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Veröffentlicht am 05.04.2018

Starke Charaktere, aber Geschichte bleibt etwas oberflächlich

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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Corey ist eine starke Protagonistin, die nach dem Unfall vor knapp ein Jahr hauptsächlich im Rollstuhl sitzt. Doch sie lässt sich nicht kleinkriegen, sondern geht am Collage studieren, welches weit von ...

Corey ist eine starke Protagonistin, die nach dem Unfall vor knapp ein Jahr hauptsächlich im Rollstuhl sitzt. Doch sie lässt sich nicht kleinkriegen, sondern geht am Collage studieren, welches weit von der Heimat entfernt ist.
Dort freundet sie sich nicht nur mit ihrer Zimmergenossin Dana an, sondern auch mit ihrem Nachbarn Adam Hartley.
Adam ist auch gerade zeitweise behindert mit dicken Gips und Krücken und hat eine Freundin. Doch er verbringt viel Zeit mit Corey und bewundert, wie sie mit ihrer Behinderung umgeht.
Mit der Zeit wird aus Freundschaft mehr.

Nach der True North Reihe musste ich dieses Buch einfach lesen und war sehr gespannt. Wenn man aber eben erst die True North Reihe von Sarina Bowen liest, ist man ein wenig enttäuscht von Ivy Years 1. Doch man muss auch bedenken, dass dieses Buch das erste Buch von Sarina Bowen war und sie einige Romane hatte sich weiter zu entwickeln.
Doch was hat mich gestört ?

Wir lesen aus Coreys und Adams Sicht, was ich im Prinzip sehr mag, doch Adams Sicht kommt viel zu selten vor, wodurch ich Adam nie ganz zu fassen kam. Erst zum Ende wird richtig auf ihn eingegangen.
Auch die ganze Liebesgeschichte bleibt für mich etwas oberflächlich.

Aber trotzdem habe ich das Buch in einem Rutsch weggelesen, denn der Schreibstil ist locker und flüßig.
Hinzu kommt, dass ich Corey als Charakter wirklich mochte. Trotz ihrem Handicap lässt sie sich nicht unterkriegen. Sie versucht sich in das soziale Leben einzugliedern und sucht sich auch Beschäftigung außerhalb des Studiums. In Bezug auf Jungs ist sie unerfahren und dank ihrer Behinderung natürlich auch etwas gehemmt. Adam geht damit super um.

Ich mochte auch sehr, dass die Liebesgeschichte etwas länger braucht und nicht so eine Insta-Love ist. Zwar gibt es auch typische Elemente, die man schon häufig gelesen hat, wie z.B. Feiertage bei seiner Familie verbringen, doch dank dem Handicap der beiden ist es auch teilweise erfrischend anders.

Und die Chemie zwischen den beiden ! Gerade zu Beginn saß ich häufig wegen Adam grinsend da beim Lesen. Der Humor ist hier gut gesetzt und ich mag es, wenn ich auch mal lachen muss bei einer Liebesgeschichte.

Alles in allem ist Ivy Years 1 ein interessanter Auftakt mit starken Charakteren. Im Vergleich zu der True North Reihe schwächelt er etwas, aber es ist ja auch das erste Buch der Autorin. Adam und die Liebesgeschichte bleiben oberflächlich, aber ich war trotzdem gut unterhalten und bin gespannt, welches Collage Probleme uns im nächsten Band erwartet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Handlung
  • Thema
Veröffentlicht am 24.03.2018

Schöner Reihenauftakt mit starker Protagonistin

Magic Academy - Das erste Jahr
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Inhalt:
In einer Welt voller Magie und Rivalen traue nur dir selbst!

Die 15-jährige Ryiah kommt mit ihrem Zwillingsbruder an die Akademie. Die berüchtigtste Ausbildungsstätte ihres Reichs, an der nur ...

Inhalt:
In einer Welt voller Magie und Rivalen traue nur dir selbst!

Die 15-jährige Ryiah kommt mit ihrem Zwillingsbruder an die Akademie. Die berüchtigtste Ausbildungsstätte ihres Reichs, an der nur die besten Schüler aufgenommen werden. Nur fünfzehn der Neuankömmlinge werden die Ausbildung antreten dürfen. Der Wettkampf um die begehrten Plätze ist hart und die Rivalität groß. Vor allem, als Ry Prinz Darren näher kommt, macht sie sich Feinde. Wird sie trotz aller Widerstände gut genug sein und ihren Platz an der Akademie behaupten ?


