sehr abrupt und viele Fragen bleiben offen. Von dem "Gespräch" zwischen Markus der Familie des Täters hätte ich mir mehr erhofft, dieses führt Markus mehr oder weniger im Monolog und die anderen hören ihm zu. Da hätte ich mehr erwartet und auch warum es überhaupt zur Tat gekommen ist und wer vielleicht eine Mitschuld trägt wird nur am Rand behandelt. Dafür wird immer mal wieder auf die AFD eingegangen und ich hatte ehrlich gesagt etwas den Eindruck, dass dies von der Tat und dem Motiv ablenken soll, schade! Ich lasse das Buch etwas ratlos zurück, der Anfang war so einnehmend und toll, das Ende wirkt auf mich nicht rund und der Autor scheint sich etwas verloren zu haben. Viele Fragen bleiben zurück und ich hätte mir ein anderes, runderes Ende gewünscht.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Tolles Setting!

Der Stau
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Cover: Das Cover fällt sofort ins Auge und passt gut zum Genre des Thrillers. Es wirkt, als würde man verzerrt die Rücklichter von Autos sehen und deshalb passt das Cover auch gut zum Inhalt ...

Cover: Das Cover fällt sofort ins Auge und passt gut zum Genre des Thrillers. Es wirkt, als würde man verzerrt die Rücklichter von Autos sehen und deshalb passt das Cover auch gut zum Inhalt der Geschichte und sieht schon ziemlich spannend aus.

Inhalt: Die Geschichte dreht sich um Belinda Kidd, Kommissarin kurz vor dem Ruhestand, die auf dem Weg vom Flughafen in die Londoner Innenstadt ist. Vom Jetlag geplagt, will sie einfach nur nach Hause, als der Verkehr plötzlich stockt und Stillstand kommt. Grund dafür ist eine Explosion in einem Tunnel. Die geschätzte Wartezeit beläuft sich auf mehrere Stunden. Als Belinda sich zwischen den parkenden Autos die Beine vertritt, macht sie in einem der anderen Fahrzeuge eine grausige Entdeckung: eine Leiche, mit einem Metallspieß erstochen. Aber wie? Niemand kann weg. Also muss der Mörder immer noch hier sein, zwischen den anderen Fahrerinnen und Fahrern, die darauf warten, dass es weitergeht. Was ist zu tun? Die anderen Fahrzeuginsassen zu warnen, würde eine Massenpanik auslösen, zumal im Autoradio weitere Explosionen vermeldet werden. Belinda sieht sich in der Zwickmühle. Wenn der Stau weiterhin anhält, sind sie alle in Gefahr. Wenn er sich auflöst, kann der Mörder entkommen...

Meine Meinung: Anfangs hatte ich ein paar Probleme in die Geschichte hineinzufinden, denn an den Schreibstil musste ich mich erst einmal gewöhnen. Er ist irgendwie recht zackig geschrieben und es hat sich für mich kein so schöner Lesefluss ergeben, ich mag es da lockerer und leichter. Das die Sätze bei einem Thriller auch mal kürzer sein dürfen ist für mich okay aber hier hatte ich vorallem anfangs leider meine Probleme, es mag aber auch an der Übersetzung liegen, das vermag ich nicht zu sagen. Belinda die im Buch immer Billy genannt wird, fand ich anfangs eine sehr interessante Protagonistin die einige Probleme aus der Vergangenheit mitbringt. Sie hat es aber leider nicht geschafft meine Sympathie richtig zu wecken und deshalb war ein mitfiebern auch eher schwer möglich. Auch die anderen Charaktere fand ich eher blass gezeichnet. Dafür mochte ich die Idee und die Lokation total gerne. Ein Mordfall mitten im Stau ist ungewöhnlich und wirklich faszinierend, aber leider muss ich sagen, dass ich die Umsetzung nicht immer gelungen fande und die Autorin sich auch ein wenig in Nebensächlichkeiten und zu vielen unterschiedlichen Nebenhandlungen verliert. Ich wurde deshalb nicht so von der Handlung mitgerissen, wie ich mir das erhofft hatte. Die Geschichte selbst war zwar schon auch mal spannend, vorallem in der zweiten Hälfte aber es gab auch sehr oft Längen, so dass es sich gezogen hat und ich mich teilweise durch die Zeilen gequält habe. Zum Ende hin wurde die Spannungsschraube dann zwar etwas angezogen, aber zusammengefasst war ich dann doch ein wenig enttäuscht und es fühlte sich auch alles ein wenig konstriert an. Deshalb kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Zäh und vorhersehbar

Die Legende des Phönix, Band 2 - Schicksalsfeder
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Cover: Das Cover ist wieder wunderschön gemacht und passt sehr gut zum ersten Teil der Reihe.

