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Veröffentlicht am 12.06.2025

Starkes Worldbuilding

The Serpent and the Wolf
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Ich bin ein bekennender Coverliebhaber und dieses Buch hat mich vom ersten Moment an neugierig gemacht.
Der Einstieg beginnt gleich mitten in Vaasas und Reids Hochzeitsnacht, als Leser weiß man hier gar ...

Ich bin ein bekennender Coverliebhaber und dieses Buch hat mich vom ersten Moment an neugierig gemacht.
Der Einstieg beginnt gleich mitten in Vaasas und Reids Hochzeitsnacht, als Leser weiß man hier gar nicht, wohin es gehen soll und wird dadurch gleich neugierig.
Der Schreibstil hat es mir zunächst nicht ganz so leicht gemacht, denn auch wenn Autorin Rebecca Robinson sehr bildhaft schreibt, ist es doch auch ein wenig ausschweifend und auch der personelle Erzähler fällt mir bei einem Einstieg oft nicht ganz so leicht, wie ein Ich-Erzähler.
Nichtsdestotrotz fand ich das Worldbuilding hier fein ausgearbeitet, auch wenn es eine Romantasy ist, darf man als Leser sowohl die landschaftlichen Begebenheiten grob kennenlernen und erfährt aber auch sehr viel über die politischen Verstrickungen.
Gerade letztere nehmen dann auch im Mittelteil unheimlich viel Raum ein, man benötigt hier doch ein wenig mehr Durchhaltevermögen, da all das etwas auf die Spannung drückte. Zum Ende wird das Tempo dann angezogen und die Ereignisse beginnen sich regelrecht zu überschlagen, bis uns dann ein dicker Cliffhanger am Ende erwartet.
Auch das Magiesystem, die Hexenzirkel und wie sie Magie verwenden, wurde erst nach und nach klarer. Letzten Endes fand ich es aber gut ausgefeilt und interessant.
Charaktere finden wir hier so einige, im Mittelpunkt stehen aber Vaasa, aus deren Sicht wir die Handlung erleben, und Reid. Vaasa mochte ich zunächst nicht so sehr, sie wirkte unglaublich eigen und distanziert, doch je mehr man über sei erfuhr, desto mehr lernte man über ihre innere Zerrissenheit und ihre Ängste. Reid gibt ihr dabei den passenden Halt und auch wenn sie es zunächst nicht wahrhaben will ist dieser starke Krieger auch gleichzeitig ein sehr einfühlsamer Mann.
Die Lovestory zwischen den beiden entwickelt sich sehr slow burn, was ich hier aber für absolut gelungen halte und für mich perfekt passt.
Schwierigkeiten bereiteten mir all die Nebencharaktere, von denen ich zwar später die Wichtigsten auseinanderhalten konnte, die aber doch sehr zahlreich waren.
Mein Fazit: Ein insgesamt sehr fesselndes Buch, das mich mit seinem starken Worldbuilding und den politischen Themen überrascht hat und fesseln konnte. Für meinen persönlichen Geschmack hätte es ruhig etwas mehr Tempo vertragen können, vor allem im Mittelteil, dafür haben mich dann aber die Protagonisten wiederum absolut überzeugen können. Auch für High Fantasyfans lesenswert.

Veröffentlicht am 07.06.2025

Ein Märchen das einfach anders berührt

Ein Schloss aus Silber und Scherben
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Um den Prinzen Willjareth bei seinem Vorhaben, König zu werden, zu unterstützen, soll Prinzessin Maren auf die Insel Beli reisen, um Will zu heiraten. Dabei kennt und fürchtet sie Will, denn dieser ist ...

