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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.07.2025

Netter, aber etwas überladener Abschluss der Dilogie

Iron Empire – Gekrönt vom Feuer der Nacht
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Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Kae geht es hauptsächlich darum, die Wispernden Wälder zu retten, die Konflikte der Aldan untereinander scheinen sie nicht so sehr zu interessieren. Ich konnte sie schon ...

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Kae geht es hauptsächlich darum, die Wispernden Wälder zu retten, die Konflikte der Aldan untereinander scheinen sie nicht so sehr zu interessieren. Ich konnte sie schon verstehen, weil ja nicht nur der Lebensraum ihres Volkes bedroht ist; der Wald ist im ständigen Wandel und schadet seit langem durch die Sporen auch dem Eisernen Imperium - natürlich braucht man dringend eine Lösung. Aber während Hunter sich um viele Dinge kümmern muss, ist Kae da ein eher eintöniger Charakter. Sie macht sich meistens einfach Sorgen und beschwert sich darüber, dass ihr Problem nicht die Priorität von jedem ist. Ich habe mich dann sowohl mit ihr als auch über sie geärgert.

Hunter hingegen? Nach seinem Bruder hat er auch seine Mutter verloren, wurde verraten und des Mordes beschuldigt, er versucht einen Krieg zu verhindern und gleichzeitig sowohl das Eiserne Imperium als auch die Wispernden Wälder und ihre Bewohner zu retten, bevor es zu spät ist. Obwohl er nie Kaiser werden wollte, muss er sehr viel Verantwortung übernehmen und viele verschiedene Herausforderungen meistern.

Den ersten Band fand ich etwas besser strukturiert, hier war mir viel zu viel los. Gerade zum Ende hin kamen ein paar neue Aspekte dazu, die die Geschichte verkompliziert haben. Hunters Perspektive fand ich noch ganz spannend, aber bei Kae war es mir etwas zu chaotisch, überladen und es ging mir auch einfach zu schnell.

Das überstürzte Ende der Geschichte fand ich nicht so gut gelungen und damit fand ich die Dilogie insgesamt auch eher durchschnittlich. Die magische Reaktion auf Umweltverschmutzung und auch die Intrigen im Palast fand ich interessant, aber am Ende hat mir das nicht gereicht.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Nettes Fake-Dating auf der Farm

The One I Stood Beside
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Sadie und Jude sind schon ewig beste Freunde und eigentlich haben sie beide Gefühle füreinander, aber keiner von ihnen traut sich, ihre Freundschaft zu gefährden. Als Sadies Vater stirbt und ihre Farm ...

Sadie und Jude sind schon ewig beste Freunde und eigentlich haben sie beide Gefühle füreinander, aber keiner von ihnen traut sich, ihre Freundschaft zu gefährden. Als Sadies Vater stirbt und ihre Farm in Gefahr ist, täuschen die beiden eine Verlobung vor, damit Sadie einen Kredit für ihre Pläne bekommt.

Natürlich kommen sie sich dabei auch körperlich näher, aber auch emotional, weil sie noch einmal sehen, wie sehr sie sich aufeinander verlassen können. Für Jude ist seine Familie sehr wichtig und er sieht Sadie auch als Teil der Familie und da er heimlich verliebt ist, ist es für ihn kein Problem. Nur sein Herz steht auf dem Spiel. Sadie ist die Rettung der Farm wichtig, weil sie auch eigene Wünsche und Pläne für die Zukunft der Farm hat und beweisen will, dass sie keine Außenseiterin in der Kleinstadt ist.

Die Freundschaft der beiden fand ich sehr süß und ihr Fake-Dating unterhaltsam, nur auf die üblichen Kommunikationsprobleme und die daraus resultierenden Missverständnisse könnte ich auch verzichten.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Nette Fortsetzung, aber in der Liebe nicht viel Neues

Belle Morte - Rot wie Liebe
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Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Nach dem Angriff auf Belle Morte hat sich viel verändert. Renie selbst ist nun zur Vampirin geworden, obwohl sie das nie wollte, während sie immer noch nicht weiß, ob ihre ...

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Nach dem Angriff auf Belle Morte hat sich viel verändert. Renie selbst ist nun zur Vampirin geworden, obwohl sie das nie wollte, während sie immer noch nicht weiß, ob ihre Schwester June noch zu retten ist. Sie taucht noch tiefer in die Welt der Vampire ein und stößt auf gefährliche Geheimnisse.

So sehr auch alles drunter und drüber geht und auch wenn sie irgendwie ständig in Gefahr sind, eine positive Sache ist da doch: da nun beide Vampire sind, ist die Beziehung zwischen June und Edmond nicht mehr verboten. Sie nutzen jeden freien Augenblick, sich anzuschmachten. Zwischen den beiden passiert nicht mehr viel Neues, daher fand ich die Liebesgeschichte hier nicht mehr so spannend, dabei konnten die beiden mich schon im Vorgänger nicht so ganz überzeugen. Das ist auch schade, weil das Buch trotzdem Romantasy ist und schon viel Zeit für Romantik ist – es ist nur nicht besonders interessant.

