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Veröffentlicht am 24.08.2025

Kindgerechte Erzählung zu einem wichtigen Thema

Der Regenbogenfisch in Gefahr
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"Der Regenbogenfisch in Gefahr" ist der zehnte Band um den beliebten Fisch aus der Feder von Marcus Pfister. Wie die Vorgänger ist auch dieses Buch wieder mit einer tollen Geschichte und schönen Bildern ...

"Der Regenbogenfisch in Gefahr" ist der zehnte Band um den beliebten Fisch aus der Feder von Marcus Pfister. Wie die Vorgänger ist auch dieses Buch wieder mit einer tollen Geschichte und schönen Bildern ausgestattet.

Wieder der Titel schon verrät, ist der Regenbogenfisch ist diesem Band einer Gefahr in Form eines Fischernetzes ausgesetzt. Was es mit dem Netz auf sich hat und welche Folgen dieses für marine Ökosysteme hat, wird in diesem Band kindgerecht vermittelt. Ich denke, dass auch viele Erwachsene hier noch einiges dazulernen können und zum Nachdenken angeregt werden.
Weiterhin zeigt die Geschichte auch, wie wichtig Zusammenhalt innerhalb einer (Meeres-)Gemeinschaft ist und was alles geschafft werden kann, wenn alle zusammenarbeiten.

Das Buch ist ab vier Jahren eingestuft und sehr gut zum Vorlesen geeignet. Die Sprache des Buches ist so gewählt, dass auch kleinere Kinder der Handlung in Kombination mit den schönen Illustrationen folgen können.

Ich selbst habe das Buch meiner siebenjährigen Nichte gegeben, da sie ein Riesenfan des Regenbogenfisches ist. Sie hat das Buch binnen eines Tages durchgelesen, was bei ihr nicht bei jedem Buch mit einer Seitenzahl unter 50 der Fall ist. Insgesamt können wir beide das Buch rundum empfehlen und freuen uns auf das nächste Abenteuer des kleinen, schimmernden Fisches.

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Berührende Reise in die Vergangenheit

Die Verlorene
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Von Miriam Georg hatte ich bisher noch keinen Roman gelesen. Da ich das Thema familiäre Spurensuche aber sehr spannend finde, wollte ich unbedingt "Die Verlorene" lesen. Im Roman begibt sich Laura im Jahr ...

Von Miriam Georg hatte ich bisher noch keinen Roman gelesen. Da ich das Thema familiäre Spurensuche aber sehr spannend finde, wollte ich unbedingt "Die Verlorene" lesen. Im Roman begibt sich Laura im Jahr 2019 auf die Spuren ihrer Großmutter Änne nach Schlesien in Polen, um das Leben ihrer Oma vor deren Flucht nach Hessen nachvollziehen zu können und Antworten auf ungestellte Fragen zu bekommen. Miriam Georg hat dabei Teile ihrer eigenen Familiengeschichte als Grundlage der fiktionalen Erzählung genutzt. Dies, finde ich, verleiht dem Roman einen besonderen Touch.

Der Roman ist ein wunderbares literarisches Werk, dass auch unangenehme Themen nicht ausblendet. So musste ich, obwohl sich das Buch sehr flüssig lesen lässt, regelmäßig Pausen einlegen, um das Gelesene sacken zu lassen und zu reflektieren. Miriam Georg schafft es sehr gut, innere Zerrissenheit und widerstrebende Gefühle erlebbar bzw. erlesbar zu machen. Ich konnte mich daher in alle Protagonisten und Protagonisten beim Lesen gut einfühlen, auch wenn ich manche Entscheidungen nicht vollständig nachvollziehen konnte.

Insgesamt ist "Die Verlorene" ein sehr gelungener Roman, der mich nicht selten innehalten und auch nach 512 gelesenen Seiten nicht losließ. Von meiner Seite eine absolute Leseempfehlung für alle, die nachdenklich stimmende Romane mögen.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Historischer Krimi vor toller Kulisse

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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„Der Totengräber und die Pratermorde“ ist der vierte Teil aus der Totengräber-Reihe von Oliver Pötzsch. Das Cover ist, wie stets bei dieser Reihe, wieder äußerst gelungen und fängt die Stimmung des Krimis ...

„Der Totengräber und die Pratermorde“ ist der vierte Teil aus der Totengräber-Reihe von Oliver Pötzsch. Das Cover ist, wie stets bei dieser Reihe, wieder äußerst gelungen und fängt die Stimmung des Krimis sehr gut ein, finde ich.

Der Autor hat es mal wieder geschafft, auf mehr als 500 Seiten keine Langeweile bei mir aufkommen zu lassen. Zudem hat er einen Schreibstil, der ein flüssiges Lesen erlaubt und dennoch die Spannung aufrechterhält. Gespickt ist das Buch mit einigen lokaltypischen Begriffen des sogenannten Wiener Schmähs, was dem Roman die gewisse Würze gibt. Mir erschlossen sich die Begriffe aus dem Kontext. Für alle Fälle ist aber am Ende des Buchs auch ein Glossar mit „Übersetzungen“ der Dialektwörter zu finden.

