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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2026

Verborgene Welt

Starminster - Stadt in den Wolken
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Bis ihr eine geheimnisvolle Frau mit Flügeln erscheint und sie auf eine schwebende Schule in London namens Starminster bringt, wurde Astrid ihr ganzes Leben lang von ihrer Mutter in einem Schuppen verborgen ...

Bis ihr eine geheimnisvolle Frau mit Flügeln erscheint und sie auf eine schwebende Schule in London namens Starminster bringt, wurde Astrid ihr ganzes Leben lang von ihrer Mutter in einem Schuppen verborgen gehalten. Nachdem sie zwischen Magie und Mitternachtsunttericht auf ein düsteres Geheimnis verschwundener Kinder stößt, beginnt sie zu begreifen, dass ihre Mutter sie nicht einsperren, sondern beschützen sollte.
Von außen ist das Buch wunderschön. Ein Farbschnitt und ein Cover, die einem bereits einen kleinen Einblick in die Welt geben, die uns erwartet. Zu Beginn des Buches, empfand ich den Namen Astrid für die Protagonistin eines Kinderbuches sehr störend, weshalb ich auch schwierig in das reingefunden habe. Ich habe mich allerdings schnell an den Namen gewöhnt. Zudem hat mich Astrid am Anfang auch ein wenig genervt. Sie konnte sich nicht entscheiden und hat ewig ihre Meinung geändert. Dieses Verhalten ist aufgrund ihrer Situation zwar nachvollziehbar, aber trotzdem störend. Im Gegensatz dazu haben mir die anderen Charaktere sehr gut gefallen. Die Charaktere waren sehr vielschichtig, obwohl es wirklich viele Namen gab, sodass ich auch oft nicht wusste, wer gerade gemeint ist. Die Welt, die wir gemeinsam mit Astrid neu kennenlernen, ist wirklich vielschichtig mit einigen Lösungen, die auftreten könnten, wenn man über einer anderen Stadt lebt. Einige Szenen des Buches empfand ich persönlich als psychisch schwer verkraftbar, da die Szenen auch sehr emotional geschrieben waren. Dadurch konnte man zwar eine gute Emotionale Bindung aufbauen, trotzdem würde ich das Buch erst ab 14 Jahren empfehlen. Zudem werden wichtige Themen angesprochen, die man auch auf unsere Welt übertragen könnte. Ein weiterer Punkt war der Schreibstil. Es gab Situationen in denen man sich ein bisschen mehr Ausführung erhofft hätte und Situationen in denen man einiges hätte weglassen können. Es wirkte für mich fast wie zwei verschiedene Schreibstile und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass das Buch von zwei verschiedenen Autoren geschrieben ist. Das Ende war zwar vorhersehbar, aber trotzdem gut als Ende geeignet, weshalb ich den zweiten Band sicherlich lesen werde.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2026

Ein sprechendes Alpaka

Little Miss Frankenstein - Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama!
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Nelly lebt als Urururenkelin von Dr. Frankenstein in einem alten Spukschloss. Ihre langweiligen Eltern wollen auf keinen Fall noch eine Erfinderin in der Familie. Allerdings kommt Nelly der zweifelhaften ...

Nelly lebt als Urururenkelin von Dr. Frankenstein in einem alten Spukschloss. Ihre langweiligen Eltern wollen auf keinen Fall noch eine Erfinderin in der Familie. Allerdings kommt Nelly der zweifelhaften Genialität ihres Vorfahren gefährlich nahe, als sie bei einem Gewitter ein totes Alpaka wieder zuk Leben erweckte. Dieses Alpaka kann zu allem Überfluss auch noch sprechen. Und es quasselt ohne Unterlass, ist nervtötend tollpatschig und stellt das Leben der Familie ganz schön auf den Kopf.
Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich cool. Eine Nachfahrin von Frankenstein, die unbedingt Erfinderin sein möchte, und ihre Eltern, die davon absolut nichts hören wollen. Der leichte Schreibstil macht es einem einfach in die Geschichte reinzukommen. Zwischen den Kapiteln gibt es auch immermalwieder Versuchsprotokolle zu verschiedenen Erfindungen, die wir in der eigentlichen Geschichte gar nicht mitbekommen. Diese Protokolle sind schön gestaltet, als wären sie wirklich in ein kleines Notizbuch geschrieben worden. Ich finde es gut, dass die Versuche in den Protokollen kurz zusammengefasst werden und nicht in der eigentlichen Geschichte ellenlang ausgeführt werden. Dann gibt es natürlich die Charaktere, die in diesem Buch wirklich nicht unterschiedlicher sein könnten. Diese Unterschiede wurden in der Geschichte sehr gut aufgezeigt, es wurde aber auch immer wieder versucht Konflikte zu lösen und Kompromisse zu finden. Der beste Chrakter war natürlich Montserrat (das Alpaka). Sie war wirklich total lustig und tollpatschig, aber auch gleichzeitig ein kleiner Besserwisser. Das Ende des Buches, hat mich dann auch nochmal überrascht, da ich diese Wendung nicht erwartet hätte. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, hatte aber leider kein Highlight Potenzial, da hierzu noch das gewisse etwas gefehlt hat.

