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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2025

Guter Thriller, Schwachpunkt: Ende

Die Tochter des Serienkillers
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Nachdem mir bereits "Die Frau des Serienkillers", der erste Band der "Serienkiller"-Reihe gut gefallen hat, stand für mich schnell fest, dass ich auch die anderen Bände aus der Reihe lesen möchte. Diese ...

Nachdem mir bereits "Die Frau des Serienkillers", der erste Band der "Serienkiller"-Reihe gut gefallen hat, stand für mich schnell fest, dass ich auch die anderen Bände aus der Reihe lesen möchte. Diese können unabhängig voneinander gelesen werden und es wird kein Vorwisssen aus dem ersten Band benötigt. Meine Erwartungen an "Die Tochter des Serienkillers" waren hoch und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht, denn diese Geschichte bewegt sich ungefähr auf dem selben Level wie der erste Band.

Der Schreibstil ist insgesamt ganz angenehm, bietet viele spannende, aber auch ruhigere Momente und wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Die Gedanken und Gefühle sämtlicher Figuren, die man hier kennen lernt, kann man gut nachvollziehen und sie sind meistens auch sehr authentisch. Schwachpunkt sind zwar nach wie vor die Dialoge, die sich manchmal nicht ganz authentisch lesen, allerdings ist das schon etwas besser ausgearbeitet als beim ersten Band.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Jane hat ihr altes Leben hinter sich gelassen und hat in der Kleinstadt Devon ein neues Leben angefangen. Sie nennt sich jetzt Jenny, ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist die Tierärztin der Stadt, sodass sie gut in die Gemeinde integriert ist. Dies ändert sich doch immer mehr, seid Olivia, die ehemalige Geliebte ihres Mannes, verschwunden ist und Jenny unheimliche Pakete erhält, in denen Tierkadaver mit kleinen Botschaften enthalten sind.

Da Jenny immer wieder mit Blackouts zu kämpfen hat, zweifelt sie nicht nur an sich selbst, sondern muss sich auch mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, denn für sie ist nicht klar, wer für das Verschwinden für Olivia verschwunden ist und wer die Pakete zu verantworten hat. Jenny hinterfragt sich selbst, ihre Ehe, die nicht immer glücklich war, ihren Vater, der seit Jahren im Gefängnis sitzt, aber auch ihre Mutter, die kontrollsüchtig ist und nicht loslassen kann. Dazu verhalten sich auch die Menschen in der Kleinstadt immer merkwürdiger und meiden Jenny, wo sie nur können.

Wirklich interessant ist neben Jenny auch ihr Vater, der in der Vergangenheit einige Morde begangen hat und bei denen Jenny teilweise sogar dabei sein musste. Dabei wird klar, dass Jennys Vater die Taten nicht wirklich bereut, aber dafür seine Tochter scheinbar umso mehr liebt. Schade ist dagegen, dass Jennys Ehemann Mark in der Geschichte dauerhaft blass bleibt und mir sein persönliches Schicksal praktisch egal war.

Wie auch schon beim ersten Band ist die große Schwäche das Ende. Obwohl dieses an sich stimmig und nachvollziehbar ist, war für mich bereits sehr früh klar, wer Jenny wirklich schaden möchte und worauf es am Ende hinauslaufen wird. Es wäre für den Verlauf der Geschichte spannender gewesen, wenn die Autorin ihre Hinweise anders gestreut hätte, damit die Geschichte etwas unvorhersehbarer gewirkt hätte. Besonders bei einem Thriller erwarte ich mir, dass dieser nicht so offensichtlich ist. Dennoch ist die Art und Weise, wie die Autorin alles am Ende zusammenbringt, insgesamt gut.

Somit ist "Die Tochter des Serienkillers" insgesamt ein guter und spannender Thriller, der zwar hier und da seine Schwächen hat, aber mich durchaus insgesamt begeistern konnte. Ich freue mich bereits auf den dritten „Serienkiller“-Band „Die Schwester des Serienkillers“, der die Trilogie vervollständigen wird.

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Veröffentlicht am 12.06.2025

Interessanter Roadtrip

HOLIDAY Reisebuch: frühlingsreisen
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"Frühlingsreisen: Zur schönsten Jahreszeit zwischen Mittelmeer und Ostsee" von Thomas Kastning stammt aus der "Holiday Reisebuch"-Reihe und beeinhaltet insgesamt vierzig Reiseideen für den Frühling.

In ...

"Frühlingsreisen: Zur schönsten Jahreszeit zwischen Mittelmeer und Ostsee" von Thomas Kastning stammt aus der "Holiday Reisebuch"-Reihe und beeinhaltet insgesamt vierzig Reiseideen für den Frühling.

In diesem Werk beschreibung der Autor, wie er selbst einen Roadtrip gemacht hat, der in Gibraltar begonnen hat und an der Ostsee endete. Mit wunderschönen Fotos und Erzählungen nimmt der Autor den Leser mit auf eine wunderbare, inspirende Reise, die ich am liebsten selbst auch angetreten hätte.

Gibraltar, Avihnon, Bern, Lyon, aber auch der Bayrische Wald, der Spreewald und selbst Berlin kommen hier nicht zu kurz, sodass man viele Informationen und Tipps zu diversen Städten erhält.

Der nächste Roadtrip kann kommen!

Veröffentlicht am 04.06.2025

Interessantes Thema

Bird Therapy
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"Bird Therapy" von Joe Harkness ist ein autobiographisches Werk, bei dem Joe Harkness nicht nur über seine Depressionen und Zwangsstörungen schreibt, sondern auch über seinen Zusammenbruch, der zur jahrelangen ...

"Bird Therapy" von Joe Harkness ist ein autobiographisches Werk, bei dem Joe Harkness nicht nur über seine Depressionen und Zwangsstörungen schreibt, sondern auch über seinen Zusammenbruch, der zur jahrelangen Therapie geführt hat.

Auf interessante Art und Weise beschreibt er dabei auch teilweise auch mit Humor seine härteste Zeit im Leben, die ihn gleichzeitig nicht nur zu einem Hobby, nämlich dem Birding, sondern auch zu einem neuen Lebensstil geführt hat, denn Harkness erlebt heute die Natur deutlich anders und intensiver als jemals zuvor.

Dabei geht Joe Harkness auch sehr detailliert auf das Thema Birding ein, wsa doch von vielen belächelt wird, aber dennoch sehr interessant ist. Es wird aufgezeigt, wie beruhigend es sein kann, sich einmal nur auf sich und die Suche nach Vogelarten zu konzentrieren, wie man mit der Natur im Einklang ist und sich von anderen Ereignissen nicht ablenken lässt.

Sicherlich muss man für das Thema offen sein, um sich wirklich auf das Buch einlassen zu können. Hat man allerdings diese Offenheit, findet man hier ein interessantes und inspirierendes Werk vor, bei dem man sicherlich etwas lernen kann.

Veröffentlicht am 11.05.2025

Für kleine und große Klugscheißerchen

Das Klugscheißerchen
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Von Marc-Uwe Kling habe ich bereits einige Bücher gelesen und dabei haben mir meistens auch seine Kinderbücher sehr gut gefallen. Nach dem "NEINhorn" und die "Trubel bei Tiffany"-Reihe habe ich mich nun ...

Von Marc-Uwe Kling habe ich bereits einige Bücher gelesen und dabei haben mir meistens auch seine Kinderbücher sehr gut gefallen. Nach dem "NEINhorn" und die "Trubel bei Tiffany"-Reihe habe ich mich nun an "Das Klugscheißerchen" gewagt und wurde auch hier nicht enttäuscht, denn es wurde wieder einmal eine liebevolle Geschichte geschaffen, die man stets mit einem Augenzwinkern betrachten sollte.

Auf knapp 70 Seiten wird die Geschichte von Familie Theufel erzählt. Die Geschwister Tina und Theo sind leidenschaftliche Klugscheißer und stehen auch dazu. So haben sie großen Spaß daran, sich nicht nur selbst gegenseitig zu verbessern, sondern auch ihre Eltern. Ihre Eltern sind ebenfalls Klugscheißer, allerdings wollen diese das nicht wahr haben und somit gibt es hier zahlreiche unterhaltsame Diagnose, in denen sich alle gegenseitig übertreffen wollen.

Dies steigert sich immer mehr, als Theo und Tina auf dem Dachboden das sogenannte Klugscheißerchen entdecken. Dieses ist - wie der Name schon sagt - ein absoluter Klugscheißer und kann nur von Menschen gesehen werden, die ebenfalls Klugscheißer sind, was den Alltag der Familie Theufel ganz schön auf den Kopf stellt.

"Das Klugscheißerchen" funktioniert nicht nur hervorragend als Vorlesebuch, sondern ist auch bestens für Erstleser geeignet, da die Geschichte von ihren Worten her einfach und somit auch altersgerecht gehalten ist. Neben dem eigentlichen Text enthält das Buch auch zahlreiche Illustrationen von Astrid Henn, die auch schon etliche andere Bücher für den Autor illustriert hat.

Kurz gesagt: "Das Klugscheißerchen" ist insgesamt eine unterhaltsame, kindgerechte und liebevoll illustrierte Geschichte, die für kleine und große Klugscheißerchen bestens geeignet ist.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Spannender Lesespaß

Sikander gegen die Götter, Band 2 - Der Zorn der Drachengöttin
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Ich habe den ersten von "Sikander gegen die Götter" sehr gemocht und somit habe ich mich gefreut, dass so schnell zeitnah der zweite Band "Der Zorn der Drachengöttin" erschienen ist.

Der zweite Band ...

Ich habe den ersten von "Sikander gegen die Götter" sehr gemocht und somit habe ich mich gefreut, dass so schnell zeitnah der zweite Band "Der Zorn der Drachengöttin" erschienen ist.

Der zweite Band beginnt fast nahtlos dort, wo der erste Band endete und somit bekommt man weiterhin einen guten Einblick in das Leben von Sikander, Rabisu, Belet und Daoud. Die Figuren haben sich enorm gesteigert und besonders Sikander wirkt nach den Ereignissen im ersten Band reifer und ausgeglicher und er hat auch immer mehr seine Schüchternheit abgelegt.

Sein Wunsch, dass sein verstorbener Bruder Mohammed wieder zum Leben erwacht, wird tatsächlich war, allerdings hat er nicht mit den Konsequenzen gerechnet, denn auf einmal möchte eine Drachengöttin Rache für das Zurückbringen des Bruders und somit lastet eine große Verantwortung aus Sikander und Co, denn nur sie können die Drachengöttin stoppen.

Das Buch wird sehr flüssig und lebhaft erzählt, die Dialoge passen sich dem Alter der Figuren an und sind mal salopp, aber immer unterhaltsam. Die Figuren steigern sich konsequent und somit nimmt die Geschichte einen rasanten und spannenden Verlauf.