Mit diesem Buch hatte ich so meine Schwierigkeiten. Schon beim ersten Versuch konnte mich die Geschichte nicht wirklich in ihren Bann ziehen, da sie für mich zu vorhersehbar war und es ihr nicht gelang, ...
Mit diesem Buch hatte ich so meine Schwierigkeiten. Schon beim ersten Versuch konnte mich die Geschichte nicht wirklich in ihren Bann ziehen, da sie für mich zu vorhersehbar war und es ihr nicht gelang, mich emotional zu fesseln. Nach etwa der Hälfte habe ich es schließlich abgebrochen, weil mir die Spannung fehlte und ich nicht das Bedürfnis verspürte, weiterzulesen. Erst nach einem halben Jahr habe ich mich entschlossen, dem Buch doch noch eine zweite Chance zu geben und es zu Ende zu lesen. Doch leider konnte ich nicht mehr richtig in die Geschichte eintauchen, da sie mich erneut nicht wirklich gepackt hat. Auch das Ende fand ich wenig aufregend oder überraschend, sodass es mich nicht motivieren konnte, den nächsten Teil zu lesen. Manche Bücher schaffen es, einen völlig in ihren Bann zu ziehen und die Seiten nur so dahinfliegen zu lassen – doch dieses hat es für mich leider nicht geschafft.
Ich habe mich auf Sweeter Than Pumpkin Spice gefreut, weil Cover, Klappentext und Farbschnitt bei mir sofort das Gefühl von einer gemütlichen Herbstromanze geweckt haben. Warmes Kleinstadt-Feeling, Kürbisse, ...
Ich habe mich auf Sweeter Than Pumpkin Spice gefreut, weil Cover, Klappentext und Farbschnitt bei mir sofort das Gefühl von einer gemütlichen Herbstromanze geweckt haben. Warmes Kleinstadt-Feeling, Kürbisse, vielleicht etwas Herzschmerz – genau das hatte ich erwartet. Leider hat das Buch für mich dieses Versprechen nicht eingelöst.
Die Geschichte um Sadie und Josh klang zunächst interessant: eine Rückkehr in die Heimat, ein Kürbis-Wettbewerb, eine angespannte Beziehung zum Vater, dazu ein geheimnisvoller Nachbar. Das Setting hatte wirklich Potenzial. Auch Sadie als Hauptfigur hat mich am Anfang neugierig gemacht, weil sie kein klassisches „Happy Girl“ ist, sondern eine Protagonistin mit Ecken und Kanten, dunkler Kleidung und einer gewissen Distanziertheit. Josh wirkte anfangs ebenfalls sympathisch, weil er ruhig und hilfsbereit ist.
Doch je weiter ich gelesen habe, desto schwieriger wurde es für mich, eine Bindung zu den Figuren aufzubauen. Sadie blieb mir fremd, ihre Handlungen waren oft nicht nachvollziehbar, und Josh wirkte mitunter austauschbar. Es gab zwar Szenen, die Potenzial hatten, aber sie wurden meist schnell abgehakt, bevor sie Tiefe entwickeln konnten – wie zum Beispiel das Kürbiswiegen oder die angedeutete Dynamik zwischen Sadie und ihrer Mutter. Stattdessen rückten die teils sehr expliziten Sexszenen in den Vordergrund, die für mich weder zur Stimmung noch zum Titel passten. Sie wirkten eher erzwungen als emotional und haben mich aus dem Lesefluss gerissen.
Der Schreibstil war für mich überraschend flach und distanziert. Ich habe mich von Kapitel zu Kapitel gearbeitet, statt wirklich in der Geschichte aufzugehen. Gerade weil das Buch optisch so liebevoll gestaltet ist, hatte ich mehr Atmosphäre, mehr kleine Momente und Dialoge erwartet, die zeigen, warum sich Sadie und Josh eigentlich zueinander hingezogen fühlen. Diese Funken sind bei mir einfach nicht übergesprungen.
Alles in allem war Sweeter Than Pumpkin Spice für mich leider eine Enttäuschung. Das Cover und die Idee dahinter sind toll, aber der Inhalt hat mich weder emotional berührt noch in Herbststimmung versetzt. Ein paar gute Ansätze sind da, doch sie werden nicht ausgeschöpft.
Langweilige Geschichte die absolut voraus zu sehen ist und keine Überraschungen bereit hält. Wenn man den Klappentext ließt weiß man alles und braucht es nicht mehr zu lesen. Von dem Titel hatte ich mir ...
Langweilige Geschichte die absolut voraus zu sehen ist und keine Überraschungen bereit hält. Wenn man den Klappentext ließt weiß man alles und braucht es nicht mehr zu lesen. Von dem Titel hatte ich mir mehr erhofft als das... Kann ich leider garnicht empfehlen...