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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2025

Bin unentschlossen

Beyond Shattered Moons
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Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von diesem Buch halten soll. Ich habe Band 1 so geliebt und mit Maddie und Wes tatsächlich sehr mitgefiebert. Und dieser Band ist da ein bisschen wie ein Schlag ins ...

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von diesem Buch halten soll. Ich habe Band 1 so geliebt und mit Maddie und Wes tatsächlich sehr mitgefiebert. Und dieser Band ist da ein bisschen wie ein Schlag ins Gesicht, der dazu führt, dass man sich als Leser fragt, wieso es diesen ersten Band überhaupt gibt, wenn das jetzt gefühlt alles nichts wert ist. Wenn alles austauschbar ist.

Unabhängig davon fand ich natürlich Adams Geschichte richtig stark, sogar eigentlich besser als Band 1. Und Adams Liebe die ist so verdammt besonders. Wäre dies das erste Buch der Reihe dann wäre es einfach alles. Aber das ist es nicht und davon werden diese ganzen wunderbaren Seiten irgendwie überschattet. Ganz ehrlich, zu Anfang von Band 1 war ich sowas von Team Adam, aber dann hat sich die Lovestory zwischen Wes und Maddie so unglaublich schön entwickelt, dass das für mich auch mehr als fein war. Und dann wirft dieser zweite Band einfach alles über den Haufen.

Was ich trotzdem sehr geliebt und sehr gefühlt habe, das war die Bücherliebe, die hier gefühlt aus allen Seiten fließt. Ich mochte einfach wieder alles rund um den Verlag, Maddies Liebe zu Büchern und zum Buchbinden und welche Rolle Bücher in Adams und Maddies Leben, aber auch in ihrer gemeinsamen Geschichte spielen. Das war wieder so so schön.

Das Buch liest sich wieder richtig gut, ist emotional, tiefgängig und irgendwie herzzerreißend. Aber ach man, ich kann der Geschichte irgendwie nicht so ganz vergeben, wie mit Band 1 abgerechnet wurde. Würde dieser Band allein stehen wärs für mich ne 5/5, aber bin ganz ehrlich, auf Band 3 hab ich eigentlich nicht so richtig Lust. Daher nur 3 Sterne insgesamt von mir.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Hat Potential

Oath & Betrayal
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Bin zwar nicht der größte Fan der „grauen Maus“-Vibes, die Hailey verströmt (vor allem weil Nate natürlich der total begabte, starke, reiche und tolle Hecht ist), aber ansonsten mochte ich sie als Protagonistin ...

Bin zwar nicht der größte Fan der „grauen Maus“-Vibes, die Hailey verströmt (vor allem weil Nate natürlich der total begabte, starke, reiche und tolle Hecht ist), aber ansonsten mochte ich sie als Protagonistin ganz gern. Ihre Gabe, sowie auch die von Nate kamen mir innerhalb der Geschichte insgesamt ein bisschen so kurz und ich hätte generell auch gerne noch mehr andere Gaben gesehen.

Dafür dass es am Anfang des Buches ja sogar ein Glossar für die magischen Begriffe gibt, fand ich die Fantasyelemente eher rar gesäht. Im letzten Drittel wird es etwas mehr und dadurch auch spannender, die Suspense-Momente nehmen zu. Das Ende ist sogar ziemlich gut. Ich glaube der Folgeband hat richtig Potential.

Die Chemie zwischen den Protas fand ich so lala. Es gab ein paar schöne Momente, aber genau wie die Nebenfiguren bleibt die Beziehung zwischen den Beiden eher oberflächlich.

Für mich ein eher mäßiger erster Band, der aber den Grundstein dafür gelegt hat, dass der nächste Zeil ziemlich prekär und spannend werden könnte. Liest sich aber angenehm weg, sodass ich das Buch unterm Strich ganz gut fand.

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Wie die Ruhe vor dem Sturm

Lauter kleine Lügen
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Ich liebe ja so Kleinstadt-Geschichten in denen jeder etwas zu verbergen hat. Und genauso startet dieses Buch sehr vielversprechend in die Handlung. Leider flaute der Spannungsbogen zwischendurch immer ...

Ich liebe ja so Kleinstadt-Geschichten in denen jeder etwas zu verbergen hat. Und genauso startet dieses Buch sehr vielversprechend in die Handlung. Leider flaute der Spannungsbogen zwischendurch immer wieder ganz schön ab

Was ich super schade fand war, dass sich aus den wenigsten, teilweise sehr alltäglichen Geheimnissen, tatsächliche Konfrontationen mit den zugrundeliegenden Themen ergeben. Dabei deutet sich das Konfliktpotential sehr deutlich an, die Eskalation bleibt aber meist aus oder findet nur in sehr salonfähiger Form statt.

