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Elisa__

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.08.2025

Nachdem mich der erste Teil so garnicht überzeugen konnte, habe ich Heartless von Anfang an geliebt. Innerhalb eines halben Tages beendet 😍

Heartless
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Cade Eaton, der typische Cowboy / Farmer wie man ihn sich vorstellt. Das besondere an ihm? Er hat ein Kind. Luke. Und für ihn sucht er eine Nanny und sagen wir so; keine ist gut genug! Doch Willa kommt ...

Cade Eaton, der typische Cowboy / Farmer wie man ihn sich vorstellt. Das besondere an ihm? Er hat ein Kind. Luke. Und für ihn sucht er eine Nanny und sagen wir so; keine ist gut genug! Doch Willa kommt und bleibt. Anfangs können sie sich nicht leiden, doch, wie könnte es am Ende sein, lieben sie sich. Grumpy x Sunshine, Age Gap, Pregnancy Trope & Single Dad. Gilt Cowboy eigentlich auch schon als Trope?😅

Ich wollte wissen, ob die Chestnut Springs Reihe für mich den Hype wert ist. Nachdem Band 1 so ein Fail war, ist Band 2 jetzt ein Highlight! Ich habe mich ehrlich gesagt, nicht wirklich über das Buch informiert, aber es ist gut gegangen 😂 Age Gap und Pregnancy Trope ist eigentlich so gaaaarnicht meins, aber in diesem Buch wurde es ganz gut behandelt. Nicht Mega, aber besser als ich erwartet habe. Der Found Family Anteil ist rieeeesig und ich liebe ihn! Ich kann mir jetzt schon soo gut vorstellen, wie am Ende alle happy als Riesenfamilie dann zusammenleben 🥹😍

Willa & Cade passen einfach so so gut zueinander. Gegenteilig, aber genau das, was sie gegenseitig brauchen. Sie sind wie Licht & Schatten, Regen & Sonne (und Luke ist der Regenbogen🥹) Sommer & Winter. Mich hat der Anteil bzw. die Darstellung von Luke auch mehr als überzeugt. Ich liebe ihn! Willa ist unfassbar sympathisch, lustig und sooo herzerwärmend. Bei Cade merkt man die Liebe zu seinem Sohn und Willa so sehr, das hat mir richtig gut gefallen. In seinen Aktionen, seinem Denken, seinem Handeln überall! Die Entwicklung aller ist total nachvollziehbar und sichtbar, richtig gut! Dramen bzw. Klischees sind ausgeblieben was das Buch sooo viel besser gemacht hat! Es hatte theoretisch Potenzial die typischen Dramen abzuwickeln, aber das hat Elsie zum Glück nicht getan und ich liebe sie dafür! Daran merkt man ihre Qualität. Es gibt nicht übermäßig viel Drama, mag ich aber auch lieber so und teilweise kann man Situationen schon erahnen, was aber den Lesefluss oder Spaß in keinster Weise gemindert hat. Was mich aber EXTREM überrascht hat, war der Spice. Holla die Waldfee du! Extrem spicy, das ganze Buch und ich meine nicht mal explizite Szenen, sondern so Alltagsgeflirte… Wenn ihr keinen Spice mögt, ist das Buch defintiv nichts für euch!


Alles in allem habe ich es geliebt und freue mich, jetzt direkt mit dem dritten Teil weiterzumachen!

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Veröffentlicht am 26.07.2025

Gefühle im Galopp - und ein Ort der mehr heilt als nur Wunden!

Goldcrest Manor - Velvet Meadows
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Wow. Dieses Buch hat mich genau da erwischt, wo es wehtut – und gleichzeitig Hoffnung macht. Ich hab es aufgeschlagen und plötzlich war ich mittendrin: zwischen Pferdestall, vergangener Freundschaft und ...

Wow. Dieses Buch hat mich genau da erwischt, wo es wehtut – und gleichzeitig Hoffnung macht. Ich hab es aufgeschlagen und plötzlich war ich mittendrin: zwischen Pferdestall, vergangener Freundschaft und dieser bittersüßen Mischung aus Schmerz, Stärke und Sehnsucht.

Mackenzie Bennett ist eine Protagonistin, die mir sofort unter die Haut ging. Ihre Geschichte beginnt mit einem Bruch – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Nach einem schweren Reitunfall und der Diagnose Epilepsie verändert sich alles für sie. Sie verliert ihren Traum, ihre Sicherheit, ihr Gleichgewicht. Und genau das macht sie so greifbar. Mack ist keine glatte Heldin, sondern jemand, der fällt – aber eben auch wieder aufsteht. Ihre Reise zurück nach Goldcrest Manor, dem Gestüt ihrer Familie, ist keine einfache Heimkehr, sondern ein innerer Drahtseilakt zwischen Erinnerung und Neuanfang.

