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Veröffentlicht am 07.02.2018

Wenn Männer am Liebsten im Baumarkt spazieren gehen.

Wovon wir einen Ohrwurm bekommen
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Ein Buch voller unterhaltsamer Grafiken über die verschiedensten Dinge des Lebens – angefangen vom Ohrwurm, wovon man den erhält („It’s the final countdown – dadadaaada, daadaadadada…“) über die Gedanken ...

Ein Buch voller unterhaltsamer Grafiken über die verschiedensten Dinge des Lebens – angefangen vom Ohrwurm, wovon man den erhält („It’s the final countdown – dadadaaada, daadaadadada…“) über die Gedanken zu moderner Kunst („Toll. Das kann ich auch.“ bis hin zur deutschen Romantik – Vorhängeschlösser an Brücken.

Ein Buch das vollgepackt mit den verschiedensten Grafiken ist, kann das gut gehen? Und wie, muss ich ganz klar sagen! Denn die Grafiken sind so dermaßen unterhaltsam, dass man dieses Buch wirklich immer wieder lesen kann.

Die Themen der Grafiken sind wirklich kunterbunt gewählt, von den Banken (Was wir ihnen übel nehmen – dass man für Überweisungen die IBAN eintippen muss) bis zum Lebenszyklus von Möbeln (Neu->gebraucht->Sperrmüll->Berliner Café) – in diesem wunderbaren Blätterbüchlein ist wirklich alles enthalten. Schwer verständlich sind diese Grafiken meiner Ansicht nach auch wirklich nicht, man hat hier immer wieder gut unterschiedliche Farben zur Darstellung gewählt, so dass man hier in keine Verwechselbarkeit (der Farben) steuern kann. Farbenfroh ist das ganze zudem, lediglich mit einer rot-grün-Schwäche hat man möglicherweise Probleme damit, aber damit kenne ich mich nicht wirklich aus.

Mir hat dieses Büchlein sehr gut gefallen, denn dieses Buch ist quasi nie ausgelesen, man kann immer wieder hinein blättern und über die unterschiedlichen Grafiken schmunzeln und lachen. Für manche also eine optimale Lektüre fürs stille Örtchen – aber nicht nur dort eine tolle Lektüre. Dank dem handlichen Format auch für die Handtasche praktisch, somit kann man auch unterwegs einfach mal hinein blättern und sich amüsieren.

Von mir gibt es für dieses gelungene, unterhaltsame und niemals langweilig werdende Buch 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 01.02.2018

Wo fast alle Empfehlungen ein Top-Tip sind.

DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Malta, Gozo, Comino
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Der Malta Gozo Comino-Reiseführer aus dem Dumont-Verlag enthält ungewöhnliche Entdeckungstouren, viele persönliche Lieblingsorte des Autors sowie eine separate und entnehmbare Reisekarte, auf der man auf ...

Der Malta Gozo Comino-Reiseführer aus dem Dumont-Verlag enthält ungewöhnliche Entdeckungstouren, viele persönliche Lieblingsorte des Autors sowie eine separate und entnehmbare Reisekarte, auf der man auf der einen Seite einen guten Überblick über die einzelnen Orte auf Malta sowie rückseitig einen Überblick über Gozo und Comino bekommt.

Der praktische Reiseführer über Malta, Gozo und Comino vom Dumont-Verlag kommt im praktischen Taschenbuchformat daher und beeinhaltet eine Reisekarte, für die es im hinteren Teil des Buches, hinter der Klappbroschur, eine kleine „Hülle“ gibt.

Gegliedert ist der Reiseführer in die verschiedenen Kapitel, so erhält man erst einmal ein paar persönlichere Informationen über Malta inklusive einiger Tipps vom Autoren selbst, bevor es dann in eine allgemeine Kategorie übergeht, hier erfährt man einiges übers Wetter, Übernachten, Essen & Trinken, Feste, sämtliche Reiseinfo von A bis Z.