Im Mittelteil zog sich der Roman für mein Empfinden ein bisschen zu sehr. Die Spannung und Anspannung ist generell eher subtil, die Themen zwar vielfältig gestreut und dadurch sehr authentisch und nachvollziehbar, gehen aber nicht so richtig in die Tiefe. Man bekommt zwischenzeitlich das Gefühl als würde das Buch nicht zu unbequem sein wollen.

Die dörfliche Kleingeistigkeit kommt zwar rüber, hätte aber gerne noch pointierter sein können. Die Auflösung des Falls gestaltet sich dann überraschend perfide, das hat mir wieder gut gefallen.
Insgesamt für mich ein Buch, das sein Potential nicht voll ausschöpft, das man aber gut weglesen kann.

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Veröffentlicht am 10.05.2025

Eine Verkettung ungünstiger Umstände

Horror-Date
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Ich bin großer Fan der Fitzek-Thriller aber seine Romane konnten mich bisher eher nicht hinter dem Ofen herholen. Bei diesem fand ich jetzt aber die Grundidee sehr ansprechend und habe mir viel erhofft. ...

Ich bin großer Fan der Fitzek-Thriller aber seine Romane konnten mich bisher eher nicht hinter dem Ofen herholen. Bei diesem fand ich jetzt aber die Grundidee sehr ansprechend und habe mir viel erhofft. Vielleicht aber zu viel.

Die Figuren sind sehr klischeehaft gezeichnet. Eigentlich weiß man bereits nach wenigen Seiten, wie der Hase läuft und was man von der Story zu erwarten hat. An sich finde ich das auch erstmal nicht schlimm, aber da auch sonst nicht viel überraschendes passiert, war es irgendwann ein bisschen mau.

Die Story wirkt zu gewollt witzig. Die chaotischen Zufälle, Missverständnisse und Ungeschicke reihen sich hier zahlreich aneinander. Das ist überhaupt nicht mein Fall, weil es gar keine Atempausen von der eher mittelmäßigen Situationskomik gibt.

Die Kapitel sind kurz und lesen sich flüssig. Sein Handwerk beherrscht Fitzek eben, sodass die Geschichte angenehm vor sich hinplätschert und durchaus kurzweilig ist. Man verpasst nichts, wenn mans nicht liest, dafür fehlt die Tiefe. Der Roman soll unterhalten und tut das auf Slapstick-Art.
Ich fands ok und ganz nett für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Nimmt das Schicksal unabwendbar seinen Lauf?

Vorsehung
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Warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte: es erschafft ein spannendes Gedankenexperiment- wenn wir nur stark genug an eine Prophezeiung glauben, erfüllt sie sich dann automatisch selbst? Oder können ...

Warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte: es erschafft ein spannendes Gedankenexperiment- wenn wir nur stark genug an eine Prophezeiung glauben, erfüllt sie sich dann automatisch selbst? Oder können wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen?

Ich bin nicht unbedingt gut in die Handlung gestartet, die unmittelbar vor Beginn des Fluges einsetzt. Ohne viel Vorgeplänkel geht es direkt an die titelgebenden Vorsehungen. Die zahlreichen Personen und die vielen, schnellen Perspektivwechsel haben es mir am Anfang schon ein bisschen schwer gemacht, der Handlung zu folgen. Ich bin einfach nicht gut mit Namen, aber ich fand es super spannend Einblicke in die Leben und Lebenswandel der Personen zu erhalten und wie unterschiedlich sie mit den Prophezeiungen umgehen.

Die vielen Einschübe über Cherrys eigenes Leben fand ich dagegen beinahe irgendwie langweilig. Sie haben nichts mit der Flugreise und damit eigentlich auch nichts mit dem Hauptplot zu tun. Bin ehrlich, die hätte nicht nicht gebraucht und habe sie sogar stellenweise quergelesen wenn es z.B. um Cherrys erste Ehe oder ihre Mutter ging. Das hat mir halt einfach nichts gegeben.

Ich hatte so 1-2 Figuren, mit deren Schicksal ich mitgefiebert habe, weil ihre Vorlesungen tragischer waren bzw. sie gefühlt auch mehr Platz auf den Seiten gefunden haben. Überraschend fand ich, welche Querverbindungen sich teilweise zwischen den Personen ergaben. Das fand ich eigentlich sogar ganz raffiniert geplottet.

So richtig packend wurde es aber leider nicht und tatsächlich fehlte mir hier auch ein bisschen die Dramatik. Gleichzeitig fand ich es bis zum Schluss etwas mühselig zu lesen, weil mir die Wechsel zwischen Cherry und Passagieren oft unverhältnismäßig vorkamen.

Hat mich letztendlich nicht ganz so abgeholt wie erhofft.

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