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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2025

Romance Thriller

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich
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Lola hat Vivians Freund mit einer anderen gesehen, doch Vivian will ihr nicht glauben und verschwindet spurlos. Lola macht sich Sorgen, denn Vivian hat sich total verändert, seitdem sie mit Pascal zusammen ...

Lola hat Vivians Freund mit einer anderen gesehen, doch Vivian will ihr nicht glauben und verschwindet spurlos. Lola macht sich Sorgen, denn Vivian hat sich total verändert, seitdem sie mit Pascal zusammen ist. Zusammen mit Elias, Vivians Halbbruder, macht sie sich auf die Suche und was die beiden dabei aufdecken, ist absolut erschütternd.
Loverboy ist eine schockierende Geschichte über eine toxische Beziehung, es geht um Manipulation und körperliche Gewalt mit ein paar explizierten Szenen. Die Autorin zeigt aber andererseits auch die Entwicklung einer süßen Lovestory, allerdings brauchten meiner Meinung die Spice-Szenen nicht sein.
Die Figuren sind gut ausgearbeitet und wirken dadurch lebendig, Vivians Charakter empfand ich aber leider ein bisschen zu krass dargestellt.
Anfangs hatte ich leichte Schwierigkeiten mich von der Geschichte fesseln zu lassen. Zum Glück habe ich durchgehalten, denn gerade im letzten Drittel des Buches wurde es richtig spannend und der Plot hat mich geschockt zurückgelassen.
Die sogenannte Loverboy-Methode ist sehr realistisch beschrieben und es ist erschreckend zu wissen, dass dies so auch im Real Life passiert.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Es gibt kein Entkommen

Die Kammer
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Fünf Männer und eine Frau sollen Arbeiten an einer Ölpipeline irgendwo in der Nordsee ausführen. Dazu werden sie auf engsten Raum einige Wochen in der sogenannten Kammer zum Druckausgleich verbringen müssen. ...

Fünf Männer und eine Frau sollen Arbeiten an einer Ölpipeline irgendwo in der Nordsee ausführen. Dazu werden sie auf engsten Raum einige Wochen in der sogenannten Kammer zum Druckausgleich verbringen müssen. Noch während des ersten Tauchgangs stirbt ein Kollege auf mysteriöse Weise, doch das Team muss ausharren, denn ein sofortiges Öffnen der Kammer bedeutet den sicheren Tod.
Der Autor hat einen fesselnden Schreibstil. Das ungewöhnliche Setting ist von ihm geschickt gewählt, denn durch die außergewöhnlich hohen körperlichen und psychischen Belastungen der Protagonisten, ist es ihm gelungen eine unter die Haut gehende klaustrophobische Atmosphäre zu erschaffen.
Der Leser erfährt viel über die Arbeit der Sättigungstaucher, ich fand das sehr gut beschrieben, auch wenn hier zahlreiche Fachbegriffe verwendet wurden, die meinen Lesefluss immer wieder etwas gestört haben, trotzdem zeigt sich hierbei eine intensive Recherche des Autors.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Ellen, der einzigen Frau im Taucherteam. Leider kommt es hier öfter zu Wiederholungen, die auf Kosten der Spannung gehen.
Ein lesenswerter Thriller, auch wenn mich das Ende etwas irritiert zurückgelassen hat.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Herzerwärmende Story

Passion Project
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Um über den Verlust ihrer großen Liebe hinwegzukommen, versucht Bennet in New York Fuß zu fassen. Ihre beste Freundin und Mitbewohnerin arrangiert ein Date mit dem immer gut gelaunten Henry. Gemeinsam ...

Um über den Verlust ihrer großen Liebe hinwegzukommen, versucht Bennet in New York Fuß zu fassen. Ihre beste Freundin und Mitbewohnerin arrangiert ein Date mit dem immer gut gelaunten Henry. Gemeinsam versuchen sie Bennet für etwas zu begeistern und starten „Passion Project“.
Mit einem lockerem Schreibstil hat London Sperry mich sofort an diese herzerwärmende Story gefesselt. Sie hat es geschafft, in den Handlungen Leichtigkeit, Humor und knisternde Stimmung zu verbinden. Aber auch ernste Themen wie Depressionen, Demenz und Schuldgefühle haben ihren Platz gefunden, ohne die Stimmung düster werden zu lassen.
Ich habe Bennet sehr gern auf ihren Weg aus ihrem Stimmungstief begleitet. Am meisten aber mochte ich Henry, der sie dank seiner positiven und fröhlichen Art immer mehr aus ihrem Schneckenhaus herausgelockt hat. Er hat mit viel Feingefühl dieser bezaubernden und gefühlsintensiven Geschichte emotionale Tiefe gegeben.
Leider hat mich die Story zum Schluss ein bisschen verloren. Bennets Verhalten hat mir da nicht gefallen und einige Szenen waren zu schnell abgehandelt.
Ansonsten ein wunderschönes Debüt über die Kraft der Liebe.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Teuflische Spiele

Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe
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Die Nekromantin Ophelia erbt die Magie als ihre Mutter Tessa Grimm unter mysteriösen Umständen stirbt, allerdings auch ihre Schulden. Um nicht das Haus und ihre Lebensgrundlage zu verlieren, entschließt ...

Die Nekromantin Ophelia erbt die Magie als ihre Mutter Tessa Grimm unter mysteriösen Umständen stirbt, allerdings auch ihre Schulden. Um nicht das Haus und ihre Lebensgrundlage zu verlieren, entschließt sich Ophelias Schwester, an den teuflischen Phantasma-Spielen teilzunehmen, denn dem Gewinner wird ein Wunsch erfüllt. Doch die Spiele sind lebensgefährlich und Ophelia macht sich auf den Weg um Genevieve zu retten. Bei ihrem Kampf gegen die Gefahren kommt ihr Blackwell, ein heißes und unwiderstehliches Phantom zu Hilfe.
Als Setting wurde bei dieser fesselnden, fantastischen Story New Orleans gewählt. Die Stadt bietet durch ihre Geschichte eine lebendige und geheimnisvolle Atmosphäre.
Die Phantasma-Spiele sind abwechslungsreich und spannend, teilweise sehr brutal beschrieben, aber leider an manchen Stellen etwas undurchsichtig. Hier hätte ich mir mehr Genauigkeit und ausführliche Szenen gewünscht.
Ophelia, die Hauptprotagonistin leidet unter der OCD-Krankheit, eine Zwangsstörung, die sich in Form einer Schattenstimme bei ihr immer wieder zu den ungünstigsten Momenten bemerkbar macht. Der Autorin ist es hier sehr gut gelungen, Ophelias Gedanken und ihren Kampf gegen diese Triebimpulse in den Handlungen zu verarbeiten.
Einige interessante Nebenfiguren hätten gerne noch mehr Raum einnehmen dürfen, mir waren sie ein bisschen zu blass.
Mit knisternden Momenten und funkensprühenden Dialogen unterhält dieses Buch bis zum Schluss.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Was ist wirklich passiert?

Allein gegen die Lüge
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Als Matt Pine in Mexiko fast seine gesamte Familie verliert, glaubt er nicht an einen rätselhaften Unfall. Als auch er in Gefahr gerät, stellt er sich die Frage, ob es Zusammenhänge zu dem Mord gibt, für ...

Als Matt Pine in Mexiko fast seine gesamte Familie verliert, glaubt er nicht an einen rätselhaften Unfall. Als auch er in Gefahr gerät, stellt er sich die Frage, ob es Zusammenhänge zu dem Mord gibt, für den sein großer Bruder Danny seit sieben Jahren im Gefängnis sitzt.
Eine Story die gleich von Anfang an in die Vollen geht und den Leser zu fesseln vermag. Deklariert wurde das Buch als wahrer Ausnahme-Thriller. Dem könnte ich durchaus zustimmen, wenn der Plot in der Mitte nicht stark nachgelassen hätte, hier zogen sich einige Handlungen zu sehr in die Länge. Trotzdem hat mir die Geschichte mit den wechselnden Perspektiven gut gefallen.
Die Figuren waren wirklich alle gut gezeichnet, das Schicksal von Matt und seiner Familie ging mir sehr nah. Bei der FBI Agentin Sarah Keller hat mir gut gefallen, wie sie einfühlend auf Matt eingegangen ist und sich sehr für den Fall engagiert hat.
Wendungsreich und mit Rückblenden in die Vergangenheit, schaffte es der Autor, mich mit einem flüssigen Schreibstil an die Story zu fesseln. Bis zum Schluss gibt es viel Stoff für Spekulationen, bis das Rätsel aufgelöst wird und eine tragische Geschichte ans Licht kommt.

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