Im darauffolgenden Kapitel erhält man geschichtliche Informationen sowie verschiedene Hintergrundinfos über Malta selbst bevor es dann ein großes Unterwegs-Kapitel gibt, welches untergliedert in verschiedene Regionen auf der Insel ist. (Valetta, Marsamxett-Hafen, Grand Harbour, Marsalokk Bay und Südküste, Zentralmalta und Mdina, St.Paul’s Bay und der Norden sowie Gozo und Comino)

Abschließend gibt es noch einen kleinen Sprachführer Englisch sowie ein kulinarisches Lexikon bevor das Buch mit dem Register sowie weiteren allgemeinen Infos (Autor, Abbildungsnachweis sowie Impressum) abschließt.

Extra Entdeckungstouren sind hier vorn im Buch schon einmal in einer Übersicht mit aufgeführt, so wird beispielsweise das Hypogeum von Hal Saflieni sowie das Historic House-Museum in der Zitadelle von Victoria hier als Tour aufgeführt.

Zu Beginn eines jeden Kapitels über die verschiedenen Orte und Landstriche findet man direkt auf einen Blick die besten Infos dazu auf einer Doppelseite, hier wird dann direkt auf die entsprechende Entdeckungstour genannt sowie die kulturellen Tipps, aber auch eine Essens- bzw. Nachtlebenempfehlung ausgesprochen. Anschließend gibt es dann eine übersichtliche Karte, in der die ausgesprochenen Empfehlungen und noch weitere sehenswerte Orte etc. markiert sind, so dass man gleich eine gute Übersicht darüber hat, darunter findet man direkt die Erläuterungen dazu, beispielsweise bei einem Lokal die Angabe einer Preisklasse, Öffnungszeiten sowie die Homepage (wenn vorhanden).

Zusätzlich zum Reiseführer erhält man im gratis Download noch Updates und aktuelle Extratipps des Autors, die Info darüber bekommt man direkt vorn im Buch. (Wie es funktioniert, etc.)

Alles in allem hat mir dieser Reiseführer gut gefallen, er ist in einem praktischen, handlichen Format, die entnehmbare Karte war durchaus hilfreich, ebenso die Einteilung in die verschiedenen Kapitel und die darin enthaltenen sämtlichen Informationen. Mir hat die Übersichtlichkeit sehr gut gefallen, ebenso das thematisch angebotene Kartenmaterial zusätzlich, hier konnte man sich wirklich einen guten Überblick verschaffen. Vom Inhalt her ist dieser Reiseführer auch gut verständlich, die Auswahl der sehenswerten Orte hat mir sehr zugesagt, der Reiseführer wirklich gut gefallen.

Entsprechend gibt es hier 5 von 5 Sternen sowie eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 10.01.2018

Als gäb’s kein Morgen mehr… oder: Was du jetzt nicht machst, kann sein, dass du es vielleicht nie machst.

Dieses bescheuerte Herz
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Außer jede Nacht feiern hat Lenny in seinem Leben noch nicht wirklich viel gemacht, ihn interessiert auch sonst nichts, denn sein Leben bekommt er von seinem Vater der Arzt ist finanziert. Nun, mit fast ...

Außer jede Nacht feiern hat Lenny in seinem Leben noch nicht wirklich viel gemacht, ihn interessiert auch sonst nichts, denn sein Leben bekommt er von seinem Vater der Arzt ist finanziert. Nun, mit fast 30, soll sich das ändern, denn er hat es mit dem Locker-nehmen einfach übertrieben und so verpflichtet ihn sein Vater dazu, dass er sich um einen seiner Patienten kümmern soll. Der gerade mal 15jährige David ist seit seiner Geburt schon herzkrank und so steht nicht einmal fest, ob er seinen 16. Geburtstag noch erleben wird. Nun erstellt Lenny mit David eine Liste mit Dingen, die er schon immer einmal machen wollte, angefangen vom Kauf einer coolen Lederjacke bis hin zum Sportwagen fahren. Dabei wird immer wieder deutlich, wie das Leben von David am seidenen Faden hängt.

Da der Kinofilm zum Hörbuch ja gerade läuft, war mir doch schon ein bißchen was von der Geschichte bekannt, wenngleich ich bislang lediglich den Trailer gesehen habe bzw. eben die Filmbeschreibung gelesen habe. Umso gespannter war ich auf das Filmhörspiel, zumal ich diese Art von Hörspiel bislang noch nicht gehört habe.

