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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.07.2025

Ich hatte etwas anderes erwartet

Wir sehen uns wieder am Meer
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Ich lese zurzeit sehr gerne historische Romane, die mich in die Vergangenheit katapultieren, mich mit interessanten Figuren unterhalten und gleichzeitig etwas dazulernen lassen. Deshalb war ich auch auf ...

Ich lese zurzeit sehr gerne historische Romane, die mich in die Vergangenheit katapultieren, mich mit interessanten Figuren unterhalten und gleichzeitig etwas dazulernen lassen. Deshalb war ich auch auf dieses Buch sehr gespannt, denn der Klappentext hat mich schon einmal sehr neugierig darauf gemacht. Jedoch wurde ich dann etwas enttäuscht, denn die Geschichte wurde mir etwas zu emotionslos erzählt. Es glich eher einer Aneinanderreihung von Ereignissen.

Die Geschichte dreht sich um drei mutige Frauen, die durch unverbrüchliche Freundschaft überleben: Im Jahr 1944 ist Norwegen von den Deutschen besetzt. Die junge Krankenschwester Birgit begegnet der 16-jährigen Nadia, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik verschleppt wurde. Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem ‚Deutschenmädchen‘ Tekla. Weit über den Krieg hinaus müssen die Freundinnen Entscheidungen fällen, die noch das Leben ihrer Kinder und Enkel prägen werden…

In die Geschichte habe ich anfangs etwas schwieriger hineingefunden. Der Schreibstil ist zwar angenehm, aber teilweise hat es etwas gestockt. Ich mag es generell etwa bildlicher – daran wird es gelegen haben, denn hier ist das eher weniger der Fall.

Die einzelnen Figuren wurden authentisch beschrieben, aber keine ist mir dabei richtig ans Herz gewachsen und mir blieben die Frauen auch etwas zu blass. Hier hätte ich mir gewünscht, eine bessere Bindung zu ihnen aufzubauen. Deshalb ist meine Meinung zu dem Buch recht nüchtern, denn mir fehlte einfach der richtige, emotionale Bezug zu der Storyline. Trotzdem blieb es interessant und die Infos über diese Zeit habe ich aufgesogen. Zusammengefasst hatte ich etwas anderes erwartet. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Spannender Plot, aber leider nicht ganz meins

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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Ich lese gerne Crime-Bücher sowie historische Romane, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das beide Genres miteinander verbindet. Überrascht war ich erstmal, um welch dicken Wälzer es sich hier ...

Ich lese gerne Crime-Bücher sowie historische Romane, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das beide Genres miteinander verbindet. Überrascht war ich erstmal, um welch dicken Wälzer es sich hier handelt, aber wenn die Storyline stimmt, dann ist das ja ein Pluspunkt. Doch leider habe ich mich etwas schwer getan.

Die Geschichte spielt im Jahr 1896 in Wien: Ausgerechnet bei dem Zaubertrick „Die zersägte Jungfrau“ stirbt die junge Bühnendarstellerin vor dem schockierten Publikum. Inspektor Leopold von Herzfeldt ermittelt, ihm dicht auf den Fersen ist die Reporterin Julia Wolf, seine unglückliche große Liebe. Rund um den Prater werden weitere Frauen getötet. Junge Dirnen und Dienstmädchen, die keiner groß vermisst. Jede der Toten ist anders verkleidet. Ist es ein und derselbe Mörder? Leo braucht Unterstützung und wendet sich an seinen Freund Augustin Rothmayer. Der Totengräber des Wiener Zentralfriedhofs schreibt an einem neuen Buch, „Was uns die Toten erzählen“, und ist in Experimente vertieft. Doch nur gemeinsam können Leo, Julia und Augustin das grausame Spiel des Mörders aufhalten.

Obwohl es sich hier um den vierten Teil einer Reihe handelt, habe ich trotzdem ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden, denn der Autor lässt vergangene Ereignisse sehr gut in die Storyline einfließen, so dass es mir nicht so vor kam, als würden mir irgendwelche Infos fehlen. Auch der Schreibstil gefällt mir ganz gut und er ist locker-leicht sowie sehr bildlich. Einzig und alleine der Wiener Dialekt hat es mir etwas schwer gemacht.