Um den Prinzen Willjareth bei seinem Vorhaben, König zu werden, zu unterstützen, soll Prinzessin Maren auf die Insel Beli reisen, um Will zu heiraten. Dabei kennt und fürchtet sie Will, denn dieser ist schuld daran, dass Maren verletzt wurde. Doch um ihre Heimat und ihrem eigenen Volk zu helfen, das unter einem Jahrelang andauernden Krieg leidet, würde sie alles tun und reist in Wills Heimat. Tagsüber werden hier schillernde Feste gefeiert und Schönheit ist alles was zählt. Doch des Nachts erscheinen die grausigen Kreaturen und fallen die adligen Bewohner des Reiches an, wenn es diesen nicht gelingt, sich zu verstecken.
Das Buch sprach mich unheimlich an mit seinem wundervollen Cover und dem ungewöhnlichen Klappentext. Der Einstieg allerdings fiel mir nicht ganz so leicht, denn hier musste ich mich erst an den Stil gewöhnen. Ariane L. Silbers erzählt mich einem unheimlich märchenhaften Stil, der je mehr man in die Geschichte abtaucht, desto mehr in seinen Bann gerät. Ereignisse und Welten werden vor dem inneren Auge lebendig, das Worlbuilding ist facettenreich und teilweise grausam und brutal, aber niemals harmlos und märchenhaft ganz im Gegenteil zum Schreibstil.
Die Handlung ist zunächst still und leise, doch immer wieder sorgen vor allem die nachts auftretenden Monster für Action. Für meinen persönlichen Geschmack gab es ein paar Längen, bei denen ich mir etwas mehr Handlung gewünscht hätte.
Allerdings hat das Buch eine einfach andere Grundidee, die Protagonistin ist weich und scheinbar auf den ersten Blick schwach, der Prinz ist unsympathisch und arrogant, doch im Grunde ist vor allem er von Maren abhängig, denn ohne sie wird er es kaum schaffen, zu regieren.
Ich muss sagen, selten hat ein Buch so eine Wut in mir hervorgerufen, eine Wut über die Charaktere, für die nur Schönheit zählt, ein gutes Herz ist nichts, Wut über diese Arroganz, Wut über das Mobbing, das Bodyshaming. Gleichzeitig verspürt man so unbedingt den Wunsch, der Protagonistin Maren zu helfen, ihr zu sagen, dass sie mehr wert ist als alle anderen. Diese Umsetzung gelingt der Autorin unglaublich gut, denn sie weckt damit Emotionen beim Leser, die man nicht einfach abschalten kann. Sie stimmt nachdenklich und weist darauf hin, was Menschen in anderen zerstören, wenn sie mobben in jeder Art. Das in einer solchen Fantasygeschichte habe ich in dem Maße nicht erwartet und fand es großartig.
Als Leser verfolgt man Ereignisse in der Gegenwart, erfährt aber auch in Rückblicken, was einst auf der Insel Beli zwischen Maren und Will geschah.
Ein personeller Erzähler führt durch die Handlung und lässt den Leser intensiv beobachten, was sich ereignet. Ich habe hier aber nicht nur Wut verspürt, sondern auch Hoffnung, gerade auch was die zwischen ihr und einer jungen Frau betrifft, die mehr in Maren sieht.
Maren mochte ich und gleichzeitig gingen mir Gedanken durch den Kopf: Los, wehr dich! Sie ist klug und hat ein gutes Herz, doch das furchtbare Mobbing zerstört sie. Für Will habe ich oft nur Verachtung gespürt, auch wenn er zwischendurch helle Momente hatte. Ihn umgibt ein Geheimnis, dass mich ihn leicht anders sehen ließ, aber dazu müsst ihr das Buch lesen.
Nebencharaktere sind zahlreich, viele sind Schönheiten mit hässlichem Wesen, aber es gibt hier durchaus auch positive Gestalten.
Mein Fazit: Ich könnte seitenweise über Arianne L. Silbers Geschichte schreiben, über all die Gefühle, die diese in mir ausgelöst hat und wie ungewöhnlich und doch gelungen diese Mischung aus Fantasy und aktuellen Themen war. Ariane erzählt so sanft und dass, obwohl es so schmerzt, worüber sie schreibt. Wer selber betroffen ist von Bodyshaming etc und damit zu kämpfen hat, sollte unbedingt die Triggerwarnung lesen

