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Veröffentlicht am 16.09.2025

Ein Stück Japan in der heimischen Küche

Oishii!
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Das Kochbuch ist wirklich toll aufgebaut. Man bekommt nicht nur Rezepte, sondern auch viele Hintergrundinfos zur japanischen Esskultur – so lernt man Japan eben nicht nur übers Kochen, sondern versteht ...

Das Kochbuch ist wirklich toll aufgebaut. Man bekommt nicht nur Rezepte, sondern auch viele Hintergrundinfos zur japanischen Esskultur – so lernt man Japan eben nicht nur übers Kochen, sondern versteht auch gleich ein bisschen die Traditionen und Geschichten dahinter. Das macht das Ganze für mich besonders spannend.
Die Bilder zwischendurch fangen Japan unglaublich schön ein und ziehen einen förmlich direkt dorthin. Normalerweise würden mich so viele Bilder in einem Kochbuch eher stören, aber hier ist das anders – sie passen perfekt, vermitteln Stimmung und machen einfach Lust, sofort loszukochen. Auch die Gestaltung insgesamt gefällt mir richtig gut: zu jedem Rezept gibt es ein Foto und einen kleinen erklärenden Text, sodass man direkt weiß, worauf man sich einlässt.
Ein paar Rezepte habe ich bereits ausprobiert – die Miso-Suppe war zum Beispiel ein absoluter Traum. Die brauche ich jetzt im Restaurant gar nicht mehr zu bestellen, weil ich sie super easy zuhause nachmachen kann. Das Rührei mit Sojasauce ist mir noch nicht so gut gelungen, aber es hat dennoch sehr gut geschmeckt. Als Nächstes möchte ich unbedingt Karaage ausprobieren, und irgendwann wage ich mich dann auch noch an die Ramen ran – die sehen einfach fantastisch aus und schmecken im Restaurant auch immer himmlisch.
Man merkt beim Durchblättern und Nachkochen total, dass hier viel Herzblut drinsteckt. Das Buch vermittelt nicht nur die Rezepte, sondern auch die Leidenschaft und Wärme, die hinter der japanischen Küche steht. Besonders schön finde ich auch, dass man das Gefühl bekommt, in ein echtes Izakaya einzutreten – die lockere, gemütliche Atmosphäre überträgt sich direkt beim Lesen. Zudem sind die Rezepte so erklärt, dass sie auch für Hobbyköche gut machbar sind, ohne dabei an Authentizität zu verlieren. Auch wenn man etwas Übung braucht, um sie hinzubekommen.
Alles in allem ein wunderschön gestaltetes Kochbuch, das sowohl für Japan-Fans als auch für alle, die Lust auf neue Geschmackserlebnisse haben, eine absolute Empfehlung ist. Es macht einfach Spaß, darin zu stöbern, zu lesen und damit zu kochen. Es bringt ein Stück Izakaya-Feeling direkt nach Hause.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Auch Band 2 ist absolut top!

Betrogen
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Nach einem kleinen Lese-Päuschen hab ich endlich mit Band 2 weitergemacht – und war direkt wieder voll drin! Die Geschichte hat mich sofort wieder eingesogen, als wäre ich nie raus gewesen.

Zoey ist mir, ...

Nach einem kleinen Lese-Päuschen hab ich endlich mit Band 2 weitergemacht – und war direkt wieder voll drin! Die Geschichte hat mich sofort wieder eingesogen, als wäre ich nie raus gewesen.

Zoey ist mir, wie schon im ersten Band, total sympathisch. Ich mag ihre Entwicklung und wie sie mit all dem Chaos umgeht. Besonders ihre Affinität zu allen Elementen finde ich mega spannend – ich liebe es, dass das auch hier wieder thematisiert wird. Ich bin echt gespannt, wie sich das noch weiterentwickelt.

Zwischendrin knistert es ordentlich – die ganzen Beziehungen, Gefühle und Verwirrungen bringen ordentlich Drama rein (im besten Sinne!). Gleichzeitig wird’s auch richtig düster und emotional, vor allem mit den ganzen Todesfällen. Als jemand aus Zoeys engem Kreis stirbt, war das wieder heftig – auch wenn ich den Schock nicht ganz so stark gespürt hab wie damals als Teenagerin (da hat’s mich echt zerlegt). Trotzdem auch heute wieder: krass.

Mit Nefret werde ich einfach nicht warm – irgendwas an ihr fühlt sich einfach nicht richtig an. Ich weiß zwar auch schon was noch so kommt, aber ich finde sie auch in den ersten beiden Bänden schon sehr suspekt.

Insgesamt: Auch Band 2 ist super spannend, emotional und fesselnd – man will das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Ich bin jetzt auf jeden Fall wieder voll in der Reihe drin und freu mich schon auf den nächsten Teil!

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Damals wie heute eine geliebte Reihe

Gezeichnet
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Ich hab die House of Night-Reihe damals als Jugendliche total verschlungen – zumindest die ersten zehn Bände. Irgendwie hab ich sie dann aber nie zu Ende gelesen, warum auch immer. Jetzt hab ich mir endlich ...

Ich hab die House of Night-Reihe damals als Jugendliche total verschlungen – zumindest die ersten zehn Bände. Irgendwie hab ich sie dann aber nie zu Ende gelesen, warum auch immer. Jetzt hab ich mir endlich vorgenommen, die Reihe nochmal von vorne zu starten, und Band 1 hat mich direkt wieder total abgeholt!

"Gezeichnet" hat mir damals schon mega gut gefallen – und das hat sich auch nicht geändert. Ich liebe das Worldbuilding, dieses ganze Vampyr-Internat-Setting hat einfach seinen ganz eigenen Vibe. Auch der Schreibstil ist super angenehm und flüssig zu lesen, da fliegt man nur so durch die Seiten.