Die Hauptfiguren Julia und auch Leo waren mir recht sympathisch und ich fand es gut, dass ihr Privatleben auch einen wichtigen Teil neben den Mordfällen eingenommen hat. Auch die anderen Figuren wurden gut beschrieben, wobei mir einige davon etwas zu blass vorkamen.

Die Geschichte selbst wurde zwar spannend und gut beschrieben, aber richtig mitgerissen wurde ich leider nicht. Man erfährt auch einige historische Infos aus dieser Zeit in Wien, was ich super fand. Aber die Storyline konnte mich leider nicht so abholen, wie ich mir das gewünscht hätte. Vielleicht lag es aber daran, dass ich die anderen Bände nicht gelesen habe, um mich richtig mit den Figuren zu identifizieren. Es gab auch einige Längen, die sich mittendrin sehr gezogen haben. Die Auflösung aber fand ich dagegen sehr gut ausgearbeitet. Ich hatte mir zusammengefasst wegen der Kritiken zu den ersten Bänden einfach etwas mehr erhofft. Ich vergebe für das Buch somit 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Kurzweilig ohne große Überraschungen

Ein Sommer in Salerno
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Ich lese immer wieder gerne kurzweilige Wohlfühlromane, die mich an andere Orte entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, der in Salerno spielt. ...

Ich lese immer wieder gerne kurzweilige Wohlfühlromane, die mich an andere Orte entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, der in Salerno spielt. Jedoch konnten mich der Schreibstil und auch die Storyline leider nicht so mitreißen, wie ich mir das gewünscht hätte. Ich hatte einfach ein etwas anderes Buch erwartet.

Die Geschichte dreht sich um die Putzfrau Eléonore, die zwischen all den Haushalten und ihren Teenager-Zwillingen keine Zeit hat, das Dolce Vita in Salerno zu genießen. Auch Marco, von dem sie sich gerade getrennt hat, geht ihr nicht aus dem Kopf. Doch als Eléonore immer mehr in das Privatleben ihrer Kunden hineingezogen wird, gerät ihr routinierter Ablauf außer Kontrolle. Könnte das die langersehnte Chance für einen Neuanfang sein?

Der Schreibstil ist locker-leicht, aber die Art und Weise der Erzählung kommt mir schon eher wie Tagebucheinträge vor. Das war etwas gewöhnungsbedürftig. Es hat sich eher wie die Abhandlung der Arbeitszeit der Hauptfigur angefühlt gepickt mit ein paar private Einblicke in ihr Leben. Mir hat dabei das gewisse Etwas gefehlt, um mich richtig zu fesseln. So ist die Geschichte leider etwas dahingeplätschert und hat mich nicht richtig fesseln können, dabei hätte die Grundidee richtig Potential gehabt. Ich mag es zudem etwas bildlicher.

Die einzelnen Familien/Personen, bei denen Eleonore putzt, blieben zudem etwas blass. Eleonore selbst war mir jedoch sehr sympathisch und ich kann mich gut mit ihr identifizieren. Es gab zwar gefühlsmäßig bei ihr ein ziemliches Auf und Ab, aber das ist auch menschlich. Auf jeden Fall habe ich mit ihr mitgefiebert, so dass sie am Ende auch endlich ihr Happy-End erhält.

Die Storyline blieb so recht kurzweilig. Zusammengefasst war das ein kurzer Einblick in das Leben einer sympathischen, warmherzigen Person ohne große Überraschungen. Ich vergebe für das Buch 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Interessanter Plot, aber gewöhnungsbedürftiger Schreibstil

Der Stau
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Auf diesen Thriller war ich gleich sehr gespannt, denn der Klappentext hat mich gleich sehr neugierig darauf gemacht: Ein kilometerlanger Stau, eine Leiche im Auto nebenan und ein Mörder, der noch irgendwo ...

Auf diesen Thriller war ich gleich sehr gespannt, denn der Klappentext hat mich gleich sehr neugierig darauf gemacht: Ein kilometerlanger Stau, eine Leiche im Auto nebenan und ein Mörder, der noch irgendwo in der Nähe ist. Das hört sich auf jeden Fall vielversprechend an. Doch 100% konnte mich das Buch dann leider nicht überzeugen.

Ich habe etwas gebraucht, richtig in die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig: Er ist recht zackig, ohne viel Geschnörkel. Ich mag es eigentlich eher bildlicher und nicht ganz so gehetzt. Aber trotz allem kam ich gut mit dem Schreibstil zurecht.