Veröffentlicht am 03.06.2025

Zephyr und Brielle

The West Wind – Reich aus Licht und Dornen (The Four Winds 2)
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Im Kloster von Thornbrook lebt die junge Brielle, seitdem ihre Mutter sie mit gerade mal elf Jahren dort gelassen hat. Sie hat ihr Leben dem heiligen Vater gewidmet und arbeitet als Schmiedin im Kloster. ...

Im Kloster von Thornbrook lebt die junge Brielle, seitdem ihre Mutter sie mit gerade mal elf Jahren dort gelassen hat. Sie hat ihr Leben dem heiligen Vater gewidmet und arbeitet als Schmiedin im Kloster. Doch immer noch hat sie es nicht geschafft zu eine Akrolythen zu werden, obwohl Mutter Mabel viel von ihr hält. Bisher hat sie auch noch nie einen Mann berührt, doch da findet sie einen Verletzten und trotz aller Zweifel bringt Brielle diesen heimlich in ihre kleine Kammer, wo er wieder genesen kann. Was allerdings darauf geschieht, hätte sie nie geahnt, der Mann ist der Westwind, der Gott des Frühlings namens Zephyr und durch ihn gelangt sie nach Untererden. Hier herrscht das Volk der Feen und sie kann niemanden trauen, erst recht nicht Zephyr und doch zieht er sie in seinen Bann.
Nachdem mir der erste Band der Four Winds Reihe schon sehr gefallen hat, war ich unheimlich gespannt auf die Fortsetzung, denn Zephyr durfte man bereits in Band 1 kennenlernen und da war er alles andere als ein Sonnenschein.
Der Einstieg fiel mir hier nicht ganz so leicht, zwar ist der Schreibstil wieder unglaublich bildhaft und Charaktere, Kloster und Landschaften werden lebendig, doch vieles dreht sich zunächst um Brielle und wie sie ihr Leben im Kloster verbringt. Selbst nachdem sie Zephyr versteckt, geschieht zunächst noch nicht so viel.
Das Thema Kloster ist allerdings auch nicht so ganz meines, da ich mich nur schwer in jemanden versetzen kann, der sein Leben Gott widmen möchte und das ist Brielle hier absolut.
Doch nach ca. hundert Seiten nahm die Handlung dann doch noch Fahrt auf, Brielle betritt das Feenreich und muss hier einige Abenteuer überstehen, um die Aufgabe, die sie von Mutter Mable bekommen hat, zu schaffen. Mit ihr gemeinsam reisen Zephyr und ausgerechnet Harper, ihre größte Konkurrentin am Kloster, die genau wie Brielle endlich von einer Novizin zu einer Akrolythin werden möchte.
Die Welt, vor allem Untererden, ist schön düster und gefährlich und man begegnet hier seltsamen Gestalten und Figuren. Damit wurde auch das Worldbuilding sehr gut dargestellt und vorstellbar. Magie gibt es, aber richtig viel erfährt man nicht, doch irgendwie wirkte Brielle geheimnisvoll.
Die Lovestory zwischen Brielle und Zephyr ist absolut slow burn und Brielle hadert so manches Mal damit, dass ihr dieser Gott nicht aus dem Kopf gehen will. Das Tempo, wie sich die Liebe hier entwickelt empfand ich als gelungen, auch wenn ich die Zuneigung zu Zephyr zunächst nicht nachvollziehen konnte.
Brielle ist eine wundervolle Protagonistin mit Ecken und Kanten und ist auch äußerlich kein Prinzesschen. Stattdessen ist sie groß, kräftig und arbeitet als Schmiedin. Ihr Herz trägt sie allerdings am rechten Fleck und auch wenn sie zu Beginn noch sehr schüchtern und naiv war, entwickelt sie sich zu einer sehr starken Protagonistin.
Da ich Zephyr bereits aus Band 1 kannte, dauerte es, bis ich mit ihm warm wurde, da ich auch einfach wusste, dass er kein allzu netter Zeitgenosse ist. Doch auch Zephyr entwickelt sich hier deutlich weiter.
Nebencharaktere finden wir einige und gerade Novizin Harper, die ein wenig mit in den Mittelpunkt rückt, war wunderbar ausgearbeitet. Ich konnte dieses hochmütige Wesen zunächst so gar nicht leiden, doch auch hier gibt es spannende Wendungen.
Mein Fazit: Insgesamt konnte mich auch der zweite Band nach den Startschwierigkeiten wieder überzeugen. Die Handlung, vor allem in Untererden, ist spannend. Es gibt die ein oder andere unvorhersehbare Wendung und das Worldbuilding ist gut vorstellbar und zwar ausgearbeitet, aber nicht übermäßig komplex. Wer slow burn Liebesgeschichten mag, kommt hier zu seinem Genuss. Auch Band 2 weiß zu unterhalten und ich freu mich jetzt auf den Südwind.