  • Einzelne Kategorien
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.09.2025

Hexische Missgeschicke

Felina Fingerhut und der verflixte Schmetterlingseffekt
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Felina kann es nicht fassen, als sie erfährt, dass sie ihre erste Hexprüfung in Patina Grünspans Versand für Scherzartikel, Glücksbringer und Hexenutensilien aller Art absolvieren darf. Gelingen ihr die ...

Felina kann es nicht fassen, als sie erfährt, dass sie ihre erste Hexprüfung in Patina Grünspans Versand für Scherzartikel, Glücksbringer und Hexenutensilien aller Art absolvieren darf. Gelingen ihr die Aufgaben, wird sie in den Hexenzirkel aufgenommen und erhält ihren Hexenhut. Felina ist von den magischen Mitarbeitern und Artikeln im Versandhaus so fasziniert, dass ihr ein Missgeschick mit einem Zauberspiegel passiert, wodurch Chaos ausbricht. Kann sie mit der Hilfe ihrer magischen Freunde den Spiegelgeist wieder einfangen, ihre Prüfung bestehen und alles zum Guten wenden?

Den Schreibstil und einen Teil der Figuren kannte ich bereits aus dem ersten Band. Weder das eine noch das andere hat mich in diesem Abenteuer enttäuscht. Auch die Figuren, die neu eingeführt wurden waren allesamt magisch und sehr kreativ durchdacht. Mit dem Versandhandel, wo das Buch einen Großteil der Zeit spielt, wurde eine ganz eigene neue Welt geschaffen, die man sich im kopf kaum vorstellen kann. So eine Welt zu schaffen, dass sie gleichzeitig völlig magisch und unvorstellbar erscheint, aber auch einen roten Faden hat und nicht völlig wirr zusammengewürfelt erscheint ist gar nicht so einfach, wurde hier aber bravurös gelöst. Da 90 Prozent der Geschichte an einem einzigen Tag spielen, konnte es zwischendurch gar nicht langweilig werden oder sich wie Kaugummi ziehen. Allerdings habe ich das auch als ein bisschen sehr unglaubwürdig empfunden, da es wirklich unmöglich ist das alles, was Felina erlebt hat an einem Tag zu erleben. So, wie die Zeitabschnitte dargestellt wurden, waren sie am Ende leider nicht ganz schlüssig, was den Spaß während des Lesens der Geschichte jedoch nicht stark gedrückt hat. Ich hatte mir schon gedacht, dass mir dieses Buch sehr gut gefallen würde, da mich der erste Band auch nicht enttäuscht hat.

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  • Thema
Veröffentlicht am 08.06.2025

Reise auf dem Wolkenmeer

Artemis – Abenteuer auf dem Meer der Wünsche
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Artemis war nicht darauf vorbereitet, als sie plötzlich an Deck eines fliegenden Schiffes steht. Die Crew der Dreamcatcher besteht aus magisch begabten Kindern, die das Meer der Wünsche vor einem gierigen ...

