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Veröffentlicht am 31.05.2025

Ein Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde

The Wrong Bride
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:spoiler:


Ich habe mich schon lange auf dieses Buch gefreut und kann nach dem Lesen sagen: Es hat mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Worum ...

:spoiler:


Ich habe mich schon lange auf dieses Buch gefreut und kann nach dem Lesen sagen: Es hat mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Worum geht es?

In „The Wrong Bride” werden Raven und Ares aus Gründen, die zunächst außerhalb ihrer Kontrolle liegen, miteinander verheiratet, obwohl Ares eigentlich Ravens Zwillingsschwester Hannah liebt. Die Geschichte beginnt mit Schmerz, Zurückhaltung und unausgesprochenen Gefühlen. Raven hat schon seit ihrer Jugend Gefühle für Ares, doch immer stand ihre Schwester im Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit. Als die arrangierte Ehe plötzlich Realität wird, beginnt für beide eine komplizierte Zeit, in der alte Wunden, neue Nähe und tiefe Konflikte aufeinandertreffen.

Die Geschichte spielt in einem reichen Familienumfeld, in dem Macht, Erwartungen und Prestige eine große Rolle spielen. Die Beziehung zwischen Raven und Ares entwickelt sich langsam zwischen Misstrauen, Herzschmerz und der Frage, ob eine aus den falschen Gründen entstehende Liebe echt sein kann.

Meine Meinung:

Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte berührt. Raven war mir sofort sympathisch. Sie ist verletzlich und stark zugleich und ihre Emotionen sind so intensiv, dass man mit ihr fühlt, leidet und hofft. Der Schmerz, den sie über Ares’ unerwiderte Liebe empfindet, wurde unglaublich greifbar beschrieben. Gerade weil die Chemie zwischen den beiden so spürbar ist, tat es beim Lesen weh, zu sehen, wie sie wieder nur die zweite Wahl zu sein scheint. Ares war lange Zeit schwer zu durchschauen. Dass er seine Gefühle so stark unterdrückt und nicht kommuniziert, hat mich oft frustriert, aber gerade das hat seine Figur auch menschlich gemacht.

Ein besonders intensiver Moment war für mich der, als Ares sich endlich von Hannah löste. Das war überfällig und gleichzeitig ein Befreiungsschlag für Raven, die so lange im Schatten stand. Der Mittelteil hat mich emotional besonders mitgenommen. Die intimen Szenen zwischen Ares und Raven wirkten nicht überstürzt, sondern gut inszeniert. Man hat gespürt, dass zwischen den beiden mehr als nur körperliche Anziehung besteht. Es war verletzlich, ehrlich und voller Bedeutung.

Gegen Ende wurde es für mich leider ein wenig zu dramatisch. Viele Konflikte wiederholten sich und einige Wendungen, etwa rund um das Baby und Hannahs Rache, waren vorhersehbar. Besonders getroffen hat mich die Kälte von Ravens Mutter. Ihr Verhalten war erschütternd und hat Raven auf so vielen Ebenen verletzt. Es war schwer zu lesen, aber gleichzeitig hat es gezeigt, wie stark Raven trotz allem geblieben ist.

Sehr gut gefallen hat mir, dass Raven mit der Familie Windsor eine neue Art von Zuhause gefunden hat. Menschen, die sie nicht nur als die Ehefrau von Ares sehen, sondern sie wirklich respektieren. Das hat der Geschichte eine schöne, hoffnungsvolle Note gegeben.

Auch optisch überzeugt das Buch. Das Cover ist schlicht, aber ausdrucksstark. Die dunklen Farben und die Rosen passen perfekt zur Atmosphäre des Buches. Es spiegelt die Mischung aus Schmerz, Leidenschaft und Stärke wunderbar wider.

Fazit:

„The Wrong Bride” ist eine gefühlvolle und dramatische Liebesgeschichte, die vor allem in der ersten Hälfte mit viel Tiefe und Intensität überzeugt. Auch wenn sich das Drama zum Ende hin etwas wiederholt und konstruiert anfühlt, mochte ich die Geschichte rund um Raven und Ares sehr. Besonders Ravens Entwicklung hat mich beeindruckt. Von der stillen Beobachterin zur starken Frau, die sich nicht mehr im Schatten anderer versteckt.

Für alle, die gerne emotionale, etwas dramatische Liebesgeschichten lesen, ist dieses Buch auf jeden Fall einen Blick wert. Es ist eine Geschichte über zweite Chancen, verletzte Herzen und die Stärke der Liebe, selbst wenn sie auf den ersten Blick nicht perfekt beginnt.