Und dann ist da Hayden. Früher war er ihr Vertrauter, fast schon ihr Anker – jetzt ist er distanziert, abweisend, scheinbar unnahbar. Aber Yvy Kazi schafft es, auch hinter seine Fassade zu blicken, ohne ihn sofort zu entzaubern. Seine stille Loyalität, seine Traurigkeit, seine Art, Dinge auf seine Weise zu schützen – das hat mich so berührt. Die Dynamik zwischen den beiden ist keine kitschige Love Story, sondern fühlt sich ehrlich, roh und glaubwürdig an. Man spürt den alten Schmerz, die Hoffnung – und das, was nie ganz verschwunden ist.

Das Setting? Ein absoluter Traum! Goldcrest Manor ist nicht nur ein Pferdehof – es ist ein Gefühl. Der Duft von Heu, das Schnaufen der Pferde, die endlosen Wiesen, das alte Herrenhaus mit all seinen Schatten … Das alles wirkt so lebendig, dass ich das Gefühl hatte, selbst dort zu stehen. Zwischen Stallgassen und Reitplatz spielt sich eine Geschichte ab, die genauso viel von Natur erzählt wie von innerer Heilung.

Besonders mochte ich, wie sensibel Yvy Kazi mit Themen wie Krankheit, Familie, Schuld und Neuanfang umgeht. Mackenzies Epilepsie wird nicht nur am Rande erwähnt, sondern ernst genommen – und doch definiert sie sie nicht. Es geht um Identität, um Vertrauen und darum, wieder Mut zu fassen, wenn alles, was man kennt, zusammengebrochen ist.

Ich mochte dieses Buch super gerne, hätte mir an manchen Stellen mehr Erklärung und Tiefe gewünscht, aber sonst war es einfach richtig richtig gut!

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Mein neues Herzensbuch. Ein Meisterwerk, einfach unglaublich und nicht in Worte zu fassen!

The Right Move
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Wie soll ich anfangen? Ich habe ein Lächeln im Gesicht, quietsche vor mich hin und bin noch nie glücklicher gewesen als gerade, dass Lesen mein ein und Alles ist. Was würde ich alles verpassen wenn ich ...

Wie soll ich anfangen? Ich habe ein Lächeln im Gesicht, quietsche vor mich hin und bin noch nie glücklicher gewesen als gerade, dass Lesen mein ein und Alles ist. Was würde ich alles verpassen wenn ich nicht lesen würde? DIESES Buch! Das zeigt mir mal wieder, warum ich lese.

Emotionen, Schreibstil, Charaktere, Storyline, Übersetzung…. Alles war so unglaublich Mega gut! Ich kann es nicht in Worte fassen, was das Buch mit mir gemacht hat. Ich habe wirklich ein paar Tränen vergossen, mein Herz an Ryan verloren, so viel gelächelt & gelacht und einfach so viel Spaß gehabt.

Was Liz Tomforde mit diesem Buch erschaffen hat, ist so unfassbar gut. Ryan und Indy sind so tolle Charaktere, ich liebe die beiden einfach! Man MUSS sie lieben! Ich liebe all ihre Schwächen und Stärken, Ängste und Wünsche, einfach alles! Es ist ein Wunder, wie man sich so was einfach ausdenken kann. Alles ist rund und stimmig, einfach krass.

Der Schreibstil ist, glaube ich, der beste den ich je gelesen habe! Ich hatte so viel Spaß während des Lesens, bin nur so durch die Seiten geflogen und musste mich bremsen das Buch in einem Rutsch zu lesen, weil es dann zu schnell vorbei wäre. (Ich habe es trotzdem innerhalb von 2,5 Tagen beendet)

Es ist ein Herzensbuch, ein neues Lieblingsbuch und die beiden werden immer ein Platz in meinem Herzen haben🥹 Ich glaube, ich habe mich noch nie auf einen Epilog dieser Art, so sehr gefreut wie bei diesem Buch.

Einfach schön. Ich könnte noch ewig über dieses Buch fangirlen, aber ich hoffe es ist angekommen. IHR MÜSST DIESES BUCH LESEN, WENN IHR ES BIS JETZT NOCH NICHT GETAN HABT!

The right move, ich liebe dich. Ich liebe die Emotionen, die du in mir erweckt hast, die perfekte Unperfektheit der Charaktere, die verschiedenen Seiten des Lebens die du mir aufgezeigt hast. Ich liebe, dass ich die Schicksale erleben durfte (ohne sie real durchleben zu müssen) und jetzt noch ein Stück mehr weiß, wie das Leben manchmal sein kann. Gleichzeitig hat mir dieses Buch aber auch gezeigt, wie wertvoll das Leben ist, wie Dinge / Menschen sich ändern können und wie sich alles zum Guten wenden kann. Ich bin dankbar, dass ich dieses Buch lesen durfte und gerade einfach nur happy.

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Veröffentlicht am 07.06.2025

Ich liebe Aiden und das Buch war Mega!!

Collide
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Collide ist eines dieser Bücher, das dich nicht fragt, ob du bereit bist – es trifft dich einfach. Mit voller Wucht, genau dort, wo es weh tut, aber auch heilt. Bal Khabra schafft es, eine Geschichte zu ...

Collide ist eines dieser Bücher, das dich nicht fragt, ob du bereit bist – es trifft dich einfach. Mit voller Wucht, genau dort, wo es weh tut, aber auch heilt. Bal Khabra schafft es, eine Geschichte zu erzählen, die gleichzeitig roh und feinfühlig ist, voller Spannung, Sehnsucht und emotionaler Tiefe.

Die Verbindung zwischen den Protagonist:innen ist intensiv und glaubwürdig, nie kitschig, sondern geprägt von echten Verletzungen, echten Fragen – und einer Art von Nähe, die nicht auf perfekten Momenten, sondern auf echtem Verständnis basiert. Besonders beeindruckt hat mich, wie unausgesprochene Gefühle spürbar gemacht werden – durch Gesten, durch Schweigen, durch Gedanken, die sich wie kleine Risse durchs Herz ziehen.

Der Schreibstil ist modern, atmosphärisch und genau richtig dosiert. Man fliegt durch die Seiten und bleibt doch immer wieder an einzelnen Sätzen hängen, weil sie genau das ausdrücken, was man selbst oft nicht in Worte fassen kann.

Negative Aspekte:

Ich fand Summer teilweise sehr anstrengend und habe mich mehr als einmal gefragt, warum sie so handelt. Auch fand ich einige Handlungen zu wenig ausgearbeitet.Was aber mein größtes Problem war: Sehr oft wurde von Szene zu Szene gesprungen, sodass ich verwirrt dazwischen saß und mich gefragt habe: wo sind die gerade, was passiert und wer zum Teufel ist dieser Charakter plötzlich?🥲

Insgesamt ist Collide eine berührende, ehrliche und mutige Geschichte über Menschen, die nicht heil sind, aber sich trotzdem lieben lernen. Und manchmal ist genau das die schönste Form von Hoffnung.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Emotional, Tiefgründig und trotzdem humorvoll!

Der letzte erste Blick
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Wenn ein einziger Blick reicht, um alles ins Wanken zu bringen.

Es gibt Bücher, die liest man.
Und dann gibt es Bücher, die fühlen einen zuerst, bevor man überhaupt weiß, wie einem geschieht.
“Der letzte ...

Wenn ein einziger Blick reicht, um alles ins Wanken zu bringen.

Es gibt Bücher, die liest man.
Und dann gibt es Bücher, die fühlen einen zuerst, bevor man überhaupt weiß, wie einem geschieht.
“Der letzte erste Blick” ist so ein Buch.

Emery zieht nach West Virginia, um neu anzufangen – ein klarer Cut. Niemand soll wissen, was war. Wer sie war. Was sie versucht, hinter sich zu lassen.
Statt Ruhe erwartet sie eine chaotische Studenten-WG, ein Kerl mit dem Taktgefühl eines Presslufthammers … und Dylan Westbrook – genau die Sorte Typ, vor der sie sich eigentlich fernhalten wollte.
Zu laut, zu charmant, zu viel – zu gefährlich.

Aber da ist dieser eine Blick.
Dieser eine Moment, in dem ihre Mauern wackeln.

Was mich berührt hat:

I Emery ist keine stereotype Figur. Sie ist verletzt, aber nicht schwach. Schlagfertig, aber nicht unberührbar. Und Dylan?
Er ist nicht nur der „typische Love Interest“.
Er ist Licht. Und Dunkel.
Ein Mensch, der für andere kämpft – aber nicht für sich selbst.

Und genau das macht sie beide so echt.

Bianca Iosivoni schreibt nicht einfach romantisch – sie schreibt verletzlich. Zwischen kleinen Gesten, stillen Dialogen und diesem unausgesprochenen „Ich seh dich, auch wenn du dich versteckst“ entwickelt sich eine Dynamik, die unter die Haut geht.
Und was ich daran besonders liebe:
Es geht nicht nur darum, sich zu verlieben.
Sondern auch darum, zu heilen.


Was bleibt, wenn man das Buch zuschlägt

Ich habe gelacht, gezweifelt, mit den Tränen gekämpft.
Ich habe mich erinnert, wie viel Mut es braucht, sich wirklich zu öffnen.
Und wie heilsam es sein kann, wenn jemand bleibt – gerade dann, wenn man es am wenigsten erwartet.

“Der letzte erste Blick” ist nicht laut.
Es ist kein Drama um des Dramas willen.
Es ist leise, aber es bleibt. Es trifft genau da, wo man manchmal selbst nicht hinsieht.


Fazit:

Ein Buch wie eine Umarmung nach einem langen Tag.
Wie ein Blick, der sagt: Du bist nicht allein.
Wie ein Anfang, den man sich selbst nie zugetraut hätte.

Wenn du nach einer Geschichte suchst, die dich nicht nur unterhält, sondern etwas in dir bewegt – lies es.
Nicht irgendwann. Jetzt.

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