Artemis war nicht darauf vorbereitet, als sie plötzlich an Deck eines fliegenden Schiffes steht. Die Crew der Dreamcatcher besteht aus magisch begabten Kindern, die das Meer der Wünsche vor einem gierigen Baron beschützen. Um dabei zu helfen, muss Artemis ihre Wolkenmagie erwecken und sich auf eine gefährliche Reise begeben. Mit der Zeit werden die Herausforderungen immer größer, sodass sie teilweise außer Kontrolle geraten. Können die Kinder dennoch gegen das Böse bestehen und das Meer der Wünsche retten?
Die Gestaltung des Buches ist von außen, durch die zurückhaltenden Farben und die vielen Details, sehr ansprechend. Die Geschichte startet mit einer schulischen Situation, die viele Kinder so oder so ähnlich kennen, denn oft lenken Kinder sich mit spannenderen Dingen als Schule vom Lernen ab. Dadurch kann direkt eine gewisse Verbindung und Sympathie zur Hauptcharakterin aufgebaut werden, was das verstehen ihrer Gefühle auch in späteren Situationen vereinfacht. Der Name der Protagonistin, Artemis, gefällt mir für diesen Charakter sehr gut und ist damit auch passenderweise zum Titel gewählt worden. Danach geht es mit ihrer spannenden Reise auf dem Wolkenmeer los. Dabei gefällt mir die Fantasie, die für diese Welt genutzt wurde besonders gut. Auch die Bedeutung von Freundschaft und Vertrauen wird in diesem Buch gut aufgezeigt. Allerdings ist es meiner Meinung nach nicht die kreativste Geschichte, weil es halt eben einen bösen Baron gibt, der alles erobern will, was nicht gerade ein neues Konzept ist. Jedoch muss das Rad auch nicht immer neu erfunden werden, um eine schöne Geschichte zu schreiben, in deren Welt man gerne stundenlang versinkt. Wer spannende Plottwists und große Enthüllungen sucht, ist hier ebenfalls an der falschen Adresse, doch wenn man gerne ein gemütliches Kinderbuch sucht, dass mit einem angenehmen Schreibstil dahinfließt, ist man hier genau richtig. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es war perfekt für einen gemütlichen Nachmittag , auch wenn es mir manchmal ein bisschen an Spannung gefehlt hat.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.06.2025

Reise auf dem Wolkenmeer

Artemis – Abenteuer auf dem Meer der Wünsche
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Artemis war nicht darauf vorbereitet, als sie plötzlich an Deck eines fliegenden Schiffes steht. Die Crew der Dreamcatcher besteht aus magisch begabten Kindern, die das Meer der Wünsche vor einem gierigen ...

Artemis war nicht darauf vorbereitet, als sie plötzlich an Deck eines fliegenden Schiffes steht. Die Crew der Dreamcatcher besteht aus magisch begabten Kindern, die das Meer der Wünsche vor einem gierigen Baron beschützen. Um dabei zu helfen, muss Artemis ihre Wolkenmagie erwecken und sich auf eine gefährliche Reise begeben. Mit der Zeit werden die Herausforderungen immer größer, sodass sie teilweise außer Kontrolle geraten. Können die Kinder dennoch gegen das Böse bestehen und das Meer der Wünsche retten?

Die Gestaltung des Buches ist von außen, durch die zurückhaltenden Farben und die vielen Details, sehr ansprechend. Die Geschichte startet mit einer schulischen Situation, die viele Kinder so oder so ähnlich kennen, denn oft lenken Kinder sich mit spannenderen Dingen als Schule vom Lernen ab. Dadurch kann direkt eine gewisse Verbindung und Sympathie zur Hauptcharakterin aufgebaut werden, was das verstehen ihrer Gefühle auch in späteren Situationen vereinfacht. Der Name der Protagonistin, Artemis, gefällt mir für diesen Charakter sehr gut und ist damit auch passenderweise zum Titel gewählt worden. Danach geht es mit ihrer spannenden Reise auf dem Wolkenmeer los. Dabei gefällt mir die Fantasie, die für diese Welt genutzt wurde besonders gut. Auch die Bedeutung von Freundschaft und Vertrauen wird in diesem Buch gut aufgezeigt. Allerdings ist es meiner Meinung nach nicht die kreativste Geschichte, weil es halt eben einen bösen Baron gibt, der alles erobern will, was nicht gerade ein neues Konzept ist. Jedoch muss das Rad auch nicht immer neu erfunden werden, um eine schöne Geschichte zu schreiben, in deren Welt man gerne stundenlang versinkt. Wer spannende Plottwists und große Enthüllungen sucht, ist hier ebenfalls an der falschen Adresse, doch wenn man gerne ein gemütliches Kinderbuch sucht, dass mit einem angenehmen Schreibstil dahinfließt, ist man hier genau richtig. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es war perfekt für einen gemütlichen Nachmittag , auch wenn es mir manchmal ein bisschen an Spannung gefehlt hat.

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