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Veröffentlicht am 06.06.2025

Mehr als beste Freunde

Der letzte erste Kuss
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„Der letzte erste Kuss“ von Bianca Iosivoni ist der zweite Band ihrer gefühlvollen FIRSTS-Reihe.
Seit ihrem ersten Tag am College sind Elle und Luke beste Freunde, auch wenn Luke zuerst andere Absichten ...

„Der letzte erste Kuss“ von Bianca Iosivoni ist der zweite Band ihrer gefühlvollen FIRSTS-Reihe.
Seit ihrem ersten Tag am College sind Elle und Luke beste Freunde, auch wenn Luke zuerst andere Absichten hatte. Um ihre Freundschaft, die für beide unglaublich wertvoll ist, nicht zu gefährden, bleiben sie jedoch streng in der Friendzone. Sie haben feste Regeln und auch Geheimnisse, denn beide schweigen lieber über die schwierige Beziehung zu ihren Familien. Als Elle jedoch nach über zwei Jahren Funkstille eine kurze Rückkehr in ihr Elternhaus nicht vermeiden kann, reist ihr Luke hinterher und übernimmt spontan die Rolle als ihr Fake-Freund. Die Nähe löst unterdrückte romantische Gefühle aus, die in einem leidenschaftlichen Kuss gipfeln. Aber kann ihre Freundschaft diese Wendung aushalten und sind sie bereit, vielleicht noch mehr zu riskieren?

Dieser zweite Teil hat mir noch besser als der Auftakt gefallen, vielleicht weil ich sowohl Elle als auch Luke sofort ins Herz geschlossen hatte. Dass bei beiden einige Familienprobleme im Verborgenen lauern, hatte sich ja bereits im Vorgängerban angedeutet. Der mitreißende Schreibstil von Bianca Iosivoni liest sich wie immer sehr gut und die knisternden Funken dieser süßen Friends-to-Lovers kann man von Anfang an spüren.
Die liebenswerte Elle überrascht mit ihrer elitären Herkunft, aber auch mit der schwierigen Beziehung zu ihrer toxischen Mutter. Ihr Studium in West Virginia war Flucht und Rettung zugleich, da sie die vorgegebenen Erwartungen nicht erfüllen konnte und wollte.
Sportler und ONS-King Luke flieht auch irgendwie vor seiner Vergangenheit, auch wenn seine Dämonen ein wenig anders aussehen. Es ist eigentlich ausgeschlossen, dass diese beiden nicht zusammengehören, und doch stehen vor allem Luke seine Ängste im Weg.
Die funkensprühende und liebevolle Dynamik zwischen Elle und Luke ist einfach zuckersüß und manchmal möchte man sie gern schütteln, wenn sie sich mal wieder selbst im Weg stehen. Es gibt witzige und herzzerreißende Momente und in beiden Fällen trifft die Autorin genau den richtigen Ton. Band zwei ist bisher mein Lieblingsteil und ich bin neugierig, ob sich das noch ändert.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Vertrauen

Der letzte erste Blick
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„Der letzte erste Blick“ von Bianca Iosivoni ist der erste Band ihrer gefühlvollen FIRSTS-Reihe.
Für Emery Lance ist das Fotografie-Studium in West Virginia ein Neubeginn, für den die zweitausend Meilen ...

„Der letzte erste Blick“ von Bianca Iosivoni ist der erste Band ihrer gefühlvollen FIRSTS-Reihe.
Für Emery Lance ist das Fotografie-Studium in West Virginia ein Neubeginn, für den die zweitausend Meilen Abstand zu ihrer eigentlichen Heimat Montana fast nicht ausreichen. Hier kennt sie niemand und endlich kann Emery die Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich lassen. Obwohl sie von allen Menschen, außer ihrer Familie, immer nur enttäuscht wurde, findet sie ziemlich schnell neue Freunde, die sie offen und freundlich aufnehmen. Dass man diesem Frieden nicht trauen kann, hat Emory jedoch auf die sehr harte Tour gelernt. Und so ist sie auch misstrauisch, als der charmante Dylan Westbrook, der beste Freund ihres Mitbewohners, immer wieder ihr Nähe sucht. Langsam beginnt Emery ihre Schutzmauern zu senken, aber sie ahnt nicht, dass auch Dylan nicht ganz ehrlich zu ihr war.

