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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2025

Faszinierend und lehrreich

How to know a person
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"How to know a person" von David Brooks ist ein Buch, dem ich sehr viel entnehmen konnte, dass mir viel gegeben hat.
Es ist ein Sachbuch, liest sich aber spannend und gut. Nicht unbedingt zum hintereinander ...

"How to know a person" von David Brooks ist ein Buch, dem ich sehr viel entnehmen konnte, dass mir viel gegeben hat.
Es ist ein Sachbuch, liest sich aber spannend und gut. Nicht unbedingt zum hintereinander weg lesen, aber Kapitel für Kapitel immer wieder interessant.
Der Autor erzählt immer wieder über sich selbst, lässt eigenes erleben in den Text mit einfließen, baut darauf auf. Das macht alles sehr anschaulich, lockert durch die Erzählungen auf. Gerade die vielen Beispiele aus seinem Alltag nehmen mich mit und klären mehr, als eine lange wissenschaftliche Abhandlung.
Es geht um gute Gespräche und natürlich auch um gutes Zuhören, dadurch geht es auch um Menschen, Um Freundschaft und Respekt. Durch viele Beispiele sind mir meine Defizite darin teils erst ins Auge gefallen.
Das Buch ist schonungslos ehrlich geschrieben, es ist menschlich, aber auch wissenschaftlich begründet.
Für mich ist es ein Buch, über das ich noch länger nachdenken werde und wohl auch immer mal wieder zur Hand nehmen, eine Lektüre, die ich wirklich jedem empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Mischung aus Autobiografie und Ratgeber

Freiheit beginnt jetzt!
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"Freiheit beginnt jetzt!" von Ulrike von der Groeben gibt Tipps für den Start in den (Un-)Ruhestand, es ist eine Mischung aus Autobiografie der ehemaligen RTL-Moderatorin und Grimme-Preisträgerin und Ratgeber ...

"Freiheit beginnt jetzt!" von Ulrike von der Groeben gibt Tipps für den Start in den (Un-)Ruhestand, es ist eine Mischung aus Autobiografie der ehemaligen RTL-Moderatorin und Grimme-Preisträgerin und Ratgeber für den eigenen Ruhestand.
Da mir selbst die Person vorher nicht weiter bekannt war, habe ich die autobiografischen Teile nicht ganz so interessiert gelesen. Allerdings waren diese sehr interessant und locker geschrieben, aufgelockert durch viele kleine und große Erlebnisse in Alltag und Beruf.
Wer sich für die Person interessiert, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Der Teil mit dem Ruhestand beginnt schon mit frühzeitigen Vorbereitungen darauf, also wirklich in jedem Alter interessant und lesenswert. Sie geht dabei auf viele verschiedene Aspekte ein und hat viele bekannte Experten dazu im Interview. Sehr unterhaltsam geschrieben.
So geht es um den Abschied vom Job, um Familie und Freunde, um Geld und Finanzen, aber auch um Sport, Gesundheit und Ehrenämter. Auch das Thema Reisen und auswandern wird angesprochen.
Das Buch hat mir mit seiner lockeren und doch lehrreichen Art sehr gefallen, Leser, denen die Autorin bekannt ist, werden hier noch viel mehr mitnehmen können.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Angenehm zu lesen und hilfreich

Psychotherapie ohne Fachgedöns*
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"Psychotherapie ohne Fachgedöns" von Nike Hilber ist ein Sachbuch, Ratgeber, der Einblicke in di Praxis der Psychotherapie geben will. Das ganze leicht, unterhaltsam und auch für Laien verständlich. Schafft ...

"Psychotherapie ohne Fachgedöns" von Nike Hilber ist ein Sachbuch, Ratgeber, der Einblicke in di Praxis der Psychotherapie geben will. Das ganze leicht, unterhaltsam und auch für Laien verständlich. Schafft das die Autorin? Ich finde, ja.
Die Autorin erklärt, warum dieses Buch so wichtig ist, warum sie es geschrieben hat und stellt sich vor. Eine Psychotherapie ist kein Grund mehr, sich zu schämen oder schlecht zu fühlen und doch geht es vielen im Umgang damit noch so, über vieles wird geschwiegen, was die Angst aus Unkenntnis noch erhöht. Mit solchen, jeglichen, Vorurteilen räumt die Autorin hier auf. Das gelingt ihr gut.
Anhand von Fallbeispielen nimmt sie uns mit in ihre Praxis und es geht um Themen wie Angst, Scham, Einsamkeit, Schmerz und Wut, Emotionen, die jeder kennt, die aber überhand nehmen können, das Leben beherrschen.
Es gibt Erklärungen, wie diese Gefühle entstehen und auch Übungen zur Selbstreflexion. Sie kann das Ganze wirklich gut und einfach erklären, die Beispiele helfen dabei sehr.
Durch die lockere Art, das leichte erzählen wird jede Angst vor Therapien genommen, das Verständnis, was dahinter steckt, hilft viel dabei.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Stroh zu Gold

LEICHENMOND
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"Leichenmond" von Dietmar Schenk lässt sich sehr schwer einer bestimmten Kategorie zuordnen, muss man hier ja auch nicht. An das lesen sollte man hier einfach aufgeschlossen herangehen, es ist in bisschen ...