Meinung:

Wir starten direkt spannend in das Buch rein, denn der Weg zur Akademie ist schon mal gar nicht einfach und Riyah und Alex müssen sich verteidigen, damit sie es pünktlich zur Akademie schaffen.

Wir lesen die Geschichte aus Riyahs Sicht und erfahren, dass sie und ihr Zwillingsbruder Alex aus ärmeren Verhältnissen stammen. Die beiden 15 Jährigen möchten sich in der Akademie zu Magiern ausbilden lassen. Denn in beiden schlummert die Magie. Alex besitzt die Magie des Heilens und Ryiah will eine Kämpferin werden.
Doch die Akademie nimmt nur fünfzehn Schüler auf und so erwartet die über Hundert Anwärter ein Jahr voller Unterricht, Prüfungen und Schikane.

Wir starten das Schuljahr mit Ryiah und bekommen mit wie anstrengend und schwierig der Weg zu den Endprüfung ist. Der Unterricht bei den Lehrern ähnelt eher einer Tortur und wir bekommen mit, wie immer wieder Schüler an der Strenge und den Aufgaben scheitern.
Ryiah ist ein willensstarkes und ehrgeiziges Mädchen, die sich voll auf das Training und Lernen konzentriert. Trotzdem schließt sie Freundschaften. Diese helfen ihr gerade mit der Zweiklassen Gesellschaft der Schüler und den Problemen mit den "Betuchten" umzugehen.
Aber da ist ja noch der Prinz Darren. Ryiah hat sich schnell ein Bild und eine Meinung von ihm gebildet und verheimlicht dieses auch nicht vor ihm. Dadurch kommt es zu einigen unschönen Szenen mit ihm und seinen Anhängern.

Es gibt jetzt keine super spannenden Moment, da es einfach um das erste Ausbildungsjahr von Ryiah und Alex geht. Es geht um die Stärke, die beide beweisen müssen und die zwischenmenschlichen Beziehungen, die entstehen. Die Liebesgeschichte ist knifflig aber ruhig. Ich fand es sehr ausgewogen.
Das Jahr geht eigentlich schnell vorbei und man fieberte mit Ryiah bei jeder Prüfung und gerade bei der Abschlussprüfung mit. Ihre Magie entwickelt sich zu etwas Großem und ich bin gespannt, wie es mit ihr, ihrem Bruder und den anderen Freunden und Feinden weitergeht.

Fazit:
Rachel E Carter hat einen schönen Auftakt ihrer vierteiligen Reihe abgeliefert. Ich bekam, dass was ich erwartet habe und begleitete die starke Protagonistin auf dem Weg des ersten Jahres in der Akademie, um ihrem Wunsch zur Kämpferin ausgebildet zu werden näher zu kommen. Es wird ausführlich gezeigt, wie schwer der Weg ist und wie wichtig die zwischenmenschlichen Beziehungen als Ausgleich sind. Es ist noch ein wenig Luft nach oben für Band 2, der im Mai erscheint.





Zusätzlich muss ich erwähnen, dass mir die Qualität des Taschenbuches nicht sehr zugesagt hat, denn durch die sehr starke Bindung entstehen zwar keine Leserillen im Buchrücken (ich hab jetzt eine im Cover vorne), aber es ist auch sehr schwer aufzuhalten beim Lesen.

Veröffentlicht am 09.03.2018

Schöne Geschichte mit einigen Schwächen

Wie die Luft zum Atmen
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Nachdem ich erst mit "Wie die Stille unter Wasser" angefangen habe und am Ende nur noch mit dem Kopf geschüttelt, dachte ich ich gebe Brittainy C Cherry eine neue Chance und hab den ersten Teil der Elements ...

Nachdem ich erst mit "Wie die Stille unter Wasser" angefangen habe und am Ende nur noch mit dem Kopf geschüttelt, dachte ich ich gebe Brittainy C Cherry eine neue Chance und hab den ersten Teil der Elements Reihe gelesen. Denn der Schreibstil von Brittainy C Cherry gefiel mir ja eigentlich ganz gut. Noch eben eingeschoben muss man erwähnen, dass die Bücher keine wirkliche Reihe ergeben, denn man trifft nicht mal auf Nebencharaktere. Es sind also in sich abgeschlossene Romane.

