Ein Roman über das Sterben und von der Leichtigkeit des Lebens.
Nicht tot zu sein, ist noch kein LebenIch kenne bereits Romane der Autorin und war sehr gespannt auf dieses Buch. Das Cover finde ich wieder sehr ansprechend und harmonisch gestaltet, die Illustration ist sehr hübsch und der Titel ist gut ...
Ich kenne bereits Romane der Autorin und war sehr gespannt auf dieses Buch. Das Cover finde ich wieder sehr ansprechend und harmonisch gestaltet, die Illustration ist sehr hübsch und der Titel ist gut gewählt und hat mich neugierig gemacht.
In diesem Buch geht es um das Thema Tod. Marlene ist Anfang 50 als sie die schlimme Krebsdiagnose bekommen. Sie möchte ihre Zeit genießen, an der Seite ihrer großen Liebe Julian.
Helena und Marlene kennen sich von von früher, sie waren während des Studiums Mitbewohnerinnen und wurde beste Freundinnen, genannt haben sie sich selber "das Doppelte-Lenchen" Helena ist Ärztin für Palliativmedizin geworden und Marlene Wissenschaftsjournalistin. Als Marlene Julian heiratet, kann Helena ihre Gefühle für Julian nicht mehr zügeln und beide machen vor der Hochzeit miteinander rum. Das führt dazu, dass die Frauen lange keinen Kontakt mehr haben, dies ändert sich aber nach der Diagnose. Es beginnt ein Auf- und Ab. Es geht um Sterbehilfe und das Recht auf einen würdevollen Tod. Wie kann Helena es vereinbaren Ärztin und Freundin zu sein? Und wie wird sie mit Julian umgehen?
Das Buch hat mich sehr bewegt. Der Schreibstil war angenehm zu lesen. Die Charaktere hatten Ecken und Kanten. Die angesprochenen Themen wurde detailliert und verständlich umgesetzt. Ein Buch, das für Diskussionen und Überlegungen sorgt. Ich fand es toll und empfehle es auf jeden Fall weiter.