"Leichenmond" von Dietmar Schenk lässt sich sehr schwer einer bestimmten Kategorie zuordnen, muss man hier ja auch nicht. An das lesen sollte man hier einfach aufgeschlossen herangehen, es ist in bisschen Horror, etwas Historie, etwas Fantasy, etwas Liebesroman mit eher ungewöhnlichen Trieben.
Die Hauptfiguren werden gut gezeichnet und auch die Welt, in der sie leben, gut beschrieben. Wir sind hier des öfteren Nachts auf Friedhöfen unterwegs, um Leichen auszugraben oder folgen der Kirche bei der Inquisition, also eher nichts für Zartbesaitete.
Malcolm, ein Alchemist, möchte seine nächtlichen Triebe gerne ablegen und kommt dafür auf die aberwitzige Idee, Lucy, eine verurteilte und hingerichtete Mörderin, zu sich zu holen. Er verliebt sich in sie und nein, das ist hier dann nicht das Happy End.
Ich hab das Buch auch immer mit einem lächeln lesen können, da so einige der Szenen absichtlich übertrieben dargestellt wurden. Die Geschichte und die Wendungen, die sie nimmt, bleibt spannend, der Autor lässt sich da so einiges einfallen.
Mir gefällt diese Atmosphäre des Mittelalters, die Personen bewegen sich immer am Rand der Inquisition, es ist alles sehr düster und glaubhaft beschrieben.
Einzig manche Entscheidungen waren für mich so unglaubhaft, beispielsweise der Umgang mit den Leichen, wenn die Wächter schon in Sichtweite standen oder das Verhalten von Lucys Mutter, sonst wäre das Buch noch leichter zu lesen.
Eine Empfehlung ist es auf jeden Fall, wnn man mal etwas ganz anderes lesen möchte.

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Griff nach den Sternen

Atmosphere
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"Atmosphere" von Taylor Jenkins Reid ist mein erstes Buch der Autorin und ich empfand es als echtes Wohlfühllektüre.
Joan Goodwin liebt die Sterne und träumt schon lange von ihnen. Sie brennt für das ...

"Atmosphere" von Taylor Jenkins Reid ist mein erstes Buch der Autorin und ich empfand es als echtes Wohlfühllektüre.
Joan Goodwin liebt die Sterne und träumt schon lange von ihnen. Sie brennt für das Weltall und die Raumfahrt, aber für Frauen ist der Weg ins All noch schwieriger. Aber sie wird angenommen, für das Space-Shuttle-Programm der NASA, eine ganz neue Entwicklung.
Joan hat sich auch sehr liebevoll um ihre Nichte Frances gekümmert, seit ihrer Geburt und hat trotzdem eine sehr schwierige Beziehung zu ihrer Schwester. Auch davon wird hier viel erzählt und trägt zur Atmosphäre bei.
Auch Vanessa Ford ist eine der ersten Frauen in diesem Programm und dann auch im All. Die beiden Frauen freunden sich miteinander an, können aber nicht so leben, wie sie gerne würden.
Was mich hier so richtig begeistert hat, waren die Ausführungen zu den Sternbildern, zu den Raumschiffen und der Ausbildung bei der NASA. Das war gut und verständlich geschildert, auch die Flüge ins All, sehr spannend und interessant.
Die Entwicklung von Joan kann man, auch in Rückblicken, gut nachvollziehen, wie sie zu dem Menschen wurde, der sie ist und warum sie welche Entscheidungen trifft. Andere Figuren blieben eher blasser. Da hätte ich gerne noch mehr erfahren, gerade aus dem Arbeitsumfeld.
Für mich ist das hier eine großartig erzählte Geschichte, mit Höhen und Tiefen, mit vielen starken und intelligenten, mutigen Frauen, die sich ihre Zukunft gestalten und dafür kämpfen. Im Mittelteil fand ich etwas zu viel Liebesgeschichte, aber das siht wohl jede Leserin anders.

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