Elizabeth kehrt mit ihrer Tochter Emma zurück in ihr Haus, wo sie alles an ihren verstorbenen Mann erinnert. Knapp ein Jahr ist es her, da kam Steven bei einem Autounfall um. Jetzt muss sie sich nicht nur mit dem Tratsch in der Kleinstadt arrangieren, sondern auch noch mit dem gut aussehenden, aber sehr grumpigen und fiesen Nachbarn Tristan. Tristan will mit keinem was zu tun haben. Gerade nicht mit seiner neuen Nachbarin, doch kann er sich Elizabeth Charme nicht entziehen, denn beide teilen ein Schicksal.

Es kommt sehr schnell zu Annäherungen und dann auch zu Bettszenen, so dass ich gerade am Anfang eher skeptisch war, da es doch sehr schnell ging. Hinzu kommt, dass es eine ungesunde "Beziehung" ist, die sie führen, was sie selber auch merken und das soll ja auch der Punkt an der Geschichte sein. Das habe ich soweit ja verstanden, trotzdem konnte ich mich nicht wirklich reindenken. Danach wird es ein wenig ruhiger, doch später gibt es ein sehr abgedrehtes Ende. Fand ich es schlecht ? Nein .. ich mochte die Wendung die es genommen hat, doch muss man schon ehrlich sein, dass dort zu viel Zufall und Schicksal reingespielt hat. (Wer es gelesen hat, weiß was ich meine :D ) Doch es bleibt realistisch, denn es ist eben mit solchen Menschen und Zufall rein theoretisch möglich. Daher störte mich das jetzt eher weniger.

Zu den beiden Hauptprotagonisten Elizabeth und Tristan bekam ich wie oben schon gesagt nicht sofort Zugang, doch nachdem das Tempo etwas raus genommen wurde, wurde auch das besser. Ein kleines Highlight ist die putzige Emma. Wo entgegen die beste Freundin Faye mir mit ihrer Sexbessesenheit anfangs zwar noch unterhaltsam ist, mir schnell aber mit ihrer Ausdrucksweise und Art auf die Nerven ging.

Veröffentlicht am 09.03.2018

Schönes kurzweiliges Königskind

Eine Geschichte der Zitrone
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Calypso ist eher eine Einzelgängerin, doch plötzlich taucht Mae auf und holt sie aus ihrem Schneckenhaus. Denn Calypso lebt mit ihrem Vater nach dem Tod ihrer Mutter alleine und ihr Vater arbeitet sehr ...

Calypso ist eher eine Einzelgängerin, doch plötzlich taucht Mae auf und holt sie aus ihrem Schneckenhaus. Denn Calypso lebt mit ihrem Vater nach dem Tod ihrer Mutter alleine und ihr Vater arbeitet sehr viel, am meisten an seinem Buch "Die Geschichte der Zitrone". Doch als sie Maes Familie und Lebenstil sieht, kommt sie immer mehr ins grübeln, ob alles so richtig läuft bei ihr zu Hause und ob ihr Vater vielleicht doch nicht so gut mit seiner Trauer umgehen kann.

Calypso ist für ihr Alter schon sehr selbsständig, gezwungener maßen. Außerdem ist sie ein riesen Bücherwurm und steckt ihre Nase immer in irgendein Buch. Da können Mae und sie ja nur Freunde werden, den Mae liest auch eine Menge Bücher.


Wir begleiten Calypso auf ihren Weg aus der Einsamkeit raus. Wir erleben ihre Unsicherheit im Umgang mit anderen Menschen und beginnen den Kopf über ihren Vater zu schütteln. Sie lernt, wie eine funktionierende Familie aussieht und beginnt zu reflektieren, dass bei ihr zu Hause nicht alles richtig läuft.


Jo Cotterill hat eine kleine süße Geschichte geschrieben, über Freundschaft, Familie und Trauerbewältigung. Der Schreibstil ist locker luftig und die Geschichte somit auch schnell durch gelesen. Doch habe ich auch das Gefühl, dass ich Calypso bald wieder vergessen habe. Für diese süße kurzweilige Geschichte gebe ich daher 4 Sterne.