Das Hörspiel beginnt für mich schon ziemlich genial – nämlich mit dem Song „Bangarang“ von Skrillex, der ziemlich laut daher kommt, der aber eine Eingangsszene mit Lenny beim Feiern beschreibt. Die Geschichte wir von einem Sprecher erzählt, wobei man dann immer wieder die Stimmen der verschiedenen Personen auch hören kann, d.h. Elyas M’Barek spielt ja im Film den Lenny, so hat man dann hier auch die Sprechszenen davon wohl hergenommen und passend mit ins Hörspiel geschnitten.

Überhaupt ist die Geschichte dadurch sehr lebhaft, was man auch an den zu hörenden Emotionen (wenn David sich ärgert, Freude, etc.) merkt – wobei der Sprecher dies auch immer noch einmal wunderbar beschreibt. Hier wurde wirklich ein toller Sprechertext verfasst, der die Emotionen so gut umschreibt und beim Hören wiedergibt.

Die Geschichte an und für sich hat mir auch gut gefallen, sie ist nie langweilig, da ja immer wieder etwas los ist, außerdem ist sie durchaus auch berührend. Ich wurde beim Hören wunderbar unterhalten, habe gelacht und aber auch durchaus mal schlucken müssen. Denn wie David mit dieser Situation umgeht, wie er klar sagt, dass ja jede Stunde seine letzte sein könnte, all das macht doch wieder bewusst, wie wir gesunden Menschen manche Sachen gar nicht so schätzen (können). Insofern gibt es auch eine tolle Botschaft, die diese Geschichte mit sich bringt.

Von mir gibt’s hier 5 von 5 Sternen sowie eine Empfehlung für ein wirklich sehr unterhaltsames, lustig wie emotionales Filmhörspiel.

Veröffentlicht am 07.01.2018

Sich selbst nicht so ernst nehmen und lachen hilft immer.

Oma, die Nachtcreme ist für 30-Jährige!
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Oma Maria ist inzwischen 108 Jahre alt – und ein echtes Phänomen. Sie erlebte zwei Weltkriege, die Mondlandung – und surft inzwischen selbst im Internet. Zusammen mit ihrem Sohn Jochen und ihrer Enkelin ...

Oma Maria ist inzwischen 108 Jahre alt – und ein echtes Phänomen. Sie erlebte zwei Weltkriege, die Mondlandung – und surft inzwischen selbst im Internet. Zusammen mit ihrem Sohn Jochen und ihrer Enkelin Anja ist sie gerne unterwegs und kann so wohl auch noch Urlaube genießen. Sämtliche Geschichten und Erlebnisse mit ihrer Oma hat die Enkelin Anja in diesen Buch zusammengefasst.

Auf die Schilderungen aus dem Leben der 107-jährigen Oma Maria, die inzwischen ja schon 108 Jahre alt ist, war ich ziemlich gespannt. Auf den Aufbau des Buches und welche Erkenntnisse man daraus so mitnehmen kann. Und ich muss gleich vorwegnehmen, dass es mir unheimlich gut gefallen hat, das Buch.

Die Art und Weise wie das Buch gegliedert ist, hat mir gut gefallen. So fängt das Buch im Jahr 2011 an, als Oma Maria 101 Jahre alt ist. Entsprechend ist das Buch in die weiteren Abschnitte bis 2017 aufgeteilt und so kann man aus jedem Jahr die verschiedenen Anekdoten bzw. Geschichten lesen.

Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen, denn es ist gut verständlich und direkt geschrieben um was es jeweils wie geht. Bzw. sind die Unterhaltungen eben angenehm geführt worden, die im Buch so aufgeführt wurden. Immer wieder sehr amüsant und lustig, wie ich das selbst teilweise aus einer persönlichen Erfahrung mit einer Demenzkranken gemacht habe. (Hier ist es wohl so, dass die Oma mütterlicherseits an Alzheimer leidet; Oma Maria, die 107jährige Oma, ist bis auf ein bißchen Vergesslichkeit in dieser Hinsicht noch fit) Ebenso sind manche Schilderungen doch auch recht emotional, gehen einem direkt nahe. Manche der Anekdoten sind recht kurz, andere immer mal wieder etwas länger mehrere Seiten umfasst eine Schilderung aber kaum. Hier gibt’s auch immer eine kleine Überschrift dazu, so dass man vielleicht schon einmal weiß, was einen erwarten kann.