Das Setting am College in West Virginia versprüht genau die richtige Wohlfühlatmosphäre für diese emotionale und wunderschöne New Adult Reihe und ich mag den lockeren und leichten Schreibstil von Bianca Iosivoni, der genau zu ihren sympathischen Protagonisten passt. Der Perspektivwechsel zwischen Emery und Dylan sorgt dafür, dass man beide Sichtweisen und Beweggründe gut nachvollziehen kann. Auch wenn man bei manchen Entscheidungen schon weiß, dass sie sich als verhängnisvoll herausstellen werden.
Emerys Vertrauen in Menschen ist mehr als schwer erschüttert und praktisch nicht mehr vorhanden. Sie hat Flucht und Kampf gewählt, denn ihre Collegewahl ist eine Flucht und ihr Körper ist immer im Kampfmodus. Ich kann sie echt verstehen, denn was ihr passiert ist, ist absolut grauenhaft und traumatisierend. Es ist aber schön zu sehen, wie sie langsam aufblüht und dass es noch Menschen gibt, die ihr Hoffnung geben.
Dylan ist definitiv einer von den Guten, auch wenn er nicht immer gute Entscheidungen trifft. Er weiß aber zumindest, dass sie falsch sind, und tut dies auch nur, da er keine andere Wahl hat. Ich mochte ihn sehr gern, denn er würde wirklich alles für Emery oder seine Freunde tun.
Der lustige Freundeskreis um Dylan und Emery ist das klare Highlight dieser Reihe. Ich freue mich schon auf die Geschichten der anderen Charaktere, die in den folgenden drei Teilen erzählt werden. Der Umgang der Autorin mit schwierigen und sensiblen Themen konnte mich auf jeden Fall überzeugen, denn das gelingt nicht immer so gut wie hier.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Verloren

Preston Brothers, Band 2 - Losing Logan
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„Losing Logan“ von Jay McLean ist der zweite Band ihrer emotionalen und mitreißenden New Adult Reihe über die Preston Brothers.
Logan Preston ist das ultimative Sandwichkind der sieben Preston-Geschwister ...

„Losing Logan“ von Jay McLean ist der zweite Band ihrer emotionalen und mitreißenden New Adult Reihe über die Preston Brothers.
Logan Preston ist das ultimative Sandwichkind der sieben Preston-Geschwister und er macht den Vorurteilen alle Ehre. Logan ist das schwarze Schaf der Familie, ein stadtbekannter Bad Boy, Kiffer und hat die Highschool abgebrochen. Sein Ruf eilt ihm voraus, als er die neu zugezogene Aubrey O’Sullivan trifft. Es ist Abneigung auf den ersten Blick und beide liefern sich bei jeder Begegnung fiese Schlagabtausche. Aber eines Nachts ist alles anders und sie sehen sich auf einmal mit ganz anderen Augen. Aubrey hat jedoch Angst, erneut jemandem zu vertrauen und wieder verletzt zu werden. Doch in dieser winzigen Kleinstadt ist es gefühlt unmöglich, den Prestons aus dem Weg zu gehen. Zudem verbringt Logans kleiner Bruder fast jeden Tag in ihrem Schreibwarengeschäft und somit sieht sie unweigerlich auch Logan.

Nach Lucas folgt Logan, der schon im Auftaktband zeigte, dass er seinen ganz eigenen Weg geht und auf die Meinung der anderen nichts gibt. Trotzdem wurde auch dort schon deutlich, dass der unangepasste Rebell innerlich ein Familienmensch ist, der hinter seiner Bad Boy Fassade ein riesiges Herz besitzt. Aber er hat noch mehr Geheimnisse, die er bisher keiner Menschenseele erzählt hat.
Jay McLean hat offensichtlich eine Schwäche für grausame Twists, die immer dann eintreffen, wenn man denkt, dass die Protagonisten endlich Richtung Happy End steuern. Auch diesmal greift sie unangenehme Themen auf und zeigt, wie daran Menschen zerbrechen können. Es bleibt aber auch Raum für Heilung und Hoffnung, so dass wir bis zum Schluss mit Logan und Aubrey mitfiebern dürfen.
Ein Highlight ist wie im Auftaktband die warmherzige und eng verbundene Familie Preston, die zwischendurch mit ihren Chaos-Aktionen für lautes Lachen sorgt. Dadurch bleibt es auch nicht zu düster und tragisch und es wird noch deutlicher, wofür es sich zu kämpfen lohnt.

Mein Fazit:
Diese Reihe kostet mich zwar einige Taschentücher, aber das lohnt sich auf jeden Fall. Fünf Sternchen von mir!

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Herzzerreißende Lovestory

Preston Brothers, Band 1 - Loving Lucas
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„Loving Lucas“ von Jay McLean ist der erste Band ihrer emotionalen Preston Brothers Reihe.
Lucas Preston ist der Älteste seiner fünf Brüder und der Zweitälteste aller sieben Preston-Geschwister. Seit dem ...

„Loving Lucas“ von Jay McLean ist der erste Band ihrer emotionalen Preston Brothers Reihe.
Lucas Preston ist der Älteste seiner fünf Brüder und der Zweitälteste aller sieben Preston-Geschwister. Seit dem Tod seiner Mutter hat er die Elternrolle mit übernommen und kümmert sich aufopfernd um seine Familie. Dabei hilft ihm auch seine beste Freundin Laney, in die er seit ihrer ersten Begegnung mit elf Jahren unsterblich verliebt ist. Mittlerweile ist aus dem schmächtigen Nerd ein durchtrainierter Sportler und Mädchenschwarm geworden, der bereits die halbe Schule gedatet hat. Trotzdem liegt Lucas fast jede Nacht in Laneys Bett, auch wenn er sich nicht traut, ihr seine Gefühle zu gestehen. Laney Sanders ist ebenfalls schon immer in Lucas verliebt, doch sie glaubt, dass er nicht mehr als eine platonische Freundin in ihr sieht. Als eines Nachts endlich die Wahrheit ans Licht kommt, könnte sie nicht glücklicher sein. Aber dann zerbricht ihr Traum in tausend Stücke.

Jay McLean hat die Small Town Vibes in ihrem Buch perfekt eingefangen, aber sie zeigt auch die Schattenseiten dieser kleinen Gemeinschaft, in der jeder jeden kennt. In die Preston-Family kann man sich nur verlieben, und dies ist definitiv nicht nur auf Lucas beschränkt. Der liebevolle Umgang, der enge Zusammenhalt und die kleinen stillen Momente treffen mitten ins Herz, obwohl ich Lucas für seine Blindheit gegenüber Laney oft schütteln wollte.
Lucas liebt Laney. Ja. Aber er zeigt auch anfangs wenig Empathie oder Einfühlungsvermögen, wenn es um ihre Gefühle geht. Ich war im ersten Teil des Buches ziemlich sauer auf ihn, auch wenn viele Dinge auf schlichter Fehlkommunikation basieren. Teilweise fand ich ihre Dynamik fast schon ein wenig toxisch, da Lucas Laney unbewusst jeden Tag neue seelische Mikroverletzungen beibringt. Später wird dies deutlich besser und ich mochte Lucas viel lieber.
Laney kämpft mit Unsicherheiten und Ängsten und ist immer nur für andere da. Ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche gehen dabei unter, so dass es kein Wunder ist, dass sie Entscheidungen trifft, die Lucas nicht gefallen. Ich finde ihre Entwicklung sehr gut beschrieben und ich konnte ihre Beweggründe immer nachempfinden.
Der größte Twist in diesem Buch ist echt brutal und reißt einem den Boden unter den Füßen weg. Er macht diese Lovestory aber gleichzeitig zu etwas besonderem und zeigt die Tiefe dieser Liebe, die gegen alle Widerstände kämpft. Die ernsten Themen werden sensibel umgesetzt und die geschickte Erzählweise bzw. der Wechsel oder Nichtwechsel der Perspektiven lässt viele Enthüllungen sehr überraschend kommen. Insgesamt ist diese rasante Gefühlsachterbahn viel mehr als eine schlichte From-Friends-to-Lovers und hat mich sehr berührt.