Inhalt: In der Dunkelheit erwacht deine Phönixmagie. So viel Verlust, so viel Trauer: Noch immer versucht ...

Cover: Das Cover ist wieder wunderschön gemacht und passt sehr gut zum ersten Teil der Reihe.

Inhalt: In der Dunkelheit erwacht deine Phönixmagie. So viel Verlust, so viel Trauer: Noch immer versucht Eden, darüber hinwegzukommen, was beim Angriff der Rogues auf das Hauptquartier der Phönixkrieger passiert ist. Der Schmerz über Kanes Verrat sitzt tief – zu sehr hat sie ihm vertraut, zu viel von sich hat sie ihm gegeben. Deshalb stürzt Eden sich in die Suche nach der letzten Phönixfeder, die irgendwo im gewaltigen Death Valley versteckt ist. Sie will endlich den Kampf zwischen Licht und Dunkelheit beenden. Doch ihr Herz hat eigene Pläne.

Meine Meinung: Ich habe den ersten Teil schon als Hörbuch erlebt und dieser hat mir gut gefallen, daher wollte ich natürlich wissen wie es weitergeht. Ich muss aber sagen, dass mich der zweite Teil leider enttäuscht hat, nach einem guten Start wurde es leider schnell zäh und langweilig. In der Liebe gab es ein ständiges hin- und her das mich genervt hat und die Spannung hat sich ebenfalls sehr in Grenzen gehalten, da die Handlung sehr vorhersehbar war. Es gab einiges an Klischees und wirkliche Pluspunkte gab es eigentlich nur bei der sympathischen und sehr sozial eingestellten Protagonistin Eden und das Kanes Abschnitte teils etwas Humor enthalten haben. Insgesamt bin ich aber leider enttäuscht und man hätte den Inhalt auf die Hälfte kürzen dürfen. Die Sprecher haben ihre Sache aber gut gemacht und angenehm gelesen.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Leider nicht ganz meine Geschichte

Maggie Blue 1: Das Portal zur Düsterwelt
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Als ich das schöne Cover sah und den Klappentext gelesen hatte, wollte ich unbedingt mehr über diese Geschichte wissen, da sie sehr spannend geklungen hat. Leider konnte mich die Geschichte dann aber nicht ...

Als ich das schöne Cover sah und den Klappentext gelesen hatte, wollte ich unbedingt mehr über diese Geschichte wissen, da sie sehr spannend geklungen hat. Leider konnte mich die Geschichte dann aber nicht ganz überzeugen, obwohl sie durchaus fantasievoll und auch düster war und gute Ideen hatte!

Inhaltlich geht es um Maggie Blue, sie ist eine Außenseiterin in der Schule und mit einer depressiven Mutter hat sie auch zu Hause keinen Ankerpunkt. Sie lebt bei ihrer Tante und findet in dem launischen Hoagy, einem streunenden Kater ihren einzigen tierischen Freund. Hoagy kann sprechen und hat immer ein offenes Ohr für das Mädchen. Eines Tages beobachtet Maggie wie sich die neue Vertrauenslehrerin Ms Cane in eine gruselige Wölfin verwandelt und dann entführt sie auch noch Schulkameradin Ida in eine andere Welt. Maggie will Ida unbedingt retten aber die andere Welt ist voller Gefahren!

