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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.10.2025

Nicht nur ein Jugendbuch

Wenn unsere Welt kippt
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Der Autorin nimmt uns mit in eine Familiensaga, die umfassender und gefühlvoller nicht sein kann. Eindrucksvoll berichtet sie von Problemen, Geheimnissen, magischen Momenten und Flüchen, die sich bereits ...

Der Autorin nimmt uns mit in eine Familiensaga, die umfassender und gefühlvoller nicht sein kann. Eindrucksvoll berichtet sie von Problemen, Geheimnissen, magischen Momenten und Flüchen, die sich bereits in der Vergangenheit aufgebaut haben und sich wie ein roter Faden durch die Biografie der Familie Fall ziehen. Erstaunlich ist, dass sich auch Neigungen und Vorlieben in der Gegenwart wiederfinden.

Drei Geschwister leben in einer kleinen Stadt in Kalifornien. Jeder hat mit sich selbst und den eigenen Schwierigkeiten zu tun. Plötzlich taucht ein rothaariges Mädchen auf, dem alle drei auf ungewöhnliche Weise begegnen.

Das Buch ist mit seinen mehr als 600 Seiten eine echte Herausforderung, die man aber durchaus annehmen sollte. Es lohnt sich dieses wunderbare Buch zu lesen. Es ist sowohl für jugendliche Leser, aber auch für Erwachsene interessant.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Entführung?

Entführung im Himmelreich
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Mit einem Augenzwinkern erzählt uns Andreas Winkelmann von einer Entführung im Himmelreich. Ein humorvoller Krimi, prima zu lesen, kurzweilig und unterhaltsam. Natürlich fehlt auch die Spannung nicht und ...

Mit einem Augenzwinkern erzählt uns Andreas Winkelmann von einer Entführung im Himmelreich. Ein humorvoller Krimi, prima zu lesen, kurzweilig und unterhaltsam. Natürlich fehlt auch die Spannung nicht und man fiebert der Lösung des Falles entgegen.

Björn Kupernikus wird damit konfrontiert, dass der Bäcker, der den Campingplatz beliefert, verschwunden ist. Gemeinsam mit der Hündin Pinguin machen sich Kupernikus und seine gute Freundin Annabelle auf die Spurensuche. Dieses sehr zum Leidwesen des Kriminalbeamten Edgar Fass, der die Ermittlungen von Kupernikus und Annabelle kritisch beäugt. Kupernikus hat es bei seinen Recherchen mit einer lustigen Damenrunde, einer durchgeknallten Esoterikerin und schwierigen geschäftlichen Gegebenheiten zu tun. Eine amüsante Geschichte mit einem etwas skurrilen Ausgang erwartet den Leser.

Das Buch empfehle ich gern für ein amüsantes Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Geschichte mit Herz

Der Garten der kleinen Wunder
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Ein wunderbares, mit viel Herz erzähltes Buch. Eindrucksvoll beschreibt die Autorin die Protagonisten in ihrer zurückgezogenen Art und Sinn für die Schönheit der Natur. Schnell befindet man sich mitten ...

Ein wunderbares, mit viel Herz erzähltes Buch. Eindrucksvoll beschreibt die Autorin die Protagonisten in ihrer zurückgezogenen Art und Sinn für die Schönheit der Natur. Schnell befindet man sich mitten im Garten von Toja und erlebt Blumen, Pflanzen, die Tiere und natürlich auch die Schicksale der Akteure, alles mit viel Empathie und Einfühlungsvermögen, sehr liebevoll dargestellt.

Toja, Illustratorin von Buchumschlägen, liebt ihren Garten, in dem sie die schwierigen Zeiten der Vergangenheit verarbeiten kann. Eines Tages bemerkt sie ein Mädchen am Zaun, das sie beobachtet. Toja spricht das Mädchen an und merkt sehr schnell, dass es Parallelen zu ihrem eigenen Leben gibt. Sie möchte Vica Vertrauen zu sich selbst und in die Zukunft vermitteln.

Das Buch empfehle ich gern für ein entspanntes, dennoch tiefgehendes Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 16.05.2025

Humorvoll

Sie haben Ihr Toupet ins Glücksrad geschmissen
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Das Cover ist extrem gut gelungen, so stelle ich mir die handelnden Personen vor, die taffe Sybille, immer etwas laut, die beiden Seniorinnen in ihren besten Kleidern und mit viel Schmuck sowie Siegfried, ...

Das Cover ist extrem gut gelungen, so stelle ich mir die handelnden Personen vor, die taffe Sybille, immer etwas laut, die beiden Seniorinnen in ihren besten Kleidern und mit viel Schmuck sowie Siegfried, etwas knöchern, da ohne Toupet. Daneben der gutaussehende Moderator, ein wenig überfordert.
Wieder einmal hat die Autorin das Leben im Haus Sonnenuntergang mit viel Herz und Humor beschrieben. Witzig und unterhaltsam berichtet sie vom neuen Abenteuer der Bewohnerinnen und Bewohner, wobei auch die Pflägerinnen eine gewichtige Rolle spielen.

Sybille, immer etwas chaotisch, aber eine Pflägekraft mit Herz, hat das Haus Sonnenuntergang für eine Quizsendung angemeldet, bei dem 50.000 Euro zu gewinnen sind, natürlich ohne ihren Chef, Herrn Otterle, zu informieren. Als die Zusage kommt, beginnt eine herausfordernde Zeit. Sybille wäre aber nicht Sybille, wenn nicht auch in ihrem Privatleben der eine oder andere Fauxpas ihren Weg kreuzen würde.

Ein Buch für unterhaltsame Lesestunden.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Ein Leben mit Höhen und Tiefen

Was ich von ihr weiß
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Die Geschichte beginnt etwa Anfang des 20. Jahrhunderts und geht über zwei Weltkriege hin bis in die 50er Jahre. Michelangelo Vitaliani, ein kleinwüchsiger Junge, dem seine Mutter einen imposanten Namen ...

Die Geschichte beginnt etwa Anfang des 20. Jahrhunderts und geht über zwei Weltkriege hin bis in die 50er Jahre. Michelangelo Vitaliani, ein kleinwüchsiger Junge, dem seine Mutter einen imposanten Namen gegeben hat, lebt in großer Armut. Dem Autor ist es gelungen, die Probleme, Sorgen, Ängste und Nöte von Michelangelo so zu vermitteln, dass der Leser in die Welt des Jungen eintaucht und mit ihm leidet, sich freut und seinen steinigen Weg mit Interesse verfolgt, der einen unerwarteten Verlauf nimmt.

Michelangelo, genannt Mimo, wird von der Mutter zu seinem Onkel, einem Bildhauer, in ein liturgisches Dorf geschickt. Eigentlich soll Mimo das Handwerk des Onkels erlernen, doch dieser nutzt den Jungen nur für Hilfsdienste aus. In dem Dorf trifft Mimo auf Viola, Tochter einer Adelsfamilie mit viel Standesdünkel. Viola hat viele dubiose Gedanken und Ideen, die so gar nicht zu ihrem Elternhaus passen. Eine Freundschaft mit Höhen, aber auch unergründlichen Tiefen beginnt.

Ein lesenswertes Buch, das ab und an etwas langatmig ist.

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