Ich kann es kaum erwarten, im zweiten Band mehr über Lucas und Valentinas Geschichte zu erfahren.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Ein wirklich gelungenes Debüt❤️

Off to the Races
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In „Off to the Races“ wird die Geschichte von Billie, einer ehrgeizigen Pferdetrainerin, und Vaughn, dem Besitzer der Ranch, der mit familiären Lasten und seinem eigenen Schmerz zu kämpfen hat, erzählt. ...

In „Off to the Races“ wird die Geschichte von Billie, einer ehrgeizigen Pferdetrainerin, und Vaughn, dem Besitzer der Ranch, der mit familiären Lasten und seinem eigenen Schmerz zu kämpfen hat, erzählt. Die beiden begegnen sich in einer Welt, die von Konkurrenz, Verantwortung und viel Herzblut für die Pferde geprägt ist, und genau dort entwickelt sich ihre Beziehung langsam, aber intensiv. Für mich war die Mischung aus Pferdesport, Ranchleben und Liebesgeschichte direkt sehr ansprechend.

Ich war schon ab dem ersten Seiten gut in der Geschichte drin. Billie mochte ich von Anfang an, weil sie gleichzeitig stark und verletzlich ist. Sie kämpft für ihren Platz im Rennsport und zeigt trotzdem so viel Herz. Vaughn hat mich auf eine andere Art berührt, vor allem durch das, was mit seinem Großvater passiert ist. Seine ruhige, eher zurückhaltende Art hat ihm viel Tiefe verliehen.

Besonders abgeholt hat mich die Atmosphäre auf der Ranch. Die Momente mit den Pferden fühlten sich echt an und waren gut beschrieben, vielleicht auch deshalb, weil ich manche Situationen selbst kenne.

Zwischen Billie und Vaughn baut sich eine schöne, spürbare Spannung auf. Nichts wirkt überzogen, sondern alles wirkt natürlich und langsam wachsend. Der Spice war typisch für Elsie Silver: intensiv, aber nicht aufgesetzt. Besonders mochte ich, wie Vaughn Billie wahrnimmt: nicht nur die Fassade, sondern auch ihre Unsicherheiten und das, was sie sonst nicht zeigt.

Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn mir das gewisse Etwas gefehlt hat, um mich vollkommen umzuhauen. Ich kann nicht sagen, was genau es war, aber irgendetwas hätte dem Buch noch ein bisschen mehr Tiefe geben können. Trotzdem fand ich es schön, wie sich alles zusammengefügt hat – vor allem, dass DD nun Mister Black heißt und Vaughn ihn Billie „verkauft”. Das war für mich ein richtig liebevoller Moment.

Mit der Zeit ist mir auch die Ranchcrew ans Herz gewachsen und ich freue mich schon darauf, sie in den nächsten drei Bänden wiederzutreffen.

„Off to the Races“ ist ein sehr schönes und gefühlvolles Debüt von Elsie Silver, das mich an vielen Stellen wirklich berührt hat. Auch wenn es nicht ganz an ihre Lieblingsbücher rankommt, hatte ich viel Freude beim Lesen und mochte besonders die Atmosphäre und die Beziehung zwischen Billie und Vaughn. Für mich ist es ein rundes, gelungenes Buch!💕

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Stark angefangen aber leider auch stark nachgelassen

Cheer for Love
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Ich muss gestehen: Nach der Leseprobe war ich absolut im Hype-Modus. Das Cover hatte mich mit seinen tollen College- und Cheerleading-Vibes sofort angesprochen und der Einstieg war einfach nur stark. Was ...