Der Schreibstil ist relativ leicht und kindgerecht, auch wenn Teile der Geschichte schon sehr düster und trostlos sind für ein Kinderbuch und ich die Geschichte deshalb eher älteren Kinder empfehlen würde. Leider konnte die Geschichte mich nicht so in den Bann ziehen wie gedacht, ich bin öfter abgeschweift und es viel mir deshalb auch immer wieder schwer mir die Welt bildlich vorzustellen. Maggie ist eigentlich ein sehr bedauernswertes, liebes Mädchen, das keine Freunde hat aber sehr lieb zu Tieren ist. Diese Beschreibung als Aussenseiter waren schon sehr authentisch beschrieben und so trostlos, dass ich das Buch Kindern die selbst einmal Opfer von Mobbing waren eher nicht empfehlen würde, um mögliche Trigger zu vermeiden. Die Geschichte hätte eigentlich in eine sehr schöne Richtung gehen können, aber ich habe Maggie teilweise nicht verstehen können. Sie sucht ständig die Nähe von Ida, obwohl sie sie mobbt und nichts mit ihr zu tun haben möchte, sie will Ida sogar retten, obwohl Ida nicht ein nettes Wort für sie übrig hatte und ich habe mich während dieser Geschichte leider extrem unwohl gefühlt und bei mir kam auch nicht ein Funken "Freundschaft" auf, ausser natürlich bei Maggie und Hoagy. Das Ende der Geschichte lässt mich mit einem schlechten Gefühl für Maggie zurück und irgendwie war mir das ganze nicht rund, leider.

Das Hörbuch wurde wirklich schön gelesen und die Sprecherin hatte eine angenehme Stimme. Es lag keinesfalls an ihr, dass mir die Geschichte leider nicht so gut gefallen hat.

Fazit: Die Geschichte hat wirklich ein paar gute Ideen die mir gefallen haben, doch insgesamt bleibt leider ein schlechtes Gefühl zurück. Ich habe nicht das Gefühl, dass Ida Maggie je eine gute Freundin sein könnte.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Leider nicht ganz meine Geschichte

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt
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Als ich das schöne Cover sah und den Klappentext gelesen hatte, wollte ich unbedingt mehr über diese Geschichte wissen, da sie sehr spannend geklungen hat. Leider konnte mich die Geschichte dann ...

Als ich das schöne Cover sah und den Klappentext gelesen hatte, wollte ich unbedingt mehr über diese Geschichte wissen, da sie sehr spannend geklungen hat. Leider konnte mich die Geschichte dann aber nicht ganz überzeugen, obwohl sie durchaus fantasievoll und auch düster war und gute Ideen hatte!

Inhaltlich geht es um Maggie Blue, sie ist eine Außenseiterin in der Schule und mit einer depressiven Mutter hat sie auch zu Hause keinen Ankerpunkt. Sie lebt bei ihrer Tante und findet in dem launischen Hoagy, einem streunenden Kater ihren einzigen tierischen Freund. Hoagy kann sprechen und hat immer ein offenes Ohr für das Mädchen. Eines Tages beobachtet Maggie wie sich die neue Vertrauenslehrerin Ms Cane in eine gruselige Wölfin verwandelt und dann entführt sie auch noch Schulkameradin Ida in eine andere Welt. Maggie will Ida unbedingt retten aber die andere Welt ist voller Gefahren!

Der Schreibstil ist relativ leicht und kindgerecht, auch wenn Teile der Geschichte schon sehr düster und trostlos sind für ein Kinderbuch und ich die Geschichte deshalb eher älteren Kinder empfehlen würde. Leider konnte die Geschichte mich nicht so in den Bann ziehen wie gedacht, ich bin öfter abgeschweift und es viel mir deshalb auch immer wieder schwer mir die Welt bildlich vorzustellen. Maggie ist eigentlich ein sehr bedauernswertes, liebes Mädchen, das keine Freunde hat aber sehr lieb zu Tieren ist. Diese Beschreibung als Aussenseiter waren schon sehr authentisch beschrieben und so trostlos, dass ich das Buch Kindern die selbst einmal Opfer von Mobbing waren eher nicht empfehlen würde, um mögliche Trigger zu vermeiden. Die Geschichte hätte eigentlich in eine sehr schöne Richtung gehen können, aber ich habe Maggie teilweise nicht verstehen können. Sie sucht ständig die Nähe von Ida, obwohl sie sie mobbt und nichts mit ihr zu tun haben möchte, sie will Ida sogar retten, obwohl Ida nicht ein nettes Wort für sie übrig hatte und ich habe mich während dieser Geschichte leider extrem unwohl gefühlt und bei mir kam auch nicht ein Funken "Freundschaft" auf, ausser natürlich bei Maggie und Hoagy. Das Ende der Geschichte lässt mich mit einem schlechten Gefühl für Maggie zurück und irgendwie war mir das ganze nicht rund, leider.


Fazit: Die Geschichte hat wirklich ein paar gute Ideen die mir gefallen haben, doch insgesamt bleibt leider ein schlechtes Gefühl zurück. Ich habe nicht das Gefühl, dass Ida Maggie je eine gute Freundin sein könnte.

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