Es ist sehr schön zu lesen, wie sich Oma Maria im Leben noch zurecht findet und doch auch noch einige Unternehmungen immer wieder machen kann, obwohl sie selbst auch schon Operationen über sich hat ergehen lassen müssen. Ebenso interessant habe ich es empfunden zu sehen, wie sich hier die Familie, allen voran der Sohn Jochen und eben die Enkelin Anja, um die Oma kümmern. Manchmal wären kleine Einblicke in den Alltag der beiden noch interessant gewesen (wie ist das beruflich vereinbar bei Anja), aber es geht ja hauptsächlich um Oma Maria im Buch.

Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, es war eine wunderbare Unterhaltung, die zum größten Teil sehr amüsant aber auch interessant war. Natürlich gab es auch emotionale Schilderungen, all sowas kommt im Leben ja auch immer wieder vor. Alles in allem eine absolut tolle Lektüre, schöne Einblicke. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 05.01.2018

Ein Roman der ein bißchen wie ein Rosamunde Pilcher-Film ist.

Morgen ist es Liebe
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In einer eiskalten Winternacht verunglückt die junge Ärztin Alexandra in den Weinbergen mit ihrem Auto. Sie war gerade auf dem Heimweg von der Weihnachtsfeier zu ihrer Mutter. Bei dem Unfall wird sie bewusstlos ...

In einer eiskalten Winternacht verunglückt die junge Ärztin Alexandra in den Weinbergen mit ihrem Auto. Sie war gerade auf dem Heimweg von der Weihnachtsfeier zu ihrer Mutter. Bei dem Unfall wird sie bewusstlos und ihr Leben wäre wohl zu Ende gewesen, hätte da nicht ein Unbekannter eingegriffen und sie gerettet bevor ihr Auto in Flammen aufgegangen ist. Nun ist die Polizei auf der Suche nach dem Unbekannten, denn als Rettungsfahrzeuge, Feuerwehr und Polizei eintreffen ist dieser spurlos verschwunden… Gerade in dieser winterlichen kalten Nacht will Martin Hallberg in den Weinbergen seinem Leben ein Ende setzen als es direkt vor seinen Augen zu dem Unfall kommt. Auch nach dem Unfall lassen ihn die Erinnerungen an die junge Frau nicht los und er ist besorgt um seinen dabei verlorenen Mantel, in dem ja noch der Abschiedsbrief steckt…

Allein der Titel des Buches und das schön gestaltete Cover haben mich direkt angesprochen, natürlich auch noch die Geschichte des Buches. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, das Buch liest sich sehr angenehm, eine locker-leichte Lektüre, die ich mal als „Frauenroman“ betiteln würde. Keine großartigen Fremdwörter oder Fachbegriffe, angenehm zu lesen, wirklich toll.

Auch die Geschichte hat mir unheimlich gut gefallen. Zu Beginn hat es vielleicht ein bißchen gebraucht bis ich so richtig im Lesen drin war, aber arg lange hat es nicht gedauert. Überhaupt wird die Geschichte nie langweilig, weil immer wieder etwas Neues passiert. Klar, manches kann man vorher erahnen bzw. man weiß als Leser, der ja die verschiedenen Seiten der Personen geschildert bekommt, eben doch ein wenig mehr als die Protagonisten im Buch. Zwischendurch hatte ich mal das Gefühl, das Buch wird wie so ein klassischer Rosamunde-Pilcher-Film. In diese Art geht das Buch vielleicht ja auch in gewisser Weise, aber für mich auf die sehr angenehme Art und Weise.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen, eine schöne Geschichte die durchaus auch emotional ist, genauso aber an anderen Stellen sehr lustig und unterhaltsam. Es war ein schöner Ausflug nach Luxemburg, denn dort spielt die Geschichte zum Großteil. Gerade sprachlich fand ich es hier einmal interessant in den dortigen Dialekt bzw. die Mundart ein paar Einblicke zu bekommen. (Keine Angst, das versteht man alles.)

Ein tolles Buch, das man ratzfatz gelesen hat, zumindest ging es mir so – ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Entsprechend kann ich hier eine absolute Empfehlung aussprechend und vergebe 5 von 5 Sternen.