Der Roman beginnt in gewohnter Manier mit einem durchaus blutigen Verbrechen. Der Ermittlungsort ist diesmal der Wiener Prater des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit seinen Buden und Schaustellern, über die ich beim Lesen einiges erfahre (das Nachwort des Autors lohnt ebenfalls; nicht nur in dieser Hinsicht). Es gibt nicht wenige Verwicklungen, sodass ich bis zum Schluss gerätselt habe, ob und wie dieser Roman wohl endet. Die Figuren sind für mich wie immer sehr authentisch und ihre Beweggründe und Missgeschicke im Zwischenmenschlichen sehr gut nachvollziehbar. Somit war das Lesen dieses Romans erneut ein wunderbar spannender und unterhaltsamer Zeitvertreib!

Den Roman empfehle ich allen Fans von historischen Krimis und von Oliver Pötzsch natürlich. Weiterhin lohnt es sich, sofern noch nicht geschehen, bei dieser tollen Reihe mit den ersten Bänden zu starten, um den Überblick zu behalten. Band 4 lässt sich zwar auch ohne Vorkenntnisse aus den vorherigen Büchern lesen, aber für manche private Themen empfehle ich dennoch die gesamte Reihe von Beginn an.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Unterhaltsame und kurzweilige Abenteuergeschichte für Erstklässler

Andor Junior, Bücherhelden 1. Klasse, Die geheime Botschaft
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"Die geheime Botschaft" aus der Reihe "Andor Junior Bücherhelden 1. Klasse" ist ein hervorragendes Buch für junge Leserinnen und Leser. Es ist übersichtlich gestaltet, enthält viele Illustrationen und ...

"Die geheime Botschaft" aus der Reihe "Andor Junior Bücherhelden 1. Klasse" ist ein hervorragendes Buch für junge Leserinnen und Leser. Es ist übersichtlich gestaltet, enthält viele Illustrationen und eine spannende Geschichte. Der Text ist groß und zwischen den Zeilen ist ausreichend Abstand, sodass Leseanfängerinnen und -anfänger keine Probleme beim Lesen bekommen.

Meine siebenjährige Nichte war mit dem Buch samt Rätseln und Verständnisfragen innerhalb eines Tages komplett durch und hellauf begeistert. Selten habe ich sie nach dem Lesen eines Buches dermaßen entzückt erlebt. In ihrem Fall kam die Begeisterung durch die Kombination aus Rätseln/Fragen und der kurzen, spannenden Geschichte. Bei anderen Büchern, die natürlich auch länger sind, verliert sie schon mal die Geduld/Lust. Daher ist das Buch, meiner Meinung nach, auch gut für Leserinnen und Leser geeignet, die sich noch nicht an dickere Bücher herantrauen.

Insgesamt ein sehr gutes Buch für Erstleserinnen und -leser, die aufregende Geschichten mögen und auch gerne das ein oder andere Rätsel lösen.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Spannender, historischer Roman

Elbnächte. Die Lichter über St. Pauli
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"Elbnächte. Die Lichter über St. Pauli" von Henrike Engel ist wieder ein historischer Roman, der (wie der Titel schon sagt) in Hamburg spielt. Ich habe bereits die Romanreihe um die Hafenärztin von dieser ...

"Elbnächte. Die Lichter über St. Pauli" von Henrike Engel ist wieder ein historischer Roman, der (wie der Titel schon sagt) in Hamburg spielt. Ich habe bereits die Romanreihe um die Hafenärztin von dieser Autorin gelesen (der ebenso in Hamburg spielt) und dementsprechend war ich auf ihr neues Werk gespannt.

Wie bei der Hafenärztin ist das Cover wieder sehr eindrucksvoll und macht Lust auf den Roman. Die Autorin hat es wieder einmal geschafft, das Hamburg der 1910er Jahre vor meinen Augen entstehen zu lesen. Dazu liest sich der Roman sehr flüssig und hat neben alten Bekannten aus der Hafenärztin-Reihe zwei tolle, weibliche Hauptfiguren zu bieten. Ella und Louise könnten unterschiedlicher nicht sein und doch finden sie zueinander und meistern gemeinsam nicht wenige Herausforderungen. Mir gefiel dabei besonders, dass bei ihnen unterschiedliche Charaktere und Herangehensweisen aufeinander treffen, sodass es immer interessant bleibt, was denn demnächst passieren wird. Dies macht den Reiz dieses Romans für mich aus. Ich freue mich schon auf den im Herbst erscheinenden zweiten Teil der "Elbnächte".

Insgesamt kann ich diesen unterhaltsamen, historischen Roman allen ans Herz legen, die gerne mal in die jüngere Vergangenheit abtauchen möchten und zugleich von starken Frauenfiguren begeistert sind.

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