Dafür geht es dann wieder mehr um die Vampire, ihre Vergangenheit und ihre Zukunft, und insbesondere um einige Beziehungen untereinander. Renie wurde hintergangen und weiß nicht genau, wem sie trauen kann, wird mit ihren Meinungen und Beobachtungen nicht immer ernstgenommen und nach allem, was passiert ist, stehen auch einige Freundschaften auf der Kippe. Es gibt Action, Verrat und anderes Vampirzeug, sodass schon einiges los ist. So richtig spannend fand ich es aber auch nicht, dafür war mir die Handlung wieder etwas zu vorhersehbar.

Insgesamt ist es eine gute Fortsetzung, aber bei der Liebesgeschichte hätte ich mir etwas mehr gewünscht.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Viel Glück bei eigentlich gefährlichen Spielen

Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe
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Ihre Mutter stirbt und hinterlässt Geheimnisse und hohe Schulden. Ophelias Schwester Genevieve scheint mehr zu wissen, weiht Ophelia aber nicht mehr ein, bevor sie verschwindet. Es sieht so aus, als würde ...

Ihre Mutter stirbt und hinterlässt Geheimnisse und hohe Schulden. Ophelias Schwester Genevieve scheint mehr zu wissen, weiht Ophelia aber nicht mehr ein, bevor sie verschwindet. Es sieht so aus, als würde Genevieve an den gefährlichen Phantasma-Spielen teilnehmen wollen, also tut Ophelia das auch, in der Hoffnung ihre Schwester retten zu können.

Ophelia ist aber ziemlich planlos und kommt damit schon viel zu gut durch. Ihr einziges Ziel ist es eigentlich, ihre Schwester zu retten, aber weil sie selbst nicht direkt gegen Genevieve spielt, weiß man nicht mal mit hundertprozentiger Sicherheit, ob die auch tatsächlich an den Spielen teilnimmt oder wie es ihr dabei geht. Also kann Ophelia in der Hinsicht nicht viel machen, sondern kümmert sich hauptsächlich darum, im Spiel weiterzukommen und versucht nebenbei noch, Blackwell zu helfen, der ihr dafür wertvolle Tipps bei den verschiedenen Leveln des Spiels gibt.

Ich fand es ziemlich interessant, hier eine Protagonistin mit einer Zwangsstörung zu haben, in einer Welt, wo es auch echte Dämonen gibt. Dazu fand ich Ophelia auch dadurch etwas sympathischer, weil man spürt, dass sie durch ihre Ausbildung zur Nekromantin schon lange mit der Last lebt, eines Tages das Erbe ihrer Familie weiterführen zu müssen. Aber dann war ich auch ziemlich enttäuscht davon, wie wenig man eigentlich davon sieht, dass sie irgendwas gelernt hat. Sie stolpert schon eher ahnungslos, mit einer guten Portion Glück und Blackwells Unterstützung durch die Spiele und das fand ich auf Dauer dann ziemlich langweilig, egal wie blutig es um sie herum gewesen sein mag. Wenn sie so leicht durchkommt, wirken die Spiele auch weniger anspruchsvoll und gefährlich.

Insgesamt hätte ich mehr von Ophelia und den Spielen erwartet, auch die Liebesgeschichte fand ich nicht besonders spannend. Das Ende des Buches fand ich dann wieder einigermaßen gelungen und da Ophelias Geschichte damit abgeschlossen ist, werde ich die Fortsetzung auf jeden Fall nicht mehr lesen, weil ich das Buch dafür einfach nicht gut genug fand.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Süße Fake-Dating-Romance

The Fake Out – Sie will ihr Leben in den Griff bekommen ... aber ist er die Lösung?
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Mae kümmert sich um ihre kranke Mutter und um ihre jüngere, etwas rebellische Schwester, arbeitet hart und muss nun darum kämpfen, dass ihrer geliebten Bibliothek nicht die finanziellen Mittel gekürzt ...

Mae kümmert sich um ihre kranke Mutter und um ihre jüngere, etwas rebellische Schwester, arbeitet hart und muss nun darum kämpfen, dass ihrer geliebten Bibliothek nicht die finanziellen Mittel gekürzt werden. Damit trägt sie viel Verantwortung und hat auch alle Hände voll zu tun. Chris ist eine unerwartete Ablenkung und sein Angebot könnte ihr ziemlich aus der Patsche helfen, aber für Mae ist es nicht leicht, um Hilfe zu bitten oder sie anzunehmen.

Chris hingegen kann sehr gut um Hilfe bitten und bietet sie gleichzeitig auch gerne an. Nach ein paar negativen Schlagzeilen braucht er wieder positive Aufmerksamkeit und bietet Mae einen Deal an: Eine falsche Verlobung soll all ihre Probleme lösen. Man sieht Chris eigentlich nicht als Sportler und trotz seines Ruhms ist sein Aufenthalt in der Kleinstadt eher ereignislos. Aber er bringt mehr Freude in Maes Leben und ist ihr die Stütze, die sie meint, nicht zu brauchen.

Das Buch ist eine süße romantische Komödie, aber die Geschichte hat auch etwas mehr zu bieten und konnte mich insgesamt gut unterhalten.

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