Ich muss gestehen: Nach der Leseprobe war ich absolut im Hype-Modus. Das Cover hatte mich mit seinen tollen College- und Cheerleading-Vibes sofort angesprochen und der Einstieg war einfach nur stark. Was Jamie da gleich zu Beginn mit Ella abgezogen hat, hat mich beim Lesen richtig wütend gemacht. Umso cooler fand ich es, wie ruhig Ella geblieben ist (ich hätte das niemals geschafft!) und wie herzlich Olivia und Molly sofort für sie da waren. Sogar die etwas schwierigere Mitbewohnerin Claire hat mich neugierig gemacht.
Mein absolutes Highlight der Leseprobe war aber das unerwartete erste Treffen von Ella und Hudson. Der One-Night-Stand-Einstieg hat überraschend gut funktioniert und die Chemie zwischen den beiden war sofort spürbar, ohne gezwungen zu wirken. Bei Sätzen wie „Jetzt, wo ich ihn mir genauer angesehen habe, glaube ich, dass er einer der schönsten Männer ist, die ich je gesehen habe. Und da spricht nicht nur der Bourbon aus mir.“ hatte ich direkt ein fettes Grinsen im Gesicht. Ella wirkte herrlich stark und verletzlich zugleich, Hudson total authentisch und nahbar – und mal ehrlich, seine Katze Sourdough war ja wohl der süßeste Sympathiepunkt überhaupt! Der Schreibstil las sich super flüssig und ich dachte wirklich: „Ja! Das wird die emotionale Liebesgeschichte mit Tiefe und Drama, die der US-BookTok-Hype verspricht.“ Am Anfang hat das Buch also extrem stark vorgelegt.
Aber leider, leider musste ich beim Weiterlesen feststellen: Je weiter die Geschichte fortschritt, desto mehr ging ihr komplett die Luft aus. Was so unglaublich vielversprechend, lebendig und voller Gefühl begann, hat zum Schluss hin einfach extrem stark nachgelassen.
Die tolle Dynamik und die spürbare Chemie, die mich in der Leseprobe so gefesselt haben, sind im Laufe der Handlung total verflacht. Die Story zog sich irgendwann wie Kaugummi, verlor ihren roten Faden und das Finale wirkte auf mich leider völlig platt und lieblos dahingeklatscht. Von der anfänglichen Tiefe und der glaubwürdigen Entwicklung der Charaktere war am Ende kaum noch etwas übrig. Das Buch konnte das hohe Niveau des Starts überhaupt nicht halten, was mich nach diesem genialen Anfang wahnsinnig enttäuscht zurücklässt.
Fazit: Die Leseprobe war eine glatte 5-Sterne-Sensation, aber das Gesamtbuch hat zum Ende hin leider total versagt. Das ganze Potenzial, das mich anfangs so begeistert hat, wurde hier leider komplett verschenkt. Schade!

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte

Die Elite von Ashriver - Broken Lies
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Leider konnte mich der zweite Band nicht so sehr überzeugen wie der erste. Während der Auftakt der Reihe mich mit seiner spannenden Welt und den gut aufgebauten Charakteren richtig mitgerissen hat, wirkte ...

Leider konnte mich der zweite Band nicht so sehr überzeugen wie der erste. Während der Auftakt der Reihe mich mit seiner spannenden Welt und den gut aufgebauten Charakteren richtig mitgerissen hat, wirkte Broken Lies auf mich stellenweise eher unausgereift.

Schon im mittleren Abschnitt fehlte mir der Tiefgang. Zwar wurden ein paar offene Fragen geklärt, gleichzeitig kamen aber genauso viele neue hinzu – ohne dass sie richtig aufgegriffen oder weiterentwickelt wurden. Gerade Rileys innerer Prozess war zwar wichtig, um ihre Beweggründe besser zu verstehen, aber die Umsetzung hätte etwas mehr Feingefühl und Raum gebraucht. Einige Szenen wirkten zu abgehackt und sprangen zu schnell von einem Punkt zum nächsten, was den Lesefluss gestört hat.

Auch die Entwicklung zwischen Riley und Ezra fühlte sich für mich nicht ganz organisch an. Die Tension zwischen den beiden war zwar spürbar, aber oft ein wenig zu gewollt inszeniert. Ich hätte mir hier mehr langsame Annäherung und echte emotionale Tiefe gewünscht.

Besonders schade fand ich den letzten Abschnitt. Hier fehlte mir komplett der rote Faden. Es wirkte, als würde die Geschichte einfach nur noch durchgezogen werden, ohne klare Struktur oder echte Highlights. Viele Dinge wurden nur angerissen, aber nicht wirklich zu Ende gedacht. Dabei hätte gerade das Ende Raum für große Wendungen oder tiefere Einblicke geboten.

Optisch gefällt mir das Buch jedoch sehr gut – das Cover ist wieder wunderschön gestaltet und passt hervorragend zum Stil der Reihe.


Broken Lies konnte für mich leider nicht mit dem ersten Band mithalten. Trotz interessanter Ansätze und einer grundsätzlich spannenden Welt blieb der zweite Teil zu oberflächlich und oft zu sprunghaft. Rileys Entwicklung war zwar nachvollziehbar, aber hätte mehr Tiefe verdient. Ob ich den dritten Band lesen werde, weiß ich noch nicht – im Moment bin ich eher unentschlossen. Vielleicht wird der Abschlussband ja wieder stärker – das Potenzial ist auf jeden Fall da.

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