Veröffentlicht am 26.05.2025

Schöne Geschichte zum Träumen

Genau hier bei dir
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Liv lebt als Touristenführerin in Stockholm und geht da in ihrem Job auf. Als Auszeit gönnt sie sich zweimal im Jahr einen Besuch bei ihrer Tante Edda in dem kleinen Ort Nora. Das sie allerdings dieses ...

Liv lebt als Touristenführerin in Stockholm und geht da in ihrem Job auf. Als Auszeit gönnt sie sich zweimal im Jahr einen Besuch bei ihrer Tante Edda in dem kleinen Ort Nora. Das sie allerdings dieses Mal unfreiwillig verlängern muss, hätte sie niemals mit gerechnet. Doch dafür braucht sie einen Job, den sie bei Cai im Elchpark findet. Cai, den sie geküsst und dann einfach verlassen hat und der sie nun mit Missachtung bestraft. Doch hinter Cais Fassade steckt so viel mehr und diese Fassade beginnt langsam zu bröckeln.
Genau hier bei dir ist der zweite Teil der Schweden Dilogie aus der Feder von Autorin Tine Nell, die schon im ersten Band mit einem sehr gefühlvollen Schreibstil überzeugen konnte.
Die Autorin schafft es, den Leser sehr schnell in ihren Bann zu ziehen und den kleinen Ort und dessen Bewohner vor dem inneren Auge lebendig werden zu lassen.
Die Handlung ist vielleicht nicht überraschend, trotzdem schafft es die Autorin diese immer weiter vorwärts zu bringen. Dabei lässt sie den Leser mal lächeln, mal nachdenken, aber hält einen auch permanent an ihre Geschichte gefesselt.
Die Lovestory ist sehr gefühlvoll erzählt und geht direkt ins Herz. Dabei ist es ein großer Pluspunkt, dass die Story zu keiner Zeit kitschig wirkt. Wer also viel Gefühl und Emotionen mag, findet genau das hier in dieser Geschichte.
Erzählt wird das Ganze aus der Sicht von Protagonistin Liv in der Ich-Perspektive. Zwar hätte ich mir hier hin und wieder Momente aus Cais Sicht gewünscht, aber insgesamt hat mir das gut gefallen.
Durch diese Perspektive lernt man Liv mit allen Gefühlen und Gedanken intensiv kennen.
Liv ist eine wundervolle Protagonistin, die nach außen einfach lebendig und absolut offen scheint. Doch hinter diesem Temperament verbirgt sich durchaus auch Unsicherheit und sie stellt sich nicht gerne jeder Situation und läuft lieber weg. Im Laufe des Buches macht sie eine tolle Entwicklung durch und ihr gelingt es, auch immer mehr ihre eigenen Handlungen zu reflektieren.
Cai ist hier auf den ersten Blick der grumpy Gegenpart, distanziert und etwas abweisend. Er ist sehr naturverbunden und eher der Typ Mann, der lieber handelt als spricht.
Die Chemie zwischen den beiden ist absolut toll und bringt den Leser häufig zum Lächeln.
Mein Fazit: Wer Grumpy meets Sunshine und Smalltown Vibes verbunden mit viel Gefühl mag, kommt mit Genau hier bei dir den perfekten Roman für gemütliche Lesestunden. Optisch wunderschön bietet es eine mindestens genauso schöne Geschichte fürs Herz, aber ohne Kitsch. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 26.05.2025