Veröffentlicht am 03.01.2018

Blutig und witzig, Tolles Worldbuilding

Nevernight - Die Prüfung
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Nevernight ist ein Buch, welches sehr gehypt wurde. Nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern gerade in Amerika haben viele Blogger und Booktuber mir das Buch schon schmackhaft gemacht, bevor es auf ...

Nevernight ist ein Buch, welches sehr gehypt wurde. Nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern gerade in Amerika haben viele Blogger und Booktuber mir das Buch schon schmackhaft gemacht, bevor es auf Deutsch rauskam. Nun hat man dadurch natürlich eine hohe Erwartung, die bei mir persönlich nicht ganz erfüllt wurde.



Wir lesen die Geschichte von Mia aus der Sicht eines Dritten, der ihr aber nah steht und ihre Geschichte zu Papier bringt. Die Geschichte der Mia, wie sie als kleines Mädchen auf Grund dreier böser mächtiger Männer alles verliert. Und kurz vor ihrem Tod den Schatten findet und sich mit seiner Hilfe durchboxt. Der Schatten nimmt die Form einer Katze an, wie auf dem Cover zu sehen, sie tauft ihn Herr Freundlich und wird von nun an immer von ihm begleitet.

Mittlerweile ist Mia siebzehn und macht sich auf die Suche nach der roten Kirche, denn sie hat den drei Männern, die ihr Leben zerstörten, Rache geschworen und will dazu eine Klinge der roten Kirche werden, eine Assassine.



Der Einstieg ins Buch beginnt von den Ereignissen her spannend. Der Schreibstil von Jay Kristoff und die Erzählweise ist zu nächst etwas gewöhnungsbedürftig. Die Atmosphäre hat etwas steampunkiges inne. Doch ein großes Manko gerade zu Beginn, waren die vielen und zum Teil ausufernden Fußnoten. Teilweise gehen die über 2 Seiten und sind gespickt mit eher unwichtigen Hintergrund Infos zu Mias Welt, aber auch witzig geschrieben. Ich habe meist nur den ersten Satz gelesen und sie dann llinks liegen lassen, da es doch sehr den Lesefluß gestört hat.

Und da ist direkt ein großer Pluspunkt des Buches: der Humor. Der Erzähler bringt immer wieder ein wenig Witz rein, doch gerade Mias Humor und Geplänkel mit dem Schatten brachte mich häufig zum Lachen.

Doch die Geschichte bietet sonst nicht viel zu lachen, denn der Weg zur Klinge ist steinig. Nicht nur die Reise zur Roten Kirche, auf der sie Tric kennen lernt, sondern eben die Ausbildung in dieser. Die Lehrer nehmen auch den Tod der Schüler in Kauf und die Anwärter untereinander sind nicht alle Freunde. Es fließt viel Blut und Mia weiß nie, wem sie trauen kann.

In der Zeit in der Schule, bekommt das Buch etwas Längen, obwohl viel passiert. Trotzdem kommt die Geschichte gefühlt nicht sehr vorwärts.

Doch nimmt das Buch eine sehr spannende Wendung und es hat mich trotz der blutigen Vorgeschichte doch gewundert, was alles passiert. Mia wächst über sich hinaus und beginnt sich nicht nur auf ihren Schatten zu verlassen. Es gibt sogar eine kleine Liebesgeschichte, die Gott sei Dank nicht im Vordergrund steht.

Zwischendurch erfahren wir durch ihre Albträume immer wieder, wie ihr Leben sich bis zu Beginn der Reise zur Roten Kirche entwickelt hat und wieso sie so geworden ist.



Fazit:

Jay Kristoff hat eine düstere und blutige High Fantasy Welt geschaffen, in der wir der wirklich humorvollen Mia und ihren Schatten begleiten. Sein Schreibstil und die Erzählweise ist etwas anderes und gefiel mir sehr gut. Es gab viele Geschehnisse, aber trotzdem schwächelt der Fortlauf der Geschichte in der Mitte ein wenig. Umso fulminanter wurde das Finale. Ich bin gespannt, wie es mit Mia nach den Erlebnissen weitergeht.