Profilbild von BeachFlower

BeachFlower

Lesejury Profi
offline

BeachFlower ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit BeachFlower über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2025

Winterlicher Roman

The Penguin Paradox
0

„The Penguin Paradox“ ist ein winterlicher Liebesroman von Greta Milán.

Das Setting in der Antarktis war mal etwas ganz neues und durch die Arbeit auf der Polarstation und den Pinguinen auch sehr interessant ...

„The Penguin Paradox“ ist ein winterlicher Liebesroman von Greta Milán.

Das Setting in der Antarktis war mal etwas ganz neues und durch die Arbeit auf der Polarstation und den Pinguinen auch sehr interessant und abwechslungsreich. Die Beschreibungen der Orte und Landschaften waren sehr bildhaft und detailliert, fast so als wäre man selbst dabei. Allerdings hätte es gerne noch mehr Szenen draußen geben können, die meiste Zeit spielt sich doch eher auf der Station ab.
Die Charaktere waren mir größtenteils sympathisch, die Beziehung und Annäherung zwischen Emerie und Beckett habe ich gerne mit verfolgt. Zum Ende hin gab es dann wieder etwas Drama, wie es bei solchen Liebesromanen/New Adult fast immer vorkommt. Insgesamt bringt einen der Roman aber in eine winterliche/weihnachtliche Stimmung.

Das Cover und der Farbschnitt sind natürlich ein absolutes Highlight, durch die silbernen Schimmerpunkte sticht das Cover noch weiter heraus und wird perfekt abgerundet.

„The Penguin Paradox“ konnte mich durch die süße Geschichte und dessen Charme überzeugen. Es ist ein schöner Wohlfühlroman perfekt für die kalte Jahreszeit. Ich empfehle es sehr gerne weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.09.2025

Hatte andere Erwartungen

Rewitched
4

„Rewitched“ von Lucy Jane Wood wird als Cosy Fantasy Roman beschrieben, da ich dies sehr mag war ich gespannt auf die Geschichte. Übersetzt wurde es von Susanne Gerold und Tamara Reisinger.

Das Cover ...

„Rewitched“ von Lucy Jane Wood wird als Cosy Fantasy Roman beschrieben, da ich dies sehr mag war ich gespannt auf die Geschichte. Übersetzt wurde es von Susanne Gerold und Tamara Reisinger.

Das Cover und der Farbschnitt natürlich ein Traum, die blau orangene Farbgebung wirkt sehr herbstlich.
Ariadne und Belle waren mir sympathisch, Belle war ein eher unsicherer Charakter mit wenig Selbstvertrauen. Die Katze Jinx war ein Highlight, und hätte gerne noch eine größere Rolle spielen können. Die verschiedenen Hexen und Hexer blieben eher oberflächlich
Die Buchhandlung in der Belle arbeitet, wurde sehr bildhaft beschrieben, sodass man sich genau vorstellen konnte, wie es dort aussieht. Leider wurden die Szenen dort durch den toxischen Chef teilweise etwas kaputtgemacht.
Es wird generell alles sehr detailliert beschrieben, z.B. Räume oder die Landschaft. Dadurch hat sich die Geschichte sehr gezogen, vor allem da deshalb die Handlung auf der Strecke blieb.
Die Liebesgeschichte zwischen Belle und Rune nahm kaum Fahrt auf und war sehr nebensächlich. Normalerweise finde ich das nicht so schlimm, aber da das Buch als „Fantasy Romance“ beworben wird, war es doch sehr wenig. Auch konnte mich die Handlung mit den Prüfungen nicht wirklich überzeugen.

Leider hat mir „Rewitched“ nicht so gut gefallen, da ich nicht so ein gemütliches Gefühl hatte wie bei anderen Büchern dieser Art. Ich habe aufgrund der Beschreibung und des Covers gedacht, dass es wirklich ein Buch für mich sein wird. Deshalb bin ich auch etwas enttäuscht, dass es mir so gar nicht gefallen hat. Dafür gab es einen „Found Family“ Trope, der sehr schön war. Aus Spoilergründen kann ich aber nicht näher darauf eingehen.
Alles in allem hätte man definitiv mehr aus der Geschichte rausholen können.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 22.06.2025

Geheimnisse im Surf House

The Surf House
0

„Surf House“ von Lucy Clarke ist ein Thriller, der im sommerlichen Marrakesch spielt.
Bea ist ein Model und beschließt kurzerhand – während eines Shootings- ihren Job aufzugeben und sich eine Auszeit zu ...

„Surf House“ von Lucy Clarke ist ein Thriller, der im sommerlichen Marrakesch spielt.
Bea ist ein Model und beschließt kurzerhand – während eines Shootings- ihren Job aufzugeben und sich eine Auszeit zu nehmen. Kurz darauf wird sie überfallen und zum Glück von einer anderen Frau gerettet. Sie bietet Bea einen Job in ihrem Hostel an. Allerdings ist es hinter der Fassade nicht so perfekt wie es scheint.