Was mir beim Re-Read aufgefallen ist: Die Charaktere sind natürlich nicht mit mir "mitgewachsen" (was ja auch logisch ist, grins), aber trotzdem mag ich sie total gerne. Vor allem Zoey – sie ist einfach sympathisch und man fiebert direkt mit ihr mit. Klar, manches wirkt aus heutiger Sicht ein bisschen "jugendlich-naiv", aber genau das macht für mich auch den Charme aus.

Die Story bleibt durchweg spannend, es gibt eigentlich keine Längen, und ich war direkt wieder voll drin. Man hat richtig Lust, gleich den nächsten Band zu schnappen.

Alles in allem: Ein richtig schöner Nostalgie-Trip, der auch heute noch absolut funktioniert. Wer früher Fan war oder mal in eine spannende, leicht mystische Jugendbuchwelt eintauchen will – klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 22.07.2024

Eines meiner Lieblingsbücher

Die Erinnerungsfotografen
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"Die Erinnerungsfotografen" von Sanaka Hiiragi hat mich zutiefst berührt. Nachdem ich "Die Mitternachtsbibliothek" gelesen und absolut geliebt hatte, suchte ich nach ähnlichen Büchern und stieß zufällig ...

"Die Erinnerungsfotografen" von Sanaka Hiiragi hat mich zutiefst berührt. Nachdem ich "Die Mitternachtsbibliothek" gelesen und absolut geliebt hatte, suchte ich nach ähnlichen Büchern und stieß zufällig auf dieses. Hiiragis Buch hat mich in ein Genre eingeführt, das mich nun vollkommen fesselt. Besonders schätze ich diese Art japanischer Erzählungen, die zum Nachdenken anregen. Obwohl das Buch recht kurz ist, beschäftigt mich sein Inhalt noch Monate später.

Die einzelnen Geschichten im Buch sind liebevoll und schön gestaltet, sodass man sich leicht in die Figuren hineinversetzen und mitfühlen kann. Jede Erzählung hat eine reflektierende und philosophische Note, die ich weder aufdringlich noch störend finde – sondern absolut passend.
Hirasaka habe ich sofort in mein Herz geschlossen und hätte gerne mehr über ihn erfahren. Doch finde ich es nicht störend, dass er eher geheimnisvoll bleibt – das lässt Raum für eigene Gedanken und Spekulationen.

Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen. Für mich war es ein emotionales und tiefgründiges Highlight und es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich es in der Hand hatte.

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Veröffentlicht am 16.06.2024

(Bisher) Eine wahre Fantasy-Explosion

The Hurricane Wars
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Ich habe es bisher leider krankheitsbedingt nicht geschafft das Buch komplett zu Ende zu lesen. Was ich jedoch bis her sagen kann ist folgendes:

Das Buch hat ein unheimlich tolles und außergewöhnlich ...

Ich habe es bisher leider krankheitsbedingt nicht geschafft das Buch komplett zu Ende zu lesen. Was ich jedoch bis her sagen kann ist folgendes:

Das Buch hat ein unheimlich tolles und außergewöhnlich ausgereiftes Worldbuilding. Guanzon hat es geschafft eine Welt zu erschaffen, in der man sich direkt willkommen fühlt und in die man weiter eintauchen möchte. Und so kam es, dass sich die ersten Kapitel fast wie von selbst gelesen haben. Die Charaktere wachsen einem direkt ans Herz und man fiebert in jeder einzelnen Minute mit. Jede Interaktion und jedes noch so kleine Abenteuer verstärken die Bindung zu den einzelnen Figuren und machen die Geschichte umso packender. Was mir wirklich gut gefallen hat, waren die Namen der einzelnen Charaktere. Irgendwie hat hier alles von vorne bis hinten gepasst.
Auch die Protagonisten Talasyn und Alaric haben mir auf ihre ganz eigene Art und Weise gefallen. Die Lichtweberein auf der einen und der Nachtwächter auf der anderen Seite. Das kreiert meiner Meinung nach eine tolle Dynamik im Geschehen und sorgt zusätzlich für Spannung.

Ganz nebenbei wird man dann auch noch von dem wunderschönen Schreibstil Thea Guanzons verzaubert. Höchst emotional und detailliert schildert sie uns ihre Fantasywelt. Ihre Worte erschaffen eine lebendige und fesselnde Atmosphäre, die den Leser in ihre imaginären Welten zieht und nicht mehr entlässt. Was einen hier erwartet? Eine unheimlich bildhafte und unglaublich tolle Sprache, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte!

Zu guter Letzt möchte ich dann noch das wunderschöne Design des Buches erwähnen wollen. Das Cover hatte mich damals wortwörtlich umgehauen. Die Farbkombination ist einfach ein Traum und passt so wunderbar zu dem Buch, dass man es kaum glauben kann. Sobald man das Buch dann voller Freude und Spannung aufschlägt, wird man direkt nochmal vom Hocker gehauen, denn was einen erwartet ist eine wunderschöne illustrierte Karte der Fantasywelt. Ich bin ein riesen von Fan von Übersicht zum Geschehen im Buch - diese hier hat es mir aber wirklich angetan.

Da ich ja wie gesagt noch nicht komplett fertig mit dem Buch bin, werde ich diese Rezension sobald ich das Buch beendet habe weiter ergänzen. Jetzt freue ich mich erst einmal darauf, dass ich weiter in diese Welt eintauchen darf. Ich weiß jedoch eins bereits jetzt: Dieses Buch ist in diesem Jahr ein absolutes Buchhighlight und sollte wirklich von jedem gekauft und gelesen werden, der gerne in Fanatsywelten eintaucht und sich darin verliert.

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