Gelungene Mischung

Gegenspieler
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Als ausgerechnet Karl Müller, Staranwalt der renommierten Kanzlei Müller und Mahler kurz vor seiner Aussage zu dem Steuersparmodell, dass von seiner Firma entwickelt wurde, tot aufgefunden wird, glauben ...

Als ausgerechnet Karl Müller, Staranwalt der renommierten Kanzlei Müller und Mahler kurz vor seiner Aussage zu dem Steuersparmodell, dass von seiner Firma entwickelt wurde, tot aufgefunden wird, glauben die Ermittler an einen Suizid. Doch seine Kanzlei bittet Privatermittler Max Bischoff, sich einzuschalten. Gemeinsam mit Sophie Mahler soll Bischoff herausfinden, was passiert ist. Ganz zum Missfallen von Anton Pirlo, der Bischoff nicht ausstehen kann. Dann wird Sophies Vater verhaftet und gezwungenermaßen müssen Pirlo und Bischoff zusammenarbeiten, um den Fall zu lösen.
Schon beim ersten Blick auf dieses Buch wurde ich neugierig, denn eine Mischung aus Strobel und Bott versprach spannende Unterhaltung. Meiner Meinung nach benötigt man hier auch nicht unbedingt Vorkenntnisse im Hinblick auf die Ermittler.
Der Einstieg gelingt hier mühelos, denn beide Autoren sind absolut sicher in ihrem Metier und wissen, wie sie schnell Spannung erzeugen können.
Der Schreibstil ist flüssig und mit viel Wortwitz und entwickelt sich zu einem wirklich clever ausgearbeiteten Krimi.
Die Handlung beginnt mit dem mysteriösen Tod, die Mischung aus Max Bischoffs Akribie in den Ermittlungen und Pirlos ganz besonderem Geschick in allen juristischen Belangen, machen das Buch perfekt für gemütliche Lesestunden zwischendurch. Zwar kommt es in der Mitte des Buches zu ein paar kleineren Längen, doch letzten Endes konnte das Buch gut unterhalten und überzeugen.
Besonders gelungen ist der Wechsel zwischen den Perspektiven von Max Bischoff und Anton Pirlo.
Mir war bisher nur die Reihe um Max Bischoff bekannt, werde nun aber mit Sicherheit auch mal zu einem Pirlo greifen.
Die Protagonisten sind absolut verschieden und das brachte den bereits erwähnten Wortwitz in Form von Reibereien ins Spiel. Letzten Endes sind mir beide sehr sympathisch auf ihre Art. Bischoff mit seiner analytischen Art, Pirlo mit seinem äußerlich kalt erscheinenden Auftreten sind zwei absolute Unikate mit Wiedererkennungswert.
Mein Fazit: Gegenspieler ist ein unterhaltsamer Krimi mit 2 absolut interessanten Ermittlern, die sich trotz gegenseitiger Abneigung großartig ergänzen. Zwar gab es in der Mitte ein paar Längen, doch insgesamt blieb es spannend. Ich würde mich freuen, den beiden bei weiteren Ermittlungen wieder zu begegnen.