Lucy Clarke hat einen sehr bildhaften und flüssigen Schreibstil, man fühlt praktisch die Hitze auf der Haut und den Sand an den Füßen. Das Buch spielt hauptsächlich in der Gegenwart, es gibt aber auch ein paar Kapitel aus der Vergangenheit von einer anderen Person. Die Charaktere waren ausführlich und echt geschrieben.
Das Cover ist sehr schön und sommerlich gestaltet, es passt perfekt zum Buch. Die Blutflecken und die rote Schrift, lassen die Idylle etwas bedrohlicher wirken.

Insgesamt ist „Surf House“ ein nettes Buch für den Sommer. Leider hat mir doch etwas Spannung gefehlt. Das Buch ist als Thriller deklariert, ich würde es eher als Krimi oder Spannungsroman bezeichnen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2025

Blieb hinter den Erwartungen zurück

Guardian 1. Seelenwächter
0

„Guardian – Seelenwächter“ geschrieben von „Priest“ ist der Auftakt einer Danmei Romance Trilogie.

Die Gestaltung des Buches ist unglaublich gut gelungen, angefangen vom wunderschönen Farbschnitt, bis ...

„Guardian – Seelenwächter“ geschrieben von „Priest“ ist der Auftakt einer Danmei Romance Trilogie.

Die Gestaltung des Buches ist unglaublich gut gelungen, angefangen vom wunderschönen Farbschnitt, bis hin zum Cover und den toll ausgearbeiteten Illustrationen im Inneren. Während des Lesens war es immer schön sich die Illustration, die genau zur Geschichte passten, anzusehen.
Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, leider war der Schreibstil dadurch etwas verwirrend. Deshalb bin ich auch mit den Namen öfters durcheinander gekommen.

Mein Highlight war die sprechende Katze Daqing, sie war humorvoll und hätte gerne noch mehr vorkommen können. Auch die Nebencharaktere waren interessant und sehr individuell beschrieben.
Die Liebesgeschichte rund um Zhao Yunlan und Shen Wei geht eher langsam und oberflächlich voran. Da es sich bei der Reihe um eine Trilogie handelt, wird in den weiteren Bänden wahrscheinlich mehr darauf eingegangen.

Während der Geschichte wurden verschiedene Wörter bzw. Begriffe zur Mythologie in Fußnoten erklärt.
Außerdem gab es am Ende des Buches einen Glossar, sowie weitere Erklärungen zur Welt, zum Vokabular und Hilfen zur Aussprache der Namen. Das war desöfteren sehr hilfreich. Am Anfang des Buches wäre ein Vermerk hilfreich gewesen, damit man den Glossar nicht erst nach dem Lesen findet.

Der Anfang von „Guardian“ hat mir sehr gefallen, leider hat es dann zum Ende hin nachgelassen. Die Mischung aus Fantasy, Romance und Krimi hat mir als Idee sofort zugesagt, allerdings war das Verhältnis nicht so ausgewogen. Der Fantasy Anteil überwiegt stark, während der Crime und Romance Anteil eher nebensächlich waren.
Empfehlen würde ich es für alle, die gerne Fantasy lesen und kein Problem mit Slow Burn Liebesgeschichten haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2025

Süße Geschichte mit Abzügen

Maybe Meant To Be
0

„Maybe meant to be, Füreinander bestimmt- vielleicht“ ist ein Coming of Age Roman von K.L. Walther.

In diesem Roman werden sehr wichtige Themen behandelt, wie z.B. Unsicherheiten bezüglich des Coming ...

„Maybe meant to be, Füreinander bestimmt- vielleicht“ ist ein Coming of Age Roman von K.L. Walther.

In diesem Roman werden sehr wichtige Themen behandelt, wie z.B. Unsicherheiten bezüglich des Coming Out, Identitätssuche, erste Liebe etc. Leider blieb es dabei eher oberflächlich, etwas mehr Tiefe wäre schön gewesen.
Die Geschichte war ganz süß, aber die fehlende Kommunikation, hat mich leider gestört – auch wenn ich den Grund dafür verstehe. Sage, Charlie und Luke sind sympathische Charaktere, mit Ecken und Kanten. Dadurch, dass es recht oberflächlich blieb, konnte ich nicht so richtig mit ihnen warm werden.
K.L.Walthers locker-leichter Schreibstil ist passend für ein Jugendbuch, es lässt sich schnell lesen.

„Maybe meant to be“ ist ein seichter Coming of Age Roman, der wichtige Themen anspricht. Mir hat es zwar nicht ganz so zugesagt, aber ich würde es trotzdem weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere