Tolle Dynamik zwischen den Protas
Moonlit ThornsWow wie passend kann ein Cover zur Geschichte sein? 😳 Midnight Manor ist ein unglaublich düsteres Anwesen und genau das spiegelt das Cover auch wider, denn ich schätze mal, dass dessen Haustür abgebildet ...
Wow wie passend kann ein Cover zur Geschichte sein? 😳 Midnight Manor ist ein unglaublich düsteres Anwesen und genau das spiegelt das Cover auch wider, denn ich schätze mal, dass dessen Haustür abgebildet ist. Hinzu kommt, das perfekte Element der Rose, denn ein ganz spezieller Rosenbusch spielt hier eine wirklich tragende Rolle. Alles in allem ist die Wirkung von dem Anwesen richtig gut aufgegriffen worden. 😍
Den Schreibstil des Autorinnen-Duos kannte ich bereits aus einer anderen Reihe. Daher wusste ich direkt, worauf ich mich einlasse und dass mir der Stil gut gefällt. Allerdings musste ich feststellen, dass sich hier in diesem Reihen-Auftakt ein paar klitzekleine Fehler eingeschlichen haben, die mich dennoch kurz ins Stocken geraten ließen. Beispielsweise waren einzelne Worte einfach falsch im Satz, oder sie haben das ein oder andere Mal gefehlt.
Abgesehen davon hat mir die Geschichte selbst aber gut gefallen. Ich mochte Asher trotz der Startschwierigkeiten zwischen ihm und Anabelle sehr gern, denn er hatte etwas sehr mysteriöses an sich, weshalb man gern mehr von ihm erfahren wollte. 🐻
Anabelle hingegen wirkt wie eine toughe Frau, die sehr familienbewusst ist. Sie versucht alles mögliche in die Wege zu leiten, damit das Anwesen ihrer Familie auf der anderen Flussseite in ihrem Besitz bleiben kann, nur steht ihr dabei Asher Voss im Weg. 🙏🏽
Ich habe die Dynamik zwischen den beiden sehr genossen. Sie machen zusammen so einige Entwicklungsstadien einer Beziehung durch. Genau diese Abwechslung mochte ich gern, denn es wurde nie langweilig.
Einzig und allein die Thematik rund um das Bärentattoo von Asher war nicht ganz mein Fall. Vielleicht hatte ich etwas andere Erwartungen. Das Buch handelt auf der Basis von der Schönen und das Biest. Daher habe ich irgendwie bei den geheimnisvollen Machenschaften von Asher an etwas Übernatürliches gedacht, oder vielmehr erwartet. Zwar finde ich es gut, dass meine krassen Erwartungen in diesem Bezug nicht erfüllt worden, weil Fantasy, wenn es eher unerwartet oder spät auftritt, nicht ganz mein Fall ist, aber das Gefühl hat mich irgendwie ganz hibbelig gemacht. Ich hab tatsächlich nur darauf gewartet, dass Asher beispielsweise sich selbst in einen Bären, oder so etwas ähnliches, verwandelt. Das blieb aber aus, was ich, wie gesagt, sehr gemocht habe, aber das Gefühl im Nacken zu haben, oder die Sorge vielleicht auch, dass noch etwas krasses Übernatürliches passiert, mochte ich beim lesen nicht so unbedingt.
Fazit
Ich hoffe, man kann so ansatzweise meinen letzten Gedankengang verstehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass mich die weiteren Bände echt noch mehr vom Hocker hauen können, da ich dort ganz genau weiß, in welcher Form Fantasy wirklich auftritt. Abgesehen davon ist die Geschichte aber echt lesenswert! Also worauf wartest du noch? 4 Sterne