Die Hauptfigur Belinda Kidd, eine Kommissarin kurz vor dem Ruhestand, war mir sympathisch, wobei sie mir am Anfang etwas blass vorkam. Aber nach und nach konnte ich mich mit ihrer persönlichen Geschichte besser identifizieren und sie ist mir mit ihrem Denken und Handeln ans Herz gewachsen. Deshalb musste ich auch mit ihr mitfiebern.

Etwas schwieriger war dagegen, die ganzen verschiedenen Figuren, die nach und nach eingeführt wurden, richtig einzuordnen. Das fiel mir etwas schwer, denn Jeder war auch irgendwie verdächtig – aber es genaueres Bild konnte man sich nicht wirklich zu den Figuren machen, da man doch zu wenig Infos hatte. Das hat den Lesefluss etwas gehemmt, da ab und an auch die Geschichte aus der Sicht der anderen Verkehrsteilnehmer erzählt wurde. Teilweise war das etwas verwirrend.

Die Geschichte selbst blieb aber spannend und mit der Auflösung am Ende hatte ich so nicht gerechnet. Jedoch gab es hin und wieder auch ein paar Längen, aber das war zu verzeihen. Ich wurde jedoch gut unterhalten und vergebe 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Leider viel zu viele Missverständnisse und ein Hin und Her

The summer we kissed
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Ich lese immer wieder gerne kurzweilige Friends-to-Lovers-Liebesgeschichten. Deshalb war ich gleich Feuer und Flamme für dieses Buch, als ich davon erfahren habe. Doch leider hat mich die Geschichte nicht ...

Ich lese immer wieder gerne kurzweilige Friends-to-Lovers-Liebesgeschichten. Deshalb war ich gleich Feuer und Flamme für dieses Buch, als ich davon erfahren habe. Doch leider hat mich die Geschichte nicht wirklich mitreißen können. Im Gegenteil: Sie hat sich doch recht zäh angefühlt, was schade ist.

Die Storyline dreht sich um Natalia und Ethan, die sich beim Senior Sunrise endlich wiedersehen. Denn nach einem leidenschaftlichen Kuss in der Promnacht ist zwischen den beiden eigentlich besten Freunden nichts mehr, wie es war. Den ganzen Sommer über haben sie kein Wort miteinander gesprochen und jetzt versucht Natalia verzweifelt so zu tun, als wäre Ethan ihr egal, während der wiederum seinen Fehler unbedingt wiedergutmachen will. Bei der Tradition des Senior Sunrise, Briefe an sich selbst zu verfassen, lassen die beiden ihren Gefühlen anonym endlich freien Lauf. Aber dann weht der Wind einige der Briefe über den gesamten Strand. Plötzlich sind Ethan und Natalia gezwungen zusammenzuarbeiten, um die verlorenen Zettel und damit auch die brisanten Geheimnisse, die diese bereithalten, zu finden, bevor jemand anderes es tut…

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und passt sehr gut zu der Storyline. Auch dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Natalia und Ethan erzählt wird, macht es mir leichter mich mit deren Denken und Handeln besser zu identifizieren. Jedoch hatte ich sehr große Probleme mit Natalia warm zu werden. Sie ist ein schwieriger und komplizierter Mensch und ich habe mir oft gedacht, warum Ethan eigentlich so von ihr fasziniert ist.

Der Anfang war noch richtig vielversprechend. Doch dann wurde es kompliziert: Beide haben Gefühle füreinander, doch da sie nicht ehrlich miteinander reden, tappt jeder im Dunkeln. Stattdessen gibt es ein Missverständnis nach dem Anderen. Ich finde auch, dass das Ganze sehr kindlich vom Verhalten her ist, wie sie miteinander umgehen, obwohl sie doch schon so lange gute Freunde sind.

Das Hin und Her zwischen den Beiden war etwas anstrengend, so dass ich mich mittendrin zwingen musste, weiterzulesen. Zum Ende hin erhält man zwar ENDLICH das Happy-End, aber bis dahin hat es sich noch einmal gezogen. Aber es war auf jeden Fall versöhnlich. Leider konnte mich das Buch aber nicht richtig überzeugen und ich kann leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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