Mein Fazit:
Ich gebe eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Nanny zum Verlieben

Doctor Single Dad
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„Doctor Single Dad“ von Louise Bay ist der fünfte und finale Band ihrer romantischen Doctor Reihe, in der der letzte Single der Familie Cove sein perfektes Match findet.
Dax Cove ist Arzt und in der Forschung ...

„Doctor Single Dad“ von Louise Bay ist der fünfte und finale Band ihrer romantischen Doctor Reihe, in der der letzte Single der Familie Cove sein perfektes Match findet.
Dax Cove ist Arzt und in der Forschung tätig, der er sein gesamtes Leben verschrieben hat. Im Gegensatz zu seinen Brüdern ist er mit seinem spärlichen Privatleben absolut zufrieden, zumindest bis ihn ein folgenreicher Anruf ereilt. Ein One-Night-Stand vor neun Monaten hatte offenbar weitreichende Folgen und plötzlich ist Dax alleinerziehender Vater einer neugeborenen Tochter. Völlig überfordert und mit dem Vorsatz, sein altes Leben einfach weiterzuführen, engagiert Dax die kompetente Eira als Nanny. Eira ist absoluter Profi, denn sie hat sie auch schon immer um ihre beiden jüngeren Geschwister gekümmert. Leider gerät ihre Professionalität bei Dax ständig ins Wanken, denn der heiße Single-Dad kommt ihr immer näher und macht aus seinen Gefühlen kein Geheimnis. Dabei steht für Eira jedoch sehr viel auf dem Spiel.

Leider ist die unterhaltsame Reihe mit diesem Teil schon zu Ende, denn ich habe die warmherzige und unkonventionelle Familie Cove echt ins Herz geschlossen. Die amüsanten Kabbeleien und witzigen Schlagabtausche zwischen den Familienmitgliedern machen viel Spaß und sorgen immer wieder für Lacher.
Nesthäkchen Dax ist wahrscheinlich der Ruhigste und Verschlossenste, denn er hält sich stets zurück und wahrt seine stoische Fassade. Erst im Laufe der Handlung wird deutlich, dass er überhaupt nicht gefühlskalt oder emotionslos ist, sondern seine Verletzlichkeit einfach nur gut verbirgt. Die Konfrontation mit seiner süßen Tochter zwingt ihn jedoch aus seiner selbst gewählten Komfortzone und bringt ganz neue Seiten zum Vorschein.
Eira ist die geborene Kümmerin, die ihre eigenen Bedürfnisse stets hintenanstellt. Sie agiert unsichtbar im Hintergrund und ist oft der rettende Engel. Ich konnte ihre Ängste nachvollziehen, denn eine Beziehung mit ihrem Arbeitgeber ist gerade für sie ein großes Risiko. Letztendlich steht aber hauptsächlich ihr Herz auf dem Spiel und wir dürfen gespannt sein, wie sie sich entscheidet.
Louise Bay lässt einen tief in die widerstreitenden Emotionen ihrer Charaktere blicken und stellt die Entwicklung der beiden absolut glaubwürdig dar. Ich mag die Chemie zwischen Eira und Dax, die einfach zuckersüß zusammen sind. Die warmherzige Lovestory bildet ein gelungenes Finale und einen großartigen Abschluss für diese tolle Familie.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung!

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